Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta

[DIESER BEITRAG ENTHÄLT WERBUNG FÜR AEG]

Herzlich Willkommen auch hier auf dem Blog im neuen Jahr 2018! Die letzten Tage war es hier ein bisschen ruhiger. Aber jetzt wo gestern die neue Arbeitswoche wieder begonnen hat, gibt es natürlich auch hier ein feines Rezept. Das Rezept, das ich heute für euch habe ist wohl eher ein Sonntagsrezept, aber dann wisst ihr ja schon, was ihr vielleicht am Wochenende kochen möchtet. Mein Rezept für Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta ist ganz unkompliziert und mit nur wenigen Schritten, zaubert ihr ein wirklich feines und farbenfrohes Gericht auf den Teller.

AEG Combo Hob Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger PolentaAEG Combo Hob Induktionskochfeld mit integriertem DunstabzugAEG Combo Hob Möhren glasierte Möhren

Aber zunächst möchte ich euch erst einmal noch mein neues Schmuckstück in der Küche vorstellen: die Combo Hob von AEG. Das ist unser Induktions-Kochfeld, das wir in der neuen Küche eingebaut haben. Bei der Planung unserer Küche war uns besonders wichtig, keine unschöne Dunstabzugshaube über dem Kochfeld zu haben. Wir wollten eine freie Fläche über dem Kochfeld, da wir es direkt zwischen den beiden Fenstern platzieren wollten. Die Combo Hob von AEG passt hier sowohl optisch als auch von der Größe her super hin. Mit Maßen von rund 50×80 cm ist das Kochfeld ziemlich breit, was aber auch aufgrund des integrierten Dunstabzugs so sein muss. In der Mitte des Kochfelds befindet sich nämlich eine runde Lüftung, die Dunstabzugshaube. Hier wird der Dunst, der beim Kochen entsteht ganz einfach ins Innere des Kochfelds und somit auch in den Unterschrank gezogen.

AEG Combo Hob Induktionskochfeld mit integriertem DunstabzugRinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger PolentaRinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta AEG Combo Hob

Bei der Combo Hob von AEG gibt es verschiedene Modelle. Wir haben uns für das Modell mit Umluftvariante entschieden. Die Luft wird durch einen Aktivkohlefilter gezogen und die gefilterte und gereinigte Luft entweicht auf Höhe der Sockelleiste durch einen kleinen Schlitz. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob es bei laufendem Abzug dann nicht sehr kühl an den Füßen wird. Sofern man den Abzug bis Stufe 4 von 9 laufen lässt, ist es keines Falls unangenehm. Sobald man allerdings etwas höher geht (was aber nur selten wirklich notwendig ist) ist der kühle Luftstrom doch deutlich spürbar und im Winter, wenn man sowieso kalte Füße hat etwas unangenehm. Warten wir mal auf den Sommer, da ist es dann bestimmt erfrischend.

AEG Combo Hob glasierte Möhren mit cremiger PolentaRinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta

Rein optisch ist das Induktions-Kochfeld wunderschön und passt toll in unsere neue Küche. Besonders gut gefällt mir, dass es keinen Rahmen gibt und dass sich das Kochfeld wirklich einfach über ein Touchfeld bedienen lässt. Toll finde ich auch, dass das Kochfeld auf der linken Seite eine Bridge-Funktion hat, so dass man auch einen größeren Bräter der Länge nach auf das Feld stellen kann und eine größere Hitzefläche bekommt. Die einzelnen Kochzonen auf dem gesamten Feld lassen sich separat voneinander ansteuern. Es gibt 9 Leistungsstufen und eine zusätzliche Power-Funktion, die das Wasser binnen Sekunden aufkochen lässt. Nach rund drei Monaten und täglicher Nutzung der Combo Hob von AEG können wir rundum ein sehr gutes Fazit ziehen. Störend sind für uns bisher nur die kühle Luft in höheren Abzugsleistungsstufen und das sehr hochfrequentierte Summen bei manchen Töpfen. Dieses ertönt bei manchen unserer Töpfe und Pfannen. Auch mit drei oder vier Kochzonen in Betrieb funktioniert der Abzug super und effizient. Das ist wirklich toll, denn unsere Küche ist zum Wohnzimmer hin komplett offen und da würden starke Gerüche aus der Küche stören.

AEG Combo Hob Induktionskochfeld mit integriertem DunstabzugRinderfiletsteak mit glasierten Möhren und cremiger Polenta

Die Rinderfiletsteaks mögen wir am liebsten schön rosa gegart. Das ist natürlich Geschmacksache und ihr könnt eure Steaks einfach bis zum gewünschten Garpunkt garen. Die Möhren bekommen einen schönen Glanz durch den Saft von Orangen und einer halben Zitrone. Der frische Orangensaft verleiht den Möhren eine herrliche süße, der Zitronensaft rundet die Möhren zusammen mit dem Thymian und dem Knoblauch zu einer feinen Beilage ab. Auch bei den Möhren müsst ihr ein bisschen schauen, wie lange ihr sie gart, je nach dem, ob ihr sie eher bissfest oder etwas weicher haben möchtet. Die Zubereitung der Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta macht auf der neuen Combo Hob sehr viel mehr Spaß als auf meinem alten Kochfeld. Es ist einfach mehr Platz zum Kochen da und man kann dank Induktion super einfach die Hitze punktgenau regulieren.

Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta

Und jetzt zum Rezept für Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta.

Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta
 
Für 2 Personen
Zutaten
Cremige Polenta
  • 300 ml Milch
  • 300 ml Wasser
  • 70 g Polenta (Maisgrieß)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 20 g Parmesan, frisch gerieben
  • ½ TL Butter
Glasierte Möhren
  • 10 kleine Bundmöhren
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 3 Zweige Thymian
  • 2 Bio-Orangen
  • Saft von ½ Zitrone
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
Rinderfiletsteaks
  • 2 Rinderfiletsteaks à 200 g
  • Olivenöl
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten
  • 2 Zweige Thymian
Zubereitung
Cremige Polenta
  1. Milch, Wasser und Knoblauchzehe in einen Topf geben und aufkochen lassen. Polenta einrühren, ca. 1-2 Minuten köcheln lassen, dann auf niedrigster Stufe bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten quellen lassen. Dabei gelegentlich gut umrühren. Den Parmesan und die Butter unterrühren, salzen und pfeffern.
  2. Während die Polenta quellt, die glasierten Möhren und die Rinderfiletsteaks zubereiten.
Glasierte Möhren
  1. Die Möhren waschen, schälen und längs halbieren. In einer großen, beschichteten Pfanne 1 EL Olivenöl zusammen mit den Möhren erhitzen. Knoblauchzehe schälen, fein hacken und ebenfalls in die Pfanne geben. Thymian dazugeben und alles bei mittlerer bis starker Hitze, unter gelegentlichem Wenden, schmoren. Nach ca. 10 Minuten den Saft von beiden Bio-Orangen und der halben Zitrone dazugeben, gut umrühren und die Möhren weitere 5-10 Minuten schmoren lassen. Die Möhren mit Salz und Pfeffer würzen.
Rinderfiletsteaks
  1. Den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Rinderfiletsteaks mit je einem Stück Küchengarn zu schönen gleichmäßig dicken Steaks binden (Küchengarn rundum die Steaks legen, leicht festziehen und zusammenknoten). Etwas Olivenöl in einer großen Gusseisenpfanne erhitzen und die Steaks darin ca. 2-3 Minuten von allen Seiten goldbraun anbraten. Die Rinderfiletsteaks in eine ofenfeste Form geben, salzen und pfeffern, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit den Knoblauchscheiben und den Thymianzweigen belegen. Einen Bratenthermometer in die dickste Stelle eines Steaks stecken und im Ofen (Mitte) so lange garen, bis die Kerntemperatur von ca. 59-62 Grad erreicht ist. Dann sind die Steaks innen schön rosa gegart. Das dauert ca. 8-10 Minuten. Die Rinderfiletsteaks aus dem Ofen nehmen, ca. 2 Minuten ruhen lassen, dann in Scheiben aufschneiden.
  2. Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta servieren.
Dieser Beitrag ist in Kooperation mit meinem Partner AEG entstanden. Vielen Dank für die köstliche Zusammenarbeit. Wie immer wurde auf den Inhalt kein Einfluss genommen und ich gebe hier meine eigene Meinung wieder. 

Papardelle mit Pfifferling-Ragoût und Rinderfilet

Gerade haben die kleinen, feinen Pfifferling-Pilze Saison und da ist natürlich klar, dass es auch hier ein passendes, leckeres Gericht gibt. Ich persönlich liebe Pfifferlinge. Ich mag diese pfeffrig-würzigen Pilze sehr gerne. Beispielsweise im Salat, auf dem Flammkuchen, im Risotto oder ganz einfach als gutes Pasta-Gericht. In einer feinen Sauce, mit Rinderfilet-Würfeln ergänzt kommt hier ein wirklich edles Gericht auf den Tisch! Ideal also für das gute Sonntagsessen, oder?

Beim Kauf der kleinen Pilze solltet ihr darauf achten, dass die Pfifferlinge trocken gelagert wurden und weißes, festes Fleisch haben. Exemplare mit trockenen oder braunen Stellen sollten liegen gelassen werden. Am besten kauft man sie in Spankörben oder Papiertüten. Im Supermarkt werden sie oft in Plastikschalen mit Folie abgepackt verkauft. Hiervon rate ich ab, denn darin ziehen die Pilze schnell Wasser und fangen an zu schimmeln, ohne dass man es ihnen ansieht.
Reherl, wie man hier in Bayern zu den Pfifferlingen sagt, bekommt ihr von Juni bis Ende November.

Papardelle mit Pfifferling-Ragoût und Rinderfilet

Und dann noch ein paar Worte zum Säubern der Pilze. Pilze putzt man grundsätzlich eigentlich nicht in Wasser! Generell genügt es, Pilze mit einer kleinen Pilzbürste oder einem Küchenpapier abzubürsten oder abzureiben. Die Stielenden mit einem Messer wegschneiden und schon sind die Pilze fertig vorbereitet. Bei Pfifferlingen ist es jedoch so, dass sie oft sehr sandig sind. Hier darf man eine Ausnahme machen – so erspart man sich das sehr aufwändige Putzen mit der Bürste. Die Pilze mit einer Bürste vom gröbsten Schmutz entfernen und dann ganz kurz (!) in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. Mit den Händen kurz vorsichtig umrühren, dann die Pilze in einem Durchschlag abtropfen lassen und gut mit einem Küchentuch trocken tupfen.

Papardelle mit Pfifferling-Ragoût und Rinderfilet

Papardelle mit Pfifferling-Ragoût und Rinderfilet
für 2 Portionen

200-250 g Papardelle
200 g Pfifferlinge (Reherl)
1 kleine Schalotte
1 Knoblauchzehe
2 Scheiben luftgetrockneter Schinken (dünn aufgeschnitten)
1,5 EL Olivenöl
150 ml Gemüsebrühe
100 g Crème Fraîche
180 g Rinderfilet
Salz
Pfeffer
etwas frisch gehackte Petersilie

Die Pfifferlinge wie oben beschrieben putzen.
Papardelle nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser „al dente“ garen. Sobald sie fertig sind, etwas Nudelwasser abschöpfen und beiseite stellen und die Nudeln in einem Durchschlag abtropfen lassen, jedoch nicht kalt abschrecken. Die Pasta sollte wirklich noch etwas bissfest sein, denn sie wird direkt in der Pfanne mit der fertigen Sauce vermischt und gart dadurch noch etwas nach.

Schalotte und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Schinken in feine Streifen schneiden, Rinderfilet in ca. 2 cm große Würfel schneiden.
1/2 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Pfifferlinge und Schinken dazugeben und ca. 1 Minute mitdünsten. Das Pilzgemisch aus der Pfanne nehmen und in eine kleine Schüssel füllen.
Restliches Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Rinderfiletstücke darin ca. 1-2 Minuten rundum anbraten, ebenfalls herausnehmen.
Das Pilzgemisch wieder in die Pfanne geben, die Gemüsebrühe dazugießen und etwas einkochen lassen. Crème Fraîche hinzufügen, umrühren und zuletzt das Rinderfilet unterheben. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie unterheben.

Die gekochten Papardelle sofort unter die Sauce mischen und alles gut umrühren. Sollte das Ragoût zu dick-cremig sein, kann noch etwas Nudelwasser untergerührt werden.

Tipp: Das Ragoût kann natürlich auch mit Champignons und z.B. Puten- oder Kalbsfilet zubereitet werden.

Einen guten Appetit!
Eure ♥
Marie

Carpaccio mit Rucola & Parmesan

Mitte September habe ich bei unserem neuen Lieblingsitaliener in Pasing – dem La Ruota eine herrlich leckere Vorspeise gegessen: Rinder-Carpaccio mit Rucola & Parmesan. Bei Carpaccio bin ich immer sehr vorsichtig, denn das muss wirklich von bester Qualität sein und mit richtig frischen Produkten zubereitet werden. Im La Ruota habe ich mich also ans Carpaccio gewagt und wurde nicht enttäuscht! Im Gegenteil, es war wirklich superlecker, das Rindfleisch hauchzart runter geschnitten, mit feinem Rucola und leckerem Parmesan verfeinert. Ganz wichtig für mich – keine Ciprianisauce! Ich mag diese klassische Carpaccio-Sauce mit Mayonnaise nicht so gern. Viel lieber esse ich es mit einer Vinaigrette aus gutem Olivenöl und Zitronensaft. Das reicht vollkommen und durch die eher dezente Vinaigrette kommt der Geschmack des Rindfleischs so richtig schön zur Geltung.

Rinder Carpaccio Rucola Zitrone Parmesan

Aber: Carpaccio ist schon recht teuer, wenn man es bei einem guten Italiener bestellt. Und immer zum Italiener gehen, wenn ich Gelüste auf Carpaccio habe, geht ja auch nicht! 😉 Also hat Herr S. letzte Woche beschlossen, wir bereiten das Rinder-Carpaccio frisch zu Hause zu. Ein wenig skeptisch war ich zunächst, wurde dann aber eines besseren belehrt, denn es ging super easy und hat grandios geschmeckt!
Bei unserem Metzger haben wir nach geeignetem Rindfleisch gefragt und wurden erst mal aufgeklärt. Ich hätte nämlich glatt das teure Rinderfilet gewählt, denn das steht in jedem Rezept und so kannte ich es bislang auch. Beim Metzger wurde mir dann zu einer preisgünstigeren, fein marmorierten Rinder-Nuss geraten und zu meinem Glück wurde das Fleisch auch gleich noch hauchdünn aufgeschnitten und etwas plattiert. Preislich lag ich dann für 250 g bei ca. 4 €, wobei ich beim Rinderfilet locker ca. 12-13 € gezahlt hätte für selbige Menge.
Das Carpaccio hat uns mit der Rinder-Nuss sehr gut geschmeckt und ich werde es wahrscheinlich überwiegend damit zubereiten in Zukunft. Allerdings möchte ich trotzdem mal noch die teurere Variante ausprobieren, einfach um einen direkten Vergleich zu haben.

Rinder-Carpaccio mit Rucola & Parmesan
Für 2 Personen
180 g Rindfleisch aus der Nuss (oder Rinderfilet)*
2 El Olivenöl
1/2 Zitrone
25 g Rucola
Parmesan

*beim Kauf des Fleisches darauf achten, dass es überall etwa gleich groß ist, damit einheitliche Scheiben beim Aufschneiden entstehen.

Das Rindfleisch wahlweise beim Metzger hauchdünn aufschneiden und plattieren lassen oder selbst vorbereiten.
Wer selbst aufschneidet und plattiert, geht folgendermaßen vor:
Das Rindfleisch von Sehnen und Häuten befreien und fest in Frischhaltefolie eingewickelt für ca. 30 Minuten ins Gefrierfach legen. So lässt es sich anschließend besser aufschneiden.
Das Rindfleisch mit einer Hand fest fixieren. Dann mit einem großen, scharfen Messer hauchdünne Scheiben vom Fleisch schneiden. Je nach Dicke der Scheiben, kann das Fleisch noch zwischen zwei leicht geölte Frischhaltefolien gelegt und mit einem Plattiereisen (oder einer schweren Pfanne) plattiert werden.

Eine große Servierplatte mit etwas Olivenöl bestreichen und die Fleisch-Scheiben schön darauf anrichten.
Den Rucola waschen, gut trocken schütteln bzw. tupfen und die Zitrone auspressen. Das Olivenöl mit dem Zitronensaft verrühren und etwas von der Zitronen-Vinaigrette mit dem Rucola vermischen. Den marinierten Rucola mittig auf das Fleisch setzen.
Das Carpaccio mit etwas Zitronen-Vinaigrette beträufeln und frischen Parmesan darüberhobeln.
Fertig angerichtetes Carpaccio sofort servieren und genießen – am besten mit einem ofenfrischen Ciabatta-Brot und einem guten Glas Rotwein.

Tipp: Pinienkerne in einer kleinen Pfanne (ohne Fett) goldgelb rösten und über das Carpaccio streuen.

Probiert das Carpaccio unbedingt aus – es lohnt sich!

Eure ♥
Marie

Pasta Antipasti mit Rinderstreifen

Pasta Antipasti mit Rinderstreifen

Ein feines Pastagericht haben Herr S. und ich vor einigen Tagen in einem Münchner Restaurant entdeckt. Das war sooo lecker, dass ich bei meiner gestrigen Schmankerltour mit Simone von Ofenlieblinge auf dem Viktualienmarkt die feinen Zutaten dafür eingekauft habe. Das Gericht ist ratz-fatz fertig und auf dem Tisch, es ist aber wichtig, dass qualitativ hochwertige Produkte verwendet werden, denn das macht erst den besonderen Geschmack aus!

Auf dem Viktualienmarkt habe ich halbgetrocknete und sonnengereifte Tomaten, schwarze eingelegte Oliven, eingelegte Kapern und frischen Schafskäse gekauft. Beim Metzger habe ich dann eine schönes Stück Rinderlende (Rinderfilet geht natürlich auch) gekauft.

Dieses Pastagericht gelingt mit Sicherheit, macht ordentlich was her und zaubert mediterranen Flair auf den Tisch. Also ideal für die kühleren und nassen Herbsttage, denn die eingelegten Oliven und Kapern und die getrockneten Tomaten gibt es zu jeder Jahreszeit.
Ebenso den Schafskäse und die restlichen Zutaten, die sonst noch benötigt werden.

Das Gericht ist in sagenhaften 15 Min. auf dem Tisch! Genial, oder?

Für 2-3 Personen

300-350 g Spaghetti, 1 EL Olivenöl, 1 kleine Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 300 g stückige Tomaten aus der Dose, 9 große schwarze Oliven (entsteint), 2 TL eingelegte, abgetropfte Kapern, 250 g Rinderlende (oder Rinderfilet), 6 halbgetrocknete und sonnengereifte Tomaten, 75 g Schafskäse, etwas Parmesan, Salz, Pfeffer, einige Basilikumblätter

Das Rindfleisch abspülen, trocken tupfen und in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden. In einer großen beschichteten Pfanne das Olivenöl erhitzen und das Rindfleisch darin von allen Seiten in ca. 2 Min. anbraten, anschließend herausnehmen und beiseite stellen.
Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen und fein würfeln. Beides in der Pfanne glasig dünsten, mit den stückigen Tomaten ablöschen und die Sauce mit Salz und Pfeffer sparsam würzen, denn durch die Antipasti kommt noch ordentlich Würze in das Gericht.
Während die Sauce etwas einköchelt, die Spaghetti in reichlich Salzwasser „al dente“ garen.
Den Schafskäse würfeln, die halbgetrockneten Tomaten in Streifen schneiden und die Oliven in Scheiben schneiden. Alles unter die Sauce rühren, Kapern zufügen und einige in Streifen geschnittene Basilikumblätter ebenfalls unterrühren.
Die Rindfleischwürfel zufügen und untermischen.

Spaghetti abgießen, dabei 2 EL Nudelwasser auffangen und unter die Sauce rühren. Dann die Spaghetti in die Pfanne geben und gut mit der Sauce vermischen.
Etwas Parmesan über die Pasta hobeln und mit einigen zerpflückten Basilikumblättern servieren.

Variante:
Das Rindfleisch durch Lammrücken, Lammfilet oder Lammlachse ersetzen. So wird’s ein richtiges Festessen! =)

Und genauso gut kann man das Fleisch natürlich auch weg lassen und das Gericht vegetarisch servieren.

Bon Appetito!
Eure Marie ♥