Winterliches Surf & Turf Risotto mit PICK original ungarischer Salami und Zander

[DIESER BEITRAG ENTHÄLT WERBUNG FÜR PICK SALAMI]

In der kälteren Jahreszeit koche ich sehr gerne Risotto in allen nur erdenklichen Varianten. Für mich ist ein cremiges oder „schlotziges“ Risotto pures Soulfood. So manch einer scheut sich ja vor der Zubereitung eines Risottos aufgrund der zeitintensiven Zubereitung. Ja, ich stimme zu, man muss stets dabei bleiben (sofern man keinen Topf zum Softgaren hat) und den Reis mit heißem Fond aufgießen und dabei natürlich immer schön umrühren. Ich hingegen mag die Zubereitung eines Risottos sehr gerne und mit ein paar geübten Kochkniffen wird das Risottokochen auch zum Kinderspiel. Und wer würde sich nicht auf ein winterliches Surf & Turf Risotto mit PICK original ungarischer Salami und Zander freuen?

Surf & Turf Risotto PICK original ungarische Salami

Die Zubereitung dieses Risottos ist etwas aufwändiger, das gebe ich zu. Aber es lohnt sich definitiv! Ihr werdet mit einem köstlichen, cremigen Risotto mit Wirsing und feinen Würfeln von der ungarischen Salami belohnt, dazu gibt es ein knusprig gebratenes Zanderfilet. Ein Gericht, bei dem Surf & Turf mal nicht in sommerlicher Variante mit Rinderfilet und Garnele auf den Teller kommt. Für Surf & Turf stehen hier das Zanderfilet und die ungarische Salami, die perfekt miteinander harmonieren. Wer jetzt denkt, das passt irgendwie so gar nicht, irrt sich. Probiert es aus, ihr werdet überrascht sein. Und wenn ihr Wirsing nicht so sehr mögt, dann könnt ihr das Risotto auch mit blanchiertem Spinat oder Mangold zubereiten.

Surf & Turf Risotto PICK original ungarische SalamiSurf & Turf Risotto PICK original ungarische Salami

Das Risotto habe ich mit der leckeren PICK original ungarischen Salami zubereitet. Die ist wunderbar herzhaft und schmeckt wie ihr an dem Risotto sehen könnt, nicht nur mit Brot. Diese Salami hat einen tollen, leicht rauchigen Geschmack und einen optimalen Fettgehalt, der hier im Risotto feinen Geschmack abgibt. Die original ungarische Salami kommt direkt aus Ungarn, wo sie aus Schweinefleisch und Schweinespeck hergestellt wird. Veredelt wird die feine Salami mit typisch ungarischen Gewürzen und anschließend über Buchenholz kaltgeräuchert. Während der etwa 100-tägigen Reifezeit bildet die Salami den weißen Edelschimmel, der die Salami unverwechselbar in Geschmack und Aussehen macht.

Surf & Turf Risotto PICK original ungarische SalamiSurf & Turf Risotto PICK original ungarische Salami

Viele von euch kennen die PICK original ungarische Salami bestimmt. Aber wusstet ihr, dass Márk Pick das ungarische Traditionsunternehmen bereits im Jahr 1869 gründete? Seither werden die verschiedenen Salamiprodukte an mehreren Produktionsstätten in Ungarn hergestellt. Viele – darunter auch die PICK original ungarische Salami – noch immer nach dem Originalrezept von damals. Wann die erste PICK Salami nach Deutschland gekommen ist, ist nicht genau überliefert. Klar ist aber, dass sie unter Feinschmeckern heute auch hierzulande zu den beliebtesten Salamiprodukten zählt. Aber das ist ja auch kein Wunder bei dem tollen Geschmack dieser Salami.

Surf & Turf Risotto PICK original ungarische Salami

Und genau dieser Geschmack passt so toll zum krossen Zanderfilet und dem winterlichen Risotto mit Wirsing. Damit das Risotto schön aromatisch wird, nehme ich am liebsten einen feinen Gemüsefond. Für meine Risotti verwende ich seit einiger Zeit ausschließlich die Reissorte Carnaroli. Ihr bekommt sie in gut sortierten Supermärkten. 

Winterliches Surf & Turf Risotto mit ungarischer Salami und Zander
 
Für 4 Portionen
Zutaten
  • 250 g Wirsing, geputzt
  • 1 l Gemüsefond oder -brühe
  • 1 kleine Roscoff-Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 400 g Risottoreis (z.B. Carnaroli)
  • 125 ml Weißwein
  • etwas Olivenöl
  • 4 Zanderfilets (à 150 g)
  • 1 EL Mehl
  • 120 g PICK original ungarische Salami
  • 15 g Parmesan, frisch gerieben
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Paprikapulver, edelsüß
  • Salz
Zubereitung
  1. Den geputzten Wirsing in Streifen schneiden, waschen und in reichlich Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren. Anschließend in ein Sieb geben, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Den Gemüsefond in einem Topf erhitzen und während der gesamten Zubereitung des Risottos leicht köcheln lassen. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein hacken.
  2. EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Den Knoblauch zusammen mit dem Risottoreis dazugeben und ca. 2 Minuten unter ständigem Rühren mitdünsten. Mit Fond ablöschen und nahezu vollständig einkochen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Mit Weißwein ablöschen und ebenso unter Rühren köcheln lassen.
  3. Den abgetropften Wirsing unterrühren und etwas Fond dazugeben. Risotto unter gelegentlichem Rühren ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder mit heißem Fond aufgießen.
  4. Die Zanderfilets trocken tupfen und auf der Hautseite mit etwas Mehl bestäuben, etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Filets mit der Hautseite nach unten in die heiße Pfanne legen. Filets ca. 3 Minuten auf der Hautseite kross anbraten, anschließend wenden und bei geringer Hitze zu Ende garen.
  5. Die Salami in kleine Würfel schneiden und kurz bevor das Risotto fertig gegart ist unterheben.
  6. Risotto mit geriebenem Parmesan verfeinern und mit Pfeffer, edelsüßem Paprikapulver und wenig Salz abschmecken. Risotto mit den krossen Zanderfilets servieren.

„Lecker Soulfood“ Buch-Rezension

Soulfood

Heute gibt es noch eine Buch-Rezension. Davon folgen übrigens in nächster Zeit so einige… 😉
An der Reihe ist das Buch „LECKER Soulfood“ vom Edel Verlag.

Soulfood Cover(Lecker Soulfood, Edel Verlag, ISBN: 9783841901804)

Allein schon das Cover und der Titel des Buches machen neugierig, wie ich finde. Klingt vielversprechend, denke ich mir und schlage die ersten Seiten auf. Dort steht geschrieben „Soulfood, die besten Rezepte für Körper & Seele„. Gut, darunter kann man sich Vieles vorstellen! Ich nehme mir einen Augenblick Zeit um zu überlegen, was ich von diesem Buch erwarte. Das könnte so viel Unterschiedliches sein:
– deftige Rezepte, die einen wieder richtig zu Kräften bringen
– Rezepte, wie die geliebte Heiße Schokolade bei Kummer
– jede Menge Pasta-Rezepte für pures Nudelglück
– allerlei süße Rezepte, wie Marillenknödel und Schokoladenkuchen
– mediterrane Küche, die einem das pure Urlaubsfeeling zaubern
… um nur einige Ideen aufzuzählen.

Ich blättere eine Seite weiter und sehe den Inhalt des Buches und bin total überrascht, denn damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Low-Carb, Vegetarisch, Suppen, Rank & schlank, Powerdrinks und Süßes für die Seele findet man hier aufgelistet. Unter Soulfood hatte ich mir Rezepte, Klassiker, wie Wiener Schnitzel, Spaghetti Bolognese, Schokoladenpudding und Kaiserschmarrn vorgestellt.
Immer noch neugierig blättere ich weiter und lese:

„Es gibt Leute, die geben 17 Euro für eine Flasche Motoröl aus und fahren dann mit dem Auto zum Discounter, um Salatöl für 99 Cent zu kaufen..:“

Nun gut. Da ist was dran! Dann geht es hier also um gesundes Essen, das Körper & Seele gut tun soll, denke ich mir und lese aufmerksam das Editorial. Hier steht, dass das Kochbuch eine gesunde Ernährung und den Yummy-Faktor vereinen soll.
Na da bin ich ja mal gespannt! 😉

Ein kleiner Überblick:
Los geht’s mit „Low Carb“ u.a. mit einer Hack-Limetten-Pfanne mit Mungobohnensprossen – was mich selbst jetzt nicht so anspricht. Aber da gibt es ja noch das Schweinefilet-Carpaccio in Soße aus geriebenen Tomaten, Geflammtes Rinderfilet mit Pfifferlingssalat und das Koriander-Erbsenpüree mit Buttermöhrchen und Hähnchen (Rezept siehe unten).
Dann geht es weiter mit „Vegetarisch“ u.a. mit einem Gemüse-Kokos-Curry mit Minzjoghurt und Falafel mit Tabouleh.
Gefolgt von „Suppen“ u.a. mit einer Wildkräutersuppe mit Zucchini, der klassischen Hühnersuppe mit Nudeln und einer Tom Kha Gai-Suppe mit Kürbis.
Im Anschluss folgt „Rank & schlank“ u.a. mit einem Fischfilet mit geschmolzenen Vanilletomaten, Spaghetti Carbonara light und Asia-Bratreis mit Roastbeef.
Dazu gibt es „Powerdrinks“ wie Holler-Caipirinha (alkoholfrei), Apfel-Minz-Limonade und Rhabarbersirup.
Und zum Schluss das süße Finale „Süßes für die Seele“ mit Plinsen mit Beerenquark, Tropic Müsliriegel mit Schokolade und eine Mohncreme mit Kirschen.

Als ich das Buch einmal komplett durchgeblättert habe, sind in meinem Kopf schon einige Rezepte abgespeichert, die ich unbedingt nachkochen möchte. =)
Die Bilder sind sehr ansprechend, bringen einen auf den Geschmack und machen Lust darauf. Sehr gut gefällt mir, dass es zu jedem Rezept auch ein großes Bild gibt.
Der Text ist spielerisch gestaltet mit unterschiedlichen Schriftarten und Farben. Nährwertangaben und Zutaten sind übersichtlich und getrennt voneinander aufgelistet
Die einzelnen Schritte der Zubereitung sind gut erklärt und man braucht auch keine exotischen Zutaten.

Letzte Woche habe ich mich dazu entschieden, das Koriander-Erbsenpüree mit Buttermöhrchen und Hähnchen nach zukochen.

Soulfood

Für 4 Personen

300 g Möhren schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden.
Ca. 15 g frischen Ingwer schälen und fein hacken. Eine Zwiebel abziehen und ebenfalls fein hacken. 500-600 g Hähnchenbrustfilet kalt abspülen und trocken tupfen. Die Brustfilets in 6-8 Stücke schneiden.
1-2 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und das Fleisch darin in ca. 5-6 Minuten pro Seite anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Inzwischen die Möhren und den Ingwer in 1 EL heißer Butter (in einer beschichteten Pfanne oder einem kleinen Topf) andünsten. Mit Salz abschmecken und 100 ml Wasser angießen. Alles aufkochen lassen und zugedeckt ca. 8-10 Minuten köcheln lassen. Möhren mit Pfeffer und Paprikapulver oder Piment d’Espelette abschmecken.

Die Zwiebeln in 2 EL heißer Butter in einem Topf andünsten. 250 g gefrorene Erbsen dazugeben und 125 ml Milch hinzufügen. Alles kurz aufkochen lassen und dann ca. 5 Minuten sanft köcheln lassen.
Beliebige Menge Koriander (oder Petersilie) waschen, trocken schütteln und je nach Belieben grob oder fein hacken. Kräuter zu den Erbsen geben und alles mit dem Stabmixer pürieren.
Das Püree mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Erbsen-Püree mit Möhren und Hähnchen auf (vorgewärmten) Tellern anrichten und genießen. 😉

Das Gericht hat mir und meinem Mann sehr gut geschmeckt und ich würde es jeder Zeit wieder kochen. Toll war die schnelle Zubereitung, denn manchmal hab auch ich keine all zu große Lust auf langes Stehen in der Küche. 😉

Fazit
Auch wenn ich anfangs etwas überrascht über die Auswahl und Zusammenstellung der Rezepte unter dem Titel „Soulfood“ war, muss ich jetzt sagen, dass das Buch wirklich leckere Rezepte liefert.
Perfekt ist es für all diejenigen, die sich wirklich gesund und bewusst ernähren wollen. Aber auch für Normal-Esser ist es ein Buch voller toller Inspirationen – und Soulfood muss ja auch nicht immer das doch eher deftige Wiener Schnitzel oder die Kalorienbombe schlecht hin mit Lachs, Sahne und Nudeln sein, oder?

Und wer auf eine Tasse heiße Schokolade bei Kummer nicht verzichten mag, kann die nach einem leichten Gericht auch getrost trinken. 😉