Sushi Poké Bowl

Nun ist es endlich geschafft! Den Umzug haben wir erfolgreich hinter uns gebracht und wir haben uns mittlerweile schon sehr gut in der neuen, wunderschönen Wohnung in Unterhaching eingelebt! Wir fühlen uns super wohl und sind ganz verliebt in die neue Küche, den neuen großen Essplatz und die traumhafte Dachterrasse, die wir gerade noch bei den warmen Temperaturen am Mittag genießen können. Ganz besonders happy bin ich natürlich mit der großen wundervollen Küche! Zur Küche wird es ganz bald auch noch einen ausführlichen Blogpost geben, versprochen. Als kleinen Vorgeschmack habe ich euch hier schon mal ein Foto von meiner neuen Traumküche. Ich bin ganz begeistert wie hell sie ist und wie viel Platz ich habe.

Meine Küche Schätze aus meiner Küche

Nachdem euer Feedback zu meiner Sushi Poké Bowl auf Instagram so groß war, gibt es heute das Rezept dafür auf dem Blog.
Es ist das erste Gericht, das ich euch aus meiner neuen Küche vorstelle! Und es ist eins der Gerichte, die Herr S. und ich absolut lieben. Wir verbinden die Sushi Poké Bowl mit zahlreichen tollen Momenten. Wir denken dabei an unsere beiden Kurzurlaube in Berlin, wo wir im DuDu und im Sticks’n’Sushi köstliche und die wohl besten Sushi Bowls geschlemmt haben. Und an unseren Kurztrip nach Amsterdam im Frühling diesen Jahres, wo wir direkt an der Amstel eine tolle Poké Bowl von Poké Perfect gegessen haben.

Sushi Poké Bowl

Um köstliche Sushi Poké Bowls auch zu Hause zubereiten zu können, benötigt man absolut frischen Fisch in Sashimi-Qualität. Wir lieben unsere Sushi Poké Bowls mit frischem Lachsfilet und mit Ahi Poké. Ein Rezept hierfür habe ich euch ja bereits vor knapp einem Jahr gezeigt. Das erste Mal, dass ich Ahi Poké gegessen habe, war auf dem tollen Kochbuch-Event mit Jamie Oliver im Sofitel in München. Seitdem gibt es bei uns immer und immer wieder Ahi Poké, denn es ist so super schnell zubereitet und schmeckt einfach zu gut!

Sushi Poké BowlSushi Poké Bowl

Damit die Poké Bowl auch schön bunt wird, genießt man sie am besten mit frischer Mango, Avocado, Gurke und Frühlingszwiebeln. Ein paar lilafarbene Sprossen, nach Belieben ein paar rote Radieschen (die liebt Herr S.) und natürlich mit der köstlichen orangefarbenen Sriracha-Mayo, die der Bowl einen leichten scharf-würzigen Geschmack verleiht. Die Zutaten könnt ihr nach Belieben in Würfel, Rauten oder Streifen schneiden. Für Gäste könnt ihr die Bowls entweder schon in kleinen Schälchen anrichten oder ihr stellt alle Zutaten auf kleinen Tellern und Schälchen auf den Tisch und jeder kann seine Bowl nach Belieben selbst zusammenstellen. Den Sushireis für die Poké Bowl bereite ich am liebsten nach einem Rezept von meinen Bloggerkollegen Nadine und Jörg von Eat this! zu. Vielen Dank ihr Lieben für das tolle Rezept, das einfach immer gelingt!

Sushi Poké Bowl

Sushi Poké Bowl
 
Zubereitungszeit
Back-/Kochzeit
Gesamt
 
Für 2 Personen
Zutaten
Sushireis
  • 200 g Sushireis
  • 250 ml Wasser
  • 2-3 EL Reisessig
  • ½ TL Zucker
  • eine Prise Salz
Ahi-Poké
  • 125 g frisches Thunfischfilet in Sashimi-Qualität
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 EL gerösteten Sesam
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 EL Sojasauce
Bowl
  • 100 g frisches Lachsfilet in Sashimi-Qualität
  • 1 Mango
  • 1 Avocado
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 kleine Gärtnergurke
  • Sprossen
  • Radieschen nach Belieben
  • gerösteten Sesam
  • Sriracha-Mayonnaise
Zubereitung
Sushireis
  1. Den Reis 2-3 Mal in kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar bleibt.
  2. Den Reis in einen Topf geben und 250 ml kaltes Wasser dazugeben.
  3. Reis mit geschlossenem Deckel aufkochen und ca. 1 Minute auf größter Hitze köcheln lassen.
  4. Anschließend die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren und den Reis etwa 15 Minuten garen.
  5. Den Topf vom Herd nehmen und den Reis ca. 5 Minuten bei geöffnetem Deckel ausdampfen lassen. Den Reis auf einen flachen Teller geben. Reisessig, Zucker und Salz in einen kleinen Topf geben, erwärmen und unter Rühren den Zucker auflösen. Die Mischung abkühlen lassen und vorsichtig unter den Reis ziehen.
Ahi-Poké
  1. Das Thunfischfilet fein würfeln. Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Thunfisch und Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben und mit geröstetem Sesam, Sesamöl und Sojasauce vermengen. Ahi Poké ca. 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
Bowl
  1. Lachsfilet in Würfel schneiden. Mango, Avocado, Frühlingszwiebeln und Gurke waschen, ggf. schälen und in Würfel bzw. Ringe schneiden.
  2. Für eine Sushi Poké Bowl etwas Sushireis, Lachs, Mango, Avocado, Gurke, Frühlingszwiebeln und Ahi Poké in eine Schale geben. Nach Belieben mit Sprossen, Radieschen, geröstetem Sesam und Sriracha-Mayonnaise toppen und genießen.

Ebi Tempura Sushi {Uramaki / Inside-Out Roll}

Wie meine Instagram-Follower ja bereits wissen, habe ich eine große Vorliebe für Sushi! In Sushi könnte ich mich wirklich reinlegen… und dabei bin ich erst vor ca. zwei Jahren auf den Geschmack gekommen. Nachdem ich es anfangs wirklich sehr (!) gewöhnungsbedürftig fand – was wohl an den Noriblättern lag – probiere ich heute immer wieder neue Sushi-Rollen aus. Zu Beginn habe ich mich ausschließlich an Gurken-, Sake- und Avocado-Maki, sowie Sake-Nigiri (mit Lachs) getraut. Am liebsten waren mir dabei die Nigiri, denn die sind ja ohne Noriblätter… Und noch besser war’s wenn es die Möglichkeit gab, das Sushi mit geräuchertem Lachs zu bekommen, denn an den rohen Fisch traute ich mich auch nicht ohne seltsames Gefühl im Magen (Kopfkino!).

Ebi Tempura Inside-Out-Roll Sushi

Heute erfreue ich mich an verschiedensten Sushi-Varianten. Sehr gerne habe ich Inside-Out-Rolls mit Mango, Lachs und Frischkäse oder Maki mit Lachstatar und Frühlingszwiebel, sowie Spicy-Tuna-Rolls mit gehacktem Thunfisch und Schnittlauch. Und ganz toll finde ich auch frittiertes Sushi!
Sushi geht bei mir fast immer und überall und ich liebe es auch, frisches Sushi selbst zu machen. Damit auch ihr feines Sushi zu Hause zubereiten könnt, habe ich heute für euch ein Grundrezept für Sushireis und ein Rezept für Ebi Tempura Sushi mit japanischer Chili-Mayonnaise.

Ebi Tmpura Inside-Out-Roll Sushi

Kurz zu den Produkten, die ich verwendet habe:
Wir haben das Glück, dass direkt um die Ecke ein großer, sehr gut sortierter Asia-Supermarkt ist. Hier bekommen wir wirklich alles für die asiatische Küche zu fairen Preisen. Besonders toll ist, dass es auch eine große Auswahl an frischen Produkten, wie z.B. Thai-Spargel, Koriander, Thai-Schalotten, frische Nudeln und anderes Obst und Gemüse gibt.
In diesem Supermarkt kaufe ich in der Regel alles, was wir für Sushi benötigen und komme dabei weitaus günstiger weg, als wenn ich es im normalen Supermarkt kaufen würde.
Für die Ebi Tempura Sushi-Rolls benötigt ihr eine japanische Mayonnaise. Die bekommt man in der Regel im Asia-Supermarkt. Genau so wie diese Chilisauce, die ihr für die Herstellung der Chili-Mayonnaise benötigt. Dann braucht ihr noch Noriblätter, Sushireis, Reisessig und ein Stück Kombu (getrocknete Meeresalge).

I love Sushi

Grundrezept Sushireis
für 16 Inside-Out-Rolls
125 g Sushireis
ein Stück Kombu (3×3 cm)
2 EL Reisessig
1/2 TL Salz
1 EL Zucker

Den Sushireis in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser mehrere Male hintereinander waschen und durch ein Sieb abtropfen. Dieser Vorgang kann 4-5 Mal wiederholt werden, bis das Wasser klar bleibt. Den Reis mit Wasser bedecken und den Reis ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Den Reis mit 140 ml kaltem Wasser und dem Stück Kombu in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel bei starker Hitze ca. 1-2 Minuten aufkochen lassen. Dann den Herd auf niedrigste Stufe stellen und den Reis ca. 10 Minuten garen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen, Deckel vom Topf nehmen und den Topf mit einem sauberen Küchentuch bedecken. Reis ca. 10-15 Min. ausdampfen lassen, dann in eine flache Schüssel geben und handwarm abkühlen lassen.

Für die Reisessig-Mischung, den Reisessig mit dem Zucker und dem Salz in einen kleinen Topf geben und solange unter Rühren erwärmen, bis sich Zucker und Salz vollständig aufgelöst haben. Die Mischung etwas abkühlen lassen und vorsichtig mit einem Holzlöffel unter den handwarmen Reis rühren.
Den Sushireis mit einem Küchentuch bedeckt vollständig abkühlen lassen.

Ebi Tempura Sushi Inside Out-Roll

Ebi Tempura Inside-Out-Rolls
für 16 Stück
1 Portion Sushireis (siehe oben)
2 Noriblätter
4 Riesengarnelen
1/2 EL Maisstärke
1 Ei (M)
120 g Mehl
Wasser
1 Stück Gurke (ca. 6 cm lang)
Sesamsamen (schwarz & weiß)
1 EL japanische Mayonnaise
1/2 TL asiatische Chilisauce
Öl zum Frittieren

Außerdem:
Wasabi, Sojasauce und eingelegten Ingwer (Gari) zum Servieren
Schneidebrett, scharfes Messer, Sushi-Rollmatte, Frischhaltefolie

Für die Ebi Tempura werden die Garnelen wie folgt vorbereitet:
Garnelen unter kaltem Wasser waschen. Die Garnelenköpfe mit einem scharfen Messer abschneiden und wegwerfen.
Garnelen bis auf das letzte Schwanzsegment schälen und längs am Rücken entlang leicht aufschneiden, so dass man sie entdärmen kann.
Die Garnelen an der Bauchseite in ca. 5 mm-Abständen ganz leicht einritzen, so werden sie gerade.
Nun noch mal mit kaltem Wasser abwaschen und mit einem Küchentuch trocken tupfen. Etwas Maisstärke auf die Garnelen sieben.

Für den Tempurateig, das Ei in eine kleine Schüssel aufschlagen und verquirlen. Etwa die Hälfte des verquirlten Ei’s (Rest kann anderweitig verwendet werden) mit 100 ml kaltem Wasser verrühren. Das Mehl in eine Schüssel geben und zügig mit dem Ei-Wasser verrühren. Am Besten wird die Masse mit Essstäbchen verrührt. Es dürfen ruhig noch ein paar kleine Teigklumpen im Teig vorhanden sein.

Ebi Tempura frittieren:
In einer Pfanne oder einem Topf reichlich Frittieröl erhitzen (Öl ist heiß genug, wenn beim Hineinhalten eines Holzstäbchens kleine Bläschen aufsteigen). Die Garnelen nacheinander im Teig wenden und sofort in das heiße Frittieröl geben. Garnelen goldgelb frittieren, herausheben und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
=> Es bleibt Tempurateig übrig. Nach Belieben könnt ihr z.B. Paprikastreifen, Zucchinistreifen und Auberginenstreifen darin wenden und ebenfalls im Frittieröl ausbacken.

Sushi rollen:
Gurke waschen, der Länge nach halbieren und entkernen. Die Gurke in lange Streifen schneiden.
Für die japanische Chili-Mayonnaise rührt ihr einfach die Mayonnaise mit der Chilisauce zusammen.
Von beiden Noriblättern jeweils knapp 1/3 des Blattes abschneiden.
Ein Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf das Schneidebrett legen und das komplette Blatt gleichmäßig mit der Hälfte des Sushireises bedecken. Den Sushireis mit leicht angefeuchteten Händen gut andrücken.
Die Sushirollmatte in Frischhaltefolie einwickeln und auf das Noriblatt mit dem Sushireis legen. Das Ganze wenden, so dass nun ganz unten die Sushirollmatte liegt, darüber der Sushireis und ganz oben das Noriblatt.
Auf den unteren Bereich wird nun die Füllung gelegt. Zwei Tempura-Garnelen nebeneinander und dicht nebendran die Gurkenstreifen.
Nun wird alles mit Hilfe der Sushirollmatte zu einer festen Rolle aufgerollt.
Die fertige Sushirolle in den weißen und schwarzen Sesamkörnern wenden, dann mit einem scharfen und angefeuchteten Messer in 8 Stücke schneiden.
Wie beschrieben die zweite Rolle herstellen.
Zum Schluss werden alle Inside-Out-Röllchen mit der Chili-Mayonnaise beträufelt und mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer serviert.

Alternativ könnt ihr die Sushi auch mit frischem Lachsfilet, Räucherlachs, Avocado, Frischkäse und Gurke füllen. Bei mir war jeweils am Rand der Sushirollen noch ein wenig Platz, so dass ich den mit geräuchertem Lachs aufgefüllt habe. 😉

Tipp: in diesem Video könnt ihr gut sehen, wie Inside-Out-Rolls hergestellt werden.

Viel Spaß beim Sushirollen!

Eure ♥
Marie