Ostergrüße und ein Fladenbrot

Heute morgen bin ich mit dem Zug nach Stuttgart gefahren. In München hat es schon in den frühen Morgenstunden begonnen zu schneien und somit gibt es dort weiße Ostern! Zum Glück liegt in Stuttgart kein Schnee, denn das muss doch nun wirklich nicht sein, oder?

Bevor ich später noch einen Kuchen für das Familienfest morgen backe, möchte ich euch noch mit einem tollen Rezept für ein leckeres Fladenbrot ein wunderschönes Osterfest wünschen!

Ostergrüße

Für 1 Fladenbrot

400 g Mehl mit 1 guten Prise Salz und etwas feinem Meersalz mischen. 2 TL Zucker mit 1 Päckchen Trockenhefe und 200 ml lauwarmem Wasser vermischen. 40 g Butter  in einem Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Butter zum Hefegemisch gießen, das Mehl darüber sieben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer Schüssel, abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Backofen vorheizen (180°C Umluft) und den Teig nochmals gut durchkneten, dann zu einem flachen Brot formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Mehrfach kreuzweise einritzen, so dass das typische Fladenbrot-Muster entsteht. Mit einem Gemisch aus 1-2 EL Milch und 1 Eigelb bestreichen und mit Sesam (hell und dunkel) bestreuen. Das Fladenbrot für 20 Minuten (Mitte) in den Ofen schieben. Es ist fertig, sobald es leicht braun an der Oberfläche wird.

Wer mag, kann das Fladenbrot auch mit Rosmarin, Thymian oder Kümmel bestreuen.

Fladenbrot

(Fotos © schaetzeausmeinerkueche.wordpress.com)

Kindheitserinnerungen ♥ Schokoladen-Cookies

Schoko-Cookies

Ich hätte ja zu gerne bei der Aktion „Kindheitserinnerungen“ von Post aus meiner Küche mitgemacht! Doch leider lagen die Termine so ungünstig, dass ich auf Grund unserer Hochzeit nicht mitmachen konnte. 🙁 Naja, das nächste Mal klappt es dann hoffentlich – endlich!

Beim Stöbern auf der Printerest-Pinnwand von Post aus meiner Küche zum aktuellen Thema „Kindheitserinnerungen“ habe ich viele wunderschöne Dinge gefunden, die auch mich sofort an meine Kindheit erinnern. Die Buchstabensuppe und Waldmeisterbrause von Elbcuisine, das Miracoli von Geliebtes Stiefkind und die Schoko-Crossies von Likelui erinnern mich besonders an meine Kindheit. Die Ahoi-Brausepulver-Tütchen wurden sofort gekauft, wenn wir auch nur ein bisschen Geld im Sparschwein hatten und wir meist heimlich zum nächsten Supermarkt gelaufen sind. Ooh wie war das schön! Raus aus dem Laden und schon ging’s los: Tütchen auf, etwas Brausepulver auf die Hand und mit der Zunge abgeschleckt. Bis ins Glas mit Wasser hat es die Brause meistens nie geschafft, denn pur haben wir sie am meisten geliebt! Und auch die Schokoladen-Crossies waren immer im Nu verputzt! Miracoli gab es bei uns sehr selten – erst später dann, als wir ab und an allein zu Hause waren und uns dann selbst was zu Essen gemacht haben. An den Duft des Tomatenmarks und der Kräutermischung erinnere ich mich sofort, wenn ich auch nur das Wort „Miracoli“ höre! =) Buchstabensuppe gab es bei uns öfter und die war auch immer sehr beliebt! Oftmals noch mit Grießklößchen, Erbsen und klein geschnittenen Möhren oder mit (da im Schwabenländle) in Streifen geschnittene Maultaschen.

Schoko Cookies

Was ich gemacht hätte, wenn ich Zeit für Post aus meiner Küche gehabt hätte??
Ganz klar: Schokoladen-Cookies!!! ♥
Ich liebe diese Kekse und egal ob gekauft oder frisch gebacken (so schmecken sie natürlich 1000x besser), sie sind ratz-fatz verputzt!

Schoko-Cookies

Die wundervollen Papierstrohhalme gibt es übrigens bei  Party Princess in ganz vielen verschiedenen Farben, gestreift und gepunktet. Für unsere Hochzeit hatten wir die Strohhalme Mix rosa/pink und Strohhalme Mix blau – man sieht sie im Hintergrund, denn das sind noch einige Überbleibsel. 😉

Und drum will ich euch auch gar nicht lange warten lassen – hier das Rezept:

Für ca. 30 Stück

150 g weiche Butter mit 100 g braunem Rohrzucker und 60 g weißem Zucker schaumig schlagen. 1 Ei (Größe M) auf kleiner Stufe unterrühren und 1 Prise Salz und 1 Päckchen Vanillezucker dazugeben. Dann 160 g Mehl (Typ 405) darüber sieben und vorsichtig unterrühren. Zum Schluss noch 150 g Schokoladentröpfchen* (die zerlaufen nicht beim Backen) unterheben und den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. 30-45 Min. in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit zwei Teelöffeln je ein Walnussgroßes Stück Teig abstechen, zu kleinen Kugeln formen und auf das Blech setzen. Zwischen den einzelnen Kugeln sehr viel (!) Abstand lassen, denn die Cookies laufen beim Backen auseinander. Ich habe ca. 11 Stück auf ein Backblech gesetzt.
Kugeln mit einer Kuchengabel leicht andrücken und dann die Cookies im Ofen (Mitte) in ca. 10-15 Minuten backen. Die Cookies sind fertig, wenn sie sich noch leicht weich anfühlen, auf leichten Druck nachgeben und am Rand ganz leicht braun werden. Cookies 5 Min. abkühlen lassen, vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Wichtig: Den Teig zwischen den einzelnen Fuhren immer wieder zurück in den Kühlschrank stellen, sonst verliert er seine Konsistenz.

* natürlich kann man auch ganz normale Zartbitterschokolade nehmen und fein hacken – die zerläuft dann allerdings etwas – schmeckt aber auch super! 

Schoko Cookies

Schoko Cookies

Und schaut doch am Besten mal bei Party Princess vorbei! Es lohnt sich wirklich und neben den tollen Strohhalmen gibt es natürlich auch noch ganz viele andere schöne Dinge zu entdecken! Party Princess

Viele Liebe Grüße und wunderschöne Ostern wünscht euch Marie ♥

(Fotos © schaetzeausmeinerkueche.wordpress.com)

Schoko-Vanillecreme

Schoko-Vanillecreme

Heute möchte ich euch mit einem leckeren Dessert verwöhnen. Wer Pudding, Schokolade und Sahne mag, wird dieses Dessert lieben. Und wenn keine Kinder mitessen, dann darf sogar noch ein kleiner Schuss Rum oder Baileys mit rein. 😉

Das Dessert passt perfekt zum Osterbrunch oder ganz einfach als süßes Finale eines Menüs. Die Creme lässt sich sehr gut (auch in größeren Mengen) vorbereiten und sieht in kleine Dessertgläser geschichtet am schönsten aus.

Schoko-Vanillecreme

Für 4-6 Gläser

1 Päckchen Vanillepudding-Pulver mit 2 EL Zucker vermischen, nach Belieben etwas gemahlenen Kardamom oder eine Msp. Zimtpulver dazugeben und mit 60 ml kalter Vollmilch verrühren. 340 ml Vollmilch in einem kleinen Topf aufkochen, vom Herd nehmen und das aufgelöste Pudding-Pulver einrühren und unter Rühren auf der Herdplatte wieder aufkochen lassen und zu einem sehr dicken Pudding kochen. Den Pudding in eine Schüssel umfüllen und unter gelegentlichem Rühren vollständig abkühlen lassen.

125-150 g Vollmilchschokolade (es geht auch Zartbitter oder Mousse-au-Chocolat-Schokolade) sehr fein hacken. Dann 200 g Sahne steif schlagen. Die gehackte Schokolade und die Hälfte der Sahne unter den Pudding rühren und nach Belieben Baileys oder Rum dazugeben. Nun abwechselnd die Puddingcreme und Sahne in kleine Dessertgläser schichten und dazwischen immer wieder etwas Kakaopulver auf die Schichten sieben. Mit einer Puddingschicht abschließen und Kakaopulver darüber sieben. Die Gläser für ca. 45 Min. in den Kühlschrank stellen und nach Belieben vor dem Servieren mit frischen Beeren (z.B. Erdbeerhälften) garnieren.

Für Kaffeeliebhaber: Löffelbiskuits in Kaffee tränken und zwischen Pudding und Sahne schichten.

Schoko-Vanillecreme

Pizza Kopenhagener

Pizza Kopenhagener

Am Sonntag habe ich Resteverwertung gemacht. Von der Hochzeit war noch eine Rolle frischer Blätterteig übrig, eine Packung geriebener Pizzakäse und ein Becher Creme Fraîche. Daraus lässt sich mit Sicherheit etwas Feines zaubern, dachte ich und hab also alles aus dem Kühlschrank geholt. Das Gemüsefach steuerte zwei Frühlingszwiebeln bei, einige Scheiben dünner Bauernschinken (vom Lieblingsmetzger), Tomatenmark und ein kleines Schälchen voll mit Milch gesellten sich noch dazu! Und was kam dabei heraus? Superleckere Blätterteig-Quadrate, bestrichen mit einer Creme aus Tomatenmark und Creme Fraîche, belegt mit Schinkenstreifen, leicht angebratenen Frühlingszwiebeln und mit Käse bestreut – die Pizza Kopenhagener waren so schnell verputzt, wie gemacht.

Pizza Kopenhagener

Für 6 Stück

Eine Rolle frischen Blätterteig ausrollen und in 6 Quadrate teilen. Die Quadrate mit etwas Abstand nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 150 g Creme Fraîche (man kann auch 200 g nehmen – dann wird der Belag allerdings etwas dicker…), 2-3 EL Tomatenmark und 1 Handvoll geriebener Pizzakäse (Gouda, Emmentaler oder Mozzarella) zu einer Masse verrühren und mit 1 TL Kräuter der Provence oder Pizzakräuter würzen. 2 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und in einer kleinen Pfanne in 1 TL Olivenöl kurz anbraten, herausnehmen und in einem Schälchen kurz abkühlen lassen. Währenddessen 4-6 Scheiben Schinken in Streifen schneiden. Die Tomaten-Käsecreme jeweils mittig auf die 6 Quadrate streichen. An den Rändern soll je ca. 1,5 cm frei bleiben. Die abgekühlten Frühlingszwiebeln auf der Creme verteilen und mit den Schinkenstreifen belegen. Nach Belieben etwas salzen und pfeffern und mit dem restlichen Pizzakäse (Menge beliebig) bestreuen. Nun die Ränder einschlagen, so dass rundum ein kleiner Rand entsteht. Dabei dürfen die Ränder auch etwas über die Füllung gehen. Ränder nun noch mit etwas Milch bestreichen und ab in den Ofen für ca. 20-25 Min.

Die Pizza Kopenhagener schmecken warm und kalt und können auch in Mini-Variante zubereitet werden. Dann eignen sie sich hervorragend für ein Partybuffet.

Pizza Kopenhagener

Variante Flammkuchen Kopenhagener:
200 g Creme Fraîche oder Schmand auf den Quadraten verteilen, gewürfelten Schinkenspeck oder in Streifen geschnittener Speck darauf verteilen und mit rohen Zwiebelringen belegen. Noch etwas Salz und Pfeffer dazu, Ränder wie oben beschrieben einschlagen, mit etwas Milch bestreichen und ab in den Ofen für ca. 20 Minuten.

Pizza Kopenhagener