Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Rucola-Salat

Im Sommer grillen wir sehr gerne mit Freunden am See. Dann gibt es köstliche Steaks (vielleicht habt ihr ja unser grandioses Tomahawk-Steak auf Instagram gesehen?), knackige Salate, Kartoffeln vom Grill und leckere Saucen. Dazu frisches Brot, selbstgemachte Kräuterbutter und ein paar Flaschen hausgemachter Eistee mit Mangosirup, Zitrone und Minze und kühles Radler.
Am liebsten mache ich als Beilage einen griechischen Salat mit Gurke, Tomaten, Oliven und Feta. Der passt immer, egal ob Rindersteak oder Hühnerbrustfilet. Aber als Schwäbin, darf natürlich auch der Kartoffelsalat nicht zu kurz kommen! Und deshalb gibts den in leicht abgewandelter Variante mit knackigem Rucola und feinen Gurkenscheiben. Dadurch wird der Kartoffelsalat zu einem richtig sommerlichen Salat, perfekt für herrliche Grillabende am See.

Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Rucola-Salat

Und jetzt zu meinem Rezept für Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Rucola-Salat!
Den Kartoffel-Rucola-Salat essen wir sehr gerne! Für Kartoffelsalat nimmt man am besten schöne Salatkartoffeln, wie z.B. die Sorte Sieglinde oder Allians. Wir Schwaben bereiten den Kartoffelsalat gerne mit kräftiger Fleischbrühe zu. Das macht den Kartoffelsalat richtig schön aromatisch. Mein Rezept für eine feine Fleischbrühe findet ihr hier. Beim Zubereiten des Salates, müsst ihr nur darauf achten, dass er schön „schwätzend“ wird. Was es damit auf sich hat, könnt ihr in meinem Post über Hausgemachte schwäbische Maultaschen nachlesen. Für den Frischekick in diesem Salat sorgen Rucola und Gurke. Achtet bei der Gurke darauf, dass ihr ein eher kleineres, schlankeres Exemplar bekommt oder greift gleich zu kleinen Gärtnergurken. Die schmecken deutlich aromatischer. Übrigens: ein paar Tropfen steirisches Kürbiskernöl schmecken super lecker auf dem Salat! 

Zu Hause essen wir zu diesem Salat am liebsten ein paar schöne, saftige Fleischpflanzerl. Manchmal füllen wir die Fleischpflanzerl mit etwas klein gewürfeltem Feta oder Mozzarella – schmeckt richtig gut, probiert es aus. Ach ja, die Fleischpflanzerl könnt ihr jetzt im Sommer natürlich auch ideal auf dem Grill zubereiten. Bereitet die Fleischpflanzerl einfach grillfertig vor und gebt sie eingewickelt in Frischhaltefolie oder in einer Box in den Kühlschrank. Sobald die Grillkohlen glühen, könnt ihr die Fleischpflanzerl auf den Grill geben.
Wenn ihr wie wir am See grillt, ist es wichtig, dass ihr die Fleischpflanzerl sehr gut gekühlt (wie jedes andere Fleisch!) in einer Kühlbox mitnehmt.

Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Rucola-Salat

Und jetzt Vorhang auf für leckere Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Rucola-Salat!

Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Rucola-Salat
 
Zutaten
Für den Kartoffel-Rucola-Salat
  • 1 Kg Salatkartoffeln (z.B. Sieglinde)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL neutrales Öl
  • 200 ml Fleischbrühe
  • 1 EL Dijonsenf
  • ½-2 EL Olivenöl
  • 1 Bund Rucola
  • 1 schlanke Salatgurke oder zwei kleine Gärtnergurken
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • eine Prise Zucker
  • Muskatnuss
Für die Fleischpflanzerl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 500 g gemischtes Hackfleisch (frisch vom Metzger gewolft)
  • 1 Ei (M)
  • 1-2 TL Dijonsenf
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 TL Oregano
  • nach Belieben etwas frisch gehackte Petersilie
  • Paprikapulver, edelsüß
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • neutrales Öl zum Braten
Zubereitung
Kartoffel-Rucola-Salat
  1. Die Kartoffeln mit Schale kochen, sie sollten nicht zerfallen.
  2. Kartoffeln abgießen und etwas ausdampfen lassen. Noch lauwarm pellen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln in eine Schüssel geben.
  3. Zwiebel schälen, fein würfeln und in einem Topf in etwas Öl anschwitzen, bis sie glasig sind.
  4. Zwiebeln mit der Fleischbrühe ablöschen und den Senf einrühren. Das Dressing über die Kartoffeln geben und alles gut vermengen. Den Salat mind. 2 Stunden bei Raumtemperatur ziehen lassen.
  5. Den Rucola waschen, die Gurke gut waschen und in dünne Scheiben hobeln oder schneiden.
  6. Rucola und Gurkenscheiben unter den Salat heben.
  7. Den Salat mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Muskatnuss kräftig abschmecken.
Fleischpflanzerl
  1. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Zwiebelwürfel, Hackfleisch, Ei, Dijonsenf, Semmelbrösel, Oregano und nach Belieben Petersilie in eine große Schüssel geben und gut vermengen. Mit Salz, Paprikapulver und Pfeffer würzen. Aus der Fleischmasse Fleischpflanzerl formen, diese nach Wunsch mit gewürfeltem Feta oder Mozzarella füllen.
  3. Die Fleischpflanzerl portionsweise in heißem Öl in einer beschichteten Pfanne von jeder Seite ca. 4-5 Minuten goldbraun anbraten oder auf dem Grill grillen.
 

Dinneden mit Zwiebel und Speck

Nun sitze ich endlich hier, mit einer dampfenden Tasse Tee. Und wenn ich aus dem Fenster schaue, dann tanzen mir orange-gelbe Blätter vor dem Fenster entgegen, die Äste bewegen sich im Wind und hier und da fällt ein dicker Regentropfen vom grauen Himmel. Was soll ich sagen? Der Herbst ist endgültig da! Irgendwie überrascht es mich doch jedes Jahr aufs Neue, dass es so schnell geht. Noch vor ca. 1 Monat haben wir mit Freunden am Baggersee gebadet und die heiße Sonne mit knappen 30 Grad genossen. Und jetzt ist der dicke Mantel ausgepackt und die Heizungen sind aufgedreht…
Die Tage verfliegen nur so und ich komme gefühlt gar nicht mehr hinterher mit alldem, was ich mir so vornehme…
Aber heute schaffe ich es endlich mal wieder, etwas auf dem Blog zu zeigen! Und ich hab euch was gaaanz Leckeres aus meiner Heimat Stuttgart bzw. Schwaben mit gebracht.

Ich möchte euch ein Rezept für schwäbische Mini-Dinneden vorstellen. Das Rezept passt wunderbar zum Herbst und lässt sich in vielen Varianten zubereiten. Neben der klassischen Variante mit Zwiebeln und Speck, zeige ich euch auch noch Varianten mit Feige und Serrano Schinken, Lachs und Rucola. Soooo unglaublich lecker, kann ich dazu nur sagen! Leider war zwischen Backen und Essen nicht sonderlich viel Zeit, so dass es nur die klassischen Dinneden mit Zwiebeln und Speck zum Foto-Shooting geschafft haben. 😉 Aber probiert unbedingt die Feigen-Variante aus, denn gerade bekommt ihr herrlich frische, aromatische Feigen!

Schwäbische Dinneden mit Zwiebeln und Speck

Die Dinnede (oder auch Dinnete, bzw. Dinnele oder Dünnele in Baden) ist die schwäbische Version des elsässisch-französischen Flammkuchens. Die Dinnede wird aus einem klassischen Hefeteig gebacken, ist etwas dicker und nicht ganz so hauchdünn. Auch in der Zubereitung des Belages gibt es Unterschiede. So kommt auf den Flammkuchen im Elsass ausschließlich Schmand, während die Dinnede mit einer Creme aus Schmand, Ei und nach Belieben Käse bestrichen wird. Für die Varianten mit Feige und Lachs habe ich einen Teil des Schmands mit Ziegenfrischkäse bzw. Ricotta ersetzt. Das schmeckt himmlisch!

Und hier zunächst einmal das Rezept für die klassischen Dinneden mit Zwiebel und Speck. Die Schmandcreme habe ich mit Zitrone verfeinert. Das schmeckt schön frisch und ist passend zum würzigen Speck.

Schwäbische Dinneden mit Zwiebeln und Speck
Ergibt ca. 12 mittelgroße Dinneden
Für den Teig
  1. 250 g Mehl (Typ 405)
  2. 250 g Mehl (Typ 550)
  3. 25-30 g frische Hefe
  4. 1 TL Zucker
  5. 300 ml lauwarmes Wasser
  6. 1 EL Olivenöl
  7. 1-2 TL Salz
  8. 1 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
Für den Belag
  1. 300 g geräucherter Schinkenspeck
  2. 2 rote Zwiebeln
  3. 2 Knoblauchzehen
  4. 250 g Schmand
  5. 1 Ei (M)
  6. 50 g geriebener Bergkäse oder Emmentaler, nach Belieben
  7. 1 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone, nach Belieben
  8. 1-2 TL Zitronensaft
  9. Salz
  10. frisch gemahlener Pfeffer
  11. 1-2 EL Schnittlauchröllchen, frisch geschnitten
Zubereitung
  1. Beide Mehlsorten in eine große Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Zucker dazugeben und mit ca. 5 EL des lauwarmen Wassers und etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Die Schüssel ca. 15 Min. stehen lassen.
  2. Das restliche lauwarme Wasser, Olivenöl, Salz und Zitronenschale in die Schüssel geben und alle Zutaten mit den Knethaken zu einem geschmeidigen, glänzenden Teig verkneten. Den Teig abgedeckt ca. 30-45 Min. gehen lassen.
  3. Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  4. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Eine Zwiebel in feine Scheiben oder Streifen schneiden und beiseitelegen. Die andere Zwiebel zusammen mit dem Knoblauch fein hacken. Den Schmand in einer Schüssel mit dem Ei, ggf. geriebenem Käse, Zitronensaft und den Zwiebel- und Knoblauchwürfeln verrühren. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen. Den Schinkenspeck in feine Würfel schneiden.
  5. Den Teig in 12 Portionen teilen und jede Portion zu einem flachen, dünnen Kreis ausrollen. Die Teigkreise auf die Backbleche setzen und gleichmäßig mit der Schmandcreme bestreichen und mit Speckwürfeln bestreuen. Je eine Zwiebelscheibe mittig auf die Teigkreise setzen.
  6. Die Dinneden im Ofen bei 210 °C Ober-/Unterhitze ca. 15-20 Min. backen, herausnehmen und mit Schnittlauch bestreuen.
Tipp
  1. Die Dinneden können auch in süßer Variante gebacken werden. Hierfür die Teigkreise mit Schmand bestreichen und mit dünnen Apfelscheiben belegen. Zimt und Zucker darüber streuen und im Ofen wie oben angegeben backen. Passt super jetzt im Herbst!
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Und nun zu den Varinten Feige & Serrano-Schinken, sowie Lachs & Rucola:

Feige & Serrano-Schinken:
Den Teig wie im obigen Rezept beschrieben zubereiten und ausrollen. Für den Belag, 125 g Schmand mit 150 g Ziegenfrischkäse, 1 Ei, 1 gehackten Knoblauchzehe, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer verrühren. Die Creme auf den Teigkreisen verstreichen und die Dinneden mit Feigenvierteln belegen.
Dinneden im Ofen (wie oben angegeben) backen und direkt nach dem Backen mit Serrano-Schinken belegen. Nach Belieben kann man einige Basilikumblätter oder etwas Rucola auf die Dinneden legen.

Lachs & Rucola:
Den Teig wie im obigen Rezept beschrieben zubereiten und ausrollen. Für den Belag, 125 g Schmand mit 150 g Ricotta, 1 Ei, 1 gehackten Knoblauchzehe, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer verrühren. Nach Belieben kann man auch noch 1 klein gehackte Zwiebel unterrühren. Die Creme auf den Teigkreisen verstreichen und die Dinneden wahlweise vor oder nach dem Backen mit Räucherlachs-Streifen belegen. Rucola kommt auf alle Fälle nach dem Backen drauf und wer mag, kann dann noch leicht geröstete Pinienkerne darüber streuen und mit einigen Klecksen Basilikumpesto verfeinern.

Wenn ihr die Dinneden als Fingerfood zubereiten möchtet, dann teilt ihr den Teig einfach in 24 Portionen. So entstehen Mini-Dinneden.

Viel Spaß beim Backen!

Urlaub & Sommer-Focaccia

Seit Sonntag sind Herr S. und ich wieder zurück aus dem Urlaub! Anfang August war ich für eine knappe Woche in Berlin & Umgebung und vergangene Woche waren Herr S. und ich auf Korsika in Calvi. Für mich war es das 8.Mal Calvi und es war wie immer traumhaft schön! Für mich ist Calvi (Les Résidences Pinéa) ein wunderbarer Ort zum Entspannen. Besonders schön finde ich, dass wir immer herzlich in Empfang genommen werden. Am Ende des Urlaubs wären wir am liebsten – wie jedes Mal – einfach dort geblieben…

Calvi Zitadelle
(Calvi mit Zitadelle)

Wir haben viel Sonne getankt und waren unendlich viele Stunden am Strand und im Meer baden. Und wir haben eine tolle Schifffahrt ins Réserve naturelle de Scandola gemacht. Ein wunderbares Naturschutzgebiet ca. 1 Stunde Seeweg-Entfernung von Calvi aus. Man erreicht es nur vom Meer aus. Die malerische Küste mit ihren gigantischen rotbraunen Felsen war atemberaubend schön und ein kleines Highlight waren die vielen Delfine, die wir auf dem Rückweg vom Schiff aus gesehen haben.
Kulinarisch war Calvi natürlich auch ein Traum: Morgens gab es „Une Baguette et deux Croissants (oder Pain au Chocolat)“ vom Korsischen Bäcker um die Ecke. Gefrühstückt haben wir dann am Strand mit Kaffee und Meerblick. Für den Mittagssnack haben wir uns Baguettes mit Korsischem Schinken und Käse, Tomaten und Salat vorbereitet und ebenfalls am Strand verspeist.
Am Abend haben wir dann entweder Brotzeit mit Leckereien aus einem kleinen Korsischen Laden gemacht oder wir waren in Calvi Essen. Besonders gut hat uns das Essen am vorletzten Abend im L’Isula (7 rue Clémenceau, 20260 Calvi) geschmeckt. Ein kleines, feines Restaurant mit edlen Speisen. Wir haben beide das dreigängige Menü gewählt. Herr S. hatte zur Vorspeise die typische L’Assiette de Charcuterie (Korsische Wurstplatte) und ich habe Gambas mit Mango, Crispy Gemüse (es war roh und leicht mariniert) und einer roten, unglaublich leckeren Knoblauchsauce gegessen. Zum Hauptgang gab es bei Herrn S. Wachtel mit Trüffeln und bei mir Rinderfilet mit Sauce Cap Corse. Dazu wurden feines Kartoffel- sowie Möhrenpüree und gebratenes, mediterranes Gemüse gereicht. Zum Dessert hatten wir eine Korsische Käseplatte, Gâteau au Chocolat mit flüssigem Kern und Obst.

Réserve naturelle de Scandola
(Réserve naturelle de Scandola)

Feuerwerk Calvi
(Feuerwerk über der Zitadelle in Calvi zu Napoleons Geburtstag am 15.August)

Am letzten Abend, Samstag den 15.August, gab es das alljährliche Napoleon-Geburtstags-Feuerwerk über der Zitadelle. Das Feuerwerk haben wir mit korsischem Wein, bisschen Knabberzeug und ganz lieben Mit-Urlaubern am Strand bei Meeresrauschen und sterneklarer Nacht genossen. Das Feuerwerk mit dieser gigantischen Kulisse ist wirklich traumhaft schön und natürlich auch super romantisch. 😉

Sommer-Focaccia

Wieder zurück in München – bei etwas milderen Temperaturen und nicht ganz so schönem Wetter wie auf Korsika – haben wir uns heute den Sommer auf den Teller geholt. Es gab eine Sommer-Focaccia, gefüllt mit Pancetta, Mozzarella, Kirschtomaten, gegrillter Paprika und Rucola. Superschnell gemacht, ideal fürs Picknick, Abendessen oder schneller Mittagssnack. Auf Korsika wurde an vielen Ecken Panini oder belegte Baguettes angeboten und davon habe ich mich für diese Focaccia inspirieren lassen.
Auf dem Markt habe ich herrlich aromatische Kirschtomaten und frischen Rucola gekauft, beim Metzger feinen Pancetta-Schinken. Die Focaccia habe ich im Supermarkt gekauft. Am besten nehmt ihr eine fertige Focaccia, die nur noch kurz im Ofen erwärmt werden muss, dann geht’s schneller. Ihr könnt die Focaccia natürlich auch selbst backen. Ein Rezept habe ich hier für euch. Bei der Wahl des Schinkens seid ihr frei. Wir haben Pancetta verwendet, die Focaccia schmeckt aber auch herrlich mit Pata Negra, Culatello-Schinken oder Prosciutto di Parma. Und auch beim Mozzarella könnt ihr wahlweise natürlich auch zum Büffelmozzarella greifen.

Sommer-Focaccia

Sommer-Focaccia
Für 1 Focaccia (ca. 25 cm lang)
Zubereitungszeit
10 min
Koch-/Backzeit
10 min
Gesamtzeit
20 min
Zubereitungszeit
10 min
Koch-/Backzeit
10 min
Gesamtzeit
20 min
Zutaten
  1. 1 Focaccia mit Olivenöl & Kräutern oder Olivenöl & Käse (Fertigprodukt)
  2. 8 Kirschtomaten
  3. 1-2 gegrillte Paprikaschoten (rot) aus dem Glas
  4. 1 Kugel Mozzarella
  5. 3-4 Scheiben Pancetta, Culatello-Schinken oder Prosciutto di Parma
  6. Oregano, Salz & frisch gemahlener Pfeffer
  7. eine handvoll Rucola, gewaschen
  8. gutes Olivenöl (extra vergine)
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Focaccia mit einem Brotmesser waagerecht aufschneiden und aufklappen. Die Unterseite auf das Backblech setzen, dünn mit Olivenöl einpinseln und mit Oregano, etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer einreiben. Die Kirschtomaten waschen und in grobe Stücke schneiden. Paprikaschoten abtropfen und ebenfalls in Stücke schneiden. Kirschtomaten und Paprika auf der Focaccia-Unterseite verteilen, Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls auf die Focaccia legen. Mit etwas Olivenöl beträufeln, Salz und Pfeffer darüber streuen und die Focaccia zuklappen.
  3. Focaccia im Ofen (Mitte) in ca. 10 Minuten backen, herausnehmen und die Oberseite vorsichtig abheben. Rucola und Schinken auf dem Mozzarella verteilen, Focaccia zuklappen und in Stücke schneiden.
Tipp
  1. Die gefüllte Focaccia schmeckt warm und kalt.
  2. Anstelle von Kirschtomaten und gegrillter Paprika kann man auch gebratene oder gegrillte Zucchini oder Auberginen verwer
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Viel Spaß beim Focaccia-Essen und schöne Sommertage wünscht euch

Gefülltes Fladenbrot „Italian“

Heute habe ich ein Rezept für euch, das ideal für ein schnelles Abendessen, für ein frühlingshaftes Picknick (wenn es draußen wärmer ist) oder für die Brotzeitbox ist. Ein Fladenbrot, gefüllt mit allerlei Leckereien, wie knackigen Cocktailtomaten, eingelegten Paprikaschoten, marinierten halbgetrockneten Tomaten, aromatischen Oliven, frischem Rucola und würzigem Parmesan. Ich sags euch, dieses Fladenbrot ist ein Gedicht! Es ist sooo unglaublich lecker, denn die Füllung harmoniert perfekt miteinander. Alle Zutaten werden auf ein großes Schneidebrett gegeben und mit einem schweren Messer grob zerkleinert. Dabei vermischen sich die frischen mit den eingelegten Zutaten und so entsteht eine herrliche Kombination aus Aromen. Zusammen mit dem knusprigen Fladenbrot (oder Focacciabrot) schmeckt das Gemüse wunderbar!

Gefülltes Fladenbrot Italian 2

Gefülltes Fladenbrot Italian

Dieses Rezept ist aus Jamie Olivers 30-Minuten-Menü Buch und ich liebe es wirklich sehr, denn die Zubereitung dieses Fladenbrotes ist denkbar easy und absolut gelingsicher. Wenn ihr schaut, dass ihr im Vorratsschrank ein Focaccia oder Fladenbrot zum Aufbacken, ein Glas gegrillte, eingelegte Paprikaschoten, getrocknete Tomaten in Öl, Oliven (im Glas) und im Kühlschrank evtl. etwas Parmesan und ein paar frische Kräuter habt, dann könnt ihr – solltet ihr mal spontan Besuch bekommen – dieses Fladenbrot im Nu zubereiten. Das ist eines meiner Rezepte, für die ich immer schaue, dass ich die Zutaten parat habe.

Gefülltes Fladenbrot Italian 1

Gefülltes Fladenbrot "Italian"
Portion(en) 4
Zubereitungszeit
25 min
Koch-/Backzeit
12 min
Gesamtzeit
30 min
Zubereitungszeit
25 min
Koch-/Backzeit
12 min
Gesamtzeit
30 min
Zutaten
  1. 1 Fladenbrot (oder Focacciabrot) (ca. 400 g)
  2. 450 g gegrillte, eingelegte rote Paprikaschoten
  3. 8 halbgetrocknete Tomaten in Öl
  4. 5 große grüne Oliven, ohne Stein
  5. 5 große schwarze Oliven, ohne Stein
  6. 1 Knoblauchzehe
  7. 1 große Handvoll Rucola, gewaschen
  8. 1 frische rote Chilischote
  9. 100 g aromatische Cocktailtomaten
  10. 1/2 Zitrone
  11. Salz
  12. schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  13. Parmesan, zum Reiben
  14. Olivenöl, extra vergine
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Fladenbrot für ca. 12 Minuten in den heißen Ofen (Mitte) geben.
  2. Für die Füllung: Cocktailtomaten waschen, Knoblauchzehe abziehen und in grobe Stücke schneiden, Chili waschen und alles auf ein großes Schneidebrett legen. Paprikaschoten aus dem Glas nehmen (das Öl aufbewahren) und zusammen mit den Oliven und den halbgetrockneten Tomaten (Öl aufbewahren) ebenfalls auf das Schneidebrett geben. Alle Zutaten mit einem großen, schweren Messer grob hacken und zerkleinern. Das zerkleinerte Gemüse und den gewaschenen Rucola in eine Schüssel geben und mit 1 TL Tomaten- oder Paprikaöl, dem Saft der 1/2 Zitrone und einem guten Schuss Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut vermischen.
  3. Das Fladenbrot aus dem Ofen nehmen und auf ein großes Holzbrett legen. Das Brot mit einem großen Sägemesser quer halbieren und aufklappen. Nun die gesamte Füllung auf der unteren Brothälfte verteilen und den Sud aus der Schüssel darüber träufeln. Zum Schluss großzügig Parmesan darüberreiben, die zweite Brothälfte daraufsetzen und das Brot zu Tisch bringen. Am Tisch kann sich jeder ein "Tortenstück" vom gefüllten Fladenbrot abschneiden.
Tipp
  1. Wer das gefüllte Fladenbrot nicht vegetarisch servieren möchte, kann noch einige Scheiben Prosciutto oder San Daniele-Schinken auf das Gemüse legen. Etwas würziger wird die Füllung, wenn man 50 g zerbröselten Schafskäse in die Füllung gibt.
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Viel Spaß beim Ausprobieren!