Schokoladiger Kakao-Gugelhupf mit Kokos-Cheesecakefüllung

Heute morgen habe ich das Rezept für einen wirklich sündhaften Kuchen: Schokoladiger Kakao-Gugelhupf mit Kokos-Cheesecakefüllung.
Na? Bekommt ihr Lust auf Kuchen? Dann schnappt euch Butter, Zucker und Mehl, Eier, Schokolade, Kakao, Kokos und Frischkäse und los geht’s – eurem Kuchenglück steht nichts mehr im Wege! 

Schokoladiger Kakao-Gugelhupf mit Kokos-Cheesecakefüllung

Dieser wunderbar schokoldige Kakao-Gugelhupf erinnert ein bisschen an einen saftigen Brownie. Der Kuchenteig ist supersaftig und leicht cremig (wenn ihr ihn anschneidet, nicht erschrecken, er ist durch gebacken!) Und dieser süße Gugelhupf hat es in sich, denn er ist gefüllt mit einer supercremigen Kokos-Cheesecakefüllung. Die Kokos-Cheesecakefüllung wird vor dem Backen inmitten des Kuchenteigs platziert und bekommt beim Anschneiden des Kuchens ihren großen Auftritt. Umhüllt von saftigem Schokoladenkuchen schmeckt diese Cheesecakefüllung einfach traumhaft gut.

Schokoladiger Kakao-Gugelhupf mit Kokos-Cheesecakefüllung

Und weil es noch nicht genügend Schokolade ist, wird der Kakao-Gugelhupf noch mit einer dicken Schicht Schokoladen-Ganache überzogen. Ich hab es ja gesagt, ein sündhafter Kuchen…
Damit euch beim Kuchenessen keine böse Überraschung erwartet, beachtet folgende Tipps:

1. Lasst Butter und Schokolade bei geringer Hitze langsam im Topf schmelzen und rührt ab und zu um, so verbinden sich Butter und Schokolade zu einer homogenen Masse und es brennt nichts an. Die Schokoladenbutter anschließend etwas abkühlen lassen.
2. Achtet darauf, dass alle Eier Zimmertemperatur haben.
3. Verwendet für die Kokos-Cheesecakefüllung Eier der Größe M, damit euch die Masse nicht zu flüssig wird. Verrührt die Zutaten für die Füllung nur mit der Gabel.

Schokoladiger Kakao-Gugelhupf mit Kokos-Cheesecakefüllung

Nun sollte euch ein saftiger Kuchen erwarten und hier gibt’s das Rezept dafür.

Schokoladiger Kakao-Gugelhupf mit Kokos-Cheesecakefüllung
 
Zutaten
Kokos-Cheesecakefüllung
  • 300 g Doppelrahmfrischkäse
  • 100 g Kokosraspel
  • 80 g Zucker
  • 2 Eigelb (M)
Schokoladenteig
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 180 g Butter
  • 250 ml Milch
  • 175 g Zucker
  • Mark von ½ Vanilleschote
  • 2 Eier (M)
  • 200 g Mehl Type 405
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Kakao
Schokoladenganache
  • 100 g Sahne
  • 100 g Zartbitterschokolade
Zubereitung
  1. Eine Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für die Kokos-Cheesecakefüllung alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit der Gabel verrühren, bis eine homogene, dickcremige Masse entstanden ist.
  3. Für den Schokoladenteig die Schokolade in Stücke brechen und mit der Butter in einen Topf geben. Bei geringer Hitze schmelzen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Anschließend etwas abkühlen lassen.
  4. Milch, Zucker, Vanillemark und Eier in einer großen Rührschüssel mit dem Handmixer (Küchenmaschine) verquirlen. Die Schokoladenbutter vorsichtig unterrühren.
  5. Mehl, Backpulver und Kakao vermischen und unter den Schokoladenteig rühren, gerade so lange, bis ein homogener Teig entstanden ist.
  6. Die Hälfte des Teigs in die vorbereitete Form füllen. Darauf die Kokos-Cheesecakefüllung geben und mit dem restlichen Schokoladenteig bedecken.
  7. Den Kuchen im Ofen (Mitte) in ca. 55-60 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
  8. Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, dann vorsichtig stürzen. Wenn der Kuchen erkaltet ist, kommt er für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank, damit die Cheesecakefüllung fest wird.
  9. Für die Schokoladenganache die Sahne vorsichtig erhitzen, nicht aufkochen.
  10. Schokolade sehr klein hacken, in eine Schüssel geben und mit der heißen Sahne übergießen und 5 Minuten stehen lassen. Dann gut umrühren und die Ganache ca. 20-30 Minuten bei Raumtemperatur (keinesfalls im Kühlschrank!) ruhen lassen.
  11. Den Kakao-Gugelhupf mit der Schokoladenganache überziehen.

Saftiger Marmorkuchen

Bei uns gibts am Wochenende meistens einen Kuchen. Am liebsten backe ich einen Rührkuchen, der sich dann bis in die nächste Woche rein hält, so können wir nach der Arbeit ein Stück Kuchen zum Kaffee genießen oder wir packen uns ein Stückchen in die Brotzeitbox. Wenn ich Herr S. frage, welchen Kuchen er gerne hätte, dann fällt gibts meistens die Antwort „Saftiger Marmorkuchen“. Und so habe ich auch dieses Wochenende einen Marmorkuchen gebacken. Mit viel Kakao, Milch, etwas Vanille und Zitronensaft schmeckt der Kuchen einfach himmlisch und wird supersaftig.

Saftiger Marmorkuchen

Wenn ihr beim Backen des Marmorkuchens ein paar Regeln beachtet, dann gelingt er euch garantiert und er wird schön saftig. Beginnt mit dem Backen erst, wenn Eier und Butter auf Zimmertemperatur sind. Am besten holt ihr dafür die beiden Zutaten bereits ca. 2 Stunden vorher aus dem Kühlschrank. Wenn ihr die Butter mit dem Zucker cremig aufschlagt, dann fangt mit der weichen Butter an und lasst dann nach und nach den Zucker einrieseln. Die Eier gebt ihr einzeln unter die Butter-Zucker-Mischung. So wird der Kuchen nachher schön saftig, jedoch nicht matschig. Das Mehl siebt ihr entweder über die Butter-Zucker-Ei-Masse oder ihr rührt es löffelweise ein, abwechselnd mit der Zitronenmilch. Befolgt ihr diese Tipps, dann könnt ihr euch auf einen saftigen Kuchen freuen!

Saftiger Marmorkuchen

Saftiger Marmorkuchen

Nach Belieben könnt ihr den Kuchen nach dem Backen und Auskühlen noch mit Schokoladenglasur oder einer Zuckerglasur verfeinern. Oder ihr bestäubt ihn mit Puderzucker, das schmeckt auch. Wenn ich den Kuchen backe und ich weiß, dass Kinder mitessen, dann bekommt mein Marmorkuchen eine schöne Schokoladenglasur und ein paar bunte Zuckerstreusel als Topping. Das sieht dann echt hübsch aus!

Und jetzt zum Rezept für euch. Ihr könnt es euch auch ausdrucken und für die nächste Kuchenparty bereithalten.

Saftiger Marmorkuchen
 
Zubereitungszeit
Back-/Kochzeit
Gesamt
 
Für 1 Gugelhupf
Zutaten
  • 350 g weiche Butter
  • 360 g Zucker
  • etwas Vanilleextrakt oder gemahlene Vanille
  • 5 Eier (M)
  • 80 g Kakao
  • 80 ml Milch
  • 400 g Mehl
  • 2,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 175 ml Milch
  • 2 TL Zitronensaft
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupfform gut mit Butter einfetten und mit etwas Mehl bestäuben.
  2. Die weiche Butter in einer großen Rührschüssel cremig aufschlagen, dabei 200 g Zucker einrieseln lassen. dann die Vanille unterrühren.
  3. Die Eier einzeln unter die Butter-Zucker-Mischung rühren.
  4. In einer kleinen Schüssel den restlichen Zucker mit dem Kakao und 80 ml Milch verrühren und beiseite stellen.
  5. Das Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz vermischen. Die Milch mit dem Zitronensaft verrühren. Mehl und Zitronenmilch abwechselnd unter die Butter-Ei-Mischung rühren.
  6. Die Hälfte des Teigs in die vorbereitete Form geben. Die Kakaomischung unter den restlichen Teig rühren, ggf. noch 1-2 EL Milch unterrühren. Den dunklen Teig auf dem hellen Teig verteilen und mit einer Gabel spiralförmig ein Marmormuster in den Teig ziehen.
  7. Den Kuchen im Ofen (Mitte) ca. 60 Min. backen (Stäbchenprobe).
  8. Kuchen vollständig auskühlen lassen und nach Belieben mit Schokoladenglasur oder Zuckerguss verzieren.

 

Feiner Marmorkuchen

Marmorkuchen

Vor zwei Monaten habe ich euch bereits ein Rezept für einen Marmorkuchen vorgestellt. Ihr müsst wissen, ich liebe Marmorkuchen über alles! Auch wenn ich sehr gerne Torten oder etwas aufwändigere Kuchen esse – Marmorkuchen ist und bleibt einer meiner Lieblinge. Der ist schön locker, nicht trocken, mit schokoladigem Teig und als i-Tüpfelchen sogar manchmal mit Schokolade überzogen. Man kann ihn nach Belieben in der klassischen Gugelhupf-Form oder in einer Kastenform backen. Und wer Zebrakuchen daraus machen möchte, teilt den Teig nicht wie beim Marmorkuchen üblich in 2/3 weiß und 1/3 dunkel, sondern in halb-halb. Wie dann daraus ein Zebrakuchen wird, erkläre ich euch unter dem Rezept.
Und jetzt los an die Rührschüsseln! 😉

Marmorkuchen

Für 1 Kuchen

Eine Gugelhupf-Form sehr gut mit Butter einfetten und den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze stellen.

250 g sehr weiche Butter mit 250 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz cremig aufschlagen.
5 Eier (Größe M) in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel leicht verschlagen und nach und nach unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Sobald die Eier untergemischt sind, 250 g Mehl und 2 gestrichene TL Backpulver auf die Masse sieben und gerade solange unterrühren, bis alles gut vermischt ist.

1/3 vom Teig abnehmen und in einer anderen Schüssel mit 3-4 EL Kakaopulver und ca. 30 ml Milch verrühren.

Die Hälfte des hellen Teigs in die Form geben und glatt streichen. Dann den dunklen Teig darüber geben, glatt streichen und den restlichen hellen Teig darüber geben. Mit einer Gabel spiralförmig ein Muster in den Teig ziehen, so entsteht der typische „Marmoreffekt“.
Den Kuchen im Ofen (Mitte) in ca. 1 Stunde backen. Steckt man ein Messer in den Kuchen und ist es beim Herausziehen sauber (kein Teig klebt daran) dann ist er fertig.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und ca. 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann auf eine Tortenplatte stürtzen und nach Belieben noch mit etwas Zuckersirup bepinseln, so hält er sich länger und ist schön saftig. Alternativ mit Schokoladenguss überziehen.

Wer möchte, kann den Teig auch in drei Teile aufteilen, einen Teil hell lassen, den zweiten Teil mit Kakao und Milch verrühren und den dritten Teil mit etwas roter Lebensmittelfarbe zartrosa einfärben.

Marmorkuchen

Rezept in Anlehnung an Peggy Porschen.

Herstellung eines Zuckersirups
200 ml Wasser mit 200 g Zucker in einem kleinen Topf aufkochen und ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen und Sirup vollständig erkalten lassen. Dann erst weiterverwenden.

Zebrakuchen
Den Teig halbieren und einen Teil mit Kakaopulver und Milch vermischen. In eine gut eingefettete Springform einen großen Löffel hellen Teig in die Mitte der Form geben. Direkt darauf einen Löffel dunklen Teig, dann wieder einen Löffel vom hellen Teig, usw.
So entsteht ein Zebramuster. Wichtig: Die Form nicht rütteln oder schräg halten, sonst geht das Zebramuster kaputt.
Um so kleiner der Löffel, desto dünner werden die „Zebrastreifen“.

Viel Spaß beim Backen und Naschen,

Eure Marie ♥

Klassiker – Marmor-Gugelhupf

Nachdem der letzte Post nun schon einige Tage her ist, möchte ich euch heute eins meiner ganz klassischen Kuchen-Rezepte vorstellen. Das Rezept ist denkbar einfach und gelingt immer. Wer den Gugelhupf aus Großmutters Zeiten etwas aufpeppen möchte, gibt dem Teig zum Schluss einen guten Schuss dunklen Rum oder Vanille-Aroma zu.

Der Marmorkuchen ist für mich der „Familienkuchen“ schlecht hin, da ihn jedes Kind liebt und auch bei den Erwachsenen immer gut ankommt. Deshalb werde ich diesen Kuchen auch auf dem Kuchen-Buffet an unserer kleinen Hochzeitsfeier im März auftischen. 😉

Und noch ein kleiner Tipp:

Für einen besonders cremigen Schokoladenguss, 100-150 g Zartbitterkuvertüre überm Wasserbad schmelzen lassen. Sobald die Kuvertüre geschmolzen ist, die Schüssel vom Herd nehmen und 3-4 EL Schlagsahne unterrühren. Den Guss mit Hilfe eines Löffels oder einer Palette auf dem Kuchen verteilen. Und besonders hübsch sieht der Gugelhupf aus, wenn man ihn mit einer kleinen Wimpelgirlande verziert.

Und schon einmal vorab: Gerade schmort mein Boeuf Bourguignon in der Küche vor sich hin. Das Rezept gibt’s also bald! 🙂 Ihr dürft gespannt sein…

Marmor-Gugelhupf

Rezept Marmor-Gugelhupf