Jahresrückblick 2017 #foodblogbilanz17

Nachdem bei meinen BloggerkollegInnen schon zahlreiche Jahresrückblicke zu sehen sind und ich in den letzten Jahren auch immer auf den letzten Drücker meine Foodblogbilanz17 als Jahresrückblick gezogen habe, mache ich in diesem Jahr natürlich auch wieder mit.
2017 steckte voller Überraschungen und vieler unglaublich schöner Momente, die ich ohne den Blog nie erlebt hätte. Ich bin immer noch total überwältigt, wie viel sich 2017 auf dem Blog und rund um Schätze aus meiner Küche getan hat! Dazu habt ihr lieben LeserInnen erheblich beigetragen und ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei euch bedanken!

Privat war 2017 ein Jahr geprägt von vielen wunderbaren Momenten. Aber auch ein Jahr, das nicht immer einfach und zum Ende hin auch von Trauer überschattet war. Für uns ein Jahr voller Höhen und Tiefen! Wir meistern es gemeinsam und darauf sind wir unglaublich stolz! Wir haben viele tolle Urlaubstage und kulinarische Reisen in Berlin, Amsterdam, Calvi und auf der Forsthofalm verbracht. Seit Sommer heißt es bei mir Studium und Arbeit an Blog und Büchern. Ich habe allen Mut zusammen genommen, mich auf Neuland begeben und den Schritt gewagt mich mit meinem Blog und den Büchern Selbständig gemacht. An der Bücherfront hat sich mein Buch „Schwäbisches Fingerfood“ zu einem absoluten Liebling gemacht und hat sich unglaubliche knappe 7.000 Mal verkauft! In diesem Jahr habe ich auch mein zweites Buch Müsliriegel & Fruchtschnitten* veröffentlicht, an meinem 3. Buch gearbeitet und den Verlagsvertrag für Buch Nr. 4 unterschrieben. Mit dem Umzug in unsere wunderschöne Wohnung habe ich auch endlich meine absolute Traumküche bekommen. Da lässt es sich gleich noch viel inspirierter und schöner kochen!

Blätterteigschnecken mit Lachs

Müsliriegel & Fruchtschnitten Nileen Marie Schaldach Schätze aus meiner Küche

Und nun zur Foodblogbilanz17!

Was war 2017 dein erfolgreichster Blogartikel?
Das ist wie auch in den letzten Jahren der köstliche Caesar Salad nach einem Rezept von Jamie Oliver! Und zurecht ist dieser Blogartikel der erfolgreichste, denn dieser Salat schmeckt einfach unglaublich lecker und wer könnte auch bei einem Rezept vom Kochmeister widerstehen? Ich hatte 2016 im Herbst ja das Vergnügen ihn persönlich kennen zu lernen, als er sein wunderbares Weihnachtskochbuch vorgestellt hat. Was soll ich sagen, der Mann ist einfach großartig! Außerdem waren fast ebenso erfolgreich die Rezepte für meinen saftigen Marmorkuchen, meine herzhaften Blätterteigschnecken mit Lachs und zum Jahresende hin auch die Rezepte für Raclettesaucen. Für mich persönlich war Rezept Nr. 1 meine Lasagne al Forno, weil die einfach absolutes Soulfood ist! 

Lasagne al forno

Saftiger Marmorkuchen

Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?
Das ist natürlich schwierig, denn hinter jedem Blogartikel steckt nicht nur ein Rezept und ein bisschen drumherum-Geschichte. Ich verbinde mit den Zeilen die ich schreibe auch Erinnerungen und deshalb ist es gar nicht so einfach drei Blogartikel klar zu favorisieren. Wenn ich aber länger darüber nachdenke, dann gibt es ganz klar einen Blogpost, den ich immer wieder gerne selbst lese und mit dem ich eine unglaublich schöne Zeit verbinde. Das ist der Blogpost, in dem ich von unserem Urlaubswochenende im wunderschönen Wiesergut in Hinterglemm, Österreich erzähle. Mit diesem Blogpost assoziiere ich sofort Entspannung, Glücklichsein, Unbeschwertheit und eine unglaublich gute Küche! Ich sag’s euch, so gut wie dort haben wir noch nirgendwo gegessen!
Highlight Nr. 2 ist dann doch ganz klar der Blogpost mit meinem Travelguide zu Amsterdam. Wir haben dort einfach eine unglaublich schöne und kulinarische Zeit verbracht mit tollen Restaurantbesuchen und zwei grandiosen Abenden in den Foodhallen. Nachdem ich 2009 bereits in Amsterdam auf einer Studienfahrt war, habe ich es in diesem Jahr mit ganz anderen Augen gesehen. Amsterdam ist auch für 2018 ganz hoch im Rennen…
Und Nr. 3 ist ein Rezept, nämlich das Rezept für hausgemachte schwäbische Maultaschen mit Kartoffelsalat. Maultaschen sind für mich der Inbegriff schwäbischer Esskultur und bedeuten für mich Heimat und gute Küche. Durch mein Kochbuch Fingerfood schwäbisch gut* habe ich die schwäbische Küche noch mal ganz neu kennen und lieben gelernt. Maultaschen gehen einfach immer!

Wiesergut Österreich Hinterglemm

Schwäbische Maultaschen hausgemacht mit Kartoffelsalat

Amsterdam Foodguide

Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?
Absoluter Fan bin ich ja von Jeannys Backkünsten und ihren unglaublich leckeren Kuchen! Verliebt habe ich mich in ihre sündhaft leckeren Oreo-Zimtschnecken. Die sind sooooo gut! Danke liebe Jeanny, dass du uns mit so köstlichen Sweets und deinen traumhaftschönen Foodfotos verzauberst! 
Nachdem ich spätestens seit diesem Jahr – dank unserer zahlreichen Österreich-Kurztrips – total auf österreichische Küche stehe, haben es mir die Topfenknödel von Karin Geschmacksmomente echt angetan! Ihre Topfenknödel gab es nun schon mehrere Male, zuletzt an Weihnachten. Ansonsten bin ich viel auf Instagram unterwegs und dort bin ich begeisterte Followerin von meiner Bloggerkollegin Christine Trickytine, die mich mit ihren Rezepten und kulinarischen Momenten immer wieder an meine Heimatstadt Stuttgart erinnert. 

Sushi Poké Bowl

Welches der Rezepte, die du 2017 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?
Das wird wohl die Sushi Poké Bowl sein. Seit wir in Unterhaching wohnen, haben wir das große Glück auch hier wunderbaren frischen Fisch zu bekommen und deshalb gibt es bei uns fast wöchentlich ein Gericht mit Fisch, oft ist es eben die Sushi Poké Bowl, weil sich jeder seine Bowl so zusammenstellen kann, wie er gerade Lust hat. Herr S. haut immer ordentlich Chili und Koriander rein, während ich lieber mit Sriracha würze. Und ihr wisst ja, ich steh einfach total auf Lachs! Auf dem Event mit Jamie Oliver habe ich außerdem Tuna Ahi-Poke kennen gelernt und das bereite ich nun auch immer als Basis für unsere Sushi Poké Bowl zu. Einfach lecker!  

Was hat dich im Zusammenhang mit Kochen, Essen oder deinem Blog 2017 beschäftigt und warum?
2017 war voller spannender und kulinarischer Momente. Auf dem Blog habe ich den Travelguide eingeführt, in dem ich euch traumhafte Hotels vorstelle, die kulinarisch oberste Klasse sind! In diesem Jahr kamen wir ganz begeistert und kulinarisch inspiriert aus dem hippen mama thresl und dem Wiesergut zurück. Außerdem durften wir im Sommer die volle Bandbreite an Spitzengastronomie rund um München auf der AEG Taste of München kennen lernen. Und natürlich sind meine Kochbücher nicht zu vergessen, die es mir ermöglicht haben, mit vielen wunderbaren Menschen ins Gespräch zu kommen und Menschen glücklich zu machen.   

Mama Thresl

Mama thresl

Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?
Super begeistert bin ich von unserem neuen Quooker Wasserhahn, mit dem wir kochendheißes Wasser zapfen können und von unserem neuen Backofen, mit dem ich nun auch schonen dampfgaren kann. Und dann ist da natürlich noch die österreichische Küche, von der ich euch schon erzählt habe, die es mir einfach angetan hat! Ich stehe total auf Frittatensuppe, Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn, Topfenknödel, Wiener Saftgulasch, Spinatknödel… Ganz besonders gerne habe ich deshalb das Kochbuch Wiener Küche*. 

Wiesergut Kaiserschmarrn Österreichische Küche

Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?
Erstaunlicherweise war mein Blog wohl ein Treffer für shortbread rezept mit gezuckerter kondensmilch erdnüsse marmelade. Das wundert mich, denn ich habe soweit ich weiß kein Rezept für Shortbread auf dem Blog und seit einiger Zeit sucht man auch vergeblich nach Rezepten mit Erdnüssen, denn ich bin sowas von allergisch dagegen! Manchmal schmunzel ich doch darüber, wie sich manche LeserInnen auf meinen Blog verirren…

Fingerfood schwäbisch gut Nileen Marie Schaldach Schätze aus meiner Küche

Was wünschst du dir und deinem Blog für 2018?
Wie meine lieben Bloggerkollegen Torsten und Sascha von Die Jungs kochen und backen wünsche auch ich mir, dass es einfach so weitergeht wie in 2017! Ich freue mich auf ein erfolgreiches Jahr 2018 für Blog und Bücher und bin gespannt, was 2018 alles mit sich bringt! Ich bin bereits mitten in der Planung des ersten Halbjahrs und ihr dürft euch auf schöne Blogposts und vieles mehr freuen! Auf 2018, dass es ein gutes Jahr voller schöner und erfolgreicher Momente mit wenig Schattenseiten wird!

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Saftiger Marmorkuchen

Bei uns gibts am Wochenende meistens einen Kuchen. Am liebsten backe ich einen Rührkuchen, der sich dann bis in die nächste Woche rein hält, so können wir nach der Arbeit ein Stück Kuchen zum Kaffee genießen oder wir packen uns ein Stückchen in die Brotzeitbox. Wenn ich Herr S. frage, welchen Kuchen er gerne hätte, dann fällt gibts meistens die Antwort „Saftiger Marmorkuchen“. Und so habe ich auch dieses Wochenende einen Marmorkuchen gebacken. Mit viel Kakao, Milch, etwas Vanille und Zitronensaft schmeckt der Kuchen einfach himmlisch und wird supersaftig.

Saftiger Marmorkuchen

Wenn ihr beim Backen des Marmorkuchens ein paar Regeln beachtet, dann gelingt er euch garantiert und er wird schön saftig. Beginnt mit dem Backen erst, wenn Eier und Butter auf Zimmertemperatur sind. Am besten holt ihr dafür die beiden Zutaten bereits ca. 2 Stunden vorher aus dem Kühlschrank. Wenn ihr die Butter mit dem Zucker cremig aufschlagt, dann fangt mit der weichen Butter an und lasst dann nach und nach den Zucker einrieseln. Die Eier gebt ihr einzeln unter die Butter-Zucker-Mischung. So wird der Kuchen nachher schön saftig, jedoch nicht matschig. Das Mehl siebt ihr entweder über die Butter-Zucker-Ei-Masse oder ihr rührt es löffelweise ein, abwechselnd mit der Zitronenmilch. Befolgt ihr diese Tipps, dann könnt ihr euch auf einen saftigen Kuchen freuen!

Saftiger Marmorkuchen

Saftiger Marmorkuchen

Nach Belieben könnt ihr den Kuchen nach dem Backen und Auskühlen noch mit Schokoladenglasur oder einer Zuckerglasur verfeinern. Oder ihr bestäubt ihn mit Puderzucker, das schmeckt auch. Wenn ich den Kuchen backe und ich weiß, dass Kinder mitessen, dann bekommt mein Marmorkuchen eine schöne Schokoladenglasur und ein paar bunte Zuckerstreusel als Topping. Das sieht dann echt hübsch aus!

Und jetzt zum Rezept für euch. Ihr könnt es euch auch ausdrucken und für die nächste Kuchenparty bereithalten.

Saftiger Marmorkuchen
 
Zubereitungszeit
Back-/Kochzeit
Gesamt
 
Für 1 Gugelhupf
Zutaten
  • 350 g weiche Butter
  • 360 g Zucker
  • etwas Vanilleextrakt oder gemahlene Vanille
  • 5 Eier (M)
  • 80 g Kakao
  • 80 ml Milch
  • 400 g Mehl
  • 2,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 175 ml Milch
  • 2 TL Zitronensaft
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupfform gut mit Butter einfetten und mit etwas Mehl bestäuben.
  2. Die weiche Butter in einer großen Rührschüssel cremig aufschlagen, dabei 200 g Zucker einrieseln lassen. dann die Vanille unterrühren.
  3. Die Eier einzeln unter die Butter-Zucker-Mischung rühren.
  4. In einer kleinen Schüssel den restlichen Zucker mit dem Kakao und 80 ml Milch verrühren und beiseite stellen.
  5. Das Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz vermischen. Die Milch mit dem Zitronensaft verrühren. Mehl und Zitronenmilch abwechselnd unter die Butter-Ei-Mischung rühren.
  6. Die Hälfte des Teigs in die vorbereitete Form geben. Die Kakaomischung unter den restlichen Teig rühren, ggf. noch 1-2 EL Milch unterrühren. Den dunklen Teig auf dem hellen Teig verteilen und mit einer Gabel spiralförmig ein Marmormuster in den Teig ziehen.
  7. Den Kuchen im Ofen (Mitte) ca. 60 Min. backen (Stäbchenprobe).
  8. Kuchen vollständig auskühlen lassen und nach Belieben mit Schokoladenglasur oder Zuckerguss verzieren.

 

Zebra Gugelhupf

Herr S. hat sich für das Wochenende einen Kuchen „mit ein bisschen Schokolade und schön saftig!“ gewünscht. Einen puren Schokoladenkuchen hatten wir letztes Wochenende schon. Den möchte ich euch bei Gelegenheit auch noch hier vorstellen. Aber heute zeige ich euch einen supersaftigen Zebra Gugelhupf mit Schokoladenglasur. Der Kuchen ist schnell gemacht, kommt für ca. 1 Stunde in den Backofen und darf dann nach Herzenslust mit Puderzucker und/oder Schokolade verziert werden.

Gesehen habe ich das Rezept für diesen traumhaften Kuchen bei Sarah von Das Knusperstübchen. Sie hat ihn erst vor zwei Tagen auf ihrem Blog vorgestellt und als ich nach einem passenden Rezept für Herrn S. Kuchen gesucht habe, bin ich auf Instagram auf diesen Kuchen gestoßen. Der schien mir perfekt und ich wollte schon lange mal einen Zebrakuchen ausprobieren. Schaut unbedingt mal bei Sarah vorbei, sie hat eine grandiose Auswahl an tollen Rezepten, sowohl süß, als auch herzhaft!

Zebra Gugelhupf

Für den Kuchen benötigt ihr im Verhältnis zu klassisch deutschen Gugelhupf-Rezepten relativ viel Zucker. Nicht erschrecken, 400 g Zucker müssen rein! Es kommt aber auch die gleiche Menge Mehl, 5 Eier und ordentlich Milch in den Teig. Ich habe auch noch etwas Zitronensaft für eine schöne Frische untergerührt und habe meinen Gugelhupf mit feinem Dinkelmehl gebacken. Ich finde, Kuchen mit Dinkelmehl schmecken aromatischer und etwas nussiger und das passt auch bei diesem Gugelhupf sehr gut. Sarah verwendet in ihre Rezept Buttermilch. Ich habe die Buttermilch durch 160 ml Milch und 1/2 EL Zitronensaft ersetzt, da ich häufig keine Buttermilch im Kühlschrank habe.

Zebra Gugelhupf

So und nun zum Rezept:

Zebra Gugelhupf
Zubereitungszeit
15 min
Koch-/Backzeit
55 min
Gesamtzeit
1 hr 10 min
Zubereitungszeit
15 min
Koch-/Backzeit
55 min
Gesamtzeit
1 hr 10 min
Zutaten
  1. 400 g Mehl (Dinkelmehl)
  2. 2,5 TL Backpulver
  3. 1 Prise Salz
  4. 160 ml Milch
  5. 1/2 EL Zitronensaft
  6. 400 g Zucker
  7. 80 g Kakaopulver
  8. 60 ml Milch
  9. Mark von 1 Vanilleschote
  10. 350 g weiche Butter
  11. 5 Eier (zimmerwarm)
  12. Butter zum Einfetten der Gugelhupfform
  13. Mehl zum Bestäuben der Gugelhupfform
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 170 °C Ober/Unterhitze vorheizen und die Gugelhupfform mit reichlich Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Das Mehl mit de Backpulver und einer Prise Salz vermischen. 160 ml Milch mit Zitronensaft vermischen. 200 g Zucker mit dem Kakaopulver und 60 ml Milch in einer Rührschüssel vermengen. Den restlichen Zucker mit dem Vanillemark und der Butter in eine große Rührschüssel geben und cremig aufschlagen.
  3. Dann nacheinander die Eier unterrühren. Anschließend abwechselnd das Mehl und die Zitronenmilch einrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  4. Etwa 1/3 des Teigs zum Kakaogemisch geben und gut verrühren (Handrührgerät).
  5. Zwei Esslöffel des hellen Teigs in die vorbereitete Gugelhupfform geben und leicht platt drücken. Dann ein Esslöffel Kakaoteig mittig darauf geben und ebenfalls etwas platt drücken. So fortfahren, bis kein Teig mehr übrig ist. Zwischendurch die Form immer wieder leicht etwas nach links und rechts bewegen, damit sich der Teig gut in der kompletten Form verteilen kann.
  6. Den Kuchen im Ofen (Mitte) in ca. 50-60 Minuten backen, Stäbchenprobe machen und anschließend ca. 30 Minuten in der Form abkühlen lassen. Gugelhupf auf ein Kuchengitter (falls noch mit Schokolade überzogen wird) oder auf eine Kuchenplatte stürzen. Den Kuchen nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und/oder mit Schokoladenglasur überziehen.
Tipp
  1. Für eine cremige Schokoladenglasur, 75 g dunkle Schokolade (mind. 75 % Kakaoanteil) fein hacken und in eine Schüssel geben. 70 ml Sahne in einem Topf erhitzen, jedoch nicht zum Kochen bringen. Die heiße Sahne über die gehackte Schokolade gießen und ca. 30 Sekunden stehen lassen. Dann solange rühren, bis eine gleichmäßige Ganache entstanden ist. Den Kuchen mit der Ganache überziehen.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Zebra Gugelhupf

Viel Spaß beim Backen und einen guten Start in die neue Woche!

Feiner Marmorkuchen

Marmorkuchen

Vor zwei Monaten habe ich euch bereits ein Rezept für einen Marmorkuchen vorgestellt. Ihr müsst wissen, ich liebe Marmorkuchen über alles! Auch wenn ich sehr gerne Torten oder etwas aufwändigere Kuchen esse – Marmorkuchen ist und bleibt einer meiner Lieblinge. Der ist schön locker, nicht trocken, mit schokoladigem Teig und als i-Tüpfelchen sogar manchmal mit Schokolade überzogen. Man kann ihn nach Belieben in der klassischen Gugelhupf-Form oder in einer Kastenform backen. Und wer Zebrakuchen daraus machen möchte, teilt den Teig nicht wie beim Marmorkuchen üblich in 2/3 weiß und 1/3 dunkel, sondern in halb-halb. Wie dann daraus ein Zebrakuchen wird, erkläre ich euch unter dem Rezept.
Und jetzt los an die Rührschüsseln! 😉

Marmorkuchen

Für 1 Kuchen

Eine Gugelhupf-Form sehr gut mit Butter einfetten und den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze stellen.

250 g sehr weiche Butter mit 250 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz cremig aufschlagen.
5 Eier (Größe M) in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel leicht verschlagen und nach und nach unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Sobald die Eier untergemischt sind, 250 g Mehl und 2 gestrichene TL Backpulver auf die Masse sieben und gerade solange unterrühren, bis alles gut vermischt ist.

1/3 vom Teig abnehmen und in einer anderen Schüssel mit 3-4 EL Kakaopulver und ca. 30 ml Milch verrühren.

Die Hälfte des hellen Teigs in die Form geben und glatt streichen. Dann den dunklen Teig darüber geben, glatt streichen und den restlichen hellen Teig darüber geben. Mit einer Gabel spiralförmig ein Muster in den Teig ziehen, so entsteht der typische „Marmoreffekt“.
Den Kuchen im Ofen (Mitte) in ca. 1 Stunde backen. Steckt man ein Messer in den Kuchen und ist es beim Herausziehen sauber (kein Teig klebt daran) dann ist er fertig.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und ca. 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann auf eine Tortenplatte stürtzen und nach Belieben noch mit etwas Zuckersirup bepinseln, so hält er sich länger und ist schön saftig. Alternativ mit Schokoladenguss überziehen.

Wer möchte, kann den Teig auch in drei Teile aufteilen, einen Teil hell lassen, den zweiten Teil mit Kakao und Milch verrühren und den dritten Teil mit etwas roter Lebensmittelfarbe zartrosa einfärben.

Marmorkuchen

Rezept in Anlehnung an Peggy Porschen.

Herstellung eines Zuckersirups
200 ml Wasser mit 200 g Zucker in einem kleinen Topf aufkochen und ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen und Sirup vollständig erkalten lassen. Dann erst weiterverwenden.

Zebrakuchen
Den Teig halbieren und einen Teil mit Kakaopulver und Milch vermischen. In eine gut eingefettete Springform einen großen Löffel hellen Teig in die Mitte der Form geben. Direkt darauf einen Löffel dunklen Teig, dann wieder einen Löffel vom hellen Teig, usw.
So entsteht ein Zebramuster. Wichtig: Die Form nicht rütteln oder schräg halten, sonst geht das Zebramuster kaputt.
Um so kleiner der Löffel, desto dünner werden die „Zebrastreifen“.

Viel Spaß beim Backen und Naschen,

Eure Marie ♥