Gebeizter Lachs mit Gin & Ahi Poke mit Lachs

Gestern haben wir den 30. Geburtstag von Herrn S. mit Freunden, Familie und einem riesengroßen Buffet gefeiert! Für das Buffet habe ich verschiedene Antipasti, Aufstriche, eine große Käseplatte mit Zwiebelmarmelade und eine Platte mit italienischem Rohschinken und Salami, Nudelsalat und einen großen gemischten Salat mit Joghurt- und Balsamico-Dressing, Marokkanische Hühnerspieße mit Kurkuma und feines Rindercarpaccio vorbereitet. Dazu gab es verschiedenes Brot. Absolutes Highlight bei unseren Gästen waren der frisch gebeizte Lachs mit Honig-Dill-Sauce und das Ahi Poke mit Lachs. Am Nachmittag gab es dann noch einen warmen Pfirsich-Crumble, dazu frisch gemachtes Vanilleeis und natürlich einen wunderschönen Marmorgugelhupf als Geburtstagskuchen.

Gebeizter Lachs mit Gin Ahi Poke mit Lachs

Gebeizter Lachs mit Gin und Ahi Poke sind so gut bei unseren Gästen angekommen. Deshalb möchte ich euch heute die beiden Rezepte dafür zeigen. Das Lachsfilet habe ich dieses Mal mit gutem Gin (Tanquerau Gin No. 10) eingerieben und dann mit einer Beize aus gehacktem Dill, Limettenabrieb, Zucker und Meersalz bedeckt. Diese Beize für den Lachs lässt sich leicht zubereiten und auf dem frischen Lachsfilet auftragen. Ist er einmal im Kühlschrank, dauert es ca. 24 Stunden, dann ist er perfekt! Am besten serviert man den frisch gebeizten Lachs mit einer Honig-Dill-Sauce. Die ist schnell angerührt und hält sich im Kühlschrank auch mehrere Tage. Und auch das Ahi Poke ist sehr schnell und super einfach gemacht. Ich liebe den Geschmack von feinem Sesamöl, der würzigen Sojasauce, dem scharfen Schnittlauch (oder Frühlingszwiebelen) in Verbindung mit dem zarten Fischfilet und den aromatischen Sesamsamen. Vor einigen Monaten habe ich euch ja in meinem Kulinarischen Jahresrückblick bereits das Rezept für das Ahi Poke mit Thunfisch gezeigt. Schmeckt beides sehr fein, probiert einfach aus, was ihr lieber mögt: Thunfisch oder Lachs!

Gebeizter Lachs mit Gin Ahi Poke mit Lachs

Für beide Fischgerichte benötigt ihr superfrischen Lachs, wahlweise in Bio-Qualität. Auf jeden Fall sollte der Fisch aber von Sushi-Qualität sein, denn er wird beim Ahi Poke roh gegessen und auch zum Beizen ist es wichtig, dass er schön frisch ist und ggf. auch roh gegessen werden kann. Durch die Beize ist der Lachs zwar nicht mehr ganz roh, aber je nachdem wie lange ihr den Fisch beizt, ist er eben noch mehr oder weniger „roh“. Ich habe das Glück, dass wir hier auf dem Pasinger Viktualienmarkt einen tollen Fischladen haben, bei dem ich eine riesige Auswahl an frischen Fischen bekomme.

Gebeizter Lachs mit Gin Ahi Poke mit Lachs

Und nun zu den Rezepten! Ach ja, der gebeizte Lachs hält sich im Kühlschrank, luftdicht verpackt ca. 3-4 Tage. Aber so lange hält der bei uns nie durch, er schmeckt einfach zu gut…

Gebeizter Lachs in Gin mit Honig-Dill-Sauce
 
Zubereitungszeit
Back-/Kochzeit
Gesamt
 
Zutaten
Gebeizter Lachs
  • 500 g Lachsfilet mit Haut in Sushi-Qualität
  • 2-3 TL Gin (z.B. Hendrick's Gin oder Tanqueray Gin No. 10)
  • 1,5 EL Zucker
  • 1,5 EL Meersalz
  • 1 kleines Bund Dill
  • abgeriebene Schale einer Limette
Honig-Dill-Sauce
  • 4 EL flüssiger Honig
  • 2 EL Dijonsenf
  • 2 EL mittelscharfer Senf
  • 2 EL Crème Fraîche
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Meerrettich, frisch gerieben
  • 2 EL frisch gehackter Dill
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung
  1. Das Lachsfilet kalt abwaschen, trockentupfen und evtl. vorhandene Gräten entfernen.
  2. Lachsfilet mit der Hautseite nach unten auf ein Brett legen und mit dem Gin beträufeln. Gin gut einreiben. Zucker und Salz vermischen. Den Dill waschen, trockenschütteln und fein hacken. Dill mit der abgeriebenen Limettenschale vermischen und mit der Hälfte des Zucker-Salz-Gemischs vermengen. Die Dill-Mischung auf dem Lachsfilet verteilen und leicht andrücken. Die restliche Zucker-Salz-Mischung darüber geben und ebenfalls leicht andrücken.
  3. Den Lachs in eine flache Schale mit ca. 2 cm hohem Rand legen und mit Frischhaltefolie abdecken. Den Lachs mit einem Brett beschweren und zwei Konservendosen oder einen Tetrapack Milch darauf legen. Das Ganze für ca. 24 h in den Kühlschrank (unterstes Fach) stellen.
  4. Lachs nach 24 h aus dem Kühlschrank nehmen, die Dill-Mischung abstreifen, Lachs unter fließend kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Mit einem Filetiermesser die Haut entfernen und den Lachs in dünne Scheiben schneiden. Zusammen mit der Honig-Dill-Sauce servieren.
Honig-Dill-Sauce
  1. Alle Zutaten in einer Schüssel verrühren. Die Honig-Dill-Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Für das Ahi Poke mit Lachs benötigt ihr:
250 g frisches Lachsfilet oder geräucherten Lachs
2 EL Frühlingszwiebel in Ringen oder Schnittlauch, geschnitten
1-2 EL Sesam (zuvor in einer Pfanne ohne Fett geröstet)
3 EL Sesamöl
2-3 TL Sojasauce

Lachs in kleine Würfel schneiden und in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten vermengen. Das Ahi Poke abgedeckt im Kühlschrank ca. 1-2 Stunden durchziehen lassen.

 

Mein Lieblingsgugelhupf

Wie viele von euch vielleicht gestern Abend auf Instagram schon gesehen haben, zeige ich euch heute ein Rezept für einen ganz feinen Kuchen: mein Lieblingsgugelhupf! Er erinnert mich an Kindheit und ganz besonders an den tollen Kuchen (in Kastenform) meiner Großmutter. Die hat nämlich immer einen Kuchen mit feinem Vanillegeschmack und gaaaanz viel Schokoladenstückchen gebacken! Der Kuchen war so unglaublich saftig und die viele Schokolade erst… ein Traum! Schon mit drei Jahren durfte ich ihr beim Backen helfen und das war jedes Mal ein absolutes Highlight! Ich war total fasziniert von der großen Küchenmaschine mit den großen Rührbesen, vom vielen Mehl das so schön staubte und natürlich musste ich wachsam sein, wenn Großmutter die Schokolade klein hackte… Es waren wohl nie 200 g, die sie in den Kuchenteig gab… oder aber sie hat von vorn herein mehr Schokoladen gehackt. Jedenfalls war immer noch genügend Schokolade im fertig gebackenen Kuchen!

Lieblingsgugelhupf

Ich backe diese Variante heute als Gugelhupf, denn ich liebe diese Form. In den Teig kommt echte Vanille, feine Vollmilch- und Zartbitterschokolade, etwas Zitrone oder Orange und ein Schuss dunkler Rum. Der Teig ist schnell zusammen gerührt. Für einen lockeren und saftigen Kuchen müssen Butter, Eier und Milch auf Zimmertemperatur gebracht werden. Wichtig ist, dass ihr die Eier nacheinander unter die Butter-Zucker-Masse rührt und das Mehl am besten gesiebt und abwechselnd mit der Milch unterrührt. Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Nach Belieben könnt ihr den Kuchen einfach mit Puderzucker bestäuben oder mit Schokolade überziehen. Wenn ihr den Kuchen für einen Kindergeburtstag zubereitet, könnt ihr auf die Schokoladenglasur noch bunte Zuckerstreusel oder Schokolinsen geben. Sieht hübsch aus und die Kinder werden es lieben!

Lieblingsgugelhupf

Lieblingsgugelhupf

Mein Lieblingsgugelhupf
 
Zubereitungszeit
Back-/Kochzeit
Gesamt
 
Zutaten
Für den Teig
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Mark von ½ Vanilleschote
  • 4 Eier
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver (17 g)
  • 1 Prise Salz
  • 250 ml Milch
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 100 g Vollmilchschokolade
  • 2 TL Zitronen- oder Orangensaft
  • 1 EL dunklen Rum
Für die Schokoladenganache
  • 125 g Zartbitterschokolade
  • 125 g Sahne
Zubereitung
Für den Kuchenteig
  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Butter mit Zucker, Vanillezucker und dem Vanillemark in einer großen Rührschüssel cremig aufschlagen. Die Eier nacheinander unterrühren.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz vermischen.
  4. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch unter die Butter-Ei-Masse rühren.
  5. Die Schokolade klein hacken und zusammen mit dem Zitronen- oder Orangensaft und dem Rum unter den Teig rühren.
  6. Den Teig in die vorbereitete Form geben, glattstreichen und im Ofen (Mitte) ca. 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
  7. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, ca. 10-15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
Für die Schokoladenganache
  1. Die Schokolade fein hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne in einem Topf erhitzen, jedoch nicht zum Kochen bringen. Die heiße Sahne über die gehackte Schokolade gießen und ca. 5 Minuten stehen lassen. Dann solange rühren, bis eine gleichmäßige Ganache entstanden ist. Die Ganache ca. 20 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, dann den Kuchen mit der Ganache überziehen.
 

Ihr seht, mein Lieblingsgugelhupf ist schnell gebacken! Vielleicht habt ihr ja alle Zutaten im Haus und könnt gleich loslegen?!

Lieblingsgugelhupf

Ach ja, schaut doch mal bei der lieben Steph vom Kleinen Kuriositätenladen vorbei, sie hat heute auch einen solchen Gugelhupf auf ihrem Blog mit einem tollen Tipp für einen superglatten Schokoladenüberzug! 

Italienisches Flair im ELLA

Gestern Abend waren Herr S. und ich auswärts essen. Nachdem wir schon viel Gutes über das ELLA im Lenbachhaus am Königsplatz in München gehört haben, wollten wir uns endlich selbst davon überzeugen. Kurzerhand haben wir einen Tisch reserviert. Von einem Freund wusste ich, dass es dort köstliches Fritto Misto geben soll. Um noch mehr über die offerierten Speisen zu erfahren, haben wir vorab schon einmal einen Blick auf die Speisekarte geworfen. 

ELLA Bar

Nachdem wir dann durch den strömenden Regen endlich im ELLA angekommen waren, sind wir freundlich von einem Kellner in Empfang genommen worden. Nachdem er unsere Mäntel zur Garderobe gebracht hatte, bat er uns an einen schön gelegenen Tisch, direkt an der großen Glasfront mit Blick auf die Propyläen (das torähnliche Gebäude). Noch bevor wir die Speisekarte ausgehändigt bekamen, fragte der Kellner uns ob wir gerne eine Flasche Wasser hätten. Die bestellten wir und dann widmeten wir uns der Speisekarte. Eigentlich war ja sowieso schon zumindest eine Vorspeise klar! Für mich sollten es die Fritto Misto werden. Herr S. entschied ich für das Porchetta, hauchdünne Scheiben vom Spanferkel mit Rucola, Parmesan und einer Dörrobstvinaigrette. Zum Hauptgang wählte ich das Maishähnchen mit Dörrobstfüllung, Kräuterseitlingen, Polentataler, Wildkräuter, Portweinjus und Trüffel (zum Trüffel komme ich später noch). Herr S. entschied sich für das Lagrein Risotto mit geschmortem Kaninchen, Salbei, Vin Santo Zwiebeln und Salzzitrone. Das Dessert ließen wir erstmal noch offen, da wir nicht wussten, wie groß die Portionen sein werden…

Fritto Misto Vorspeise ELLA

Vor der Vorspeise wurde uns feines Weißbrot serviert und Herr S. bekam seinen Weißwein, den er übrigens sehr gut fand. Dann wurden die Vorspeisen zeitgleich serviert. Wirklich tolle Vorspeisen, sehr fein und ausgewogen abgeschmeckt und gewürzt und mit viel Liebe zum Detail angerichtet. So gutes Fritto Misto habe ich noch nie gegessen und sogar die Sardinen haben mir geschmeckt (die esse ich sonst nicht so gerne). Die Aioli die dazu serviert wurde war ein absoluter Traum! Auch Herr S. Porchetta war sehr zufrieden mit seiner Vorspeise und lobte sie in hohen Tönen. Das Fritto Misto nahm schon eine ganze Menge Platz im Magen weg und so war ich gespannt auf den Hauptgang, vor allem, ob ich den überhaupt noch ganz schaffen würde. 

Maishähnchen Hauptspeise ELLA

Mein zartes Maishähnchen mit allem drum und dran war sagenhaft lecker. Nur leider hat eine entscheidende Zutat gefehlt: der Trüffel! Für mich nicht ganz so schlimm, da ich Trüffel nicht immer und wenn, dann nur ganz dezent eingesetzt mag. Der Tisch nebenan hatte die Tagliatelle mit Trüffel und der Duft ließ erahnen, dass hier eine ordentliche Portion Trüffel ran kam. Ärgerlich ist so etwas natürlich, weil man ja prinzipiell einen hohen Preis für ein Gericht zahlt, in dem Trüffel verarbeitet wird, ganz besonders dann, wenn man sich auf den Trüffel gefreut hätte. Herr S. Risotto war sehr aromatisch, was dem Charakter des Lagrein-Weines zuzusprechen ist. Das Kaninchen war zart geschmort und sehr fein. 
Zum Abschluss gönnten wir uns dann doch noch ein Dessert. Wir teilten uns die Ricottatarte mit Gewürzorange, Nougat-Eiscreme und Zitronenmelisse. Ein stimmiges und gelungenes Dessert, besonders das Nougateis war sehr delikat. Die Orangen waren leider geschmacklich kaum von den einfach filetierten Orangen, die ich mir morgens zum Frühstück gemacht hatte zu unterscheiden. Hier fehlten meiner Meinung nach die Gewürze, was letztendlich zur Gewürzorange gehört. 

Ricottatarte Nougat-Eiscreme Dessert ELLA

Das Ambiente des ELLA ist modern und durch ein schönes Lichtkonzept angenehm zum Verweilen. Auch die Musik, die im Hintergrund lief war ansprechend, darauf achte ich sehr, denn es gibt nichts Schlimmeres als penetrant-laute Musik in einem Restaurant. Schließlich möchte man sich auch mit seinem Gegenüber unterhalten können… Der Service war entgegen einiger Bewertungen im Internet äußerst zuvorkommend, höflich und sehr gut gelaunt. Letzteres kann aber auch an der Tatsache liegen, dass Faschingsdienstag war! 
Unser Fazit zum Essen im ELLA fällt positiv aus und wir würden jederzeit wieder kommen. Allerdings benötigt man für einen Dinner-Besuch im ELLA doch ein paar Münzen, vorausgesetzt man möchte zwei oder drei Gänge essen. Für den etwas kleineren Geldbeutel gibt es aber wochentags auch den Businesslunch. Hier gibt es für 13,50 € ein Tagesgericht, begleitet von einer kleinen Vor- und Nachspeise. Ein solches Lunchmenü kann z.B. aus einer Tomatensuppe mit Büffelmozzarella, Croutons und Basilikum,  Saltimbocca vom Lamm mit Minz-Couscous und Thymianjus und einer Quark-Creme mit schwarzen Johannisbeeren und Minze bestehen. 

Amerikaner zu Fasching

Ich bin wohl einer der größten Faschingsmuffel überhaupt! Auf Kostüme, Faschingspartys, Umzüge und so kann ich getrost verzichten. Das mochte ich schon als Kind nicht, irgendwie war es mir beim großen Faschingsumzug auf dem Stuttgarter Marktplatz immer mulmig zumute. Wenn ich daran zurück denke, muss ich immer an die unheimlich verkleideten Holzhexen denken….
Nun gut, was ich aber mag an Fasching sind die feinen süßen Leckereien die es um diese Zeit überall gibt. Früher hat meine Mama immer in großem Aufwand Fasnetsküchle gebacken. Diese luftigen Gebäckteile in Zucker gewälzt. Sooo lecker! Ich erinnere mich noch zu gut, wie es dann in der ganzen Wohnung nach Frittierfett und süßen Fasnetsküchle gerochen hat. Neben Fastnetsküchle gab es zu Hause auch süße Amerikaner. Was hab ich die geliebt! 

Amerikaner

Amerikaner

Ich möchte ja unbedingt mal noch Faschingskrapfen backen. Aber ich schiebe es noch vor mir her, weil ich das Frittieren nicht so gerne mag… Und jetzt ist Fasching auch schon wieder beinahe rum. Aber gut, Krapfen gehen immer, oder?
Dieses Jahr gibts bei uns auf jeden Fall leckere Mini-Amerikaner. Die erinnern mich auch an meine Kindheit, denn die habe ich manchmal mit meiner Großmutter oder mit meiner Mama gebacken. Oben drauf musste immer viel Schokolade. Puderzuckerguss mochte ich eher weniger. Meine Amerikaner habe ich heute mit zweierlei Guss überzogen. Manche backen Amerikaner mit Speisestärke, ich verwende Vanillepuddingpulver. Dadurch schmecken die Amerikaner schön nach Vanille, das mag ich besonders gerne.

Amerikaner

Und jetzt zum Rezept!

Amerikaner zu Fasching
 
Zubereitungszeit
Back-/Kochzeit
Gesamt
 
Für ca. 15 Mini-Amerikaner
Zutaten
Für den Teig
  • 125 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 50 g Vanillepuddingpulver
  • 70 ml Milch
  • 2 EL Saft von einer Bio-Zitrone
Für den Puderzuckerguss
  • 150 g Puderzucker
  • 2-3 EL Zitronensaft
Für den Schokoladenüberzug
  • 100 g Zartbitterkuvertüre
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Butter, Milch und Eier auf Zimmertemperatur bringen, so lassen sie sich später zu einem schönen Rührteig verarbeiten.
  3. Die Butter mit dem Zucker in eine Rührschüssel geben und cremig aufschlagen.
  4. Die Eier nacheinander unterrühren. Mehl, eine Prise Salz, Backpulver und Vanillepuddingpulver in einer weiteren Schüssel vermischen. Die Milch mit dem Zitronensaft verrühren.
  5. Mehlmischung und Zitronenmilch abwechselnd unter die Butter-Zucker-Ei-Masse rühren.
  6. Aus dem fertigen Teig mithilfe von zwei Esslöffeln kleine Häufchen auf das Backblech setzen, dabei genügend Abstand zwischen den einzelnen Häufchen lassen.
  7. Amerikaner im Ofen (Mitte) ca. 12-15 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Amerikaner aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  8. Puderzucker mit Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss verrühren.
  9. Die Zartbitterkuvertüre grob hacken und überm Wasserbad schmelzen.
  10. Die Amerikaner jeweils zur Hälfte mit Schokolade und Puderzuckerguss überziehen.

 

Viel Spaß beim Backen und allen Karnevalfans: Lasst es krachen!