Iced Coffee mit Cold Brew

Die letzten Tage waren unglaublich heiß und ich bin ehrlich gesagt gerade ganz froh, dass es heute etwas kühler ist. Aber die kommenden Tage heizt der Sommer wieder ein und dann heißt es wieder: Abkühlung pur!!
Damit ihr bei den hohen Temperaturen einen kühlen Kopf bewahrt, habe ich für euch das ideale Getränk. Kaffeeliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten, denn es gibt einen Iced Coffee mit Cold Brew. What??? (Werden sich einige von euch denken…)

Iced Coffee mit Cold Brew

Fangen wir von vorn an:
Ende Juni war ich in München auf dem Foodblogday und es war grandios! Ich habe an verschiedenen Workshops teilgenommen, u.a. an einem tollen Foodstyling-Workshop bei Denise vom Blog Foodlovin und bei einem Workshop in der Dallmayr Academy. Bei Dallmayr haben wir unglaublich viel über Kaffee gelernt. Und wir haben ein und dieselbe Kaffeebohne auf fünf verschiedene Varianten zubereitet. Ich fand es sehr faszinierend, wie unterschiedlich die verschiedenen Ergebnisse dann waren…
Und natürlich haben wir auch den neuesten Trend „Cold Brew“ getestet. Das ist kalt aufgebrühter Kaffee. Igitt, werden sicher einige damit assoziieren – so auch ich – aber ich wurde eines Besseren belehrt. Es schmeckt einfach superlecker! Und dafür nehme ich auch die außergewöhnlich lange Zubereitungszeit (die sich aber fast von alleine erledigt) in Kauf. Der Cold Brew benötigt nämlich ganze 17-24 Stunden, bis man ihn genießen kann. Ja! Ihr habt richtig gelesen: fast einen ganzen Tag lang!
Aber es lohnt sich absolut!

Gerade für die heißen Sommertage ist diese Variante perfekt, denn man kann den Cold Brew in großen Mengen herstellen und im Kühlschrank lagern. Dann hat man immer Vorrat für Iced Coffee.
Das Besondere am Cold Brew ist, dass er mit kaltem bzw. handwarmem Wasser aufgegossen wird. Dadurch lösen sich keine Bitterstoffe und die Geschmacksnuancen des Kaffees kommen wunderbar zur Geltung. Durch die Cold Brew Methode entsteht eine Art Kaffeeextrakt. Diesen kann man dann nach Belieben (wenn es einem zu stark ist) mit Wasser im Mischungsverhältnis 1:2 (Cold Brew : Wasser) verdünnen. Für die Zubereitung von Cold Brew empfehlen sich etwas fruchtigere und sortenreine Kaffees. Am besten mahlt ihr euren Kaffee natürlich selbst und ganz frisch. Mit bereits gemahlenem Kaffee funktioniert es aber genauso gut.
Für den Iced Coffee braucht ihr dann nur noch Eiswürfel, kalte Milch, nach Belieben etwas Zucker oder einige der Zutaten, die ich unten für die verschiedenen Iced Coffee-Varianten aufgelistet habe. Und dann kann der Iced Coffee-Abkühlungs-Spaß auch schon los gehen!

Iced Coffee mit Cold Brew

Iced Coffee mit Cold Brew

So und nun zur Cold Brew Methode:
Ihr benötigt eine große Glaskanne, einen Löffel zum Umrühren und einen Filter durch den ihr den Kaffee nach der Ziehzeit filtrieren könnt. Alternativ könnt ihr das Ganze auch in einer großen French Press Kanne zubereiten.

Zubereitung in der Glaskanne
Für 1 l Cold Brew
200 g frisch gemahlenen Kaffee (grob)
1 l handwarmes bzw. kaltes Wasser

Das Kaffeemehl in die Karaffe geben, langsam mit dem Wasser aufgießen und einmal vorsichtig umrühren. Die Kanne mit Frischhaltefolie abdecken und für ca. 17-24 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Anschließend den Kaffee durch einen Filter filtrieren (wie bei der Heißwassermethode). Das kann etwas länger dauern, je nach Mahlgrad des Kaffees. Den fertigen Cold Brew in eine Glasflasche füllen und verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Zubereitung in der French Press Kanne
Für 1 l Cold Brew
200 g frisch gemahlenen Kaffee (grob)
1 l handwarmes bzw. kaltes Wasser

Das Kaffeemehl in die French Press Kanne geben, langsam mit dem Wasser aufgießen und einmal vorsichtig umrühren. Den Deckel auf die Kanne aufsetzen und den Stempel ganz leicht andrücken, so dass das gesamte Kaffeemehl unter Wasser ist. Den Kaffee ca. 17-24 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Anschließend den Stempel langsam nach unten drücken. Den Cold Brew über einen Filter (Handfilter) oder ein feines Sieb in eine Glasflasche füllen und verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Übrigens könnt ihr den Cold Brew auch mit Espressobohnen zubereiten. Dann wirds besonders kräftig und aromatisch. Zum pur genießen etwas zu stark (je nach Geschmack), aber für den Iced Coffee ideal. 

Iced Coffee Classic
für 1 großes Glas
Zutaten
  1. 200 ml Cold Brew (fertig zubereitet)
  2. 50-100 ml kalte Milch
  3. einige Eiswürfel
  4. Zucker (nach Belieben)
Zubereitung
  1. Die Eiswürfel in ein großes Glas geben, Cold Brew hineingießen und Milch dazugeben. Den Iced Coffee umrühren und nach Belieben mit etwas Zucker süßen.
  2. Noch ein hübsches Strohhalm hineinstecken und voilà, fertig ist der Iced Coffee.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Wenn ihr euren Iced Coffee verfeinern möchtet, dann habe ich einige Ideen für euch.
Pimp my Iced Coffee:

Cocoa Iced Coffee
200 ml Cold Brew, 50-100 ml Milch, einige Eiswürfel, 2 TL Kakaopulver, 2 TL Schokostreusel

Vanilla Iced Coffee
200 ml Cold Brew, 50-100 ml Milch, einige Eiswürfel, 1 TL Vanillesirup

Hazelnut Iced Coffee
200 ml Cold Brew, 50-100 ml Milch, einige Eiswürfel, 1 TL Haselnusssirup

Coconut Iced Coffee
200 ml Cold Brew, 50-100 ml Kokosmilch, einige Eiswürfel
oder
200 ml Cold brew, 50-100 ml Milch, einige Eiswürfel, 1 TL Kokossirup

Double Iced Coffee
200 ml Cold Brew, 50-100 ml Milch, einige Eiswürfel, 2 Kugeln Lieblingseis (z.B. Vanille oder Schokolade)

Orange-Coconut Iced Coffee (getrunken bei Dallmayr)
200 ml Cold Brew, einige Eiswürfel, 1-2 TL Orangen-Karamell (*), 50-100 ml Kokosmilch
(*) Zucker in einem kleinen Topf karamellisieren lassen, mit Orangensaft ablöschen und abkühlen lassen.

Ach ja, ihr könnt euren Iced Coffee natürlich auch noch mit einem ordentlichen Klacks Schlagsahne toppen! Ich hoffe mit meiner Iced Coffee-Sammlung habe ich euch einige Ideen für die kommenden heißen Tage gegeben.
Wie trinkt ihr euren Iced Coffee am liebsten?

Lieblingsbohne & Mokkakugeln {Espresso-Woche}

Espresso-Woche by Schätze aus meiner Küche

Heute sind wir bereits bei Teil 3 meiner Espresso-Woche angekommen und ich möchte euch heute einen absolut köstlichen Kaffee und Espresso vorstellen! Ich bin total happy, dass ich in den Genuss dieses Kaffees gekommen bin und ich glaube, dass ich zumindest für meinen Espresso in Zukunft auch keine anderen Bohnen mehr hernehmen werde, denn die sind soo gut!

Bei diesen köstlichen Bohnen handelt es sich um Kaffee- und Espressobohnen von Christof Feichtinger – Café de Guatemala. Dieser Kaffee ist von höchster Qualität, nachhaltig und biologisch angebaut und aus direktem Handel.
Die spitzen Qualität kommt durch optimale Anbaugebiete in Guatemala zustande. Oft werden für Kaffees mehrere Bohnen aus unterschiedlichen Regionen gemischt. Für diesen Kaffee allerdings benötigt es keine Mischung, denn die Bohnen sind so charakteristisch und aromatisch. Bei Christof Feichtinger – Café de Guatemala handelt es sich um Kaffee, der durch Zusammenarbeit mit Kleinbauernkooperativen zustande kommt.
Die Bohnen werden bereits in Guatemala geröstet, was wichtige Arbeitsplätze im Ursprungsland sichert!
Die gemahlenen Kaffeebohnen kommen vakuumverpackt, die ganzen Bohnen in Einweg-Ventil-Beuteln in den Vertrieb. So ist sichergestellt, dass das herrliche Aroma des Kaffees nicht verloren geht.
Café de Guatemala wird zudem ausschließlich aus ökologisch zertifiziertem Anbau bezogen. Hier ist beispielsweise die Verwendung von Pestiziden verboten.

Ich bin nun in den Genuss dieses köstlichen Kaffees gekommen und bin absolut begeistert! Ich kann sie nur jedem Espresso- und Kaffeeliebhaber ans Herz legen. Wenn auch ihr in den Genuss dieses Kaffees kommen wollt, könnt ihr euch direkt im Onlineshop umsehen.

Christof Feichtinger Café de Guatemala Espresso
(Bild: Christof Feichtinger – Café de Guatemala)

Der biozertifizierte Single Origin Espresso schmeckt wunderbar aromatisch und ist ideal für den puren Genuss, aber auch für diverse Kaffeespezialitäten wie z.B. Latte Macchiato oder Cappuccino. Auch für die Mokkakugeln eignet sich dieser Espresso hervorragend, da er eine ganz eigene Note mit sich bringt und einfach von höchster Qualität ist!

Christof Feichtinger Kaffee Single Origin San Marcos
(Bild: Christof Feichtinger – Café de Guatemala)

Der Single Origin Kaffee San Marcos hat feine Aromen von Zitrus und Zartbitterschokolade. Anfangs dachte ich, dass das bestimmt nur ein Kenner raus schmecken kann, aber dem ist nicht so. Wenn man sich voll und ganz auf den Kaffeegenuss einlässt, kann man diese Aromen ganz gut raus schmecken!
Der Kaffee schmeckt herrlich mit etwas Milch und ein wenig Zucker und ist ideal für den Nachmittagskaffee.

Christof Feichtinger Kaffee Single Origin Quiché
(Bild: Christof Feichtinger – Café de Guatemala)

Der Single Origin Kaffee Quiché ist herrlich harmonisch, schmeckt sehr fein und ist etwas milder als der San Marcos Kaffee.
Für einen Café Latte genau richtig! Diesen Kaffee genieße ich aber auch sehr gerne pur mit etwas Zucker. Das schmeckt einfach toll!
So und nun zu den feinen Mokkakugeln, die ihr mit etwas (frisch gemahlenem) Espresso zubereiten könnt.

Mokkakugeln Espresso-Woche Espresso-Plätzchen

Mokkakugeln
für ca. 30 Stück
125 g Butter
50 g Puderzucker
einige Tropfen Vanilleextrakt
125 g Mehl
30 g Speisestärke
1 EL Kakaopulver
1 EL Espressopulver
Prise Salz
100 g Schokolade (in 30 Stücke gehackt)
weiße Kuvertüre zum Verzieren

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Butter, Vanilleextrakt, einer Prise Salz und Puderzucker dick-cremig aufschlagen. Mehl, Speisestärke, Kakaopulver und Espressopulver in einer Schüssel vermischen und portionsweise unter die Buttercreme rühren. Alles zu einem glatten Teig verkneten, Teig zur Kugel formen und in Folie eingewickelt für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Ca. 30 Kugeln à 10 g formen, Kugeln etwas flach drücken, je ein Schokoldenstückchen darauf legen und wieder fest zur Kugel formen. Darauf achten, dass das Schokoladenstück gut mit Teig umschlossen ist.
Die Mokkakugeln mit etwas Abstand auf das Backblech setzen, etwas flach drücken und im Ofen (Mitte) ca. 10-12 Min. backen. Herausnehmen und vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Lasst es euch schmecken!
Eure ♥
Marie


Großen Dank an Jennifer Maier & Isabel Zahn von der Storykitchen für die Unterstützung bei meiner Espresso-Woche. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

Mahlkönig & Kaffeespezialitäten – Espresso-Woche {Reklame}

Espresso-Woche by Schätze aus meiner Küche

Heute ist Tag 2 in der Espresso-Woche hier auf Schätze aus meiner Küche und ich darf euch einen wahren Schatz zeigen!
Darf ich vorstellen: die Vario Home Kaffeemühle aus dem Hause Mahlkönig!
Mahlkönig ist ein Unternehmen mit Sitz in Hamburg, das weltweit Kaffeemühlen verkauft. Das Unternehmen setzt auf höchste Qualität und das macht sich natürlich sofort bemerkbar. Sowohl das Design der Kaffeemühle, als auch die Bedienung der Mühle ist großartig!
Die Kaffeemühle ist elektrisch und man kann den Mahlgrad bis aufs feinste Detail einstellen.

Vario Home Mahlkönig Espresso-Woche Schätze aus meiner Küche

Die Vario Home hat die Maße 12,5 x 37 x 18 cm und wiegt ca. 4,2 Kg. Der Trichter für die Kaffeebohnen fasst ca. 200 g und die Mahlscheiben der Mühle sind aus hochwertigem Keramik. Das Design ist modern und edel in schwarz und Edelstahl gehalten. In der Mitte der Maschine befindet sich ein LC-Display, der die Mahlzeit genau anzeigt. Besonders gut gefällt mir, dass man wahlweise in einen Behälter oder direkt in den Siebträger der Espressomaschine mahlen kann. Hierfür gibt es einen separaten Einsatz, der mit zwei Bügeln an den jeweiligen Siebträger angepasst werden kann.
Mit der Mühle lassen sich die Bohnen passend für Espresso, Filter-Kaffee oder French-Press mahlen. Die Mühle ist super einfach zu bedienen und lässt sich hervorragend (dank Grindz von Mahlkönig – Reinigungsbohnen) reinigen. Die Mahlzeit kann individuell programmiert werden, so dass stets die gewünschte Menge an Kaffee oder Espresso vorhanden ist.
Natürlich hat ein so hochwertiges Produkt auch seinen Preis, aber wer auf frisch gemahlenen und aromatischen Kaffee steht, wird hier höchstens belohnt! Der frisch gemahlene Kaffe duftet herrlich und wenn ich ehrlich bin, lasse ich manchmal eine kleine Menge an Kaffee durch die Mühle, nur um daran schnuppern zu können. 😉

Fazit: Ich bin total begeistert von der Kaffeemühle und kann sie wirklich nur jedem weiter empfehlen, der in dieser Hinsicht ein gutes Produkt haben möchte!

Vario Home Kaffeemühle Mahlkönig Espresso-Woche Schätze aus meiner Küche

Latte Macchiato Espresso-Woche

Mit der Vario Home kann man zum Beispiel die Espressobohnen für einen leckeren Latte Macchiato mahlen. Mengenmäßig nehme ich für einen Latte Macchiato immer einen doppelten Espresso (ca. 80-90 ml) und dann ca. 200 ml Milch inkl. Milchschaum.

Latte Macchiato
Die Milch erhitzen und so lange aufschäumen, bis ein fester und cremiger Milchschaum entstanden ist. Zum Milchaufschäumen entweder einen elektrischen Aufschäumer verwenden oder klassisch im kleinen Topf die Milch erhitzen und nebenbei kräftig mit dem Schneebesen schlagen.
Die aufgeschäumte Milch in ein hohes Latte Macchiato Glas gießen, dabei den festen Milchschaum zurück halten.
Den Espresso löffelweise in die Milch geben und zum Schluss den Milchschaum darauf löffeln.
Latte Macchiato mit einem Strohhalm servieren.

Und auch für diese feinen Kaffeespezialitäten mahlt die Vario Home stets die perfekte Menge an Espresso oder Kaffee:

Cappuccino Espresso-Woche

Cappuccino
30 ml frisch gebrühter Espresso
120 ml Milch (inkl. Schaum)

Den Espresso in eine große Tasse füllen, Milch aufschäumen und zügig, mittig über den Espresso gießen. Zum Schluss den Milchschaum darauf löffeln.

Café Latte Espresso-Woche

Für einen Café Latte benötigt man Espresso oder Kaffee und Milch zu gleichen Teilen. Hierbei kann nach Belieben die Milch aufgeschäumt werden um einen schönen, cremigen Café Latte zu erhalten.

Gönnt euch eine Tasse Kaffee!
Eure ♥
Marie

Coffeetime – Espressowoche {Reklame}

Espresso-Woche by Schätze aus meiner Küche

Heute ist es endlich soweit und meine Espresso-Woche startet nach langer Planung und Organisation. Ich habe schon eine ganze Weile den Wunsch gehabt, auf meinem Blog eine Espresso-Woche zu veranstalten, denn ich liebe Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato & Co.
In dieser Woche möchte ich euch einen großen Einblick rund um das Thema Espresso und Kaffee geben.

Espresso-Woche Gran Gaggia Prestige Mahlkönig Vario Home Christof Feichtinger Espresso Kaffee

Was erwartet euch in meiner Espresso-Woche?
Für einen guten Espresso und folglich tolle Rezepte, in denen Espresso oder Kaffee enthalten ist, braucht es eine gute Grundausstattung.
Neben der heutigen Vorstellung der Siebträger-Espressomaschine „Prestige“ aus dem Hause Gran Gaggia (über Philips), werde ich euch auch eine sehr hochwertige, elektrische Kaffeemühle der Firma Mahlkönig zeigen. Und dann dürfen natürlich die perfekten und aromatischen Kaffee- bzw. Espressobohnen nicht fehlen. Auch da habe ich tolle Produkte, die ich euch vorstellen möchte.
Eine kleine Übersicht gängiger Kaffee-Spezialitäten (die ich auch selbst gerne trinke) und Tipps für den perfekten Milchschaum dürfen natürlich auch nicht fehlen. Und obendrein gibt’s selbstverständlich noch feine Rezepte für ein Dessert, Plätzchen mit Espresso und entweder ein pikantes Hauptgericht oder ein feiner Kuchen, in denen Espresso bzw. Kaffee enthalten ist.

Klingt das gut?
Dann freue ich mich sehr, wenn ihr diese Woche täglich bei mir rein schaut, denn jeden Tag gibt’s hierzu einen neuen Beitrag!

Und jetzt Vorhang auf für die Gran Gaggia Prestige!

Gran Gaggia Prestige Siebträger-Espresso-Maschine

Die Gran Gaggia Prestige ist eine Espressomaschine aus dem Hause Philips. Hierbei handelt es sich um eine Siebträgermaschine, die meiner Meinung nach ideal für den privaten Gebrauch ist. Mit ihr lässt sich feiner Espresso mit einer leckeren Crema (goldbrauner Schaum) zubereiten. Und einen lecker aufgeschäumten Milchschaum zaubert die Maschine noch obendrein. Was will man mehr? 😉
Wenn man sich mit dem Thema Espresso-Siebträgermaschinen mal etwas näher auseinander gesetzt hat, stellt man ziemlich schnell fest, dass es sehr große Preisunterschiede zwischen den einzelnen Herstellern und Modellen gibt. Beim Kauf einer Espressomaschine ist es daher ratsam, sich vorher genau zu überlegen, was die Maschine alles können sollte, in welcher Größe man sie haben möchte und natürlich auch, wie viel Geld man hinlegen möchte. Hier spielt es meiner Meinung nach auch eine Rolle, wie oft man im Alltag einen frisch gebrühten Espresso trinken möchte.

Die Gran Gaggia Prestige ist eine Siebträger-Maschine im unteren bis mittleren Preissegment. Sie ist edelstahlfarben, 20 cm x 26,5 cm x 29,7 cm groß und wiegt ca. 4 Kg. Geeignet ist sie für Tassen mit einer max. Höhe von 75 mm. Der integrierte und verdeckte Wassertank – gefällt mir sehr gut – fasst ca. 1 Liter. Bei richtiger Bedienung erreicht der Pumpendruck einen Druck von 15 bar, was für einen guten Espresso erforderlich ist.
Ich habe sie nun bereits einige Male benutzt und ich bin überwiegend sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die sie liefert. Damit ihr euch ein genaueres Bild machen könnt, habe ich hier mal alle Pro’s und Contra’s aufgelistet:

Pro Gran Gaggia Prestige:
– leckerer Espresso (abhängig von den verwendeten Espressobohnen)
– feine Crema
– der Espresso ist schön heiß (ich kenne Maschinen, wo das leider nicht der Fall war!)
– sehr schönes und modernes Design
– leicht zu reinigen
– fester Stand, auch beim Brühen des Espressos (trotz Vibrationen)
– Milchschaum wird schön warm erhitzt und bei richtiger Bedienung auch schön schaumig-cremig
– Heißwasser-/Milchschaumdüse (Panarello) liefert heißes Wasser für Tee
– Heißwasser-/Milchschaumdüse ist leicht zu reinigen
– Tassen können auf der Oberfläche der Maschine vorgewärmt werden
– Espresso kann wahlweise mit frisch gemahlenem Espresso oder mit Espressopads (E.S.E.-Pads) zubereitet werden
– gutes Preis-Leistungsverhältnis

Contra Gran Gaggia Prestige:
– etwas laut beim Brühen des Espresso’s oder Zubereiten des Milchschaums
– Drehknopf für die Heißwasser-/Dampfdüse etwas klapprig
– nach meinem Geschmack ein etwas zu hoher Anteil an Plastik (kommt aber dem Preis zugute)
– anfänglich etwas komplizierte Bedienungsanleitung
– Tassen verrutschen teilweise leicht beim Brühen (durch die starke Vibration)
– ist der Wassertank nicht exakt eingesetzt (eingerastet), läuft Wasser zum Boden der Maschine hinaus

Ihr seht, die Gründe für die Gran Gaggia Prestige überwiegen bei mir! Im Hinblick auf den Preis, bin ich voll und ganz zufrieden mit der Leistung dieser Maschine. Und wenn man sich mal ein wenig mit der Bedienungsanleitung befasst hat, weiß man auch genau, wie man einen leckeren Espresso und feinen Milchschaum für den Cappuccino bekommt! 😉
Empfehlen kann ich die Gran Gaggia Prestige, wenn ihr in den Bereich Siebträger-Espressomaschinen einsteigen wollt oder wenn ihr gerne nachmittags euren Espresso oder Cappuccino trinkt, gerne eine Siebträgermaschine dafür hättet und nicht die großen Geldstücke in der Tasche habt. Sicherlich finden sich viele Unterschiede zwischen der Gran Gaggia Prestige und Siebträger-Maschinen im 1.000 €-Bereich, aber das ist ja immer so! Wer also eine tolle Siebträgermaschine für den privaten Gebrauch und den kleinen Geldbeutel sucht, ist mit dieser Maschine bestens bedient! 😉