Gnocchi mit Hackbällchen und Tomatensauce

Yay! Heute gibts mal wieder ein absolutes Lieblingsrezept, das sich super für die tägliche Küche eignet. Gnocchi mit Hackbällchen und Tomatensauce! Wir haben ein ganzes Repertoire an Rezepten, die wir immer wieder gerne kochen. Und ganz viele dieser Rezepte sind Pasta-Rezepte. Pasta ist einfach ein all-time-favorite und geht schließlich immer, oder?

Gnocchi mit Hackbällchen und Tomatensauce Pasta italienische Pasta

Am liebsten mögen wir Tomaten-Spaghetti, die sind so schön einfach und schnell gemacht und somit ideal für die Feierabendküche unter der Woche. Auch sehr hoch im Rennen ist die Lachspasta mit Frischkäsesauce und Frühlingszwiebeln. Ebenfalls ein schnell zubereitetes Pastagericht und somit perfekt für Werktage, wenn es schnell gehen muss. Wenn am Wochenende genügend Zeit ist, darfs dann schon mal unsere leckere hausgemachte Lasagne sein für pures Pastaglück.
Und heute gibts ein Rezept, das zwar nicht ganz so blitzschnell gemacht ist wie die Lachspasta, aber trotzdem immer mal wieder unter der Woche auf unserem Tisch landet weil es einfach soo lecker ist: Gnocchi mit Hackbällchen und Tomatensauce.

Gnocchi (wir nehmen gerne die von Giovanni Rana) finde ich total praktisch, denn die sind einfach lecker und sind blitzschnell in kochendem Salzwasser gar gezogen. Manchmal muss ich echt aufpassen, dass die Sauce wirklich schon fast fertig zubereitet ist, bevor ich die Gnocchi ins Wasser gebe. Denn nichts ist schlimmer, als matschige Gnocchi. 
Bei diesem Gericht müssen die Hackbällchen also bereits fertig gebraten sein und mit der Tomatensauce vermischt. Dann dürfen die Gnocchi ihr Wasserbad nehmen und anschließend sofort zu den Hackbällchen in die Sauce wandern.

Gnocchi mit Hackbällchen und Tomatensauce Pasta italienische Pasta

Wenn ihr die Gnocchi mit Hackbällchen und Tomatensauce unter der Woche für die schnelle Feierabendküche zubereiten möchtet ist es euch vielleicht zu stressig ist, abends noch Hackbällchen zu machen. Dann könnt ihr z.B. – sofern ihr morgens ein Zeit habt – die Hackbällchen bereits vorbereiten und ungebraten auf einem Teller mit Frischhaltefolie abgedeckt in den Kühlschrank bis zum Abend stellen. Wenn morgens gar keine Zeit ist, könnt ihr auch am Abend davor eine große Portion kleine Hackbällchen braten – dann habt ihr da gleich schon ein leckeres Abendessen. Die übrigen Hackbällchen esst ihr dann am nächsten Tag mit Gnocchi und Tomatensauce. Ich bereite die Pasta gerne komplett frisch am Abend zu, denn für mich ist Kochen eher Zeit zum Abschalten vom quirligen Alltag.

Gnocchi mit Hackbällchen und Tomatensauce
 
Für 4 Portionen
Zutaten
  • 1 Packung Gnocchi
Tomatensauce
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • ½ EL Olivenöl
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • 800 ml geschälte Tomaten
  • 1 EL Aceto Balsamico, dunkel
  • 1 Prise Zucker
  • 2 TL Oregano, getrocknet
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
Hackbällchen
  • 600 g Rinderhackfleisch
  • 1 verquirltes Ei
  • 60 g Semmelbrösel
  • 1 kleine Schalotte, gewürfelt
  • 2 TL Dijonsenf
  • 2 TL Oregano
  • 1 EL Olivenöl
  • Parmesan zum Bestreuen
Zubereitung
  1. Schalotte und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln.
  2. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten.
  3. Tomatenmark dazugeben und anschwitzen lassen, dann die Tomaten dazugeben, etwas mit dem Kochlöffel zerkleinern, alles gut verrühren und einmal aufkochen lassen.
  4. Balsamico-Essig, eine Prise Zucker, Oregano und Kräuter der Provence dazugeben und die Sauce offen bei geringer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  5. Währenddessen die Hackbällchen zubereiten. Alle Zutaten außer dem Olivenöl in einer großen Schüssel gut vermengen. Etwa Walnussgroße Hackbällchen formen. Die Hackbällchen portionsweise in einer beschichteten Pfanne in Olivenöl anbraten, danach sofort in die Tomatensauce geben.
  6. Die Gnocchi in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung garen, anschließend sofort in die Tomatensauce geben.
  7. Die Gnocchi mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen und sofort genießen.
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Mediterran Genießen {Buch-Rezension}

Es geht weiter mit den Buch-Rezensionen, denn passend zum Sugo di pomodoro (was ich gestern vorgestellt habe) gibt’s dann heute die Gnocchi – dazu aber später.

Mediterran Genießen

Vorstellen möchte ich euch heute das Buch Mediterran Genießen – Verwöhnrezepte rund ums Mittelmeer (Cornelia Schinharl) vom Kosmos-Verlag.
Schon das Coverbild mit Olivenzweigen bereitet einem Sommerfeeling. Ich überlege mir, was ich mir unter „Verwöhnrezepte rund ums Mittelmeer“ vorstelle:
feine, aromatische Gemüserezepte, Rezepte mit Fisch und Meeresfrüchten, leckere Salate und gutes Fleisch mit feinen Kräutern.

Zum Mittelmeerraum und somit zur mediterranen Küche zählen die Länder Frankreich, Italien, Spanien, Türkei, Griechenland und sogar Marokko und der vordere Orient.
Das sind zugleich auch die beliebtesten Urlaubsziele in Europa. Na wenn da mal nicht pures Urlaubsfeeling auf den Tisch kommt?

Und genau das findet man auch in diesem Buch. Die Rezepte sind in sieben Kapitel unterteilt:
Tapas, Antipasti & Mezze
Suppen & Eintöpfe
Pasta, Reis & Co
Gemüse
Fisch & Meeresfrüchte
Fleisch & Geflügel
Desserts (in diesem Kapitel gibt’s sogar eine Seite mit passenden mediterranen Getränken.)

Im Vorwort wird die mediterrane Küche als „eine Küche, die sich auf regionale Produkte konzentriert und sie schlicht, aber gekonnt mit den typischen Kräutern und Gewürzen des jeweiligen Landes zubereitet.“ bezeichnet. (Zitat)

Um euch mal einen kleinen Einblick in die Rezeptesammlung zu gewähren, hier einige aufgezählt:
Garnelen in Knoblauchöl, Carpaccio vom Rind, Gefüllte Pilze mit Chorizo, Bruschette mit Tomaten, Bouillabaisse mit Safran, Gazpacho mit Knoblauchgarnelen, Ravioli mit Ricottafüllung, Käsesauce mit Kräutern, Tomaten-Risotto mit Pinienkernen, Paella, Ratatouille, Artischocken mit Aioli, Zucchiniblüten mit Käse gefüllt, Moussaka mit Auberginen, Nizza-Salat mit Kartoffeln, Muscheln in Weißweinsud, Tintenfische gefüllt und gegrillt, Kaninchen auf Tomaten, Saltimbocca mit Weißweinsauce, Schmorhuhn mit Safran und Granatapfel, Panna Cotta mit Erdbeersauce.

Schon beim Durchblättern des Buches bekommt man richtig Lust und Hunger auf die bunten und vielfältigen Rezepte. „Saftige Früchte und aromatisches Gemüse, die in der Sonne reifen (…) stehen häufig im Mittelpunkt und werden mit Fisch, Meeresfrüchten, Hülsenfrüchten und Getreideprodukten ergänzt.“ (Zitat) – was will man mehr?
Ich hab jetzt schon einige Rezepte markiert, die unbedingt getestet werden müssen! 😉

Das Buch beinhaltet eine große Fülle an Klassikern aus dem mediterranen Raum.
Besonders toll finde ich, dass es zu vielen Rezepten große Farbfotos gibt.
Tolle Tipps zum jeweiligen Rezept gibt’s in der „Das ist wirklich wichtig“-Box.
Damit hat man eine schöne Sammlung, hochwertiger Rezepte mit vielen Tipps rund um die Zubereitung. Es lohnt sich also wirklich sehr! 🙂

Hier gibt’s einen kleinen „Einstimmungstrailer“ zum Buch.

Ich möchte euch heute die Gnocchi aus dem Buch vorstellen. Für die Tomatensauce zu den Gnocchi könnt ihr ideal das Sugo di pomodoro als Basis verwenden, das ich euch gestern vorgestellt habe.

Gnocchi hausgemacht

Für 4 Personen

800 g festkochende Kartoffeln mit Schale in ca. 30 Min. weich kochen, abgießen, noch heiß schälen und durch die Presse drücken. Wer keine Presse hat, nimmt den Kartoffelstampfer oder zerdrückt sie mit der Gabel, bis sie wirklich richtig klein sind.
Die Kartoffelmasse lauwarm abkühlen lassen.
Kartoffelmasse in eine Schüssel geben und mit 140 g Mehl (Typ 405), 140 g Hartweizengrieß, 1 gehäuften TL Salz und 1 Ei (M) vermischen. Alle Zutaten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu fingerdicken Strängen rollen. Davon Stücke von je ca. 2 cm abschneiden und nach belieben mit einer Gabel mit Rillen versehen.

Einen Topf mit reichlich Salzwasser aufsetzen und die Gnocchi (evtl. portionsweise je nach Größe des Topfes) einlegen und bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. leise sieden lassen. Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen.

Gnocchi mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen und auf (vorgewärmten) Tellern verteilen.
Zu den Gnocchi passen Tomatensauce, Käsesauce, Salbeibutter und Parmesan, Bolognesesauce…

Gnocchi in Tomatensauce

Fazit zum Rezept: Die Gnocchi lassen sich super zubereiten, sind nicht wirklich aufwändig und schmecken himmlisch und so viel besser, als die gekauften aus dem Supermarkt!

Bon Appetito!

Die Einkoch-Bibel {Buch-Rezension}

Heute geht’s weiter mit einer Buch-Rezension. Vorstellen darf ich euch Die Einkoch-Bibel* von Ulrich Jakob Zeni (Löwenzahn Verlag). Die letzten Tage habe ich immer wieder in diesem Buch gestöbert und es hat großen Spaß gemacht! Vor allem jetzt, wo es so eine große Palette an reifen und voll aromatischem Obst und Gemüse auf den Märkten gibt. Der Autor Ulrich Jakob Zeni zeigt viele Ideen rund ums Einlegen und Einmachen von Obst und Gemüse und informiert den Leser gleichzeitig über die Haltbarkeit der eingemachten Produkte. Gleich zu Beginn gibt es viele Tipps rund um Mengenangaben von Kräutern und Co, Hinweise zu Gläser, Flaschen und Verschlüssen, Infos zum Pasteurisieren, Sterilisieren und Abfüllen und zum Schluss zur Haltbarkeit und Lagerung der eingemachten Produkte.

Cover Einkoch-Bibel

Die Rezepte in diesem Buch sind alphabetisch nach Obst- bzw. Gemüse und Kräutersorten sortiert. So beginnt die Rezeptesammlung mit Produkten zur Ananas und endet bei Produkten mit Zwiebel. Es ist alles dabei, was das Herz begehrt: Marmelade, Chutney, Sauce, Sirup, Salsa, Schnaps, Likör, Honig …
Zu vielen Rezepten gibt’s Extratipps und große Farbfotos.
Das Buch regt zum Nachkochen an und macht Lust und Laune mit den Produkten zu arbeiten.
Auch eher seltenere Obst- und Gemüsesorten bekommen in diesem Buch ihren großen Auftritt, was mir besonders gut gefällt.

Um euch mal eine kleinen Vorgeschmack auf die Rezepte zu machen, hab ich euch hier mal ein paar aufgelistet:
Apfelmus, Bärlauchlikör mit Honig, Dattelchutney, Erdbeergeist, Feigenchutney, Grapefruitsirup, Haselnusscrème, Ingwerlikör, Johannisbeerenessig, Kirschsirup, eingelegter Knoblauch, Kokoscrème, Limettensaft, Mandellikör, Marillenchutney, Olivenpesto, Papayachutney, Pflaumenchutney,Rhabarberkompott, Rosenblütengelee, Salbeisirup, Thymianlikör, Tomatenpesto, Tomatenketchup, Vanillegeist, Walnusspesto, Zitronenöl.

Vorstellen möchte ich euch heute ein sehr einfaches Rezept für hausgemachtes Tomatenmark, passend für Tomatensugo zur Pasta & Co.

Sugo di pomodoro - Tomatenmark - die Einkoch-Bibel

Für ca. 800 ml Tomatenmark

2 Kg vollreife, aromatische Tomaten waschen und in grobe Stücke schneiden. Tomatenstücke in einen großen Topf geben und alles aufkochen.
Tomaten in ca. 20 Min. weich kochen, Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Dann die Tomaten durch ein feines Sieb passieren (streichen) und den Tomatensud in einem kleineren Topf auffangen.
Tomatensud erneut aufkochen, Hitze reduzieren und ca. 30 Min. leicht wallend köcheln lassen.
Das gewonnene Tomatenmark zum Schluss mit einer Prise Zucker und Salz und einem Schuss Balsamico-Essig verfeinern.
Tomatenmark in saubere Gläser abfüllen, diese auf den Kopf stellen und vollständig auskühlen lassen.

Das Tomatenmark kann als Basis für Suppen, Saucen und Pizza-Tomaten verwendet werden.
Ideal schmeckt dieses Tomatenmark als Basis für eine Tomatensauce zu diesen Gnocchi.

Fazit
Dieses Buch ist ab nun ein echt wichtiger Bestandteil meiner Sammlung!
So viele, tolle Grundrezepte rund ums Einmachen, Einlegen & Co in einer großen „Bibel“ gesammelt – einfach genial! ♥

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