Sushi Poké Bowl

Nun ist es endlich geschafft! Den Umzug haben wir erfolgreich hinter uns gebracht und wir haben uns mittlerweile schon sehr gut in der neuen, wunderschönen Wohnung in Unterhaching eingelebt! Wir fühlen uns super wohl und sind ganz verliebt in die neue Küche, den neuen großen Essplatz und die traumhafte Dachterrasse, die wir gerade noch bei den warmen Temperaturen am Mittag genießen können. Ganz besonders happy bin ich natürlich mit der großen wundervollen Küche! Zur Küche wird es ganz bald auch noch einen ausführlichen Blogpost geben, versprochen. Als kleinen Vorgeschmack habe ich euch hier schon mal ein Foto von meiner neuen Traumküche. Ich bin ganz begeistert wie hell sie ist und wie viel Platz ich habe.

Meine Küche Schätze aus meiner Küche

Nachdem euer Feedback zu meiner Sushi Poké Bowl auf Instagram so groß war, gibt es heute das Rezept dafür auf dem Blog.
Es ist das erste Gericht, das ich euch aus meiner neuen Küche vorstelle! Und es ist eins der Gerichte, die Herr S. und ich absolut lieben. Wir verbinden die Sushi Poké Bowl mit zahlreichen tollen Momenten. Wir denken dabei an unsere beiden Kurzurlaube in Berlin, wo wir im DuDu und im Sticks’n’Sushi köstliche und die wohl besten Sushi Bowls geschlemmt haben. Und an unseren Kurztrip nach Amsterdam im Frühling diesen Jahres, wo wir direkt an der Amstel eine tolle Poké Bowl von Poké Perfect gegessen haben.

Sushi Poké Bowl

Um köstliche Sushi Poké Bowls auch zu Hause zubereiten zu können, benötigt man absolut frischen Fisch in Sashimi-Qualität. Wir lieben unsere Sushi Poké Bowls mit frischem Lachsfilet und mit Ahi Poké. Ein Rezept hierfür habe ich euch ja bereits vor knapp einem Jahr gezeigt. Das erste Mal, dass ich Ahi Poké gegessen habe, war auf dem tollen Kochbuch-Event mit Jamie Oliver im Sofitel in München. Seitdem gibt es bei uns immer und immer wieder Ahi Poké, denn es ist so super schnell zubereitet und schmeckt einfach zu gut!

Sushi Poké BowlSushi Poké Bowl

Damit die Poké Bowl auch schön bunt wird, genießt man sie am besten mit frischer Mango, Avocado, Gurke und Frühlingszwiebeln. Ein paar lilafarbene Sprossen, nach Belieben ein paar rote Radieschen (die liebt Herr S.) und natürlich mit der köstlichen orangefarbenen Sriracha-Mayo, die der Bowl einen leichten scharf-würzigen Geschmack verleiht. Die Zutaten könnt ihr nach Belieben in Würfel, Rauten oder Streifen schneiden. Für Gäste könnt ihr die Bowls entweder schon in kleinen Schälchen anrichten oder ihr stellt alle Zutaten auf kleinen Tellern und Schälchen auf den Tisch und jeder kann seine Bowl nach Belieben selbst zusammenstellen. Den Sushireis für die Poké Bowl bereite ich am liebsten nach einem Rezept von meinen Bloggerkollegen Nadine und Jörg von Eat this! zu. Vielen Dank ihr Lieben für das tolle Rezept, das einfach immer gelingt!

Sushi Poké Bowl

Sushi Poké Bowl
 
Zubereitungszeit
Back-/Kochzeit
Gesamt
 
Für 2 Personen
Zutaten
Sushireis
  • 200 g Sushireis
  • 250 ml Wasser
  • 2-3 EL Reisessig
  • ½ TL Zucker
  • eine Prise Salz
Ahi-Poké
  • 125 g frisches Thunfischfilet in Sashimi-Qualität
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 EL gerösteten Sesam
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 EL Sojasauce
Bowl
  • 100 g frisches Lachsfilet in Sashimi-Qualität
  • 1 Mango
  • 1 Avocado
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 kleine Gärtnergurke
  • Sprossen
  • Radieschen nach Belieben
  • gerösteten Sesam
  • Sriracha-Mayonnaise
Zubereitung
Sushireis
  1. Den Reis 2-3 Mal in kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar bleibt.
  2. Den Reis in einen Topf geben und 250 ml kaltes Wasser dazugeben.
  3. Reis mit geschlossenem Deckel aufkochen und ca. 1 Minute auf größter Hitze köcheln lassen.
  4. Anschließend die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren und den Reis etwa 15 Minuten garen.
  5. Den Topf vom Herd nehmen und den Reis ca. 5 Minuten bei geöffnetem Deckel ausdampfen lassen. Den Reis auf einen flachen Teller geben. Reisessig, Zucker und Salz in einen kleinen Topf geben, erwärmen und unter Rühren den Zucker auflösen. Die Mischung abkühlen lassen und vorsichtig unter den Reis ziehen.
Ahi-Poké
  1. Das Thunfischfilet fein würfeln. Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Thunfisch und Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben und mit geröstetem Sesam, Sesamöl und Sojasauce vermengen. Ahi Poké ca. 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
Bowl
  1. Lachsfilet in Würfel schneiden. Mango, Avocado, Frühlingszwiebeln und Gurke waschen, ggf. schälen und in Würfel bzw. Ringe schneiden.
  2. Für eine Sushi Poké Bowl etwas Sushireis, Lachs, Mango, Avocado, Gurke, Frühlingszwiebeln und Ahi Poké in eine Schale geben. Nach Belieben mit Sprossen, Radieschen, geröstetem Sesam und Sriracha-Mayonnaise toppen und genießen.

Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Rucola-Salat

Im Sommer grillen wir sehr gerne mit Freunden am See. Dann gibt es köstliche Steaks (vielleicht habt ihr ja unser grandioses Tomahawk-Steak auf Instagram gesehen?), knackige Salate, Kartoffeln vom Grill und leckere Saucen. Dazu frisches Brot, selbstgemachte Kräuterbutter und ein paar Flaschen hausgemachter Eistee mit Mangosirup, Zitrone und Minze und kühles Radler.
Am liebsten mache ich als Beilage einen griechischen Salat mit Gurke, Tomaten, Oliven und Feta. Der passt immer, egal ob Rindersteak oder Hühnerbrustfilet. Aber als Schwäbin, darf natürlich auch der Kartoffelsalat nicht zu kurz kommen! Und deshalb gibts den in leicht abgewandelter Variante mit knackigem Rucola und feinen Gurkenscheiben. Dadurch wird der Kartoffelsalat zu einem richtig sommerlichen Salat, perfekt für herrliche Grillabende am See.

Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Rucola-Salat

Und jetzt zu meinem Rezept für Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Rucola-Salat!
Den Kartoffel-Rucola-Salat essen wir sehr gerne! Für Kartoffelsalat nimmt man am besten schöne Salatkartoffeln, wie z.B. die Sorte Sieglinde oder Allians. Wir Schwaben bereiten den Kartoffelsalat gerne mit kräftiger Fleischbrühe zu. Das macht den Kartoffelsalat richtig schön aromatisch. Mein Rezept für eine feine Fleischbrühe findet ihr hier. Beim Zubereiten des Salates, müsst ihr nur darauf achten, dass er schön „schwätzend“ wird. Was es damit auf sich hat, könnt ihr in meinem Post über Hausgemachte schwäbische Maultaschen nachlesen. Für den Frischekick in diesem Salat sorgen Rucola und Gurke. Achtet bei der Gurke darauf, dass ihr ein eher kleineres, schlankeres Exemplar bekommt oder greift gleich zu kleinen Gärtnergurken. Die schmecken deutlich aromatischer. Übrigens: ein paar Tropfen steirisches Kürbiskernöl schmecken super lecker auf dem Salat! 

Zu Hause essen wir zu diesem Salat am liebsten ein paar schöne, saftige Fleischpflanzerl. Manchmal füllen wir die Fleischpflanzerl mit etwas klein gewürfeltem Feta oder Mozzarella – schmeckt richtig gut, probiert es aus. Ach ja, die Fleischpflanzerl könnt ihr jetzt im Sommer natürlich auch ideal auf dem Grill zubereiten. Bereitet die Fleischpflanzerl einfach grillfertig vor und gebt sie eingewickelt in Frischhaltefolie oder in einer Box in den Kühlschrank. Sobald die Grillkohlen glühen, könnt ihr die Fleischpflanzerl auf den Grill geben.
Wenn ihr wie wir am See grillt, ist es wichtig, dass ihr die Fleischpflanzerl sehr gut gekühlt (wie jedes andere Fleisch!) in einer Kühlbox mitnehmt.

Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Rucola-Salat

Und jetzt Vorhang auf für leckere Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Rucola-Salat!

Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Rucola-Salat
 
Zutaten
Für den Kartoffel-Rucola-Salat
  • 1 Kg Salatkartoffeln (z.B. Sieglinde)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL neutrales Öl
  • 200 ml Fleischbrühe
  • 1 EL Dijonsenf
  • ½-2 EL Olivenöl
  • 1 Bund Rucola
  • 1 schlanke Salatgurke oder zwei kleine Gärtnergurken
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • eine Prise Zucker
  • Muskatnuss
Für die Fleischpflanzerl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 500 g gemischtes Hackfleisch (frisch vom Metzger gewolft)
  • 1 Ei (M)
  • 1-2 TL Dijonsenf
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 TL Oregano
  • nach Belieben etwas frisch gehackte Petersilie
  • Paprikapulver, edelsüß
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • neutrales Öl zum Braten
Zubereitung
Kartoffel-Rucola-Salat
  1. Die Kartoffeln mit Schale kochen, sie sollten nicht zerfallen.
  2. Kartoffeln abgießen und etwas ausdampfen lassen. Noch lauwarm pellen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln in eine Schüssel geben.
  3. Zwiebel schälen, fein würfeln und in einem Topf in etwas Öl anschwitzen, bis sie glasig sind.
  4. Zwiebeln mit der Fleischbrühe ablöschen und den Senf einrühren. Das Dressing über die Kartoffeln geben und alles gut vermengen. Den Salat mind. 2 Stunden bei Raumtemperatur ziehen lassen.
  5. Den Rucola waschen, die Gurke gut waschen und in dünne Scheiben hobeln oder schneiden.
  6. Rucola und Gurkenscheiben unter den Salat heben.
  7. Den Salat mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Muskatnuss kräftig abschmecken.
Fleischpflanzerl
  1. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Zwiebelwürfel, Hackfleisch, Ei, Dijonsenf, Semmelbrösel, Oregano und nach Belieben Petersilie in eine große Schüssel geben und gut vermengen. Mit Salz, Paprikapulver und Pfeffer würzen. Aus der Fleischmasse Fleischpflanzerl formen, diese nach Wunsch mit gewürfeltem Feta oder Mozzarella füllen.
  3. Die Fleischpflanzerl portionsweise in heißem Öl in einer beschichteten Pfanne von jeder Seite ca. 4-5 Minuten goldbraun anbraten oder auf dem Grill grillen.
 

Orientalischer Couscoussalat

Leider geht es im Hause Schätze aus meiner Küche gerade etwas drunter und drüber, deshalb gibt es auch nur schnell das Rezept, das ich euch letzte Woche schon zeigen wollte. Manchmal kommt einfach alles zusammen und dann bleibt wenig Zeit für die alltäglichen Dinge, wie zum Beispiel Kochen, denn dann muss alles irgendwie schnell gehen. Aber guter Geschmack darf natürlich nicht ausbleiben, denn schließlich kommt gutes, leckeres Essen der Seele zugute!

Orientalischer Couscoussalat

Orientalischer Couscoussalat

Ein ideales Essen, wenn es schnell gehen aber dennoch superlecker schmecken muss ist mein orientalischer Couscoussalat! Der ist blitzschnell gemacht und schmeckt in verschiedenen Varianten einfach richtig gut:
Ob pur oder mit einem Klecks Harrissa-Joghurt oder Minze-Joghurt, als Beilage zu Lammkoteletts oder anderem Lammfleisch oder zu Hühnchen und Putenfleisch. Er lässt sich auch sehr gut als Mittagessen ins Büro oder in die Uni mitnehmen und hält sich locker 1-2 Tage im Kühlschrank – vorausgesetzt, er ist luftdicht gelagert. Im Sommer ist er außerdem ideal für ein schönes Picknick im Grünen und als Beilage zu leckerem Grillfleisch.
In meinen Couscoussalat wandern, je nachdem was ich gerade da habe, frische Zutaten wie Gurke, Kräuter, Frühlingszwiebeln und Tomaten. Dazu kommen in Öl eingelegte Zutaten wie halbgetrocknete oder sonnengetrocknete Tomaten, Schafskäse und Oliven. Das Dressing für den Salat besteht aus gutem Olivenöl, viel Zitronensaft, Tomatenmark, etwas Currypulver und Ras-el-Hanout. Wer mag kann den Salat noch mit Minze oder Petersilie verfeinern.

Orientalischer Couscoussalat

Orientalischer Couscoussalat

Orientalischer Couscoussalat
Für 4 Portionen
Zutaten
  1. 150 g Couscous
  2. 300 ml aufgekochtes, heißes Wasser
  3. 2 Frühlingszwiebeln
  4. 1 Knoblauchzehe, frisch
  5. 1 kleine Bio-Gärtnergurke oder ½ Bio-Salatgurke (die Schale wird mitgegessen!)
  6. 6 Tomaten
  7. 8 halbgetrocknete oder sonnengetrocknete Tomaten (in Öl eingelegt, abgetropft)
  8. 10 Kalamata-Oliven, ohne Stein
  9. 80 g Schafskäse
  10. 4 EL Tomatenmark
  11. Saft von 1 Zitrone
  12. 2-3 EL Olivenöl + Olivenöl zum Braten
  13. 1 TL Ras-el-Hanout Gewürz
  14. 1/4-1/2 TL Currypulver
  15. Salz
  16. frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  17. Minze oder Petersilie
Zubereitung
  1. Den Couscous in eine große Schüssel geben und mit dem aufgekochten Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Die Gurke gründlich waschen, der Länge nach halbieren, mit einem Teelöffel entkernen und die Gurke in feine Würfel schneiden. Tomaten waschen, entkernen und das Fruchtfleisch klein schneiden. Tomaten zusammen mit den Gurkenwürfeln auf dem Couscous verteilen. Die getrockneten Tomaten und die
  2. Kalamata-Oliven klein schneiden und mit dem zerbröselten Schafskäse zum Couscous geben. Alles gründlich durchmischen.
  3. Tomatenmark mit Zitronensaft, Olivenöl, etwas Ras-el-Hanout, Currypulver, Salz und Pfeffer verrühren und über den Salat geben. Den Salat erneut gründlich durchmischen, bis sich die Sauce überall verteilt hat.
  4. Nach Belieben mit frisch gehackter Minze oder Petersilie verfeinern.
Tipp
  1. Dazu schmeckt Lamm-, Hühnchen- oder Putenfleisch.
  2. Der Salat ist auch ideal zum Mitnehmen für die Mittagspause oder ein Picknick im Grünen.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Ebi Tempura Sushi {Uramaki / Inside-Out Roll}

Wie meine Instagram-Follower ja bereits wissen, habe ich eine große Vorliebe für Sushi! In Sushi könnte ich mich wirklich reinlegen… und dabei bin ich erst vor ca. zwei Jahren auf den Geschmack gekommen. Nachdem ich es anfangs wirklich sehr (!) gewöhnungsbedürftig fand – was wohl an den Noriblättern lag – probiere ich heute immer wieder neue Sushi-Rollen aus. Zu Beginn habe ich mich ausschließlich an Gurken-, Sake- und Avocado-Maki, sowie Sake-Nigiri (mit Lachs) getraut. Am liebsten waren mir dabei die Nigiri, denn die sind ja ohne Noriblätter… Und noch besser war’s wenn es die Möglichkeit gab, das Sushi mit geräuchertem Lachs zu bekommen, denn an den rohen Fisch traute ich mich auch nicht ohne seltsames Gefühl im Magen (Kopfkino!).

Ebi Tempura Inside-Out-Roll Sushi

Heute erfreue ich mich an verschiedensten Sushi-Varianten. Sehr gerne habe ich Inside-Out-Rolls mit Mango, Lachs und Frischkäse oder Maki mit Lachstatar und Frühlingszwiebel, sowie Spicy-Tuna-Rolls mit gehacktem Thunfisch und Schnittlauch. Und ganz toll finde ich auch frittiertes Sushi!
Sushi geht bei mir fast immer und überall und ich liebe es auch, frisches Sushi selbst zu machen. Damit auch ihr feines Sushi zu Hause zubereiten könnt, habe ich heute für euch ein Grundrezept für Sushireis und ein Rezept für Ebi Tempura Sushi mit japanischer Chili-Mayonnaise.

Ebi Tmpura Inside-Out-Roll Sushi

Kurz zu den Produkten, die ich verwendet habe:
Wir haben das Glück, dass direkt um die Ecke ein großer, sehr gut sortierter Asia-Supermarkt ist. Hier bekommen wir wirklich alles für die asiatische Küche zu fairen Preisen. Besonders toll ist, dass es auch eine große Auswahl an frischen Produkten, wie z.B. Thai-Spargel, Koriander, Thai-Schalotten, frische Nudeln und anderes Obst und Gemüse gibt.
In diesem Supermarkt kaufe ich in der Regel alles, was wir für Sushi benötigen und komme dabei weitaus günstiger weg, als wenn ich es im normalen Supermarkt kaufen würde.
Für die Ebi Tempura Sushi-Rolls benötigt ihr eine japanische Mayonnaise. Die bekommt man in der Regel im Asia-Supermarkt. Genau so wie diese Chilisauce, die ihr für die Herstellung der Chili-Mayonnaise benötigt. Dann braucht ihr noch Noriblätter, Sushireis, Reisessig und ein Stück Kombu (getrocknete Meeresalge).

I love Sushi

Grundrezept Sushireis
für 16 Inside-Out-Rolls
125 g Sushireis
ein Stück Kombu (3×3 cm)
2 EL Reisessig
1/2 TL Salz
1 EL Zucker

Den Sushireis in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser mehrere Male hintereinander waschen und durch ein Sieb abtropfen. Dieser Vorgang kann 4-5 Mal wiederholt werden, bis das Wasser klar bleibt. Den Reis mit Wasser bedecken und den Reis ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Den Reis mit 140 ml kaltem Wasser und dem Stück Kombu in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel bei starker Hitze ca. 1-2 Minuten aufkochen lassen. Dann den Herd auf niedrigste Stufe stellen und den Reis ca. 10 Minuten garen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen, Deckel vom Topf nehmen und den Topf mit einem sauberen Küchentuch bedecken. Reis ca. 10-15 Min. ausdampfen lassen, dann in eine flache Schüssel geben und handwarm abkühlen lassen.

Für die Reisessig-Mischung, den Reisessig mit dem Zucker und dem Salz in einen kleinen Topf geben und solange unter Rühren erwärmen, bis sich Zucker und Salz vollständig aufgelöst haben. Die Mischung etwas abkühlen lassen und vorsichtig mit einem Holzlöffel unter den handwarmen Reis rühren.
Den Sushireis mit einem Küchentuch bedeckt vollständig abkühlen lassen.

Ebi Tempura Sushi Inside Out-Roll

Ebi Tempura Inside-Out-Rolls
für 16 Stück
1 Portion Sushireis (siehe oben)
2 Noriblätter
4 Riesengarnelen
1/2 EL Maisstärke
1 Ei (M)
120 g Mehl
Wasser
1 Stück Gurke (ca. 6 cm lang)
Sesamsamen (schwarz & weiß)
1 EL japanische Mayonnaise
1/2 TL asiatische Chilisauce
Öl zum Frittieren

Außerdem:
Wasabi, Sojasauce und eingelegten Ingwer (Gari) zum Servieren
Schneidebrett, scharfes Messer, Sushi-Rollmatte, Frischhaltefolie

Für die Ebi Tempura werden die Garnelen wie folgt vorbereitet:
Garnelen unter kaltem Wasser waschen. Die Garnelenköpfe mit einem scharfen Messer abschneiden und wegwerfen.
Garnelen bis auf das letzte Schwanzsegment schälen und längs am Rücken entlang leicht aufschneiden, so dass man sie entdärmen kann.
Die Garnelen an der Bauchseite in ca. 5 mm-Abständen ganz leicht einritzen, so werden sie gerade.
Nun noch mal mit kaltem Wasser abwaschen und mit einem Küchentuch trocken tupfen. Etwas Maisstärke auf die Garnelen sieben.

Für den Tempurateig, das Ei in eine kleine Schüssel aufschlagen und verquirlen. Etwa die Hälfte des verquirlten Ei’s (Rest kann anderweitig verwendet werden) mit 100 ml kaltem Wasser verrühren. Das Mehl in eine Schüssel geben und zügig mit dem Ei-Wasser verrühren. Am Besten wird die Masse mit Essstäbchen verrührt. Es dürfen ruhig noch ein paar kleine Teigklumpen im Teig vorhanden sein.

Ebi Tempura frittieren:
In einer Pfanne oder einem Topf reichlich Frittieröl erhitzen (Öl ist heiß genug, wenn beim Hineinhalten eines Holzstäbchens kleine Bläschen aufsteigen). Die Garnelen nacheinander im Teig wenden und sofort in das heiße Frittieröl geben. Garnelen goldgelb frittieren, herausheben und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
=> Es bleibt Tempurateig übrig. Nach Belieben könnt ihr z.B. Paprikastreifen, Zucchinistreifen und Auberginenstreifen darin wenden und ebenfalls im Frittieröl ausbacken.

Sushi rollen:
Gurke waschen, der Länge nach halbieren und entkernen. Die Gurke in lange Streifen schneiden.
Für die japanische Chili-Mayonnaise rührt ihr einfach die Mayonnaise mit der Chilisauce zusammen.
Von beiden Noriblättern jeweils knapp 1/3 des Blattes abschneiden.
Ein Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf das Schneidebrett legen und das komplette Blatt gleichmäßig mit der Hälfte des Sushireises bedecken. Den Sushireis mit leicht angefeuchteten Händen gut andrücken.
Die Sushirollmatte in Frischhaltefolie einwickeln und auf das Noriblatt mit dem Sushireis legen. Das Ganze wenden, so dass nun ganz unten die Sushirollmatte liegt, darüber der Sushireis und ganz oben das Noriblatt.
Auf den unteren Bereich wird nun die Füllung gelegt. Zwei Tempura-Garnelen nebeneinander und dicht nebendran die Gurkenstreifen.
Nun wird alles mit Hilfe der Sushirollmatte zu einer festen Rolle aufgerollt.
Die fertige Sushirolle in den weißen und schwarzen Sesamkörnern wenden, dann mit einem scharfen und angefeuchteten Messer in 8 Stücke schneiden.
Wie beschrieben die zweite Rolle herstellen.
Zum Schluss werden alle Inside-Out-Röllchen mit der Chili-Mayonnaise beträufelt und mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer serviert.

Alternativ könnt ihr die Sushi auch mit frischem Lachsfilet, Räucherlachs, Avocado, Frischkäse und Gurke füllen. Bei mir war jeweils am Rand der Sushirollen noch ein wenig Platz, so dass ich den mit geräuchertem Lachs aufgefüllt habe. 😉

Tipp: in diesem Video könnt ihr gut sehen, wie Inside-Out-Rolls hergestellt werden.

Viel Spaß beim Sushirollen!

Eure ♥
Marie