Couscous-Salat mit buntem Herbstgemüse

[DIESER BEITRAG ENTHÄLT WERBUNG FÜR BioBio]

So langsam schleicht sich der Herbst ein und wir müssen uns langsam aber sicher vom Sommer verabschieden. Für eure Herbstküche habe ich heute einen Couscous-Salat mit buntem Herbstgemüse für euch.

Couscous-Salat mit buntem Herbstgemüse

In meiner Küche koche ich eigentlich ausschließlich mit frischem Gemüse vom Markt um die Ecke. Mir sind regionale und saisonale Lebensmittel sehr wichtig und wir geben mitunter deutlich mehr Geld für gute und gesunde Lebensmittel aus, als das andere tun würden. Allerdings ist der Einkauf auf dem Markt häufig auch mit etwas höherem Zeitaufwand bzw. gutem Timing verbunden. Das klappt in der Regel echt gut bei uns. Aber wie das manchmal so ist schafft man es gerade unter der Woche eben nicht immer rechtzeitig auf den Markt, bevor dort die Stände schließen. Da ist es ab und zu doch einfacher, einen Einkauf im Supermarkt dazwischen zu schieben. Allerdings bin ich da gerade bei Gemüse doch sehr wählerisch und ich bevorzuge dann auf jeden Fall Bio-Gemüse. In jedem Supermarkt bzw. Discounter findet man heutzutage ein Bio-Sortiment das je nach Ladenfläche mal größer und mal kleiner ausfällt. Finde ich super, denn ich weiß, dass nicht jeder auf dem Markt einkaufen möchte oder kann.

Produkte für Couscous-Salat mit buntem Herbstgemüse

Bei Netto gibt es eine tolle Bio-Eigenmarke in Partnerschaft mit der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF. Das BioBio-Sortiment umfasst rund 200 Produkte, dabei sind alle besonders umweltschonend hergestellt und ökologisch zertifiziert. Neben einer großen Auswahl an Obst, Gemüse und Kräutern gibt es außerdem viele Molkereiprodukte, Fleisch- und Wurstwaren, Eier, Tiefkühlkost, Säfte und Konservenprodukte. Mit diesem großen Sortiment gehört die BioBio-Eigenmarke zu den größten Bio-Händlern in ganz Deutschland. Toll finde ich, dass alle Produkte ausschließlich aus Bio-zertifizierter Landwirtschaft bzw. von Bio-zertifizierten Lieferanten und Erzeugern kommen. Um diese hohe Produktqualität und die Standards auf lange Sicht einhalten zu können, werden sämtliche Lieferanten und Erzeuger regelmäßig unabhängig kontrolliert.

Couscous-Salat mit buntem HerbstgemüseCouscous-Salat mit buntem Herbstgemüse

Bestimmt kennt ihr auch den kleinen WWF-Panda. Und genau der taucht auch bei der BioBio-Eigenmarke von Netto auf, denn viele der umweltverträglicheren BioBio-Produkte tragen das Logo der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF (Wordl Wide Fund For Nature). Produkte die dieses Logo bekommen, erfüllen ökologische Standards wie z.B. das EU-Biosiegel, MSC oder Blauer Engel. Ich achte beim Einkauf im Supermarkt immer auf solche Siegel und finde es super, dass man die auch bei Bio-Produkten in Discountern wie Netto findet. Eine tolle Sache für den etwas kleineren Geldbeutel, bei dem man trotzdem Bio-Produkte von fairer und guter Qualität bekommt.

Couscous-Salat mit buntem Herbstgemüse

Ich habe mich mal ein bisschen im BioBio-Sortiment umgeschaut und passend zur beginnenden herbstlichen Jahreszeit einen Couscous-Salat mit buntem Herbstgemüse zubereitet. 
In einem herbstlichen Couscous-Salat darf natürlich kein Kürbis fehlen und deshalb wandert eine ordentliche Portion Hokkaido-Kürbs in den Salat. Das erste Gericht dieses Jahr mit Kürbis! 
Außerdem kommen noch bunte Paprika, Karotten, Zwiebeln und Petersilie in den Salat. Das bunte Gemüse vereint die herbstlichen Farben rot, gelb, orange und grün. Sieht nicht nur super schön aus, schmeckt auch echt richtig gut! Der Gemüse-Couscous-Salat wird mit gutem Olivenöl und Zitronensaft abgerundet. Geht super schnell, man kann ihn warm und kalt genießen und je nach Lust und Laune pur löffeln oder ein feines Stück Fleisch oder Steak dazu braten. Besonders gerne essen Herr S. und ich auch zerkrümelten Feta im Couscous-Salat. Der passt zur herbstlichen Variante auch toll. Probiert einfach aus, was euch am besten schmeckt.

Couscous-Salat mit buntem Herbstgemüse

Couscous-Salat mit buntem Herbstgemüse
 
Zubereitungszeit
Back-/Kochzeit
Gesamt
 
Zutaten
  • 200 g Couscous
  • ½ TL Paprikapulver
  • 1 TL Oregano
  • 1 Msp Zimt
  • ½ TL Gemüsebrühepulver
  • 200 ml Wasser
  • 1 Zwiebel z.B. von BioBio
  • 3 Karotten z.B. von BioBio
  • 1 gelbe Paprika z.B. von BioBio
  • 1 rote Paprika z.b. von BioBio
  • 180 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 EL BioBio Tomatenmark
  • 3 El Olivenöl
  • Saft von 1 Zitrone z.B. von BioBio
  • 3 EL Petersilie, frisch gehackt
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung
  1. Den Couscous zusammen mit den Gewürzen und dem Gemüsebrühpulver in eine große Schüssel geben und mit 200 ml kochendem Wasser übergießen. Einmal mit einer Gabel umrühren und abgedeckt ca. 5-10 Minuten quellen lassen.
  2. Währenddessen Zwiebel und Karotten schälen und in feine Würfel schneiden. Paprikaschoten waschen, putzen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Hokkaido gründlich waschen, da die Schale mitverarbeitet wird. Das faserige Fruchtfleisch mit den Kernen entfernen und den Kürbis samt Schale in kleine Würfel schneiden.
  3. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und zunächst die Karottenwürfel darin ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze, bei gelegentlichem Rühren anbraten. Zwiebeln und Kürbis dazugeben und unter Rühren weitere 5-8 Minuten anbraten. Dann die Paprikawürfel hinzugeben und alles ca. 5 Minuten anbraten. Das Gemüse mit dem Weißweinessig ablöschen, das Tomatenmark unterrühren und alles mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Den Couscous vorsichtig mit einer Gabel auflockern, dann das Gemüse unterheben. Olivenöl und Zitronensaft unterrühren, Petersilie dazugeben und den Couscous-Salat kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dieser Beitrag ist in Kooperation und mit freundlicher Unterstützung von Netto und der BioBio-Eigenmarke entstanden. Das Rezept habe ich mir entsprechend der Jahreszeit und dem verfügbaren Sortiment überlegt.

Zwetschgentörtchen

Heute schaffe ich endlich mal wieder einen Blogbeitrag.
Zur Zeit ist im Leben 1.0 viel los und ich komme nicht so häufig zum Bloggen, wie ihr das aus vorigen Monaten von Schätze aus meiner Küche kennt. Damit bin ich persönlich nicht ganz so zufrieden, aber manchmal muss man die Dinge einfach so nehmen, wie sie kommen. Da haben andere (auch schöne) Projekte einfach Vorrang und oberste Priorität. 😉
Und dann kommt noch hinzu, dass ich in den letzten Wochen Urlaub hatte und da ja bekanntlich alles nicht so ganz in geregelten Zügen abläuft. Wir waren viel an Badeseen in der Münchner Umgebung, hatten Freunde zu Besuch und wir waren endlich (!) mal wieder bei IKEA! Ich habe wunderschöne neue Wassergläser und Kaffeebecher, neue Kissenbezüge, einen wunderbaren neuen Plaid für unser Sofa und noch ein bisschen Kleinkram (Deko & Co) gekauft – Herr S. konnte es absolut nicht verstehen!

Herr S.: „Aber wir haben doch noch richtig schöne Gläser! Wozu brauchen wir denn SCHON WIEDER neue??“
Ich: „Die haben weiße Schlieren von der Spülmaschine und sehen einfach nicht mehr hübsch aus! Außerdem haben wir die vor mehr als fünf Jahren gekauft! Was heißt hier also SCHON WIEDER?“
Herr S.: „Gut. Neue Gläser, aber sonst nichts Neues, ok?“
Ich: „Ich wollte noch neue Kaffeebecher kaufen… Diese hier… Die passen toll zur neuen Deko, die ich im Wohnzimmer machen möchte.“
Herr S.: „Neue Deko? Du hast doch erst alles schön eingerichtet…??“
Ich: „Da muss immer mal was Neues hin… Außerdem kommt der Herbst und ich hätte gerne alles in schwarz-weiß…“
Herr S.: „Schwarz-Weiß??!! Oh bitte nicht…“

Da hatte ich also Herrn S. Meinung zu meinen Ideen… Ich habe sie dennoch umgesetzt.
Allerdings haben wir uns nach dieser Konversation (die man so bekanntlich immer irgendwo bei IKEA zwischen Paaren zu sehen bekommt) in der Markthalle auch getrennter Wege auf die Suche nach dem was wir brauchten bzw. wollten gemacht…
Gut für mich, denn ich konnte all das kaufen, was ich mir in den Kopf gesetzt hatte und wer hätte es gedacht, Herr S. gefällt das neu gestaltete Wohnzimmer richtig gut und er trinkt am häufigsten aus den neuen Kaffeebechern! 😉

Am Dienstag geht’s nun wieder in geregelten Bahnen zu, denn die Fachakademie geht wieder los und auch Herr S. muss wieder an der Schule unterrichten, denn die bayrischen Schulferien sind dann um.
Ich hoffe ganz arg, dass ich dann wieder regelmäßiger zum Bloggen komme! Für nächste Woche habe ich auf jeden Fall noch das neue Buch von Linda Lomelino in der Rezension für euch hier auf dem Blog!

Und nun zum Zwetschgentörtchen! ♥

Zwetschgentörtchen

Heute habe ich aber passend zum Herbst traumhaft leckere Zwetschgentörtchen für euch. Die sind schnell gemacht, total easy und schmecken himmlisch! Durch den Mürbeteig knusprig und mit einem Klecks Schlagsahne wird’s erst so richtig lecker!
Die Törtchen habe ich aus einem klassischen Zwetschgenkuchen-Rezept abgewandelt. In der Mini-Variante eignen sie sich hervorragend als Mitbringsel oder sind ideal für ein spätsommerliches Picknick!
Meine Zwetschgentörtchen habe ich mit Streuseln und Mandelstiften im Muffinblech gebacken. Alternativ zu den Mandelstiften könnt ihr sie aber auch mit Kokosraspeln oder Mandelblättchen backen, ganz wie und was ihr mögt.
Anstelle von Zwetschgen schmecken um diese Jahreszeit auch Pfirsiche. Mit denen könnt ihr die Törtchen ebenso belegen und im Ofen backen. Schmeckt dann ein bisschen wie Pfirsich-Crumble… himmlisch!

Zwetschgentörtchen
für 12 Stück
Zubereitungszeit
45 min
Koch-/Backzeit
25 min
Gesamtzeit
1 hr 10 min
Zubereitungszeit
45 min
Koch-/Backzeit
25 min
Gesamtzeit
1 hr 10 min
Zutaten
  1. Für den Mürbeteig
  2. 250 g Mehl
  3. 125 g kalte Butter, in Flöckchen
  4. 90 g Puderzucker
  5. 1 Päckchen Vanillezucker
  6. 1 Ei
  7. 1 Prise Salz
  8. ½ EL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  9. 12 große Zwetschgen
  10. 3 EL Mandelstifte
  11. Für die Streusel
  12. 75 g Mehl
  13. 50 g Puderzucker
  14. 1 Päckchen Vanillezucker
  15. 50 g kalte Butter
  16. Außerdem
  17. Muffinblech
Zubereitung
  1. Alle Zutaten für den Mürbeteig in eine große Rührschüssel geben und mit den Händen rasch zu einem glatten, festen Teig verkneten. Teig zur Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für ca. 30 Min. in den Kühlschrank legen.
  2. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Mulden eines Muffinblechs mit Butter einfetten.
  3. Die Zwetschgen waschen, entkernen und vierteln.
  4. Für die Streusel, das Mehl mit Puderzucker, Vanillezucker und kalter Butter in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln verkneten.
  5. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und in 12 Kugeln teilen. Die Kugeln auf die Mulden des Muffinblechs verteilen, flach drücken und mit den Fingern an den Wänden der Mulden zu Rändern hochziehen. Die Böden mit je vier Zwetschgen-Vierteln belegen und mit den Streuseln und Mandelstiften bestreuen. Die Streusel leicht festdrücken und die Törtchen im Ofen (Mitte) in ca. 20-25 Min. backen. Törtchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und vorsichtig aus den Mulden heben.
Tipp
  1. Ihr könnt die Törtchen auch mit Hilfe von Papierförmchen im Muffinblech backen. So lassen sich die Törtchen später einfacher aus der Form lösen und die Törtchen sehen gleich noch hübscher aus.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Viel Spaß beim Backen!

Apfeltraum im Glas

Auf der Suche nach einem schnellen und leckeren Dessert bin ich wieder mal bei Fräulein Klein gelandet. In ihrem wunderbaren neuen Buch Fräulein Klein lädt ein zeigt sie ein herrliches Rezept für ein Apfeltiramisu im Glas. Die Gläser fand ich persönlich sooo hübsch, dass ich sie mir auch gleich bestellt habe. Konnte es kaum abwarten, bis sie dann in der vergangenen Woche bei mir eingetrudelt sind. Noch weniger allerdings konnte ich es abwarten, das feine Apfeltiramisu auszuprobieren! Und so habe ich Herrn S. schnell noch die paar Zutaten für das Dessert auf den Einkaufszettel gepackt…

Apfeltraum im Glas Apfeltiramisu

Das Apfeltiramisu ist superschnell – auch in größeren Mengen – zubereitet und es passt einfach perfekt zum beginnenden Herbst. Das mit Vanille verfeinerte Apfelkompott harmoniert hervorragend mit der süßen Sahne-Mascarpone-Creme und den in Espresso getränkten Löffelbiskuits. Ich sag euch, dieses Dessert habt ihr im Nu ausgelöffelt, ich konnte gar nicht genug davon bekommen! Und auch Herr S. war sehr begeistert davon: ein wahrer Apfeltraum! Und weil das Dessert in Gläser geschichtet wird, könnt ihr es auch genial bereits am Tag vorbereiten und dann ganz entspannt und ohne Stress am Abend euren Gästen servieren.

Mein Tipp: Das Tiramisu schmeckt auch sehr lecker, wenn ihr statt den Äpfeln schöne, reife Birnen verwendet oder eine Mischung aus Äpfeln und Birnen für das Kompott wählt. Geeignet wäre hier die klassische Williams-Birne.

Apfeltraum im Glas
für 4 Portionen

400 g Äpfel (z.B. Boskop)
1 kleine Zimtstange
1 Vanilleschote
2 EL brauner Zucker
6 El Apfelsaft

100 ml Espresso, frisch gebrüht
100 g Sahne
3 EL Zucker
250 g Mascarpone
100 g Löffelbiskuits

Für das Apfelkompott:
Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. In einem kleinen Topf, die Apfelstücke mit dem Vanille-Mark, der Vanilleschote, dem Apfelsaft, der Zimtstange und dem Zucker aufkochen und ca. 4 Minuten köcheln lassen.
Die Vanilleschote und Zimtstange entfernen und das Apfelkompott abkühlen lassen.

Den Espresso in eine flache Schale geben. Die Sahne mit 1 EL Zucker steif schlagen und die Mascarpone mit dem restlichen Zucker cremig aufschlagen. Die geschlagene Sahne unterheben. Die Löffelbiskuits halbieren und jeweils kurz in den heißen Kaffee tunken.

Nun wird das Tiramisu in Gläser geschichtet:
Zunächst eine Schicht Löffelbiskuits, dann Sahne-Mascarpone-Creme und dann etwas Apfelkompott. Der Reihe nach so weiter einfüllen, bis das Glas fast voll ist. Zum Schluss etwas Creme aufspritzen und mit einer Prise Zimt bestreuen.

Genießt das Apfeltiramisu!
Eure ♥
Marie

PS: Vielen Dank, liebe Yvonne für das tolle Rezept! 

Kartoffelliebe {heiße Suppe}

Kartoffelcremesuppe

Als es letzte Woche ein paar Tage etwas regnerisch und trüb war, kam bei mir sofort die Lust auf cremige Suppen auf!
Ich liebe Suppen, die von Innen wärmen und schön cremig sind: Kürbiscremesuppe, Pilzcremesuppe, Möhrencremesuppe, Süßkartoffelsuppe, im Sommer eine Tomatencremesuppe und dann gibt’s da natürlich noch die feine Kartoffelcremesuppe!

Da ich schon als kleines Kind in Kartoffeln vernarrt war, bringen Gerichte mit Kartoffeln heute noch ein klitzekleines Gefühl von „Heimat“ mit auf den Teller. Egal ob Kartoffestampf, cremiges Kartoffelpüree, schwäbischer Kartoffelsalat von Mama oder Großmutter, Bratkartoffeln, Kartoffelgratin oder die Kartoffelcremesuppe mit Saitenwürstle (so heißen die Wienerle im Schwobaländle) – alles ist herzlich willkommen! 🙂
Regelmäßig gab es bei uns Pellkartoffeln, die ich dann mit Butterflöckchen, etwas Kräuterquark und Käsewürfeln gegessen habe. Und natürlich mit viel Salz darüber. Meist habe ich alles mit einer Gabel fein zerdrückt und vermischt… oh je, sah das aus 😀
Das Kartoffelpüree habe ich nicht selten (unter einem nicht ganz so glücklichen Blick meiner Mutter) mit einer gehörigen Portion Ketchup „verfeinert“, es war dann immer so schön rosa und die Saitenwürstle, die uns Mama dazu klein geschnitten hatte sind schön untergerührt worden.
Auch das Kartoffelgratin wurde immer mit einem Klecks Ketchup vollendet… ja, das war meine Ketchup-Zeit. Heute gehört Ketchup bei mir nur noch auf einen Burger, Hotdog, Pommes Frites oder zum Barbecue.

Nun zur Kartoffelcremesuppe.
Wir Kinder haben sie früher meistens mit Saitenwürstle und Brotwürfeln oder Backerbsen gegessen. Für meinen Vater gab es dann manchmal auch statt Saiten etwas kräftigere Würste, wie Debreziner in die Suppe. Das mochten wir damals aber noch nicht…
Heute finde ich es grandios! In die Kartoffelsuppe gebe ich nun meistens eine Mischung aus Saitenwürstle und Brühpolnischen oder Debreziner (was der Metzger halt grad so da hat).
Dazu gibt’s frischgebackene Crôutons aus entrindetem Toastbrot.

Für 4 Personen

Ihr braucht: 700 g mehligkochende Kartoffeln, 150 g Knollensellerie, 150 g Möhre, 1 Zwiebel, 1-2 EL Olivenöl, 1 l Rinderfond (alternativ Gemüsefond), 1 Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Frisch geriebene Muskatnuss, 4 Wiener-Würstchen, 2 Debreziner oder Brühpolnische Würste, 2 Stängel Petersilie, 1 TL Butter, 250 g Sahne

Das Gemüse putzen, waschen und in grobe Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch abziehen und ebenfalls würfeln.
Das Gemüse mit den Zwiebel- und Knoblauchwürfeln in Olivenöl in einem großen Topf in ca. 3-5 Min. andünsten.
Mit dem Rinderfond ablöschen und offen bei reduzierter Hitze ca. 40 Min. köcheln lassen.

Die Würstchen in Scheiben schneiden und in einer kleinen Pfanne in zerlassener Butter kurz anbraten. Pfanne vom Herd nehmen.
Die Petersilie abbrausen, trocken schütteln und fein hacken.

Die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Das Gemüsepüree mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und mit der Sahne aufgießen.
Die Suppe je nach Belieben nochmals aufkochen.

Suppe mit den Würstchen in tiefen Tellern servieren.
Dazu schmecken frisches Bauernbrot, Baguette oder in Butter gebratene Crôutons.

Eure Marie ♥