Sticks’n’Sushi Berlin

Wir sind wieder zurück aus Berlin und ich habe euch jede Menge kulinarische Tipps mitgebracht! Wir haben es uns in der Hauptstadt richtig gut gehen lassen und volle fünf Tage mit Shopping, Jazz-Konzert in der Berliner Philharmonie, gutem Essen, leckeren Drinks und Sightseeing verbracht.

Berlin Alexanderplatz Fernsehturm

Sticks'n'Sushi Berlin Sushi Yakitori Restaurant Japanisch

Als erstes möchte ich euch heute vom neuen Restaurant Sticks’n’Sushi in der Potsdamer Straße 85 berichten.
Sticks’n’Sushi kommt aus Kopenhagen. Dort hat 1994 das erste Sticks’n’Sushi eröffnet und mittlerweile gibt es dort schon 11 Sticks’n’Sushi-Restaurants. Weiter ging es mit London, wo es mittlerweile fünf Restaurants gibt. Und seit Anfang 2017 gibt es nun auch in Berlin ein Sticks’n’Sushi! Der Besuch dort stand schon vor unserem Berlin-Trip fest und wir hatten gleich für den ersten Abend dort einen Tisch reserviert. Den Tipp für das Sticks’n’Sushi hatte ich bei Falstaff gesehen und mir gleich notiert. 
Und es hat sich wirklich gelohnt, denn wir hatten einen wunderbaren Abend. Es hat uns sogar so gut gefallen, dass wir montags gleich noch mal dort gegessen haben!

Sticks'n'Sushi Drink Japanisch Cocktail Minze Getränk Berlin

Tuna Tatar Thunfisch-Tatar Sticks'n'Sushi Vorspeise Ziegenfrischkäse Fisch Berlin

Sticks'n'Sushi Sushi Salmon Ceviche Lachs Koriander Zitrone Fisch Berlin

Ganz besonders beeindruckt waren wir vom Restaurant-Service. Unglaublich zuvorkommend, höflich, aufmerksam. Bereits auf der Homepage hatte ich mir das kurze Video mit dem Titel „Das sind wir“ angesehen und einen ersten Eindruck von der Philosophie des Restaurants bekommen. Was im Video zu sehen war, zeigte sich auch im Restaurant! Gleich bei Betreten des Restaurants wurden wir von allen Seiten begrüßt und dann direkt zu einem Tisch gebracht. Nachdem wir unsere Getränke aus der großen Getränkekarte u.a. mit leckeren japanischen Drinks ausgesucht hatten, bekamen wir die wunderschöne Speisekarte. Die Speisekarte ist einzigartig, denn alle Speisen sind auf ansprechenden Fotos zu sehen. So bekommt man bereits einen Eindruck von dem, was man später auf dem Tisch stehen hat. Die Auswahl ist riesig! Es gibt jede Menge Sushi in verschiedenen Formen und Varianten, leckeres Gemüse, Salat-Bowls vegetarisch, mit Fisch oder Fleisch, tolle Vorspeisen und eine große Auswahl an Yakitoris, also gebratenes Gemüse, Fisch oder Fleisch auf kleinen Spießen. Die Karte wird durch eine große Auswahl an kleinen Desserts abgerundet. Man kann sich einen bunten Mix aus Vorspeise, Sushi und Yakitoris selbst zusammenstellen oder man wählt ein bereits zusammengestelltes Menü aus. Bei dem Menü sind die Speisen super aufeinander abgestimmt und harmonieren sehr gut miteinander. Wir haben uns aber beide Male fürs selbst mixen entschieden und haben jeweils gute Anregungen und Tipps von den Kellnern bekommen.

Sticks'n'Sushi Sushi Kappa Avocado Maki Vegetarisch Berlin

Sticks'n'Sushi Sushi Salmon Ceviche Lachs Koriander Berlin Zitrone

Sticks'n'Sushi Berlin Salat Jungle Fish Lachs Tuna Gemüse

Bevor die Speisen serviert wurden, bekamen wir ein warmes weißes Handtuch für die Hände und das Gesicht. Das finde ich immer sehr angenehm. 
Und dann kam das Essen! Es sah wirklich so aus, wie auf den Fotos in der Speisekarte.
Bei unserem ersten Besuch hatten wir zur Vorspeise feinstes Tuna-Tatar mit cremigem Ziegenkäse, Pinienkerne, Avocado, Sesam, Frühlingszwiebeln, Yuzu-Vinaigrette und Nori-Chips. Danach Gurken- und Avocado-Maki und Salmon-Ceviche-Maki mit roter Zwiebel, Avocado und Gurke, garniert mit Lachs und Koriander. Anschließend haben wir sechs verschiedene Yakitori-Spieße mit einem kleinen Schälchen Sesamreis gegessen. Zu Trinken gab es gefiltertes Wasser, angereichert mit einem Stück Holzkohle sowie japanische Cocktails. Alles war unglaublich lecker! Wie ihr ja wisst, bin ich großer Sushifan und ich habe schon viel leckeres Sushi gegessen. Aber Sushi, das qualitativ und geschmacklich mithalten kann, habe ich bislang nur im DUDU (ebenfalls in Berlin) gegessen. Besonders lecker waren die Salmon-Ceviche-Maki! Die Kombination aus milder roter Zwiebel, cremiger Avocado und knackigen Gurken, dazu der zarte Lachs und der würzige Koriander war absolut spitze! Verfeinert wurden die Makis mit einer leichten Zitronencreme, unglaublich gut!
Aber auch die Yakitorispieße waren super. Wir hatten Spieße mit Lachs, Hühnchen, Jakobsmuschel und Entrecôte, jeweils lecker mariniert und auf dem heißen Grill zubereitet.

Sticks'n'Sushi Yakitori Spieße Berlin Hühnchen Lachs Teriyaki

Sticks'n'Sushi Yakitori Spoeße Berlin Hühnchen Ente Teriyaki Lachs

Wie gesagt, das Essen hat uns so gut geschmeckt, dass wir ein zweites Mal ins Sticks’n’Sushi gegangen sind. 
Beim zweiten Mal haben wir aufgrund der eisigen Kälte draußen warme Tees bestellt, die sehr fein waren. Zu Essen gab es für mich natürlich nochmal die Salmon-Ceviche-Makis. Herr S. wählte einen Salat mit dem schönen Namen „Jungle Fish“ mit gegrilltem Lachs, flambiertem Thunfisch, Garnelen, Salatherzen, Spitzkohl, Edamame Bohnen, Avocado, Blumenkohl, Tomaten, Quinoa und einem Miso-Senf-Dressing. Der Salat sah wunderschön aus und Herr S. war absolut begeistert davon. Außerdem gab es noch einmal Yakitori-Spieße zum Abschluss.
Im Sticks’n’Sushi ist das Essen wirklich ein Erlebnis und es lohnt sich wirklich, dort mal vorbeizuschauen! 

Sticks'n'Sushi Berlin Kopenhagen Restaurant Sushi Yakitori

Kulinarischer Jahresrückblick 2016

Heute gibt es (vermutlich) den letzten Post in diesem Jahr, mein kulinarischer Jahresrückblick. Ich werde noch einmal das Jahr aus kulinarischer Sicht Revue passieren lassen und euch mitnehmen nach Berlin, Korsika und nach Leogang in ein ganz bezauberndes Holzhotel mit tollem SPA-Bereich. Obendrauf gibts noch zwei schnelle Rezepte für edle Vorspeisen mit Fisch und Meeresfrüchten (perfekt für Weihnachten). Doch der Reihe nach…

Das Jahr 2016 beginnt und ich bin total happy, dass ich Fotos und Texte für mein erstes Kochbuch „Fingerfood – schwäbisch gut“ (Ulmer Verlag) rechtzeitig abgeben konnte. Ich sags euch, das war so aufregend! Kurz hab ich Zeit zum Durchatmen gehabt, bevor es dann mit meinem zweiten Buchprojekt „Müsliriegel & Fruchtschnitten“ (Thorbecke Verlag, Erscheinung 16.Februar 2017) weiter ging. Nebenbei hab ich für meine Abschlussprüfungen an der Fachakademie gelernt und aufgrund dessen leider einige sehr stille Wochen hier auf dem Blog gehabt… Ende Juni war es dann endlich soweit und ich durfte mein Buch „Fingerfood – schwäbisch gut“ das erste Mal in den Händen halten! Ein unglaublich schöner Moment in diesem Jahr und mit voller Stolz!

Fingerfood - schwäbisch gut Nileen Marie Schaldach Ulmer Verlag

Müsliriegel & Fruchtschnitten Nileen Marie Schaldach Thorbecke Verlag

Im August waren Herr S. und ich in Berlin und auf Korsika. Absolut schöne Urlaube – auch aus kulinarischer Sicht!
In Berlin haben wir es uns so richtig gut gehen lassen und sind jeden Morgen im wunderschönen Café-Restaurant Spreegold mit einem super Frühstück in den Tag gestartet. Lunch gabs immer (weil es einfach soooo gut war!) im Dudu wo es das (für mich) beste Sushi weit und breit gibt! Ich sag nur „Miso Tatar Roll“ mit frischem Lachs-Tatar, Miso-Sauce, Sesam, Lauch, grüne Spargelspitzen und Gurken – ein absoluter Traum! Alle Sushi-Fans, die in Berlin sind oder dort hingehen, schaut dort vorbei! 😉
Auf Korsika haben wir wie jedes Jahr feine korsische Spezialitäten geschlemmt, waren superschön Essen im Restaurant Via Marine direkt am Hafen und haben ein tolles Weingut Domaine Orsini besucht. Wir freuen uns schon sehr auf Korsika 2017!

Holzhotel Forstfhofalm

Im Herbst haben Herr S. und ich es uns in Leogang (Österreich) im wunderbaren Holzhotel Forsthofalm gut gehen und uns verwöhnen lassen. Wir haben tagsüber tolle Massagen, Sauna und Pool genießen können und uns abends kulinarisch im Hotelrestaurant Kukka verwöhnen lassen. Es gab jeweils ein tolles 5-Gang-Menü mit tollem Wein. Wir hatten zartes Kotelett vom Iberico-Schwein und saftig gebratene Poulardenbrust – ein Traum!
Zum Frühstück gabs ein grandioses Frühstück mit allem was das Herz begehrt.

Holzhotel Forsthofalm Restaurant Kukka

Auf der Forsthofalm habe ich mich in einen Saft verliebt. Ja, das geht! 😉
Im Hotel werden die Bio-Fruchtsäfte der österreichischen Firma Hasenfit angeboten und die schmecken absolut köstlich. Verliebt habe ich mich in den Apfel-Holundersaft. Zu Hause habe ich lange recherchiert, ob es den tollen Saft auch hier zu kaufen gibt. Tatsächlich! Die Bio-Fruchtsäfte sind über den Bioladen denn’s über eine Kundenbestellung zu bekommen. Hat prima funktioniert und klappt angeblich in jedem denn’s in Deutschland. Außer meiner Lieblingssorte Apfel-Holunder gibts noch viele andere leckere Sorten wie z.B. Apfel-Kirsch. Probiert es aus, die Säfte schmecken köstlich!

Hasenfit Apfel-Holunder-Saft Bio-Fruchtsaft

Ein weiteres großes Highlight in diesem Jahr fand im November statt. Ich war eingeladen zum Meet & Greet mit Jamie Oliver! Er hat in München sein neuestes Kochbuch vorgestellt. Ein Weihnachtskochbuch mit tollen Rezepten für die Feiertage. Das Treffen war super, Jamie war so wie man ihn aus dem TV kennt. Aufgeschlossen, humorvoll, gut drauf und ein bisschen crazy. 😉

Jamie Oliver Meet & Greet Munich

Weihnachtskochbuch Jamie Oliver Dorling Kindersley Verlag
(© Dorling Kindersley Verlag, 2016)

Das Weihnachtskochbuch ist übrigens ideal, wenn ihr noch auf der Suche nach Geschenkideen seid für Foodies, Foodbegeisterte oder Menschen, die einfach nur gerne Kochen!

Vor der Selfietime, Signierstunde und dem kleinen Pläuschchen mit Jamie haben wir uns durch das köstliche Buffet des Hotels (Sofitel München) geschlemmt. Dort habe ich mein kulinarisches Highlight 2016 entdeckt! Seither gibt es das immer wieder bei uns: Ahi Poke. Roh marinierter Thunfisch, mariniert mit geröstetem Sesam, Sesamöl, Sojasauce und fein geschnittenen Frühlingszwiebeln. Köstlich!

Ahi Poke Schätze aus meiner Küche

Ahi Poke
für 4 Vorspeisenportionen
Zutaten
  1. 250 g Thunfisch (roh, Sushiqualität)
  2. 3 EL Sesamöl
  3. 2,5 EL Sojasauce
  4. 2 TL gerösteter Sesam
  5. 2 EL Frühlingszwiebelringe, fein geschnitten
Zubereitung
  1. Den Thunfisch kalt abspülen, trocken tupfen und in feine Würfel schneiden.
  2. Thunfisch mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, alles gut vermischen und abgedeckt im Kühlschrank ca. 1-2 Stunden durchziehen lassen.
Tipp
  1. Schmeckt auch sehr fein mit frischem Lachsfilet in Sushiqualität.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/
Ebenfalls für mich entdeckt habe ich in diesem Jahr frische Jakobsmuscheln. Die gibt es nämlich auch bei unserem Fischhändler auf dem Pasinger Viktualienmarkt, der im April diesen Jahres eröffnet hat. Superfein schmecken die mit geschmorten Zwiebeln, Kresse und Weißweinsahnesauce. Blitzschnell zubereitet – perfekt für die Weihnachtsvorspeise.

Jakobsmuscheln Vorspeise Schätze aus meiner Küche

Gebratene Jakobsmuscheln
Für 4 Vorspeisenportionen
Zutaten
  1. 8 Jakobsmuscheln
  2. 1 Zwiebel
  3. 1 Knoblauchzehe
  4. etwas Olivenöl
  5. ein Schuss Weißwein
  6. 150 ml Sahne
  7. etwas Kresse
  8. Salz
  9. frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung
  1. Die Jakobsmuscheln kalt abspülen und trocken tupfen.
  2. Die Zwiebeln in feine Streifen oder Würfel schneiden und in einer beschichteten Pfanne in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze ca. 5-10 Minuten schmoren lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  3. Knoblauch hinzufügen, kurz mitschmoren lassen, dann die Zwiebeln in ein Schälchen geben und beiseite stellen.
  4. Die Jakobsmuscheln in etwas Olivenöl von beiden Seiten goldgelb anbraten. Darauf achten, dass sie im Inneren noch etwas roh sind. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen, kurz aufkochen lassen, dann die Sahne zufügen und ebenfalls aufkochen lassen.
  5. Die Zwiebeln auf kleine Vorspeisenteller geben, je zwei Jakobsmuscheln daraufsetzen und etwas von der Weißweinsauce darüberträufeln. Mit Kresse garnieren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/
Und jetzt wünsche ich euch ein wundervolles Weihnachtsfest mit euren Lieben. Lasst es euch schmecken und genießt die letzten Tage im Jahr 2016!
Einen guten Start ins neue Jahr 2017 – das mit Sicherheit genauso aufregend wird wie das vergangene Jahr.

Liebste Grüße aus München ♥

Lieblings-Sushi: Salmon Philadelphia Maki

Heute habe ich mal wieder Sushi für euch hier auf dem Blog. Ihr wisst ja, ich liebe Sushi und mittlerweile gibt’s bei uns fast jede Woche einmal Sushi. Meistens bestellen wir unser Sushi aus Zeitgründen beim – unserer Meinung nach – besten Sushi-Lieferservice Münchens!
Wenn dann aber doch mal etwas mehr Zeit ist, dann mache ich Sushi auch sehr gerne selbst. Man muss zwar ordentlich Zeit einplanen, denn allein der Sushireis benötigt knapp 2 Stunden… man kann ja aber auch nebenbei die anderen Zutaten für die Füllungen vorbereiten und wenn man eine kleine Sushi-Party mit Freunden macht, dann ist die Wartezeit eh halb so schlimm, oder?

Das heutige Rezept beinhaltet meine derzeitige Lieblings-Füllung: Salmon Philadelphia Maki. Lachs, Mango und Frischkäse. Ich liebe die Kombination aus zartem Lachs, fruchtiger Mango und dem cremigen Frischkäse. Wichtig ist, dass die Mango schön reif, aber dennoch nicht zu weich ist. Wer noch ein wenig würzigen Pepp rein bringen möchte, rollt noch ein paar Schnittlauchhalme mit ein.
Ebenfalls sehr lecker ist eine Kombination aus Asia-Lachs-Tatar und Mango. Wie das funktioniert zeige ich euch etwas weiter unten bei den Rezepten.

Sushi mit Lachs und Mango

Wenn ihr auch öfter Sushi zu Hause machen wollt, dann empfehle ich euch eine Grundausstattung, die ein paar Sushi-Rollmatten, einen breiten Bambuslöffel (zum Einarbeiten der Sushi-Zu-Mischung in den Reis) und einige hochwertigere Ess-Stäbchen beinhaltet.
Zudem ist es hilfreich, wenn ihr stets ein paar Noriblätter, Sushireis und Sushi-Essig da habt. Dann benötigt ihr nämlich nur noch die Zutaten für die Füllung, wenn ihr Lust auf Sushi habt. Die oben genannten Sachen bekommt ihr in einem gut sortierten Supermarkt oder am besten im Asia-Shop (da ist es auch um einiges günstiger!). Wenn ihr ganz stilecht Sushi zubereiten wollt, dann empfiehlt sich ein Hangiri-Set, bestehend aus einer großen, flachen Holzschale, einem Fächer und einem Holzlöffel.

Sushi mit Lachs & Mango

So. Und nun zu den Rezepten: Sushireis, Inside-Out Salmon Philadelphia und Hosomaki-Lachs-Tatar.
Ein Rezept für Sushireis findet ihr bereits auf meinem Blog.

Salmon Philadelphia Maki
ergibt ca. 24 Maki-Sushi
Gesamtzeit
25 min
Gesamtzeit
25 min
Zutaten
  1. 600 g gekochter Sushireis
  2. 4 Noriblätter
  3. 300 g Lachsfilet, frisch und nach Möglichkeit in Sushi-Zuschnitt
  4. 1/2 reife Mango
  5. 2 EL Frischkäse (z.B. Philadelphia)
  6. 16 Schnittlauchhalme
Außerdem
  1. Sushimatte zum Rollen
  2. ein Schälchen mit kaltem Wasser + 1 Spritzer Reisessig (für die Hände)
Zubereitung
  1. Das Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf die Sushimatte legen. Die Hände mit dem Essigwasser befeuchten und ca. 1/4 des Sushireises auf dem Noriblatt verteilen. Am oberen und unteren Rand jeweils ca. 2 cm frei lassen.
  2. Mango und Lachsfilet in fingerbreite Streifen schneiden. 1/4 der Mango-Streifen, 4 Schnittlauchhalme, etwas Frischkäse und ca. 75 g Lachsstreifen auf dem unteren Drittel des Noriblattes längs in einer Linie verteilen.
  3. Das Noriblatt mit Hilfe der Sushimatte aufrollen und die fertige Sushirolle mit einem scharfen Messer in 6 Maki-Sushi schneiden.
  4. Mit den restlichen drei Noriblättern und den restlichen Zutaten für die Füllung ebenso verfahren.
Tipp
  1. Das Schneiden der Sushirollen gelingt deutlich einfacher, wenn die Klinge vor dem Schneiden in Essigwasser getaucht wird.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Alternativ könnt ihr die Maki-Rollen auch mit dem oben erwähnten Asia-Lachs-Tatar zubereiten. Hierfür verwendet ihr dieselben Zutaten wie im Salmon Philadelphia Maki-Rezept. Für das Tatar wird das Lachsfilet in feine würfel geschnitten und der Schnittlauch in feine Röllchen. Beides in eine große Schüssel geben und mit Reisessig, Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Wie viel ihr davon nehmt, ist eurem Geschmack überlassen. Die Maki-Sushi könnt ihr nun mit dem Tatar und der Mango (nach Belieben auch mit dem Frischkäse) zubereiten.

Maki-Sushi mit Mango

Wenn ihr anstelle der Maki-Sushi lieber Inside-Out-Rolls haben mögt, dann geht ihr wie folgt vor:
Ein Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf das Schneidebrett legen und das komplette Blatt gleichmäßig mit Sushireis bedecken. Den Sushireis mit leicht angefeuchteten Händen gut andrücken.
Die Sushirollmatte in Frischhaltefolie einwickeln und auf das Noriblatt mit dem Sushireis legen. Das Ganze wenden, so dass nun ganz unten die Sushirollmatte liegt, darüber der Sushireis und ganz oben das Noriblatt.
Auf den unteren Bereich wird nun die Füllung gelegt.
Nun wird alles mit Hilfe der Sushirollmatte zu einer festen Rolle aufgerollt.
Die fertige Sushirolle in den weißen und schwarzen Sesamkörnern wenden, dann mit einem scharfen und angefeuchteten Messer in 8 Stücke schneiden.
Wie beschrieben mit den restlichen Zutaten weitere Rollen herstellen.

Nachtrag:
Da mir der Sushireis in größeren Mengen leider nicht immer zuverlässig gelingt, werde ich nun für die Zubereitung des Reises auf einen Reiskocher umsteigen. Von meinen Ergebnissen werde ich euch dann in Kürze berichten! 😉

Viel Spaß beim Sushi zubereiten!

Von asiatischem Essen, Maki-Sushi & Horenso Gomaee

Nachdem es meinen Foodblog nun schon eine ganze Weile gibt, möchte ich euch etwas verraten, was den meisten unter euch wohl noch bis dato unbekannt war. Es hat etwas mit einer innigen Liebe zu einem bestimmten Gericht zu tun. Um euch die ganze Geschichte erzählen zu können, muss ich im Jahr 2010 beginnen – dem Jahr, in dem ich meinen Mann Herrn S. kennen gelernt habe. Eines Tages kam er damals nämlich zu mir und meinte: „Was hältst du davon, wenn wir heute Abend selbst Sushi rollen?“ mit freudigen und hungrigen Augen sah er mich damals an und konnte meine Antwort kaum abwarten. Ja, was halte ich davon??? „Nichts!!!“ dachte ich mir im ersten Moment, denn Sushi und die meisten japanischen, chinesischen, vietnamesischen und sogar indischen Gerichte (ja, das obwohl ich ja gebürtige Inderin bin) waren mir bis dahin unbekannt und ich mochte sie auch nicht wirklich. Außer gebratenen Nudeln mit Hühnchen, Gemüse und Ei, Frühlingsrollen oder Knusprig gebratenem Hühnchen mit Basmatireis und süß-saurer-Sauce. Das war schon asiatisch genug für mich, fand ich.

Horenso Gomaee

Nun musste ausgerechnet Herr S., dem ich eigentlich ungern ein „Nein“ antworten wollte fragen, ob ich Sushi haben möchte. Was nun???
Sushi. Roher Fisch! Algenblätter, wie heißen die doch gleich? Nori! Klebriger Reis, der anders als gewohnt schmeckt. Nein! Das wollte ich nun wirklich nicht ausprobieren – und dennoch sagte ich leise aber hörbar „Ja, gerne. Ich habe es noch nie gegessen, aber wenn du es mir zeigst, dann würde ich es gerne versuchen.“ Noch im selben Moment war mir etwas mulmig zumute und das sah man mir wohl auch an, denn Herr S. sagte gleich beruhigend: „Wir machen das natürlich mit Räucherlachs und Gurken und so… kein roher Fisch.“ Na das war doch ein Wort!

Wir gingen also los, in den nächsten Asialaden, der um die Ecke war (deshalb war er wohl auch darauf gekommen) und besorgten Noriblätter, eingelegten Ingwer, Wasabi, Reisessig, Sushireis und Sojasauce. Im Supermarkt holten wir die Zutaten für die Füllung und dann ging’s zu Hause auch schon los. Ziemlich ekelhaft und ungenießbar fand ich die Noriblätter, der Reis schmeckte mir so einigermaßen und in Kombination mit Gurke und Räucherlachs war’s ganz ok. Herr S. hatte großen Spaß am Sushi Essen und konnte meine zurückhaltende Art gar nicht verstehen.

Sushi Maki

Einige Tage später lud er mich in ein superfeines und leckeres vietnamesisches Restaurant zum Essen ein. Über die Einladung freute ich mich natürlich sehr, war aber zugleich auch etwas skeptisch, da es sich ja um vietnamesische Küche handelte. Beim Lesen der Speisekarte wusste ich nicht, was ich bestellen sollte, also bestellte ich mir zunächst etwas zu trinken. Dann probierte ich von Herrn S. Vorspeise und fand sie plötzlich sooo lecker, dass ich sie ihm fast komplett weg futterte (leider weiß ich nicht mehr, was das genau war). Und dann bestellte auch ich mir ein Gericht und freute mich sogar total darauf.
In den Wochen danach lernte ich dank Herrn S. einige Speisen aus der chinesischen, japanischen und vietnamesischen Küche kennen und ich kam immer mehr auf den Geschmack. Beim nächsten Mal Sushi bestellen, war ich dabei und freute mich an der großen Anzahl an (teuren) Nigiri mit Lachs und Avocado (da ich die Noriblätter immer noch nicht mochte).

Tja, und heute: ich liebe asiatische Gerichte und am allermeisten Sushi – auch mit Noriblättern! 😉
Es gibt Zeiten, da könnte ich mehrmals in der Woche Sushi essen. Sushi, in allen erdenklichen Formen, egal ob mit rohem Fisch oder Gemüse… nur Surimi und Fischrogen mag ich nicht, aber zum Glück gibt’s die ja auch mit Sesam.
Nun ist’s raus und ihr wisst, wie ich zu meiner Sushi-Liebe gekommen bin. Herr S. schüttelt meistens den Kopf, wenn ich sage: „Oh, heute möchte ich Sushi essen…“ Und dann darf ich euch auch noch verraten, dass ich mich auch mittlerweile für die indische Küche begeistere. Kam doch immer wieder in den letzten Jahren die Frage auf, ob ich gern und gut indisch koche… und wenn ich dann mit „Nein“ geantwortet habe, gab’s irritierte und lange Gesichter. 😉

Sehr gerne mache ich mein Sushi auch selbst mit geräuchertem Lachs, Frischkäse, Avocado, Gurke, Thunfischcreme, Lachstatar und Schnittlauch…
Wie ich mein Sushi mache, möchte ich euch heute zeigen.

Grundrezept Sushireis
für ca. 48 Maki oder 32 Futo-Maki oder 24 Inside-Out-Maki
250 g Sushi-Reis
3-4 EL Reisessig
1-2 EL Zucker
1 TL Salz

Reis in eine Schüssel geben und mit reichlich kaltem Wasser bedecken. Den Reis durch vorsichtiges Rühren mit den Händen waschen. Dann das milchige Wasser über ein Sieb abgießen und die Schüssel mit dem Reis erneut mit Wasser befüllen. Den Waschvorgang ca. 4-5 Mal wiederholen, bis das Wasser kaum mehr milchig ist. Nach dem letzten Mal Wasser abgießen noch einmal den Reis mit kaltem Wasser bedecken und ca. 30 Minuten einweichen lassen.

Reis durch ein Sieb abgießen und mit ca. 270 ml Wasser in einen passenden Topf geben. Den Reis zugedeckt bei voller Hitze ca. 1-2 Minuten aufkochen und dann anschließend ca. 10 Minuten bei sehr schwacher Hitze, zugedeckt garen.
Dann den Topf vom Herd nehmen, Deckel entfernen und den Topf mit einem Geschirrtuch oder Küchentuch abdecken und ca. 15 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit, den Reisessig mit dem Zucker und dem Salz in einem kleinen Topf erwärmen. Die Mischung ist fertig, wenn sich der Zucker und das Salz aufgelöst haben. Topf vom Herd nehmen und die Mischung abkühlen lassen.

Den fertig gegarten Sushireis in eine flache Schale verteilen und lauwarm abkühlen lassen. Dann die Reisessig-Mischung vorsichtig unter den Reis arbeiten. Nun den Reis vollständig abkühlen lassen. Damit er nicht austrocknet kann man ihn dann anschließend bis zur Verarbeitung mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken.

Tipps:
Wenn ihr euch nicht so ganz sicher seid, mit der Reisessig-Zucker-Salz-Mischung, dann könnt ihr auch die fertige Reisessig-Würze „Seasoning for Sushi“ von Kikkomann nehmen.
Ihr müsst dann nur die Menge des Essigs an die gekochte Menge Reis anpassen.
Mein Sushi serviere ich am liebsten mit der Sushi & Sashimi Sojasauce, ebenfalls von Kikkomann.

Sushi Maki

Für Kappa-Maki (Gurke):
Noriblätter zurecht schneiden und mit der glatten Seite nach unten auf eine Bambus-Rollmatte legen. Mit den Händen (zuvor in Essig-Wasser: 1 l Wasser mit 2 EL Reisessig vermischt, tauchen) etwas Reis auf das Blatt geben und gleichmäßig flach drücken. Dann im unteren Drittel des Blattes einen Strang aus Gurkenstreifen legen und dann das Noriblatt mithilfe der Bambusmatte zu einer festen und gleichmäßigen Rolle aufrollen. Anschließend die Rolle mit einem scharfen Messer (zuvor in Essig-Wasser getaucht) in Maki schneiden.

Für Sake-Maki (Lachs):
Noriblätter zurecht schneiden und mit der glatten Seite nach unten auf eine Bambus-Rollmatte legen. Mit den Händen (zuvor in Essig-Wasser: 1 l Wasser mit 2 EL Reisessig vermischt, tauchen) etwas Reis auf das Blatt geben und gleichmäßig flach drücken. Dann im unteren Drittel des Blattes einen Strang aus Lachsstreifen (roher Lachs oder geräucherter Lachs) legen und dann das Noriblatt mithilfe der Bambusmatte zu einer festen und gleichmäßigen Rolle aufrollen. Anschließend die Rolle mit einem scharfen Messer (zuvor in Essig-Wasser getaucht) in Maki schneiden.

Für Avocado-Maki:
Noriblätter zurecht schneiden und mit der glatten Seite nach unten auf eine Bambus-Rollmatte legen. Mit den Händen (zuvor in Essig-Wasser: 1 l Wasser mit 2 EL Reisessig vermischt, tauchen) etwas Reis auf das Blatt geben und gleichmäßig flach drücken. Dann im unteren Drittel des Blattes einen Strang aus Avocadostreifen legen und dann das Noriblatt mithilfe der Bambusmatte zu einer festen und gleichmäßigen Rolle aufrollen. Anschließend die Rolle mit einem scharfen Messer (zuvor in Essig-Wasser getaucht) in Maki schneiden.

Für California-Maki (Surimi, Gurke und Frischkäse):
Noriblätter zurecht schneiden und mit der glatten Seite nach unten auf eine Bambus-Rollmatte legen. Mit den Händen (zuvor in Essig-Wasser: 1 l Wasser mit 2 EL Reisessig vermischt, tauchen) etwas Reis auf das Blatt geben und gleichmäßig flach drücken. Dann im unteren Drittel des Blattes einen Strang aus Gurkenstreifen, Frischkäse und Surimi legen und dann das Noriblatt mithilfe der Bambusmatte zu einer festen und gleichmäßigen Rolle aufrollen. Anschließend die Rolle mit einem scharfen Messer (zuvor in Essig-Wasser getaucht) in Maki schneiden.

Für Frischkäse-Avocado-Lachs-Maki (meine Lieblingskombination):
Noriblätter zurecht schneiden und mit der glatten Seite nach unten auf eine Bambus-Rollmatte legen. Mit den Händen (zuvor in Essig-Wasser: 1 l Wasser mit 2 EL Reisessig vermischt, tauchen) etwas Reis auf das Blatt geben und gleichmäßig flach drücken. Dann im unteren Drittel des Blattes einen Strang aus Lachsstreifen, Avocadostreifen und Frischkäse legen und dann das Noriblatt mithilfe der Bambusmatte zu einer festen und gleichmäßigen Rolle aufrollen. Anschließend die Rolle mit einem scharfen Messer (zuvor in Essig-Wasser getaucht) in Maki schneiden.

Ihr seht, hier ist eine unzählige Vielfalt an Sushi möglich und ich bin jedes Mal für neue Varianten offen. 😉

Horenso Gomaee

Und nun noch zu meinem neuen Lieblings-Gericht, das ich dank meiner lieben Freundin Carina von Ina Mias Allerlei kennen gelernt habe: Horenso Gomaee – Spinat mit Miso-Sesam-Sauce. Ich liebe diesen weichen, gekochten Spinat in Kombination mit der leicht süßlichen Sesamsauce. Ein Traum! ♥

Wie ich mein Horenso Gomaee zubereite? Seht her:
Für 2 Personen
400 g Blattspinat
1 EL Sesampaste (Tahin, aus dem Asialaden)
1 EL helle Misopaste (aus dem Asialaden)
1 EL helle Sojasauce
2 EL Mirin oder 1,5 EL Reisessig (aus dem Asialaden)
1 EL Sesamsamen, schwarz & hell

Den Spinat gründlich putzen, waschen und dann abtropfen lassen.
Spinat in einen großen Topf geben und bei voller Hitze zusammenfallen lassen. Spinat über einem Sieb abgießen und in eiskaltem Wasser abschrecken, dann wieder abtropfen lassen.
Spinat mit den Händen ausdrücken, in kleine Stücke zupfen und etwas auflockern.
Für die Sesamsauce, die Sesampaste (Tahin) mit der Misopaste, der Sojasauce und dem Mirin verrühren. Dann soviel lauwarmes Wasser zufügen, bis eine cremige Sauce entstanden ist.
Die Sauce leicht über den Spinat träufeln und mit Sesamsamen bestreuen.

(Das Rezept für den Sushireis und das Horenso Gomaee habe ich aus dem Sushi-Buch vom GU-Verlag.)

Die empfohlenen Produkte stehen in keinem Zusammenhang mit einer bezahlten Produktempfehlung oder Werbung.

Eure ♥
Marie