Frühlingssalat Deluxe

Es ist April und das zeigt uns das Wetter heute mehr als deutlich. Während ich hier an meinem Schreibtisch sitze und diesen Beitrag tippe wechseln sich vor meinem Fenster Sonne, Schnee, weiße und graue Wolken und blauer Himmel in raschem Tempo ab. Total irre, denn vor wenigen Minuten gab es alles auf einmal. Die Sonne schien durchs Fenster und gleichzeitig tanzten winzige Schneeflöckchen im Sonnenlicht…
Meiner Meinung nach ist der Frühling mehr als überfällig und ich warte ganz gespannt auf die kommende Woche, in der sich das Wetter angeblich deutlich frühlingshafter geben soll (mal sehn, ob dem wirklich so ist!). Bis es soweit ist, hole ich mir eben den Frühling auf den Teller. Und was könnte es da köstlicheres geben, als einen frischen Salat voll mit kleinen Leckereien?

Frühlingssalat mit Saibling 1

Als Herr S. und ich letzte Woche über den Wochenmarkt geschlendert sind, haben uns jede Menge frische Produkte Lust auf die Frühlingsküche gemacht. Die frischen und zarten Kräuter, junge Möhren, knackig frische Salatköpfe, die ersten Spargelstangen und Rhabarberstangen (noch sind sie zu teuer…), frischer Lauch und Frühlingszwiebeln und junger Spinat… Ein wunderbarer Anblick! Ich liebe es über den Markt zu gehen und sich von den saisonalen und regionalen Produkten inspirieren zu lassen. Und so kam mir auch die Idee für diesen sehr einfachen, aber dennoch unglaublich leckeren Frühlingssalat Deluxe.
Warum Deluxe werdet ihr euch fragen…?

Frühlingssalat mit Saibling 2

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, wandern jede Menge feine Köstlichkeiten in den Salat. Neben Kopfsalatblättern dürfen knackige Kirschtomaten, kleine Artischockenherzen, Stücke vom geräucherten Saiblingsfilet und Putenstreifen im aromatischen Joghurt-Kräuter-Dressing baden. Ihr könnt den Salat natürlich auch mit Zutaten eurer Wahl verfeinern. Sehr gut zu diesem Dressing passen auch Mini-Mozzarella-Kugeln, Gurke, geraspelte Möhre, halbgetrocknete Tomaten, schwarze Oliven, Thunfisch, Garnelen oder Räucherlachs. Auch bei der Wahl der Salatblätter sind euch natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich bewusst für den eher milden Kopfsalat entschieden, denn so können die herrlichen Aromen und Geschmäcker der anderen Zutaten in Vordergrund treten. Wer es lieber etwas würziger mag, kann noch etwas Rucola, Sauerampfer oder Pflücksalat untermischen. 

An dieser Stelle möchte ich kurz etwas zu den absolut genialen Kirschtomaten schreiben. Ich habe bei meinem Lieblings-Marktstand diese Honey Kirschtomaten entdeckt. Sie sind zwar recht teuer, schmecken aber wunderbar aromatisch. Gerade zu Insalata Caprese oder in diesem Salat sind die richtig gut! Ihr könnt ja mal Ausschau halten, vielleicht gibt’s bei euch in der Region auch solche oder ähnliche Tomaten. Es lohnt sich wirklich! 😉

Das Dressing ist ein absolutes Blitz-Dressing. Man muss einfach nur Joghurt mit einem Klecks Crème Fraîche in einen hohen Rührbecher geben. Dann kommt Geschmack hinzu und zwar in Form von grob zerkleinerten Kräutern und einer halben Knoblauchzehe. Bei den Kräutern dürft ihr euch wild austoben und das hernehmen, was euch schmeckt. Besonders fein finde ich eine bunte Mischung aus Kerbel, Schnittlauch, Basilikum, Petersilie und etwas Minze. Ihr könnt aber auch Dill oder andere Kräuter untermischen. Die Kräuter werden einfach zusammen mit dem Joghurt fein gemixt (Pürierstab) und dann wird das Dressing nur noch mit Zitronensaft, Salz und etwas frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abgeschmeckt – fertig!

Joghurt-Kräuter-Dressing

Dieses Dressing bereite ich immer in größerer Menge zu und fülle es anschließend in ein sauberes Schraubglas. So hält sich das Dressing über mehrere Tage im Kühlschrank frisch und man hat stets ein frisches Dressing für den Salat.
Genauso mache ich das übrigens mit meinen anderen Salat-Dressings. Bei einer Vinaigrette aus Öl und Essig muss man das Glas dann vor Gebrauch nur gut schütteln, damit sich Öl und Essig wieder miteinander verbinden.

Frühlingssalat mit Saibling

Und nun noch ein paar Worte zum geräucherten Saiblingsfilet, das bei mir in den Salat wandert.
Unser Metzger verkauft – zu meinem Glück – frisch geräucherte Fischspezialitäten wie Saiblingsfilet, Forelle und Lachsforelle. Die geräucherten Fische haben natürlich ihren Preis, aber es lohnt sich absolut, gerade für z.B. diesen Salat.
Saibling ist meiner Meinung nach ein wunderbarer Fisch. Das zart rosafarbene Fleisch schmeckt in Verbindung mit dem Kräuter-Joghurt-Dressing einfach nur himmlisch! Wenn ihr keinen Saibling bekommt, könnt ihr genauso gut auf Forelle zurückgreifen. Das schmeckt auch sehr lecker.

Frühlingssalat Deluxe
Portion(en) 2
Zubereitungszeit
20 min
Koch-/Backzeit
10 min
Gesamtzeit
20 min
Zubereitungszeit
20 min
Koch-/Backzeit
10 min
Gesamtzeit
20 min
Für den Salat
  1. 100 g Blattsalate (z.B. Kopfsalat)
  2. 10 Kirschtomaten
  3. 6 Artischockenherzen (in Öl eingelegt, abgetropft)
  4. 200 g geräuchertes Saiblingsfilet
  5. 150 g Putenbrustfilet
  6. etwas Öl zum Anbraten
  7. 8 Mini-Mozzarella-Kugeln (nach Belieben)
Kräuter-Joghurt-Dressing*
  1. 250 g Joghurt (1,5%)
  2. 2 EL Crème Fraîche (oder Crème Légère)
  3. 3 EL frisch gehackte Kräuter: Basilikum, Schnittlauch, Kerbel, Petersilie...
  4. 1/2 Knoblauchzehe, frisch
  5. einige Spritzer Zitronensaft, frisch gepresst
  6. Salz
  7. schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Zubereitung
  1. Blattsalate waschen und gut trocken schleudern. Kirschtomaten waschen und zusammen mit den Artischockenherzen vierteln. Saiblingsfilet in mundgerechte Stücke zupfen, Mozzarella-Kugeln nach Belieben halbieren.
  2. Für das Putenbrustfilet etwas Öl in einer kleinen, beschichteten Pfanne erhitzen und das Filet am Stück darin goldgelb anbraten. Filet etwas auskühlen lassen, währenddessen das Dressing zubereiten.
  3. Für das Dressing: Joghurt, Crème Fraîche, Kräuter und grob zerkleinerte Knoblauchzehe in einen hohen Rührbecher geben und mit dem Pürierstab fein aufmixen. Das Dressing mit einigen Spritzern Zitronensaft, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
  4. Das Putenbrustfilet in kleine Stücke oder Streifen schneiden und zusammen mit den Saiblingsstücken und den restlichen Salat-Zutaten in eine große Schüssel geben und mit beliebiger Menge des Dressings vermischen.
  5. Dazu schmeckt frisches Vollkornbaguette oder ein Bauernbrot.
Tipp
  1. * das Dressing ergibt ca. 6 Portionen. Restliches Dressing einfach in ein Schraubglas geben und im Kühlschrank aufbewahren - es hält sich mehrere Tage frisch.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Mit diesem Salat wünsche ich euch nun Frohe Ostern!
Möge der Frühling kommen ♥

Souvlaki-Spieße mit Griechischem Joghurt {Reklame}

Herrlich! Diese Sonnenstrahlen, die gerade durch das geöffnete Fenster auf meinen Schreibtisch scheinen. Von draußen dringt Vogelgezwitscher und das Geräusch einer elektrischen Baumsäge in unsere Wohnung und ich weiß, der Frühling steht vor der Tür. Neben mir steht ein großer Pott Cappuccino mit cremigstem Milchschaum und ein Hauch Kakao oben drauf… Glück pur!
Und weil es gerade so schön ist, möchte ich gerne mit dem heutigen Rezept die Sonne und das Frühlingsgefühl festhalten. Vielleicht gelangt ein Hauch von Frühling ja so auch in die Ecken Deutschlands, wo es gerade nicht ganz so sonnig ist…

Souvlaki 3 WZ

Souvlaki mit Griechischem Joghurt WZ

Heute gibt es Souvlaki-Spieße mit Griechischem Joghurt und dazu möchte ich euch meine neue Emaille-Bratpfanne vorstellen, die ideal für diese Spieße geeignet ist. Wer von euch kocht bzw. backt mit Emaille-Geschirr? Was für Erfahrungen habt ihr bereits damit gemacht?
Ich finde dieses Material einfach genial. Egal ob Kuchen, Saucen, Schmorgerichte oder Ofengerichte… es lässt sich einfach alles problemlos darin zubereiten. Ich durfte drei Produkte aus der Pastell-Serie der Firma Riess testen.

Souvlaki-Spieße 2 mit WZ

Souvlaki mit Griechischem Joghurt 1 WZ

Die Bratpfanne habe ich in hellblau und sie ist optisch natürlich ein absoluter Hingucker. Deshalb eignet sie sich auch sehr gut, um das fertig zubereitete Gericht direkt in der Bratpfanne auf den Tisch zu bringen. Besonders gut gefällt mir, dass sie nach dem Gebrauch absolut einfach zu reinigen ist. Sogar hartnäckige Fett und Bratenansatz-Rückstände lassen sich nach kurzem Einweichen problemlos mit einem weichen Spültuch entfernen. Bei so manch anderen Brat- und Auflaufformen musste ich da schon richtig schön schrubben… Ebenfalls toll – gerade bei den Spießen, die ja im Ofen gegart werden – ist, dass das Fleisch nicht am Boden ansetzt und festklebt. Das ist wichtig, denn die Spieße werden nicht gewendet, wie man es üblicherweise beim Anbraten in der Pfanne tun würde. Ein weiterer Punkt, der mir am Kochen mit Emaille sehr gut gefällt ist, dass man im Verhältnis recht wenig Fett zum Anbraten und Garen benötigt. Das schadet ja nie, oder?

Emaille-Geschirr

Und nun zum Rezept: Für die Souvlaki-Spieße nehme ich immer eine Mischung aus verschiedenem Schweinefleisch her. Die besteht aus je 1/3 Schweinefilet, Schweinelende und Oberschale vom Schwein. So werden die Spieße etwas abwechslungsreicher. Natürlich könnt ihr aber auch bei einer Fleischsorte bleiben, ganz wie ihr mögt. Das Fleisch für die Spieße benötigt ca. 1 bis 3 Stunden Zeit zum Marinieren. Die Zeit passt ihr einfach beliebig an euer Zeitfenster an. Für die Marinade wird etwas Olivenöl mit Zitronensaft und verschiedenen Gewürzen zusammengerührt. Und dann fehlen nur noch ein paar Stücke Paprika, da nehme ich am liebsten ein Mix aus roter, grüner und gelber Paprika her. Zum Schluss noch rote Zwiebel in Stücke geschnitten und fertig.

Souvlaki-Spieße mit Griechischem Joghurt
ergibt ca. 6-8 Spieße , Zeit zum Marinieren: 1-3 Stunden
Zubereitungszeit
20 min
Koch-/Backzeit
20 min
Zubereitungszeit
20 min
Koch-/Backzeit
20 min
Für die Souvlaki-Spieße
  1. je 200 g Schweinefilet, Schweinelende und
  2. Oberschale vom Schwein
  3. 1/2 rote Paprikaschote, in groben Stücken
  4. 1/2 gelbe Paprikaschote, in groben Stücken
  5. 1/2 grüne Paprikaschote, in groben Stücken
  6. 1 rote Zwiebel, in Stücken
  7. 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  8. 5 EL Olivenöl
  9. 2 EL Zitronensaft, frisch gepresst
  10. 1/2 TL Thymian, getrocknet
  11. 1/2 TL Rosmarin, getrocknet
  12. 1/2 TL Oregano, getrocknet
  13. 1/2 TL Majoran, getrocknet
  14. Salz, Pfeffer
  15. eine Prise geräuchertes Paprikapulver
  16. etwas Chilipulver, nach Belieben
  17. einige Rosmarinzweige, frisch
Für den Griechischen Joghurt
  1. 1 Becher Griechischer Sahnejoghurt
  2. 1 handvoll frische, gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Minze, Thymian...)
  3. 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  4. etwas Olivenöl
  5. etwas Zitronensaft, frisch gepresst
  6. Außerdem: Schaschlik-Spieße
Zubereitung
  1. Die Schaschlik-Spieße ca. 20 Minuten in kaltes Wasser legen, dann verbrennen sie später im Ofen nicht.
  2. Das Fleisch von Fett und Sehnen befreien und in grobe Würfel von ca. 2-3 cm Größe schneiden. Für die Marinade, das Olivenöl mit dem Zitronensaft und den restlichen Zutaten für die Marinade in einer Schüssel verrühren. Das Fleisch in die Marinade geben, alles gut vermengen und mit Frischhaltefolie abgedeckt für ca. 1-3 Stunde(n) in den Kühlschrank stellen.
  3. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Fleisch, Paprika und Zwiebel abwechselnd auf die Spieße stecken. Die Spieße nebeneinander in eine Auflauf- oder Bratform setzen, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Rosmarinzweigen belegen. Spieße im Ofen (Mitte) bei 200°C ca. 15-20 Minuten garen.
  5. Währenddessen kann der Griechische Joghurt zubereitet werden. Den Joghurt in einer Schüssel glatt rühren und mit Knoblauch, etwas Zitronensaft, einigen Tropfen Olivenöl und den Kräutern vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen, fertig.
  6. Die Spieße aus dem Ofen nehmen und mit dem Griechischen Joghurt servieren.
Tipp
  1. Besonders gut dazu schmeckt frisches Baguette oder Landbrot.
  2. Wenn ihr mögt, könnt ihr den Griechischen Joghurt zusätzlich mit roten Zwiebelwürfeln und etwas Dill verfeinern.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Ich wünsche euch viel Spaß beim Souvlaki-Spieße-Essen und hoffe, ihr habt noch einen schönen Abend!

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit www.riess.at entstanden. Meine Meinung bleibt davon natürlich wie immer unberührt.

Spanische Tomatencreme {Reklame}

Draußen ist es kalt und der Schnee bedeckt Dächer und Bäume. In den letzten Tagen haben wir uns Gedanken über den diesjährigen Sommerurlaub gemacht und dabei habe ich mir gewünscht, dass ich mich doch einfach aus dem kalten Winter wegbeamen könnte… Nun ja, so einfach ist das leider nicht und deshalb holen wir uns eben den Sommer auf den Teller, oder? Und was könnte mehr Sommer sein, als Spanien, Meer und Tapas?
Heute möchte ich euch ein Rezept vorstellen, welches ein Klassiker unter den spanischen Tapas ist. Ich selbst liebe diese spanischen Tapas, wie ihr ja sicherlich schon wisst, denn die vielen kleinen Gerichte lassen sich so herrlich miteinander kombinieren! Mir gefällt einfach die Art Tapas zu essen… hier mal ein Häppchen, da ein Bissen, dazwischen ein kräftiger Schluck Sangria und zum Schluss eine große Portion Churros mit Schokoladensauce!

Diese Tomatencreme wird wohl in fast allen Tapasbars und Tapasrestaurants serviert werden, denn sie schmeckt hervorragend zu ofenfrischem Brot und zu vielen Tapas, wie z.B. gebratenem Gemüse, Croquetas, Serrano Schinken, Oliven und Manchegokäse.
Die Creme ist blitzschnell zubereitet, man sollte hierbei allerdings ein wichtiges Detail nicht vergessen: Die Eiswürfel unter die Creme mixen! Nur so bekommt sie ihre typische Konsistenz und die Eiswürfel verhindern zugleich dass die Creme beim Mixen zu warm wird.
Wenn ihr die Creme nicht direkt essen möchtet, könnt ihr sie bis zum Verzehr mit Folie abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

Crema de Tomate

Da es bei uns für ein Fest die Tomatencreme gleich in großer Menge gab, habe ich sie in meinem neuen Küchenmaschinen-Aufsatz für den Pürierstab Multiquick 7 MQ 745 Aperitive von Braun zubereitet.
Der Küchenmaschinen-Aufsatz ist mit einem Fassungsvermögen von 1,5 l ideal für größere Mengen. Ausgestattet mit einem Schneidemesser, zwei Raspeleinsätzen (grob & fein) und einer Schneidscheibe ermöglicht dieser Aufsatz mühelos das Zerkleinern und Mixen von sämtlichen Speisen. Besonders praktisch finde ich die Einfüll-Öffnung, durch die bei laufendem Motor weitere Zutaten zugegeben werden können. Einziges – kleines – Manko ist, dass der Aufsatz auf Grund seiner Größe viel Stauraum im Küchenschrank benötigt. Aber darüber kann ich dank unserer neuen Küche hinweg sehen. 😉

Braun Küchenmaschine
(Bild: Braun)

Spanische Tomatencreme
1 Ei
2 Scheiben Weißbrot
320 g Tomaten
1 Knoblauchzehe
6 EL Olivenöl
1 EL Sherryessig oder Balsamicoessig
Salz & Pfeffer
3 Eiswürfel

Das Ei in einem kleinen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und ca. 5 Minuten kochen. Anschließend abschrecken, abkühlen und pellen.
Nun das Ei fein hacken. Die Tomaten waschen, von den Stielansätzen entfernen und grob hacken.
Die Brotscheiben etwas zerzupfen und mit den Tomaten, der Hälfte vom Ei, dem Knoblauch, Olivenöl, Essig und den Gewürzen in die Küchenmaschine geben. Eiswürfel dazugeben und alles fein mixen.
Die Creme in eine Schüssel füllen und mit dem restlichen, gehackten Ei bestreuen.

Holt euch den Sommer auf den Teller!
Noch mehr passende Tapas-Rezepte gibt es hier.

Zucchini-Spaghetti

Wie ihr ja bereits wisst, liebe ich Pastagerichte in allen Varianten!
Doch es muss nicht immer Pasta aus herkömmlichem Nudelteig sein. Vor ein paar Wochen habe ich das erste Mal diese Gemüse-Variante ausprobiert. Hier werden ganze Zucchini mit einem speziellen Spiralschneider in lange „Spaghetti“ geschnitten. Man kann diese Nudeln dann je nach Belieben mit einer cremigen Sauce, z.B. alla carbonara oder mit einer Lachs-Sahne-Sauce zubereiten. Ich habe meine Zucchini-Spaghetti mit einer fruchtig-würzigen Tomatensauce gegessen, denn ich wollte die Tomaten-Vielfalt im Sommer so richtig auskosten.

Für die Zucchini-Spaghetti nehmt ihr am besten schöne, feste Zucchini her. Ich bevorzuge kleine Exemplare, da diese im Geschmack einfach viel leckerer und aromatischer sind. Hübsch wird’s, wenn ihr gelbe und grüne Zucchini mischt.
Ich finde dieses Spaghetti-Gericht ideal für ein schnelles, kohlenhydratarmes Abendessen, denn das Gemüse ist schnell geschnitten und eine feine Sauce schnell gekocht.
Allerdings benötigt ihr für diese Nudeln einen speziellen Spiralschneider. Es gibt kleine Schneider, die nach dem Prinzip „Spitzer“ funktionieren. Die sind zwar praktisch, da klein, aber ich persönlich komme damit nicht ganz so gut zurecht und bekomme keine gleichmäßigen, langen Spaghetti aus dem Gemüse geschnitten.
Ich verwende für meine Gemüse-Spaghetti diesen Spiralschneider von Lurch.

Lurch Spiralschneider Spirali
(Bild: Lurch)

Pro
* schneidet schöne & lange Spaghetti
* leichte Verarbeitung des Gemüses
* sehr scharfe Messer
* austauschbare Messereinsätze für unterschiedliche Ergebnisse
* leichte Reinigung

Contra
* sehr großes Gerät, nimmt einiges an Platz in Anspruch (für Verstauung)
* optisch könnte man noch etwas mehr rausholen 😉

Fazit: Wer oft Gemüse und Obst schneiden möchte und viel Platz in der Küche/Speisekammer hat ist mit diesem Spiralschneider bestens bedient.

Zucchini-Spaghetti mit Tomatensauce

Und nun zum Rezept, das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Für 2 Personen
400-500 g Zucchini
1 EL Olivenöl
1 Rezept Sugo di Pomodoro oder diese Sauce
1 Hand voll frische, gehackte Kräuter (Basilikum, Petersilie, Oregano)
etwas Parmesan

Die Zucchini mit dem Spiralschneider in lange Spaghetti schneiden.
Die Sauce in einer großen Pfanne aufkochen lassen, das Olivenöl und die gehackten gehackten Kräuter unterrühren. Dann die Zucchini-Spaghetti hinzugeben und ca. 2 Minuten in der Sauce köcheln lassen.
Die Zucchini-Spaghetti mit der Sauce auf Teller geben und etwas frischen Parmesan darüber hobeln.

Lasst es euch schmecken!