Himbeercakes im Glas

Nächste Woche ist der Sommer wieder voll da und dafür gibt’s heute von mir ein leckeres Dessert, das ihr an lauen Sommerabenden genießen könnt. Die Himbeercakes im Glas sehen superhübsch aus und schmecken absolut traumhaft! 
Jetzt gibt es überall leckere, reife Himbeeren und die sind genau richtig für das Dessert im Glas. Am besten schmeckt es natürlich, wenn ihr einen frischen Biskuit selbst backt, wenn es allerdings schnell gehen muss (vor allem unter der Woche), dann tut es natürlich auch ein fertiger Biskuittortenboden, den ihr im Supermarkt oder beim Bäcker kaufen könnt. 

Himbeercakes im Glas Dessert Sommer Himbeeren Vanille Mascarpone Sahne Creme Vanillecreme Biskuit

Zu Himbeeren mag ich am liebsten Vanille und die kommt, in Kombination mit Mascarpone und griechischem Joghurt, geschmacklich besonders schön zur Geltung. Jetzt werdet ihr denken: Oh je! Eine Creme aus Mascarpone, griechischem Joghurt UND Sahne – das ist ja Kalorienbombe pur! Ja, Mascarpone ist nun einfach sehr gehaltvoll, da lässt sich leider nichts drehen und wenden… und Sahne auch, aber beim griechischen Joghurt habe ich gute Nachrichten. Es gibt nämlich von Andechser einen Joghurt griechischer Art, der mit nur 0,2 % Fett auskommt und dem Griechischen Joghurt in nichts nach steht! Ich nehme ihn sehr gerne für Joghurt-Dressing und Desserts wie dieses hier her.

Für die Himbeercakes im Glas eignen sich am besten WECK Gläser* mit einem Fassungsvermögen von 290 ml. Alternativ könnt ihr auch normale Trinkgläser oder Tumbler verwenden oder das Dessert ganz easy (aber nicht so hübsch) in eine große Form schichten.

Himbeercakes im Glas
 
Für 4 Gläser
Zutaten
Für den Biskuit
  • 3 Eier
  • 3 EL heißes Wasser
  • 70 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Mehl Typ 405
  • 40 g Speisestärke
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
Für die Vanillecreme
  • Mark von ½ Vanilleschote
  • 80 g Mascarpone
  • 60 g Griechischer Joghurt
  • 30 g Puderzucker
  • 80 g Sahne
  • 200 g Himbeeren
  • Minze und Puderzucker zum Verzieren
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Biskuit die Eier mit dem Wasser in ca. 10 Minuten dickcremig aufschlagen, dabei Zucker, Vanillezucker und Salz einrieseln lassen. Das Mehl mit Speisestärke und Weinsteinbackpulver vermischen und über die Eiermasse sieben. Das Mehl vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben. Den Teig auf das Backblech geben, glattstreichen und im Ofen (Mitte) in ca. 20 Minuten goldgelb backen. Den Biskuit abkühlen lassen und passende Kreise für die verwendeten Gläser ausstechen.
  3. Für die Vanillecreme alle Zutaten bis auf die Sahne glattrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Vanillecreme, Biskuit und Himbeeren in Gläser schichten und mit Minze und Puderzucker verzieren.
Habt einen wunderbaren Sonntag ihr Lieben und genießt das Sommerwetter mit meinen Himbeercakes im Glas! 
P.S.: Wenn ihr mehr auf Banane und Schokolade steht, dann wäre der Bananasplit Cake im Glas was für euch oder? 

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Chocolate Semifreddo mit Beerenragout {Reklame}

Eis geht natürlich immer! Aber wenn die Temperaturen steigen, dann ist die Lust auf ein richtig schönes, cremiges Eis natürlich deutlich höher. Zu meinem Geburtstag im April habe ich ein tolles Semifreddo nach einem Rezept von Leila Lindholm ausprobiert. Ein Semifreddo ist ein halbgefrorenes Eis, das ohne Eismaschine zubereitet wird. Dieses Chocolate Semifreddo ist cremig, weich und schmeckt unglaublich gut. Das Semifreddo kam so gut an und alle waren sichtlich erstaunt, wie einfach die Zubereitung für dieses cremige Eis doch ist. Kurzum gesagt: Eiergelb mit Zucker aufschlagen, Sahne schlagen und unter den Joghurt heben, Eiweiß steif schlagen, Schokolade schmelzen und schlussendlich alles in der richtigen Reihenfolge zu einer gleichmäßigen Eismasse zusammenfügen. Easy oder?

Chocolate Semifreddo mit Beerenragout

Besonders toll schmeckt das Chocolate Semifreddo mit einer warmen Vanillesauce, einem warmen Beeren- oder Pfirsich-Crumble (so hatten wir es an meinem Geburtstag) oder zu einem warmen Beerenragout. Ganz puristisch schmeckts natürlich auch! Heute möchte ich euch die Variante mit dem Beerenragout vorstellen, denn bald gibts ja wieder tolle Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und natürlich ist die Erdbeersaison auch schon in Gange. Das Beerenragout ist schnell gemacht und man kann es genauso gut auch kalt zum Eis servieren. Für mein Beerenragout habe ich überwiegend Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren verwendet. Aromatisiert habe ich es mit Orangenschale, Orangensaft, Vanille und etwas Kokosblütenzucker. Kennt ihr Kokosblütenzucker? Absolut genial zum Verfeinern und Süßen von Obst und Desserts!

Das Semifreddo habe ich übrigens in einer ganz speziellen Form zubereitet. Zum Gefrieren habe ich die Eismasse in meine Multifunktions-Backform von Staub gefüllt. Diese Form ist aus Gusseisen und eignet sich sowohl zum Backen von Broten und Kuchen als auch zum Kühlen und Gefrieren von kalten Speisen wie z.B. das Semifreddo oder ein Parfait. Die Form hat die Maße 23 x 12 cm und es gibt auch einen Deckel, auf dem man z.B. einen gebackenen Kuchen oder ein gestürztes Parfait servieren kann. Die Kuchen die ich bisher in der Form gebacken haben wurden wunderbar und dir Brote super knusprig. Außerdem gibt es bei dieser Form auch eine Emaillierung, was das Lösen der Backwaren super easy macht. Wirklich toll und gerade für das Semifreddo ist sie super, da das Gusseisen die Kälte speichert und bewirkt, dass das Eis nicht gleich davon schmilzt beim Servieren.

Chocolate Semifreddo mit Beerenragout
Für 6-8 Portionen
Für das Chocolate Semifreddo
  1. 200 g Zartbitterschokolade
  2. 4 Eigelb + 4 Eiweiß
  3. 1 Prise Salz
  4. 80 g Zucker
  5. 1 Vanilleschote
  6. 200 g Schlagsahne
  7. 200 g Griechischer Joghurt
  8. nach Belieben Kahlúa oder Schokoladenlikör
Für das Beerenragout
  1. 350 g gemischte Beeren (Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Johanisbeeren)
  2. 2 unbehandelte Bio-Orangen
  3. 2 EL Puderzucker
  4. 1 EL Vanillepuddingpulver
  5. 1/2 EL Kokosblütenzucker
Semifreddo
  1. Die Schokolade in Stücke brechen und über dem heißen Wasserbad schmelzen.
  2. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Die Hälfte des Vanillemarks mit den Eigelb und dem Zucker dickcremig und hell aufschlagen.
  3. Den Griechischen Joghurt in eine Schüssel geben und glatt rühren. Die Sahne luftig aufschlagen und vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Joghurt heben. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  4. Die flüssige Schokolade unter die Eigelbcreme rühren und nach Belieben den Kahlúa oder Schokoladenlikör unterrühren. Dann den Sahnejoghurt und zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben. Die Eismasse in eine gefriertaugliche Form füllen und das Semifreddo ca. 3-4 Stunden gefrieren.
Beerenragout
  1. Die Beeren verlesen und in einen kleinen Topf geben. Die Orangen heiß abwaschen, trocken reiben und mit dem Sparschäler die Schale dünn abschälen. Die Orangen auspressen und die Hälfte des Saftes zu den Beeren geben. Den Puzderzucker zusammen mit dem restlichen Vanillemark und der Vanilleschote ebenfalls in den Topf geben, alles verrühren und unter gelegentlichem Rühren ca. 5 Minuten köcheln lassen. Den restlichen Orangensaft mit dem Vanillepuddingpulver glattrühren und unter das Beerenragout rühren. Das Ragout ca. 2 Minuten köcheln lassen, dann mit Kokosblütenzucker verfeinern und heiß oder kalt servieren.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Viel Spaß beim Eisschlemmen!

Raspberry-Crumble-Cheesecake

Als ich in der neuesten Ausgabe der Lecker Bakery geblättert habe, sind mir gleich die herrlichen Cheesecake-Varianten relativ weit vorn im Magazin ins Auge gestochen. Ich mag Käsekuchen in sämtlichen Varianten sehr gerne und so war klar, dass einer von den süßen Kuchen her muss!
Natürlich begab ich mich gleich bei der nächst besten Gelegenheit in die Küche, nahm Rührschüssel und Rührbesen in die Hand und legte mit dem Backen los. Ausgesucht hatte ich mir den Kuchen mit Heidelbeeren, Cheesecake-Masse und knusprigen Streuseln oben drauf. Streuselkuchen geht irgendwie immer, finden Herr S. und ich und in Kombination mit Früchten und Cheesecake – noch besser!

Himbeer-Cheesecake mit Streuseln

An dem Tag, als ich den Kuchen gebacken habe, war mir eher nach Himbeeren anstelle von Heidelbeeren und so griff ich im TK-Regal zu den Himbeeren, die es zufälligerweise gerade sogar im Angebot gab. Der Kuchen schmeckt einfach himmlisch mit den Himbeeren! Wahrscheinlich gefällt mir diese Version sogar noch ein ticken besser, als im Original, denn die Heidelbeeren sind ja etwas säuerlicher als Himbeeren…

Der Kuchen ist relativ fix gemacht, man muss nur die Kühlzeit der Streusel mit einrechnen. In der Zeit habe ich fix die Küche aufgeräumt und die Cheesecake-Masse angerührt. Dann fehlt nur noch der Eischnee und ab in den Ofen mit dem Kuchen. Der Kuchen ist auch super als Mitbringsel für die nächste Geburtstagsparty geeignet, denn man kann ihn in praktische (kleine) Quadrate schneiden. Zum Verzehr benötigt man dann nur noch ein paar schöne Servietten, so spart man eine Menge Geschirr!

Und jetzt zum Rezept für meinen Raspberry-Crumble-Cheesecake.

Himbeer-Cheesecake-Streusel

Raspberry-Crumble-Cheesecake
Ergibt ca. 20-25 Stück.
Zubereitungszeit
20 min
Koch-/Backzeit
50 hr
Gesamtzeit
1 hr 40 min
Zubereitungszeit
20 min
Koch-/Backzeit
50 hr
Gesamtzeit
1 hr 40 min
Zutaten
  1. 1 Bio-Zitrone
  2. 500 g Mehl
  3. 175 g + 2 EL brauner Zucker
  4. 350 g kalte Butter + Butter zum Einfetten
  5. 200 g (TK)-Himbeeren
  6. 4 Eier (M)
  7. 75 g + 100 g Zucker
  8. 750 g Sahnequark (40% Fett) oder Topfen
  9. 100 ml Milch
  10. 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  11. 50 g Kokosraspel
Zubereitung
  1. Für die Streusel, die Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben und die Schale fein abreiben. Mehl, 175 g brauner Zucker, Zitronenschale und 350 g kalte Butter in Flöckchen in eine große Schüssel geben und zunächst mit den Knethaken des Rührgeräts, dann mit den Händen zu lockeren Streuseln formen.
  2. Eine flache Backform (ca. 40 x 25 cm) mit Butter einfetten und ca. 2/3 der Streusel in der Form zu einem glatten Boden andrücken. Die Form und die restlichen Streusel (in der Schüssel) für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  3. Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Evtl. TK-Himbeeren leicht antauen lassen.
  4. Für die Käsecreme, die Eier trennen. Eiweiß in einer Schüssel steif aufschlagen, dabei 75 g Zucker einrieseln lassen. In einer weiteren Schüssel, Eigelb, Milch, Sahnequark, 100 g Zucker und das Puddingpulver cremig aufschlagen. Dann den Eischnee mit Hilfe eines Teigschabers oder Kochlöffels vorsichtig unterheben. Die fertige Creme auf dem Streuselboden verteilen, glatt streichen und die Himbeeren darüber verteilen. 2 EL brauner Zucker und Kokosraspel unter die restlichen Streusel mischen.
  5. Kuchen in den heißen Ofen (Mitte) schieben und ca. 15 Minuten backen. Kuchen vorsichtig herausnehmen, Kokos-Streusel über dem Kuchen verteilen und den Kuchen für weitere 30-40 Minuten backen. Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Tipp
  1. Er schmeckt besonders gut mit einem Klecks frisch aufgeschlagener Sahne.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Gastbeitrag Schokoladentorte mit Baiserhaube

Heute freue ich mich sehr, euch meinen ersten Gastbeitrag auf Schätze aus meiner Küche zu präsentieren. Gestern konntet ihr bereits den Gastbeitrag von mir (Schokoladen-Kokos-Muffins) auf Ofenlieblinge von Simone lesen. Auf Simones Food-Blog dreht sich alles um Leckereien aus dem Ofen. Neben vielen leckeren Kuchen und Törtchen findet ihr auch pikantes Gebäck wie z.B. die kleinen Zucchini-Quiches mit Schinken. Und erst vorgestern gab es ein wundervolles Rezept für kleine Brioche mit Schokoladenstückchen – mmhmm ♥. Wer Ideen für ein schönes Wochenend-Frühstück sucht, ist hier genau richtig, denn Simone liebt es, gemütlich zu frühstücken und hat auch hierfür einige tolle Frühstücks-Rezepte!
Allein schon ihre wunderschönen Fotos machen Lust auf die vielen Leckereien und ich muss mich wirklich zurück halten, denn am liebsten würde ich gleich alles nachbacken… Geht es euch da nicht genau so?

So und jetzt Türen auf für Simone und ihre zuckersüße Schokoladentorte mit Baiserhaube

Schokoladentorte mit Baiserhaube

Letzte Woche habe ich Marie von Schätze aus meiner Küche kennengelernt. Sie hatte die grandiose Idee, einen Gastbeitrag zu erstellen. Schon am nächsten Tag hatte Marie einen wundervollen  Beitrag gezaubert: saftige Schokomuffins mit feiner Kokosfüllung. Da habe ich mich husch husch mit geschätzten 20 Backbüchern und Zeitschriften auf mein Sofa zurückgezogen und mich auf die Suche nach einem ganz besonders feinen Rezept gemacht. Auf Maries Blog habe ich erfahren, dass sie genau wie ich gerne Schokolade mag. Und da habe ich dann meine schöne Schokobibel ‚Verrückt nach Schokolade‘ von Trish Deseine herausgefischt und darin gestöbert.

Und ich bin fündig geworden und habe heute eine feine Schokoladentorte mit Baiserwölkchen gezaubert mit cremigem Mascarpone und den ersten Beeren dazwischen. Das sind doch so ziemlich die besten Zutaten für eine Torte, findet ihr nicht?

Schokoladentorte mit Baiserhaube

Wenn ihr auch auf feinen Baiserwölkchen schweben wollt, dann findet ihr hier das Rezept –  aus dem Buch Verrückt nach Schokolade von Trish Deseine. Yummie♥, soviel darf ich Euch verraten!

Zutaten für den Schokoladenteig
115 g Butter
280 g Zucker
3 Eigelb
50 g Kakao mit 225 ml heißem Wasser verrührt
180 g Mehl
1 TL Backpulver

Zutaten für die Baiserhaube
3 Eiweiß
120 g Zucker

Zutaten für die Creme
200 ml Sahne
1 EL Mascarpone
1 El Zucker
Ein paar Beeren, z.B. Heidelbeeren und Himbeeren

Für den Schokoladenteig 2 Springformen a 20 cm fetten und mit Backpapier auslegen. Butter und Zucker etwa 3 Minuten schaumig rühren. Nach und nach die Eier einzeln unterrühren. Dann die Kakaomasse, Mehl mit Backpulver dazugeben und alles verrühren. Den Teig auf die beiden Formen aufteilen und glattstreichen.

Für die Baiserhaube die Eiweiße steif zu Eischnee schlagen, dann nach und nach den Zucker einrieseln lassen und rühren, bis eine seidig weiße feste Eiweißmasse entsteht. Das Baiser auf die beiden Böden streichen, dabei etwas Platz zum Rand lassen.

Die beiden Böden bei 160 Grad Heißluft in 30-40 Minuten fertig backen, abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Einen Boden auf eine Tortenplatte legen. Für die Creme Sahne und Mascarpone mit Zucker cremig aufschlagen, ¾ der Creme auf dem Boden verteilen. Die Beeren auf die Creme geben, dabei ein paar für die Deko zurück behalten und den 2. Boden auf die Creme setzen. Die restliche Creme in die Mitte auf die Torte geben und mit ein paar Beeren verzieren.

Schokoladentorte mit Baiserhaube

Lasst es Euch schmecken ♥

Simone von Ofenlieblinge