Rhabarber-Baiser-Kuchen mit Emma ♥

Rhabarber-Baiser-Kuchen

Endlich ist es soweit und ich kann euch meinen neuen Küchenschatz Emma vorstellen! ♥
Wer Emma ist? Meine neue, heißersehnte- und geliebte KitchenAid in zartem eisblau. Ein Traum von Küchenmaschine sag ich euch. Emma kann Rührteig rühren, luftiges Baiser schlagen, Hefeteig kneten und und und… Und wenn ich dann erst den Profipasta-Aufsatz habe, dann kann ich euch auch zeigen, wie man schöne Fusilli, Rigatoni & Co zaubert.
Eins kann ich euch aber jetzt schon sagen: Emma und ich haben uns sofort gut verstanden, die Zusammenarbeit hat von Anfang an gut funktioniert und ich hoffe doch sehr, dass wir auch in den kommenden Jahrzehnten viel Spaß gemeinsam haben werden. 😉

KitchenAid Eisblau Schätze aus meiner Küche

Und nun möchte ich euch zeigen, was ich mit Emma’s Hilfe am Wochenende gebacken habe: einen supersaftigen und luftigen Rhabarber-Baiser-Kuchen. Genial, jetzt wo Rhabarber-Saison ist! Der Kuchen schmeckt herrlich frisch durch den saftigen Rhabarber, ist schön locker durch den feinen Kuchenteig und luftig wird’s mit der zuckersüßen Baiserhaube oben drauf.
Diesen Kuchen könnt ihr auch außerhalb der Rhabarber-Saison backen, dann mit Blaubeeren, Stachelbeeren oder Johannisbeeren.

Für 1 Form (ca. 37 x 25 cm) braucht ihr:
600 g Rhabarber
150 g Butter oder Margarine
1 Päckchen Vanillezucker
150 g Zucker
150 g Mehl
75 g Speisestärke
1,5 TL Backpulver
2 Eier
3 Eigelb
3 Eiweiß
1 Prise Salz
175 g Zucker
1 TL Zitronensaft

Backpapier
Backblech (37 x 25 cm)

Los geht’s
Den Rhabarber putzen, waschen und schälen. Dann in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen. Für den Teig die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und alles zu einer hellcremigen Masse schlagen. Nun 2 Eier und 3 Eigelb unter die Masse rühren. Jetzt eine Mehl-Mischung aus 150 g Mehl, 75 g Speisestärke und 1,5 TL Backpulver herstellen und diese portionsweise unter den Teig rühren. Den Teig auf das vorbereitete Blech geben, glatt streichen und die Rhabarberstücke gleichmäßig darauf verteilen. Kuchen im Ofen (Mitte) ca. 40 Minuten backen, herausnehmen und den Ofen auf ca. 170°C herunterschalten.
Für die Baisermasse die 3 Eiweiß in einer sauberen und fettfreien Rührschüssel zu steifem Eischnee schlagen, 1 TL Zitronensaft, 1 Prise Salz und den Zucker einrieseln lassen. Die Baisermasse auf dem gebackenen Kuchen verteilen, mit einem Esslöffel oder einer Palette leichte Spitzen oder Wellen ziehen und den Kuchen für weitere 20 Minuten in den Ofen (Mitte) schieben.
Die Baisermasse sollte hellbraun sein, dann ist der Kuchen fertig.

Emma Rührteig

Rhabarberkuchen

Eischnee KitchenAid eisblau

Den Kuchen kann man noch lauwarm oder kalt servieren.

Heute gibt’s das Rezept als gemalte Rezeptkarte zum Download (PDF) für euch. Einfach hier oder auf das Bild klicken. 😉

Rezeptkarte Rhabarber-Baiser-Kuchen Schätze aus meiner Küche

Viel Spaß beim Nachbacken.
Eure ♥
Marie

Lovebirds – süße Törtchen {Hochzeits-Gastbeitrag Nr. 5}

Den fünften Beitrag der Hochzeits-Gastbeitrag-Reihe macht Johanna von My Tasty Little Beauties und ich freue mich wirklich sehr, dass ich euch heute ihre super süßen Lovebird-Törtchen präsentieren darf:

Lovebird Törtchen

Liebe Marie, als du mir erzählt hast, dass ihr heirateten werdet, habe ich mich riesig gefreut. Jemanden zu finden, mit dem man sein Leben verbringen möchte, ist eine wundervolle Sache. Und wenn dann zwei zueinander „ja“ sagen, muss ich immer ein paar Tränchen verdrücken.
Wie es der Zufall so will, haben mein Mann und ich uns an eurem Hochzeitstag vor 6 Jahren verlobt. Ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass ihr so glücklich werdet wie wir es sind!

Die Liebe
Die Liebe hemmet nichts; sie kennt nicht Tür noch Riegel
Und dringt durch alles sich;
Sie ist ohn Anbeginn, schlug ewig ihre Flügel
Und schlägt sie ewiglich.

(Matthias Claudius)

Wir haben also eine wunderschöne Braut im wundervollen Kleid und was bleibt mir da noch anderes, als meine allerbesten Glückwünsche dazulassen? Und natürlich ein kleines süßes Törtchen 😉

Lovebirds

Zutaten
150g Margarine
220g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Eier
250g Magerquark
200g Nuss-Nougat Creme
200g gemahlene Haselnüsse
160g Mehl
3 TL Backpulver

100g Himbeer-Marmelade
100ml Sahne
100g Zartbitterschokolade

1 Cakeboard
500g weißer Fondant
250g hellgrüner Fondant
1 Golfball-großes Stück hellblaue Blütenpaste
1 Golfball-großes Stück rosa Blütenpaste
1 Walnuss-großes Stück rote Blütenpaste
1 Erbsen-großes Stück orange Blütenpaste
4 schwarze Zuckerperlen
1 weißer Papier-Basteldraht

Zubereitung:
Margarine, Zucker und Salz richtig schön schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Dann die Nuss-Nougat Creme und den Quark unterrühren und anschließend die gemahlenen Nüsse unter die Masse mischen. Zum Schluss das Backpulver und das Mehl unterheben.
In einer gefetteten Springform bei 180° ca. 60 Minuten backen.
Den Boden abkühlen lassen und dann zweimal durchschneiden. Mit einem Ausstecher 12 kleine Böden (ca. 10cm Durchmesser) ausstechen. Jeweils sechs Böden mit Marmelade bestreichen und stapeln.
Die Schokolade in der Sahne schmelzen und gut verrühren, bis eine einheitliche Masse entsteht. Etwas festwerden lassen.
Die Außenseite der beiden Törtchen mit der Ganache einstreichen.
Das Cakeboard mit hellgrünem Fondant überziehen. Die beiden Törtchen weiß überziehen und auf das Cakeboard setzen. Den restlichen weißen Fondant in eine dünne Wurst rollen, um die Törtchen legen und mit einer kleinen Zange zu einem Rüschenrand drücken.
Ein Stückchen blaue Blütenpaste für die Flügel zur Seite legen, den Rest zu einer Kugel formen. an einer Seite einen Kopf ausformen, auf der anderen Seite mit zwei Fingern einen Schwanz zusammendrücken. Für die Flügel zwei Kugeln formen und plattdrücken. Die Flügel an den Körper drücken. Zwei Perlen als Augen in den Kopf drücken, darunter einen orangen Kegel als Schnabel festdrücken. Das Vögelchen auf ein Törtchen setzen und den rosa Vogel nach dem gleichen Prinzip herstellen.
Den Draht um einen Stift wickeln, damit er eine Spirale bildet. Die rote Blütenpaste zu einem Herz formen und auf die Spitze des Drahtes stecken. Das andere Ende des Drahtes fest zwischen den Törtchen in das Cakeboard stecken.
Und schon schmachten die Vögelchen sich an. 😉

Lovebird Törtchen

Danke liebe Johanna, für den schönen Gastbeitrag! 😉

Ich backs mir – heute gibt’s Hamburger Franzbrötchen {Zimtschnecken}

Seit Anfang 2014 ruft Clara von Tastesheriff monatlich zur Backaktion Ich backs mir auf. Jeden Monat gibt’s ein Thema, zu dem dann drauf los gebacken werden darf. So entsteht eine schöne Sammlung verschiedenster Versionen zu einem bestimmten Rezept. Bei sowas muss ich natürlich unbedingt dabei sein!

Diesen Monat soll es Zimtschnecken geben!

Hamburger Franzbrötchen Zimtschnecken

Da hab ich mich natürlich gleich mal ran gemacht und eine Mini-Version der Hamburger Franzbrötchen gebacken. Sie sind wirklich sehr klein (5-6 cm) und schmecken herrlich nach Zucker und Zimt.

Für ca. 25 Stück
Für den Teig
200 ml Vollmilch
75 g weiche Butter
500 g Mehl (Typ 405)
1 Päckchen Trockenhefe
50 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Füllung
100 g sehr weiche Butter
75 g Zucker
2 TL Zimt

Für den Teig, die Vollmilch mit der Butter in einen kleinen Topf geben und gerade so lange erwärmen, bis die Butter geschmolzen und die Mischung lauwarm ist. Das mehl mit dem Zucker, der Prise Salz und der Trockenhefe in eine große Schüssel geben und vermischen. Dann die lauwarme Milch-Butter-Mischung dazu gießen, das Ei hinzugeben und alles in etwa 5 Minuten mit den Knethaken oder den Händen zu einem gleichmäßigen Teig vermengen. Der Teig sollte weich und nicht mehr klebrig sein. Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt in der Schüssel ca. 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Für die Füllung Zucker mit Zimt vermischen. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Den aufgegangenen Teig halbieren. Eine Teighälfte auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen, dünnen Rechteck ausrollen, mit der Hälfte der Butter gleichmäßig bestreichen und mit der Hälfte der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen. Von der langen Seite her fest aufrollen.
Die Teigrolle in ca. 3-4 cm dicke Scheiben schneiden. Am besten immer abwechselnd mit Neigung nach links unten, beim nächsten Schnitt mit Neigung nach rechts unten schneiden. So entstehen kleine, leicht dreieckige Teigstücke.
Jedes Teigstück an der schmalen Seite mit einem Kochlöffel einrücken. So entsteht die typische Franzbrötchen-Optik.
Die Teigstücke mit genügend Abstand auf das Backblech setzen und im Ofen (Mitte) in ca. 10-15 Minuten backen.
Herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Mit der zweiten Hälfte des Teigs und den restlichen Zutaten für die Füllung genauso verfahren.

Viel Spaß beim Nachbacken
Eure ♥
Marie

Sacher Torte

Sacher Torte

Am Donnerstag hatte ich meinen 22.Geburtstag! Wir hatten traumhaftes Wetter und haben am Abend schön gefeiert. Ich habe schöne Geschenke bekommen: diverse Öle (Knoblauch, Chili-Pfeffer, Sesam…), ein tolles Pesto, Tonkabohnen und Piment d’Espelette (ein sehr mildes, fruchtiges Chili aus dem Baskenland). Einen tollen Grilleimer für’s Picknick und von meinem Mann habe ich eine Nudelmaschine bekommen. =)
Es wird also mit Sicherheit bald ein tolles Pastagericht hier auf Schätze aus meiner Küche geben!

Und obendrauf hat mir mein Mann auch noch eine wundervolle Sacher Torte gezaubert. Das Rezept für diese Torte möchte ich euch natürlich gleich präsentieren. Es lohnt sich wirklich und es ist auch gar nicht so schwierig. 😉

Sacher Torte

1 Springform (26 cm)

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Springform sehr gut mit Butter einfetten. Nach Belieben mit etwas Mehl oder gemahlenen Mandeln ausstreuen. 200 g Zartbitterschokolade in Stücke brechen und überm Wasserbad schmelzen lassen. 8 Eier trennen und die Eiweiße mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, nach und nach 100 g Zucker einrieseln lassen und zu einem steifen Eischnee schlagen.

In einer Schüssel 200 g weiche Butter und 150 g Puderzucker cremig aufschlagen. Dann die Eigelbe nacheinander unterrühren und dann die geschmolzene Schokolade dazugeben. Alles gut rühren und den Eischnee vorsichtig mit einem Teigschaber oder Kochlöffel unterheben. 150 g Mehl (Typ 405) mit 50 g gemahlenen Mandeln vermischen und vorsichtig unter den Teig heben.
Teig in die Springform füllen und im Ofen ca. 1 Stunde (Mitte) backen. Kuchen herausnehmen, leicht abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Dann den Kuchen quer halbieren.

200 g Zartbitterschokolade in Stücke brechen, mit 125 ml Wasser und 200 g Zucker in einen kleinen Topf geben und schmelzen lassen. Dabei ständig rühren und ca. 4-5 Min. köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen, bis die Masse dickflüssig ist.

In einem Topf 150 g Aprikosenkonfitüre mit 2 EL Wasser erwärmen. 2/3 der Masse auf einen Tortenboden streichen, anderen Boden darüber setzen und mit dem Rest Aprikosenkonfitüre bestreichen. Die Torte mit der Schokoladenglasur überziehen, dabei darauf achten, dass die Masse schön gleichmäßig verteilt wird.
Am Besten die Glasur auf die Mitte der Torte gießen und dann zum Rand hin mit einer Tortenpalette oder einem großen Löffel streichen. Glasur vollständig erkalten lassen, Torte in Stücke schneiden und mit Schlagsahne (Schlagobers) servieren.

Wer keine Mandeln mag, nimmt stattdessen andere Nüsse oder etwas mehr Mehl.

Sacher Torte
Rezept aus „Schokolade“ von Zabert & Sandmann

Viel Spaß beim Backen

Eure Marie