Gebratene Spaghetti mit Lachs

Wie ihr ja vielleicht bereits mitbekommen habt, steht im Hause Schätze aus meiner Küche gerade ein Umzug an. Wir sind fleißig am Kisten packen, Küche planen, Ausmisten usw. So langsam wird alles und wir sind echt gespannt, wie alles in der neuen Wohnung werden wird. Nebenbei laufen hier auch noch einige Rezeptentwicklungen für diverse Kunden und mein 3. Kochbuch will bis November fertig gestellt werden. Darauf dürft ihr also schon gespannt sein!

Gebratene Spaghetti mit Lachs

Zwischen Kisten packen, backen und kochen für das Buch gibt’s bei uns gerade meistens Salat oder eine schnelle Pasta. 
Vor ein paar Tagen habe ich diese leckeren gebratenen Spaghetti mit Lachs, Ei, Frühlingszwiebeln und Schnittlauch gekocht. Kein groß ausgefallenes Rezept, aber ein super Gericht, das sich blitzschnell mit nur wenigen Zutaten aus dem Kühlschrank zubereiten lässt. Und ihr könnt es nach Herzenslust verändern. Anstelle von Lachs einfach Schinken klein schneiden, oder eine vegetarische Variante mit gewürfelter Paprika zubereiten.

Gebratene Spaghetti mit Lachs

Gebratene Spaghetti mit Lachs
 
Für 2 Portionen
Zutaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • ½ EL Butter
  • 250 g Spaghetti (am besten gekocht vom Vortag)
  • 100-150 g geräucherten Lachs
  • 2 Eier
  • 1 EL Milch
  • 2 EL Schnittlauchröllchen, frisch geschnitten
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • etwas edelsüßes Paprikapulver
Zubereitung
  1. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.
  2. Die Butter in einer großen Pfanne schmelzen lassen und die weißen Frühlingszwiebeln in ca. 3 Minuten glasig andünsten.
  3. Spaghetti dazugeben und alles für weitere 5 Minuten braten, die Spaghetti dürfen leicht goldgelb werden.
  4. Den geräucherten Lachs in kleine Würfel schneiden. Die Eier mit der Milch verquirlen und über die gebratenen Spaghetti geben. Kurz umrühren damit sich das Ei gut verteilt, dann unter gelegentlichem Rühren leicht stocken lassen. Den gewürfelten Lachs zusammen mit den Schnittlauchröllchen und den grünen Frühlingszwiebeln unterrühren und ca. 1 Minute ziehen lassen.
  5. Die gebratenen Spaghetti mit Lachs mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
Gebratene Spaghetti mit Lachs

Ein super schnelles Pastagericht ist übrigens auch diese leckeren Tagliatelle mit Lachs-Frischkäse-Sauce. Probiert es aus!

Lieblings-Sushi: Salmon Philadelphia Maki

Heute habe ich mal wieder Sushi für euch hier auf dem Blog. Ihr wisst ja, ich liebe Sushi und mittlerweile gibt’s bei uns fast jede Woche einmal Sushi. Meistens bestellen wir unser Sushi aus Zeitgründen beim – unserer Meinung nach – besten Sushi-Lieferservice Münchens!
Wenn dann aber doch mal etwas mehr Zeit ist, dann mache ich Sushi auch sehr gerne selbst. Man muss zwar ordentlich Zeit einplanen, denn allein der Sushireis benötigt knapp 2 Stunden… man kann ja aber auch nebenbei die anderen Zutaten für die Füllungen vorbereiten und wenn man eine kleine Sushi-Party mit Freunden macht, dann ist die Wartezeit eh halb so schlimm, oder?

Das heutige Rezept beinhaltet meine derzeitige Lieblings-Füllung: Salmon Philadelphia Maki. Lachs, Mango und Frischkäse. Ich liebe die Kombination aus zartem Lachs, fruchtiger Mango und dem cremigen Frischkäse. Wichtig ist, dass die Mango schön reif, aber dennoch nicht zu weich ist. Wer noch ein wenig würzigen Pepp rein bringen möchte, rollt noch ein paar Schnittlauchhalme mit ein.
Ebenfalls sehr lecker ist eine Kombination aus Asia-Lachs-Tatar und Mango. Wie das funktioniert zeige ich euch etwas weiter unten bei den Rezepten.

Sushi mit Lachs und Mango

Wenn ihr auch öfter Sushi zu Hause machen wollt, dann empfehle ich euch eine Grundausstattung, die ein paar Sushi-Rollmatten, einen breiten Bambuslöffel (zum Einarbeiten der Sushi-Zu-Mischung in den Reis) und einige hochwertigere Ess-Stäbchen beinhaltet.
Zudem ist es hilfreich, wenn ihr stets ein paar Noriblätter, Sushireis und Sushi-Essig da habt. Dann benötigt ihr nämlich nur noch die Zutaten für die Füllung, wenn ihr Lust auf Sushi habt. Die oben genannten Sachen bekommt ihr in einem gut sortierten Supermarkt oder am besten im Asia-Shop (da ist es auch um einiges günstiger!). Wenn ihr ganz stilecht Sushi zubereiten wollt, dann empfiehlt sich ein Hangiri-Set, bestehend aus einer großen, flachen Holzschale, einem Fächer und einem Holzlöffel.

Sushi mit Lachs & Mango

So. Und nun zu den Rezepten: Sushireis, Inside-Out Salmon Philadelphia und Hosomaki-Lachs-Tatar.
Ein Rezept für Sushireis findet ihr bereits auf meinem Blog.

Salmon Philadelphia Maki
ergibt ca. 24 Maki-Sushi
Gesamtzeit
25 min
Gesamtzeit
25 min
Zutaten
  1. 600 g gekochter Sushireis
  2. 4 Noriblätter
  3. 300 g Lachsfilet, frisch und nach Möglichkeit in Sushi-Zuschnitt
  4. 1/2 reife Mango
  5. 2 EL Frischkäse (z.B. Philadelphia)
  6. 16 Schnittlauchhalme
Außerdem
  1. Sushimatte zum Rollen
  2. ein Schälchen mit kaltem Wasser + 1 Spritzer Reisessig (für die Hände)
Zubereitung
  1. Das Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf die Sushimatte legen. Die Hände mit dem Essigwasser befeuchten und ca. 1/4 des Sushireises auf dem Noriblatt verteilen. Am oberen und unteren Rand jeweils ca. 2 cm frei lassen.
  2. Mango und Lachsfilet in fingerbreite Streifen schneiden. 1/4 der Mango-Streifen, 4 Schnittlauchhalme, etwas Frischkäse und ca. 75 g Lachsstreifen auf dem unteren Drittel des Noriblattes längs in einer Linie verteilen.
  3. Das Noriblatt mit Hilfe der Sushimatte aufrollen und die fertige Sushirolle mit einem scharfen Messer in 6 Maki-Sushi schneiden.
  4. Mit den restlichen drei Noriblättern und den restlichen Zutaten für die Füllung ebenso verfahren.
Tipp
  1. Das Schneiden der Sushirollen gelingt deutlich einfacher, wenn die Klinge vor dem Schneiden in Essigwasser getaucht wird.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Alternativ könnt ihr die Maki-Rollen auch mit dem oben erwähnten Asia-Lachs-Tatar zubereiten. Hierfür verwendet ihr dieselben Zutaten wie im Salmon Philadelphia Maki-Rezept. Für das Tatar wird das Lachsfilet in feine würfel geschnitten und der Schnittlauch in feine Röllchen. Beides in eine große Schüssel geben und mit Reisessig, Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Wie viel ihr davon nehmt, ist eurem Geschmack überlassen. Die Maki-Sushi könnt ihr nun mit dem Tatar und der Mango (nach Belieben auch mit dem Frischkäse) zubereiten.

Maki-Sushi mit Mango

Wenn ihr anstelle der Maki-Sushi lieber Inside-Out-Rolls haben mögt, dann geht ihr wie folgt vor:
Ein Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf das Schneidebrett legen und das komplette Blatt gleichmäßig mit Sushireis bedecken. Den Sushireis mit leicht angefeuchteten Händen gut andrücken.
Die Sushirollmatte in Frischhaltefolie einwickeln und auf das Noriblatt mit dem Sushireis legen. Das Ganze wenden, so dass nun ganz unten die Sushirollmatte liegt, darüber der Sushireis und ganz oben das Noriblatt.
Auf den unteren Bereich wird nun die Füllung gelegt.
Nun wird alles mit Hilfe der Sushirollmatte zu einer festen Rolle aufgerollt.
Die fertige Sushirolle in den weißen und schwarzen Sesamkörnern wenden, dann mit einem scharfen und angefeuchteten Messer in 8 Stücke schneiden.
Wie beschrieben mit den restlichen Zutaten weitere Rollen herstellen.

Nachtrag:
Da mir der Sushireis in größeren Mengen leider nicht immer zuverlässig gelingt, werde ich nun für die Zubereitung des Reises auf einen Reiskocher umsteigen. Von meinen Ergebnissen werde ich euch dann in Kürze berichten! 😉

Viel Spaß beim Sushi zubereiten!

Lachstatar & Mojo Rojo

Lachstatar

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich begeisterter Lachs-Fan und liebe sämtliche Gerichte mit Lachsfilet, Lachsforelle, gebeiztem Lachs oder geräuchertem Lachs, insbesondere rohem Lachs in Sushi!
Vor ein paar Wochen habe ich euch ein Rezept für schnelle Lachs-Nudeln vorgestellt. Heute möchte ich euch u.a. ein Rezept für ein schnelles und sehr feines Lachstatar vorstellen.
Dazu benötigt ihr wenige Zutaten, es geht super fix und ihr habt echt was edles auf dem Tisch – perfekt für eine kleine Vorspeise, wenn Gäste kommen. Und das macht echt was her! Bisher hat noch jeder das Lachstatar gelobt!!! 😉
Das Lachstatar wird aus geräuchertem Lachs gemacht und dazu wird eine Zitronen-Creme-Fraiche gereicht.

Für 4 Personen oder 6 kleine Vorspeisen-Portionen
Ihr braucht:
400 g Räucherlachs, 4 EL Crème Fraîche, 1 TL Dijon-Senf, 2 Stiele Dill, 2 Stiele Petersilie, etwas Schnittlauch, Salz / Pfeffer, eine unbehandelte Bio-Zitrone

Für das Lachstatar
Den Räucherlachs in grobe Streifen schneiden.
1/3 der Lachsstreifen in die Küchenmaschine mit Schneideaufsatz oder in ein hohes Gefäß (für den Pürierstab geeignet) geben.
Dill und Petersilie waschen, trocken schütteln, grob hacken und die Hälfte zum Lachs in das Gefäß geben. Restliche Kräuter fein hacken.
Mit dem Pürierstab oder der Küchenmaschine den Lachs mit den Kräutern zu einer feinen Farce pürieren.
Restliche 2/3 der Lachsstreifen etwas feiner hacken und mit den übrigen Kräutern und der Lachsfarce zu einem feinen und homogenen Tatar verarbeiten.
Tatar mit Dijonsenf und 1 TL Creme Fraiche verfeinern.
Die Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben und etwa 1 TL Schale abreiben und zum Tatar geben.
Saft von einer Spalte Zitrone unter das Tatar heben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Zitronencreme
Restliche Crème Fraîche mit ½ TL Zitronenschalen-Abrieb, einer Prise Salz und 2 TL Zitronensaft verrühren.

Das Lachstatar wahlweise als Taler auf 4 bzw. 6 Tellern anrichten und mit je einem Klecks Zitronencreme und Schnittlauchhalmen garnieren.

Mojo Rojo

Wo wir schonmal bei einem Menü mit Vorspeise sind, würden sich als Alternative zum Lachstatar auch eine bunte Platte mit gegrilltem und mariniertem Gemüse, einigen Scheiben Ciabattabrot, ein paar eingelegte Artischocken und einigen Scheiben luftgetrockneter Salami oder Serrano Schinken anbieten.
Dazu serviert man eine feine, cremige Sauce – eine rote Mojo Rojo.
Die Mojo Rojo Sauce stammt aus Spanien und wird häufig zu Tapas wie Salzkartoffeln, Kanarische Kartoffeln, Patatas Brava oder auch gegrilltem Fleisch und Fisch oder Gemüse serviert.
Sie besteht aus Paprika, Chili, Essig, Brot, Öl und Knoblauch. Die Sauce ist leicht pastenartig und ist auch ideal zum Brot dippen geeignet.

Für 1 Dip braucht ihr: 2 rote Paprikaschoten, 4 Knoblauchzehen, 1 rote Chilischote, 1 Scheibe entrindetes Toastbrot, 1/2 Tl Meersalz, 1 EL Aceto Balsamicoessig oder Rotweinessig, 3 EL Olivenöl, 1/2 TL Paprikapulver

Die Paprikaschoten vierteln, entkernen und mit der Hautseite nach oben auf ein mit Backpapier oder Alufolie ausgelegtes Backblech legen. Unter dem Backofengrill auf der 2. Schiene von oben 15 Minuten rösten, bis die Haut schwarze Blasen wirft. Die mit einem nassen Küchentuch abdecken und ca. 15-20 Min. ruhen lassen. Anschließend lässt sich die Haut mit einem kleinen Messer abziehen.
Die Paprikafilets in feine Würfel schneiden.
Den Knoblauch grob hacken. Die Chilischote längs halbieren und entkernen. Das Toastbrot in Stücke zupfen und alles zusammen mit den restlichen Zutaten in einem Blitzhacker oder in einem hohen Gefäß mit einem Pürierstab zu einer feinen und homogenen Creme zerkleinern.

Übrigens könnt ihr euch die Arbeit mit den gegrillten und enthäuteten Paprikaschoten einsparen, wenn ihr gleich gegrillte, gehäutete und eingelegte Paprikaschoten kauft. 😉

Mit diesen Rezepten nehme ich am Blog-Event von Zorras Kochtopf teil.

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