Sushi Poké Bowl

Nun ist es endlich geschafft! Den Umzug haben wir erfolgreich hinter uns gebracht und wir haben uns mittlerweile schon sehr gut in der neuen, wunderschönen Wohnung in Unterhaching eingelebt! Wir fühlen uns super wohl und sind ganz verliebt in die neue Küche, den neuen großen Essplatz und die traumhafte Dachterrasse, die wir gerade noch bei den warmen Temperaturen am Mittag genießen können. Ganz besonders happy bin ich natürlich mit der großen wundervollen Küche! Zur Küche wird es ganz bald auch noch einen ausführlichen Blogpost geben, versprochen. Als kleinen Vorgeschmack habe ich euch hier schon mal ein Foto von meiner neuen Traumküche. Ich bin ganz begeistert wie hell sie ist und wie viel Platz ich habe.

Meine Küche Schätze aus meiner Küche

Nachdem euer Feedback zu meiner Sushi Poké Bowl auf Instagram so groß war, gibt es heute das Rezept dafür auf dem Blog.
Es ist das erste Gericht, das ich euch aus meiner neuen Küche vorstelle! Und es ist eins der Gerichte, die Herr S. und ich absolut lieben. Wir verbinden die Sushi Poké Bowl mit zahlreichen tollen Momenten. Wir denken dabei an unsere beiden Kurzurlaube in Berlin, wo wir im DuDu und im Sticks’n’Sushi köstliche und die wohl besten Sushi Bowls geschlemmt haben. Und an unseren Kurztrip nach Amsterdam im Frühling diesen Jahres, wo wir direkt an der Amstel eine tolle Poké Bowl von Poké Perfect gegessen haben.

Sushi Poké Bowl

Um köstliche Sushi Poké Bowls auch zu Hause zubereiten zu können, benötigt man absolut frischen Fisch in Sashimi-Qualität. Wir lieben unsere Sushi Poké Bowls mit frischem Lachsfilet und mit Ahi Poké. Ein Rezept hierfür habe ich euch ja bereits vor knapp einem Jahr gezeigt. Das erste Mal, dass ich Ahi Poké gegessen habe, war auf dem tollen Kochbuch-Event mit Jamie Oliver im Sofitel in München. Seitdem gibt es bei uns immer und immer wieder Ahi Poké, denn es ist so super schnell zubereitet und schmeckt einfach zu gut!

Sushi Poké BowlSushi Poké Bowl

Damit die Poké Bowl auch schön bunt wird, genießt man sie am besten mit frischer Mango, Avocado, Gurke und Frühlingszwiebeln. Ein paar lilafarbene Sprossen, nach Belieben ein paar rote Radieschen (die liebt Herr S.) und natürlich mit der köstlichen orangefarbenen Sriracha-Mayo, die der Bowl einen leichten scharf-würzigen Geschmack verleiht. Die Zutaten könnt ihr nach Belieben in Würfel, Rauten oder Streifen schneiden. Für Gäste könnt ihr die Bowls entweder schon in kleinen Schälchen anrichten oder ihr stellt alle Zutaten auf kleinen Tellern und Schälchen auf den Tisch und jeder kann seine Bowl nach Belieben selbst zusammenstellen. Den Sushireis für die Poké Bowl bereite ich am liebsten nach einem Rezept von meinen Bloggerkollegen Nadine und Jörg von Eat this! zu. Vielen Dank ihr Lieben für das tolle Rezept, das einfach immer gelingt!

Sushi Poké Bowl

Sushi Poké Bowl
 
Zubereitungszeit
Back-/Kochzeit
Gesamt
 
Für 2 Personen
Zutaten
Sushireis
  • 200 g Sushireis
  • 250 ml Wasser
  • 2-3 EL Reisessig
  • ½ TL Zucker
  • eine Prise Salz
Ahi-Poké
  • 125 g frisches Thunfischfilet in Sashimi-Qualität
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 EL gerösteten Sesam
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 EL Sojasauce
Bowl
  • 100 g frisches Lachsfilet in Sashimi-Qualität
  • 1 Mango
  • 1 Avocado
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 kleine Gärtnergurke
  • Sprossen
  • Radieschen nach Belieben
  • gerösteten Sesam
  • Sriracha-Mayonnaise
Zubereitung
Sushireis
  1. Den Reis 2-3 Mal in kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar bleibt.
  2. Den Reis in einen Topf geben und 250 ml kaltes Wasser dazugeben.
  3. Reis mit geschlossenem Deckel aufkochen und ca. 1 Minute auf größter Hitze köcheln lassen.
  4. Anschließend die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren und den Reis etwa 15 Minuten garen.
  5. Den Topf vom Herd nehmen und den Reis ca. 5 Minuten bei geöffnetem Deckel ausdampfen lassen. Den Reis auf einen flachen Teller geben. Reisessig, Zucker und Salz in einen kleinen Topf geben, erwärmen und unter Rühren den Zucker auflösen. Die Mischung abkühlen lassen und vorsichtig unter den Reis ziehen.
Ahi-Poké
  1. Das Thunfischfilet fein würfeln. Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Thunfisch und Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben und mit geröstetem Sesam, Sesamöl und Sojasauce vermengen. Ahi Poké ca. 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
Bowl
  1. Lachsfilet in Würfel schneiden. Mango, Avocado, Frühlingszwiebeln und Gurke waschen, ggf. schälen und in Würfel bzw. Ringe schneiden.
  2. Für eine Sushi Poké Bowl etwas Sushireis, Lachs, Mango, Avocado, Gurke, Frühlingszwiebeln und Ahi Poké in eine Schale geben. Nach Belieben mit Sprossen, Radieschen, geröstetem Sesam und Sriracha-Mayonnaise toppen und genießen.

Sticks’n’Sushi Berlin

Wir sind wieder zurück aus Berlin und ich habe euch jede Menge kulinarische Tipps mitgebracht! Wir haben es uns in der Hauptstadt richtig gut gehen lassen und volle fünf Tage mit Shopping, Jazz-Konzert in der Berliner Philharmonie, gutem Essen, leckeren Drinks und Sightseeing verbracht.

Berlin Alexanderplatz Fernsehturm

Sticks'n'Sushi Berlin Sushi Yakitori Restaurant Japanisch

Als erstes möchte ich euch heute vom neuen Restaurant Sticks’n’Sushi in der Potsdamer Straße 85 berichten.
Sticks’n’Sushi kommt aus Kopenhagen. Dort hat 1994 das erste Sticks’n’Sushi eröffnet und mittlerweile gibt es dort schon 11 Sticks’n’Sushi-Restaurants. Weiter ging es mit London, wo es mittlerweile fünf Restaurants gibt. Und seit Anfang 2017 gibt es nun auch in Berlin ein Sticks’n’Sushi! Der Besuch dort stand schon vor unserem Berlin-Trip fest und wir hatten gleich für den ersten Abend dort einen Tisch reserviert. Den Tipp für das Sticks’n’Sushi hatte ich bei Falstaff gesehen und mir gleich notiert. 
Und es hat sich wirklich gelohnt, denn wir hatten einen wunderbaren Abend. Es hat uns sogar so gut gefallen, dass wir montags gleich noch mal dort gegessen haben!

Sticks'n'Sushi Drink Japanisch Cocktail Minze Getränk Berlin

Tuna Tatar Thunfisch-Tatar Sticks'n'Sushi Vorspeise Ziegenfrischkäse Fisch Berlin

Sticks'n'Sushi Sushi Salmon Ceviche Lachs Koriander Zitrone Fisch Berlin

Ganz besonders beeindruckt waren wir vom Restaurant-Service. Unglaublich zuvorkommend, höflich, aufmerksam. Bereits auf der Homepage hatte ich mir das kurze Video mit dem Titel „Das sind wir“ angesehen und einen ersten Eindruck von der Philosophie des Restaurants bekommen. Was im Video zu sehen war, zeigte sich auch im Restaurant! Gleich bei Betreten des Restaurants wurden wir von allen Seiten begrüßt und dann direkt zu einem Tisch gebracht. Nachdem wir unsere Getränke aus der großen Getränkekarte u.a. mit leckeren japanischen Drinks ausgesucht hatten, bekamen wir die wunderschöne Speisekarte. Die Speisekarte ist einzigartig, denn alle Speisen sind auf ansprechenden Fotos zu sehen. So bekommt man bereits einen Eindruck von dem, was man später auf dem Tisch stehen hat. Die Auswahl ist riesig! Es gibt jede Menge Sushi in verschiedenen Formen und Varianten, leckeres Gemüse, Salat-Bowls vegetarisch, mit Fisch oder Fleisch, tolle Vorspeisen und eine große Auswahl an Yakitoris, also gebratenes Gemüse, Fisch oder Fleisch auf kleinen Spießen. Die Karte wird durch eine große Auswahl an kleinen Desserts abgerundet. Man kann sich einen bunten Mix aus Vorspeise, Sushi und Yakitoris selbst zusammenstellen oder man wählt ein bereits zusammengestelltes Menü aus. Bei dem Menü sind die Speisen super aufeinander abgestimmt und harmonieren sehr gut miteinander. Wir haben uns aber beide Male fürs selbst mixen entschieden und haben jeweils gute Anregungen und Tipps von den Kellnern bekommen.

Sticks'n'Sushi Sushi Kappa Avocado Maki Vegetarisch Berlin

Sticks'n'Sushi Sushi Salmon Ceviche Lachs Koriander Berlin Zitrone

Sticks'n'Sushi Berlin Salat Jungle Fish Lachs Tuna Gemüse

Bevor die Speisen serviert wurden, bekamen wir ein warmes weißes Handtuch für die Hände und das Gesicht. Das finde ich immer sehr angenehm. 
Und dann kam das Essen! Es sah wirklich so aus, wie auf den Fotos in der Speisekarte.
Bei unserem ersten Besuch hatten wir zur Vorspeise feinstes Tuna-Tatar mit cremigem Ziegenkäse, Pinienkerne, Avocado, Sesam, Frühlingszwiebeln, Yuzu-Vinaigrette und Nori-Chips. Danach Gurken- und Avocado-Maki und Salmon-Ceviche-Maki mit roter Zwiebel, Avocado und Gurke, garniert mit Lachs und Koriander. Anschließend haben wir sechs verschiedene Yakitori-Spieße mit einem kleinen Schälchen Sesamreis gegessen. Zu Trinken gab es gefiltertes Wasser, angereichert mit einem Stück Holzkohle sowie japanische Cocktails. Alles war unglaublich lecker! Wie ihr ja wisst, bin ich großer Sushifan und ich habe schon viel leckeres Sushi gegessen. Aber Sushi, das qualitativ und geschmacklich mithalten kann, habe ich bislang nur im DUDU (ebenfalls in Berlin) gegessen. Besonders lecker waren die Salmon-Ceviche-Maki! Die Kombination aus milder roter Zwiebel, cremiger Avocado und knackigen Gurken, dazu der zarte Lachs und der würzige Koriander war absolut spitze! Verfeinert wurden die Makis mit einer leichten Zitronencreme, unglaublich gut!
Aber auch die Yakitorispieße waren super. Wir hatten Spieße mit Lachs, Hühnchen, Jakobsmuschel und Entrecôte, jeweils lecker mariniert und auf dem heißen Grill zubereitet.

Sticks'n'Sushi Yakitori Spieße Berlin Hühnchen Lachs Teriyaki

Sticks'n'Sushi Yakitori Spoeße Berlin Hühnchen Ente Teriyaki Lachs

Wie gesagt, das Essen hat uns so gut geschmeckt, dass wir ein zweites Mal ins Sticks’n’Sushi gegangen sind. 
Beim zweiten Mal haben wir aufgrund der eisigen Kälte draußen warme Tees bestellt, die sehr fein waren. Zu Essen gab es für mich natürlich nochmal die Salmon-Ceviche-Makis. Herr S. wählte einen Salat mit dem schönen Namen „Jungle Fish“ mit gegrilltem Lachs, flambiertem Thunfisch, Garnelen, Salatherzen, Spitzkohl, Edamame Bohnen, Avocado, Blumenkohl, Tomaten, Quinoa und einem Miso-Senf-Dressing. Der Salat sah wunderschön aus und Herr S. war absolut begeistert davon. Außerdem gab es noch einmal Yakitori-Spieße zum Abschluss.
Im Sticks’n’Sushi ist das Essen wirklich ein Erlebnis und es lohnt sich wirklich, dort mal vorbeizuschauen! 

Sticks'n'Sushi Berlin Kopenhagen Restaurant Sushi Yakitori

Kulinarischer Jahresrückblick 2016

Heute gibt es (vermutlich) den letzten Post in diesem Jahr, mein kulinarischer Jahresrückblick. Ich werde noch einmal das Jahr aus kulinarischer Sicht Revue passieren lassen und euch mitnehmen nach Berlin, Korsika und nach Leogang in ein ganz bezauberndes Holzhotel mit tollem SPA-Bereich. Obendrauf gibts noch zwei schnelle Rezepte für edle Vorspeisen mit Fisch und Meeresfrüchten (perfekt für Weihnachten). Doch der Reihe nach…

Das Jahr 2016 beginnt und ich bin total happy, dass ich Fotos und Texte für mein erstes Kochbuch „Fingerfood – schwäbisch gut“ (Ulmer Verlag) rechtzeitig abgeben konnte. Ich sags euch, das war so aufregend! Kurz hab ich Zeit zum Durchatmen gehabt, bevor es dann mit meinem zweiten Buchprojekt „Müsliriegel & Fruchtschnitten“ (Thorbecke Verlag, Erscheinung 16.Februar 2017) weiter ging. Nebenbei hab ich für meine Abschlussprüfungen an der Fachakademie gelernt und aufgrund dessen leider einige sehr stille Wochen hier auf dem Blog gehabt… Ende Juni war es dann endlich soweit und ich durfte mein Buch „Fingerfood – schwäbisch gut“ das erste Mal in den Händen halten! Ein unglaublich schöner Moment in diesem Jahr und mit voller Stolz!

Fingerfood - schwäbisch gut Nileen Marie Schaldach Ulmer Verlag

Müsliriegel & Fruchtschnitten Nileen Marie Schaldach Thorbecke Verlag

Im August waren Herr S. und ich in Berlin und auf Korsika. Absolut schöne Urlaube – auch aus kulinarischer Sicht!
In Berlin haben wir es uns so richtig gut gehen lassen und sind jeden Morgen im wunderschönen Café-Restaurant Spreegold mit einem super Frühstück in den Tag gestartet. Lunch gabs immer (weil es einfach soooo gut war!) im Dudu wo es das (für mich) beste Sushi weit und breit gibt! Ich sag nur „Miso Tatar Roll“ mit frischem Lachs-Tatar, Miso-Sauce, Sesam, Lauch, grüne Spargelspitzen und Gurken – ein absoluter Traum! Alle Sushi-Fans, die in Berlin sind oder dort hingehen, schaut dort vorbei! 😉
Auf Korsika haben wir wie jedes Jahr feine korsische Spezialitäten geschlemmt, waren superschön Essen im Restaurant Via Marine direkt am Hafen und haben ein tolles Weingut Domaine Orsini besucht. Wir freuen uns schon sehr auf Korsika 2017!

Holzhotel Forstfhofalm

Im Herbst haben Herr S. und ich es uns in Leogang (Österreich) im wunderbaren Holzhotel Forsthofalm gut gehen und uns verwöhnen lassen. Wir haben tagsüber tolle Massagen, Sauna und Pool genießen können und uns abends kulinarisch im Hotelrestaurant Kukka verwöhnen lassen. Es gab jeweils ein tolles 5-Gang-Menü mit tollem Wein. Wir hatten zartes Kotelett vom Iberico-Schwein und saftig gebratene Poulardenbrust – ein Traum!
Zum Frühstück gabs ein grandioses Frühstück mit allem was das Herz begehrt.

Holzhotel Forsthofalm Restaurant Kukka

Auf der Forsthofalm habe ich mich in einen Saft verliebt. Ja, das geht! 😉
Im Hotel werden die Bio-Fruchtsäfte der österreichischen Firma Hasenfit angeboten und die schmecken absolut köstlich. Verliebt habe ich mich in den Apfel-Holundersaft. Zu Hause habe ich lange recherchiert, ob es den tollen Saft auch hier zu kaufen gibt. Tatsächlich! Die Bio-Fruchtsäfte sind über den Bioladen denn’s über eine Kundenbestellung zu bekommen. Hat prima funktioniert und klappt angeblich in jedem denn’s in Deutschland. Außer meiner Lieblingssorte Apfel-Holunder gibts noch viele andere leckere Sorten wie z.B. Apfel-Kirsch. Probiert es aus, die Säfte schmecken köstlich!

Hasenfit Apfel-Holunder-Saft Bio-Fruchtsaft

Ein weiteres großes Highlight in diesem Jahr fand im November statt. Ich war eingeladen zum Meet & Greet mit Jamie Oliver! Er hat in München sein neuestes Kochbuch vorgestellt. Ein Weihnachtskochbuch mit tollen Rezepten für die Feiertage. Das Treffen war super, Jamie war so wie man ihn aus dem TV kennt. Aufgeschlossen, humorvoll, gut drauf und ein bisschen crazy. 😉

Jamie Oliver Meet & Greet Munich

Weihnachtskochbuch Jamie Oliver Dorling Kindersley Verlag
(© Dorling Kindersley Verlag, 2016)

Das Weihnachtskochbuch ist übrigens ideal, wenn ihr noch auf der Suche nach Geschenkideen seid für Foodies, Foodbegeisterte oder Menschen, die einfach nur gerne Kochen!

Vor der Selfietime, Signierstunde und dem kleinen Pläuschchen mit Jamie haben wir uns durch das köstliche Buffet des Hotels (Sofitel München) geschlemmt. Dort habe ich mein kulinarisches Highlight 2016 entdeckt! Seither gibt es das immer wieder bei uns: Ahi Poke. Roh marinierter Thunfisch, mariniert mit geröstetem Sesam, Sesamöl, Sojasauce und fein geschnittenen Frühlingszwiebeln. Köstlich!

Ahi Poke Schätze aus meiner Küche

Ahi Poke
für 4 Vorspeisenportionen
Zutaten
  1. 250 g Thunfisch (roh, Sushiqualität)
  2. 3 EL Sesamöl
  3. 2,5 EL Sojasauce
  4. 2 TL gerösteter Sesam
  5. 2 EL Frühlingszwiebelringe, fein geschnitten
Zubereitung
  1. Den Thunfisch kalt abspülen, trocken tupfen und in feine Würfel schneiden.
  2. Thunfisch mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, alles gut vermischen und abgedeckt im Kühlschrank ca. 1-2 Stunden durchziehen lassen.
Tipp
  1. Schmeckt auch sehr fein mit frischem Lachsfilet in Sushiqualität.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/
Ebenfalls für mich entdeckt habe ich in diesem Jahr frische Jakobsmuscheln. Die gibt es nämlich auch bei unserem Fischhändler auf dem Pasinger Viktualienmarkt, der im April diesen Jahres eröffnet hat. Superfein schmecken die mit geschmorten Zwiebeln, Kresse und Weißweinsahnesauce. Blitzschnell zubereitet – perfekt für die Weihnachtsvorspeise.

Jakobsmuscheln Vorspeise Schätze aus meiner Küche

Gebratene Jakobsmuscheln
Für 4 Vorspeisenportionen
Zutaten
  1. 8 Jakobsmuscheln
  2. 1 Zwiebel
  3. 1 Knoblauchzehe
  4. etwas Olivenöl
  5. ein Schuss Weißwein
  6. 150 ml Sahne
  7. etwas Kresse
  8. Salz
  9. frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung
  1. Die Jakobsmuscheln kalt abspülen und trocken tupfen.
  2. Die Zwiebeln in feine Streifen oder Würfel schneiden und in einer beschichteten Pfanne in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze ca. 5-10 Minuten schmoren lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  3. Knoblauch hinzufügen, kurz mitschmoren lassen, dann die Zwiebeln in ein Schälchen geben und beiseite stellen.
  4. Die Jakobsmuscheln in etwas Olivenöl von beiden Seiten goldgelb anbraten. Darauf achten, dass sie im Inneren noch etwas roh sind. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen, kurz aufkochen lassen, dann die Sahne zufügen und ebenfalls aufkochen lassen.
  5. Die Zwiebeln auf kleine Vorspeisenteller geben, je zwei Jakobsmuscheln daraufsetzen und etwas von der Weißweinsauce darüberträufeln. Mit Kresse garnieren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/
Und jetzt wünsche ich euch ein wundervolles Weihnachtsfest mit euren Lieben. Lasst es euch schmecken und genießt die letzten Tage im Jahr 2016!
Einen guten Start ins neue Jahr 2017 – das mit Sicherheit genauso aufregend wird wie das vergangene Jahr.

Liebste Grüße aus München ♥

Lieblings-Sushi: Salmon Philadelphia Maki

Heute habe ich mal wieder Sushi für euch hier auf dem Blog. Ihr wisst ja, ich liebe Sushi und mittlerweile gibt’s bei uns fast jede Woche einmal Sushi. Meistens bestellen wir unser Sushi aus Zeitgründen beim – unserer Meinung nach – besten Sushi-Lieferservice Münchens!
Wenn dann aber doch mal etwas mehr Zeit ist, dann mache ich Sushi auch sehr gerne selbst. Man muss zwar ordentlich Zeit einplanen, denn allein der Sushireis benötigt knapp 2 Stunden… man kann ja aber auch nebenbei die anderen Zutaten für die Füllungen vorbereiten und wenn man eine kleine Sushi-Party mit Freunden macht, dann ist die Wartezeit eh halb so schlimm, oder?

Das heutige Rezept beinhaltet meine derzeitige Lieblings-Füllung: Salmon Philadelphia Maki. Lachs, Mango und Frischkäse. Ich liebe die Kombination aus zartem Lachs, fruchtiger Mango und dem cremigen Frischkäse. Wichtig ist, dass die Mango schön reif, aber dennoch nicht zu weich ist. Wer noch ein wenig würzigen Pepp rein bringen möchte, rollt noch ein paar Schnittlauchhalme mit ein.
Ebenfalls sehr lecker ist eine Kombination aus Asia-Lachs-Tatar und Mango. Wie das funktioniert zeige ich euch etwas weiter unten bei den Rezepten.

Sushi mit Lachs und Mango

Wenn ihr auch öfter Sushi zu Hause machen wollt, dann empfehle ich euch eine Grundausstattung, die ein paar Sushi-Rollmatten, einen breiten Bambuslöffel (zum Einarbeiten der Sushi-Zu-Mischung in den Reis) und einige hochwertigere Ess-Stäbchen beinhaltet.
Zudem ist es hilfreich, wenn ihr stets ein paar Noriblätter, Sushireis und Sushi-Essig da habt. Dann benötigt ihr nämlich nur noch die Zutaten für die Füllung, wenn ihr Lust auf Sushi habt. Die oben genannten Sachen bekommt ihr in einem gut sortierten Supermarkt oder am besten im Asia-Shop (da ist es auch um einiges günstiger!). Wenn ihr ganz stilecht Sushi zubereiten wollt, dann empfiehlt sich ein Hangiri-Set, bestehend aus einer großen, flachen Holzschale, einem Fächer und einem Holzlöffel.

Sushi mit Lachs & Mango

So. Und nun zu den Rezepten: Sushireis, Inside-Out Salmon Philadelphia und Hosomaki-Lachs-Tatar.
Ein Rezept für Sushireis findet ihr bereits auf meinem Blog.

Salmon Philadelphia Maki
ergibt ca. 24 Maki-Sushi
Gesamtzeit
25 min
Gesamtzeit
25 min
Zutaten
  1. 600 g gekochter Sushireis
  2. 4 Noriblätter
  3. 300 g Lachsfilet, frisch und nach Möglichkeit in Sushi-Zuschnitt
  4. 1/2 reife Mango
  5. 2 EL Frischkäse (z.B. Philadelphia)
  6. 16 Schnittlauchhalme
Außerdem
  1. Sushimatte zum Rollen
  2. ein Schälchen mit kaltem Wasser + 1 Spritzer Reisessig (für die Hände)
Zubereitung
  1. Das Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf die Sushimatte legen. Die Hände mit dem Essigwasser befeuchten und ca. 1/4 des Sushireises auf dem Noriblatt verteilen. Am oberen und unteren Rand jeweils ca. 2 cm frei lassen.
  2. Mango und Lachsfilet in fingerbreite Streifen schneiden. 1/4 der Mango-Streifen, 4 Schnittlauchhalme, etwas Frischkäse und ca. 75 g Lachsstreifen auf dem unteren Drittel des Noriblattes längs in einer Linie verteilen.
  3. Das Noriblatt mit Hilfe der Sushimatte aufrollen und die fertige Sushirolle mit einem scharfen Messer in 6 Maki-Sushi schneiden.
  4. Mit den restlichen drei Noriblättern und den restlichen Zutaten für die Füllung ebenso verfahren.
Tipp
  1. Das Schneiden der Sushirollen gelingt deutlich einfacher, wenn die Klinge vor dem Schneiden in Essigwasser getaucht wird.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Alternativ könnt ihr die Maki-Rollen auch mit dem oben erwähnten Asia-Lachs-Tatar zubereiten. Hierfür verwendet ihr dieselben Zutaten wie im Salmon Philadelphia Maki-Rezept. Für das Tatar wird das Lachsfilet in feine würfel geschnitten und der Schnittlauch in feine Röllchen. Beides in eine große Schüssel geben und mit Reisessig, Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Wie viel ihr davon nehmt, ist eurem Geschmack überlassen. Die Maki-Sushi könnt ihr nun mit dem Tatar und der Mango (nach Belieben auch mit dem Frischkäse) zubereiten.

Maki-Sushi mit Mango

Wenn ihr anstelle der Maki-Sushi lieber Inside-Out-Rolls haben mögt, dann geht ihr wie folgt vor:
Ein Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf das Schneidebrett legen und das komplette Blatt gleichmäßig mit Sushireis bedecken. Den Sushireis mit leicht angefeuchteten Händen gut andrücken.
Die Sushirollmatte in Frischhaltefolie einwickeln und auf das Noriblatt mit dem Sushireis legen. Das Ganze wenden, so dass nun ganz unten die Sushirollmatte liegt, darüber der Sushireis und ganz oben das Noriblatt.
Auf den unteren Bereich wird nun die Füllung gelegt.
Nun wird alles mit Hilfe der Sushirollmatte zu einer festen Rolle aufgerollt.
Die fertige Sushirolle in den weißen und schwarzen Sesamkörnern wenden, dann mit einem scharfen und angefeuchteten Messer in 8 Stücke schneiden.
Wie beschrieben mit den restlichen Zutaten weitere Rollen herstellen.

Nachtrag:
Da mir der Sushireis in größeren Mengen leider nicht immer zuverlässig gelingt, werde ich nun für die Zubereitung des Reises auf einen Reiskocher umsteigen. Von meinen Ergebnissen werde ich euch dann in Kürze berichten! 😉

Viel Spaß beim Sushi zubereiten!