Mini-Donuts mit Zuckerstreuseln

So. Nun ist das Jahr in knapp 2 Tagen zu Ende und wenn ich ein Resümee für meinen Foodblog ziehe, dann fällt 2015 im Vergleich zu den Jahren davor, in denen ich deutlich mehr Rezepte & Co gebloggt habe, nicht ganz so gut aus. 2015 war einfach viel los im Leben 1.0 und das Bloggerleben 2.0 musste ein wenig zurück stecken. Ich bin gespannt, wie es 2016 wird! 😉

Der Weihnachtsstress ist rum und die Tage zwischen den Jahren gehen bei uns ziemlich ruhig an. Und das ist auch gut so, denn 2016 startet mit neuen Projekten, auf die ich mich sehr freue.
An Weihnachten gab es bei uns dieses Jahr sehr feines Essen. Essen, das so ganz und gar nicht klassisch Weihnachten ist! An Heilig Abend haben wir uns Hähnchen-Saltimbocca mit gratinierter Polenta und mediterranem Ratatouille-Gemüse schmecken lassen und am 1.Weihnachtsfeiertag gab es im Kreise der Familie inkl. Verwandtschaft superleckere Ravioli, dreierlei gefüllt mit Hackfleisch-, Zitronen-Lachs- und Spinat-Ricotta-Füllung. Dazu eine fruchtige Tomatensauce, Basilikum-Mandel-Pesto und eine aromatische Salbeibutter. Bei den Ravioli war ich optimistisch experimentierfreudig und es wurde belohnt! Ich habe die ca. 90 Ravioli am Wochenende vor Weihnachten von Hand zubereitet, sofort auf Schneidebrettern einzeln eingefroren und dann in Boxen verpackt. Tiefgekühlt haben sie glücklicherweise die Autofahrt von München nach Stuttgart unversehrt überstanden und waren dann herrlich lecker, nachdem sie im siedenden Salzwasser für ca. 8 Minuten gebadet haben. 😉
Was gibt es bei euch traditionell an Weihnachten so?

Mini-Donuts mit Zuckerstreuseln

Ich möchte mich aber nicht aus 2015 verabschieden, ohne, dass ich euch noch das Rezept für die süßen Mini-Donuts mit Zuckerstreuseln gezeigt habe. Das Rezept funktioniert leider nur mit einem Donutmaker. Aber wenn ihr den habt, dann habt ihr blitzschnell kleine, feine Donuts gezaubert. Die passen natürlich auch ideal zum Silvesterbuffet oder zum Neujahrsbrunch, falls ihr dafür noch was Süßes benötigt.
Die Donuts sind noch leicht weihnachtlich angehaucht, denn in den Teig kommt eine Prise Zimt. Das ruft bei mir immer Weihnachtsfeeling hervor! 😉
Glasieren könnt ihr die Donuts nach Herzenslust. Ich habe mich für zweierlei Varianten entschieden und habe meine Donuts mit Zartbitterkuvertüre und mit weißer Kuvertüre überzogen. Zum Schluss habe ich süße, bunte Zuckerstreusel auf die Donuts gestreut. Anstelle der Zuckerstreusel könnt ihr aber auch Kakaosplitter, Kokosflocken, gehackte Nüsse oder Zuckerperlen drauf streuen.

Mini-Donuts mit Zuckerstreuseln
Für ca. 18-20 Mini-Donuts
Zutaten
  1. 25 g Butter, geschmolzen
  2. 50 g Zucker
  3. 15 g Rohrzucker
  4. Mark von 1/2 Vanilleschote
  5. 1 Ei (M)
  6. 75ml Milch
  7. 120 g Mehl
  8. 1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  9. 1/2 Päckchen Backpulver
  10. 1 Prise Salz
  11. 1/4 TL Zimtpulver
  12. 1/2 TL abgeriebene Zitronenschale (Bio-Zitrone)
  13. 100 g Kuvertüre (Zartbitter, Vollmilch oder weiße)
  14. Zuckerstreusel
Zubereitung
  1. Die Butter mit Zucker, Rohrzucker und Vanillemark in einer großen Schüssel schaumig aufschlagen, dann das Ei und die Milch unterrühren.
  2. Mehl, Vanillepuddingpulver, Backpulver, Salz, Zimt und Zitronenschale in einer zweiten Schüssel mischen und Löffelweise mit einem Kochlöffel unter den Teig rühren. Solange rühren, bis sich alle Zutaten gut vermischt haben.
  3. Den Donutmaker ggf. einfetten und den Teig portionsweise in die Mulden füllen und die Donuts backen.
  4. Kuvertüre hacken und überm Wasserbad schmelzen. Die geschmolzene Kuvertüre in ein hohes, breites Gefäß (z.B. ein Tumbler) geben und die Donuts nacheinander kurz in die Kuvertüre tauchen, bis sie an der Oberfläche vollständig mit Kuvertüre überzogen sind. Die Donuts mit den Zuckerstreuseln verzieren.
Tipp
  1. Klappt nur im Donutmaker!
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Falls ihr noch ein paar Tipps für euer Silvesterbuffet braucht, schaut doch mal hier oder hier vorbei.
Viel Spaß bei der Silvesterparty und einen guten Start ins neue Jahr 2016! ♥

Zwetschgentörtchen

Heute schaffe ich endlich mal wieder einen Blogbeitrag.
Zur Zeit ist im Leben 1.0 viel los und ich komme nicht so häufig zum Bloggen, wie ihr das aus vorigen Monaten von Schätze aus meiner Küche kennt. Damit bin ich persönlich nicht ganz so zufrieden, aber manchmal muss man die Dinge einfach so nehmen, wie sie kommen. Da haben andere (auch schöne) Projekte einfach Vorrang und oberste Priorität. 😉
Und dann kommt noch hinzu, dass ich in den letzten Wochen Urlaub hatte und da ja bekanntlich alles nicht so ganz in geregelten Zügen abläuft. Wir waren viel an Badeseen in der Münchner Umgebung, hatten Freunde zu Besuch und wir waren endlich (!) mal wieder bei IKEA! Ich habe wunderschöne neue Wassergläser und Kaffeebecher, neue Kissenbezüge, einen wunderbaren neuen Plaid für unser Sofa und noch ein bisschen Kleinkram (Deko & Co) gekauft – Herr S. konnte es absolut nicht verstehen!

Herr S.: „Aber wir haben doch noch richtig schöne Gläser! Wozu brauchen wir denn SCHON WIEDER neue??“
Ich: „Die haben weiße Schlieren von der Spülmaschine und sehen einfach nicht mehr hübsch aus! Außerdem haben wir die vor mehr als fünf Jahren gekauft! Was heißt hier also SCHON WIEDER?“
Herr S.: „Gut. Neue Gläser, aber sonst nichts Neues, ok?“
Ich: „Ich wollte noch neue Kaffeebecher kaufen… Diese hier… Die passen toll zur neuen Deko, die ich im Wohnzimmer machen möchte.“
Herr S.: „Neue Deko? Du hast doch erst alles schön eingerichtet…??“
Ich: „Da muss immer mal was Neues hin… Außerdem kommt der Herbst und ich hätte gerne alles in schwarz-weiß…“
Herr S.: „Schwarz-Weiß??!! Oh bitte nicht…“

Da hatte ich also Herrn S. Meinung zu meinen Ideen… Ich habe sie dennoch umgesetzt.
Allerdings haben wir uns nach dieser Konversation (die man so bekanntlich immer irgendwo bei IKEA zwischen Paaren zu sehen bekommt) in der Markthalle auch getrennter Wege auf die Suche nach dem was wir brauchten bzw. wollten gemacht…
Gut für mich, denn ich konnte all das kaufen, was ich mir in den Kopf gesetzt hatte und wer hätte es gedacht, Herr S. gefällt das neu gestaltete Wohnzimmer richtig gut und er trinkt am häufigsten aus den neuen Kaffeebechern! 😉

Am Dienstag geht’s nun wieder in geregelten Bahnen zu, denn die Fachakademie geht wieder los und auch Herr S. muss wieder an der Schule unterrichten, denn die bayrischen Schulferien sind dann um.
Ich hoffe ganz arg, dass ich dann wieder regelmäßiger zum Bloggen komme! Für nächste Woche habe ich auf jeden Fall noch das neue Buch von Linda Lomelino in der Rezension für euch hier auf dem Blog!

Und nun zum Zwetschgentörtchen! ♥

Zwetschgentörtchen

Heute habe ich aber passend zum Herbst traumhaft leckere Zwetschgentörtchen für euch. Die sind schnell gemacht, total easy und schmecken himmlisch! Durch den Mürbeteig knusprig und mit einem Klecks Schlagsahne wird’s erst so richtig lecker!
Die Törtchen habe ich aus einem klassischen Zwetschgenkuchen-Rezept abgewandelt. In der Mini-Variante eignen sie sich hervorragend als Mitbringsel oder sind ideal für ein spätsommerliches Picknick!
Meine Zwetschgentörtchen habe ich mit Streuseln und Mandelstiften im Muffinblech gebacken. Alternativ zu den Mandelstiften könnt ihr sie aber auch mit Kokosraspeln oder Mandelblättchen backen, ganz wie und was ihr mögt.
Anstelle von Zwetschgen schmecken um diese Jahreszeit auch Pfirsiche. Mit denen könnt ihr die Törtchen ebenso belegen und im Ofen backen. Schmeckt dann ein bisschen wie Pfirsich-Crumble… himmlisch!

Zwetschgentörtchen
für 12 Stück
Zubereitungszeit
45 min
Koch-/Backzeit
25 min
Gesamtzeit
1 hr 10 min
Zubereitungszeit
45 min
Koch-/Backzeit
25 min
Gesamtzeit
1 hr 10 min
Zutaten
  1. Für den Mürbeteig
  2. 250 g Mehl
  3. 125 g kalte Butter, in Flöckchen
  4. 90 g Puderzucker
  5. 1 Päckchen Vanillezucker
  6. 1 Ei
  7. 1 Prise Salz
  8. ½ EL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  9. 12 große Zwetschgen
  10. 3 EL Mandelstifte
  11. Für die Streusel
  12. 75 g Mehl
  13. 50 g Puderzucker
  14. 1 Päckchen Vanillezucker
  15. 50 g kalte Butter
  16. Außerdem
  17. Muffinblech
Zubereitung
  1. Alle Zutaten für den Mürbeteig in eine große Rührschüssel geben und mit den Händen rasch zu einem glatten, festen Teig verkneten. Teig zur Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für ca. 30 Min. in den Kühlschrank legen.
  2. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Mulden eines Muffinblechs mit Butter einfetten.
  3. Die Zwetschgen waschen, entkernen und vierteln.
  4. Für die Streusel, das Mehl mit Puderzucker, Vanillezucker und kalter Butter in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln verkneten.
  5. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und in 12 Kugeln teilen. Die Kugeln auf die Mulden des Muffinblechs verteilen, flach drücken und mit den Fingern an den Wänden der Mulden zu Rändern hochziehen. Die Böden mit je vier Zwetschgen-Vierteln belegen und mit den Streuseln und Mandelstiften bestreuen. Die Streusel leicht festdrücken und die Törtchen im Ofen (Mitte) in ca. 20-25 Min. backen. Törtchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und vorsichtig aus den Mulden heben.
Tipp
  1. Ihr könnt die Törtchen auch mit Hilfe von Papierförmchen im Muffinblech backen. So lassen sich die Törtchen später einfacher aus der Form lösen und die Törtchen sehen gleich noch hübscher aus.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Viel Spaß beim Backen!

Winter-Schokoladen-Törtchen

Die kalte Jahreszeit hat uns definitiv erreicht und der Winter steht so langsam vor der Tür!
Letzte Woche war ich aber dennoch etwas erschrocken, als ich vor den Pasing Arcaden stand und feststellen musste, dass das komplette Gebäude (innen und außen) bereits mit üppiger Weihnachtsdeko ausgestattet wurde. Irgendwie doch noch etwas früh, dachte ich mir zunächst… aber dann dachte ich daran, dass ja bereits in 2 Wochen der 1.Advent sein würde… 😉

Winter-Schokoladen-Törtchen

Wenn’s also schon weihnachtliche Deko gibt, warum dann nicht etwa ein Rezept für winterliche Schokoladen-Törtchen auf dem Blog?
Ich hab heute sehr feine, saftige Schokoladen-Törtchen mit Haselnuss, Kirschen, feinem Rum und Zimt für euch!
Die Idee für diese Törtchen habe ich gehabt, nachdem ich das Rezept für den dunklen Kirschkuchen bei Frl. Klein gesehen habe.

Winter-Schokoladen-Törtchen

Für 6-8 Winter-Schokoladen-Törtchen

125 g Butter
30 g Zucker
45 g brauner Zucker
einige Tropfen Vanilleextrakt
2 Eier (M)
115 g Mehl
1 Prise Salz
1/2 Päckchen Backpulver
50 g gemahlene Haselnüsse
2 EL Kakaopulver
1/2 EL Zimt
1 EL brauner Rum
75 g Chocolate Chips
200 g Schattenmorellen oder Sauerkirschen (Abtropfgewicht)
150 g Zartbitter-Kuvertüre

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen versehen.

Butter, beide Zuckersorten und Vanilleextrakt in eine Schüssel geben und dick cremig aufschlagen.
Eier unterrühren. Mehl, Backpulver, Salz, Haselnüsse, Zimt und Kakaopulver vermischen.
Mehlmischung unter die Butter-Ei-Masse rühren. Zum Schluss Rum, Kirschen und Chocolate Chips vorsichtig unterheben.

Den Teig ca. 3/4 hoch in die Muffinförmchen füllen und die Törtchen im Ofen (Mitte) in ca. 20-25 Minuten backen.
Fertig gebackene Törtchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Kuvertüre grob hacken, überm Wasserbad schmelzen und die Törtchen damit überziehen. Nach Belieben mit einigen Kirschen und Schokoladenspänen verzieren.

Eure ♥
Marie

Backen mit Leila {Buch-Rezension}

Wer kennt sie nicht: die süßen Schaumküsse, bestehend aus Waffel, luftiger Schaummasse und knackiger Schokolade. Der Traum aller Kinder, und auch wir Großen essen sie doch noch sehr gerne, oder? Ich jedenfalls stehe total auf die kleinen Schokoküsse, wahlweise in hell oder dunkel.
Warum ich hier nun von Schokoküssen schreibe? Ich möchte euch heute ein geniales Rezept von Leila Lindholm zeigen. Bei diesem Rezept wird auf feinen Kuchenteig eine luftige Eiweiß-Zuckermasse (wie bei den Schaumküssen) gespritzt und diese dann mit Schokolade überzogen.

Aber nun der Reihe nach. Das Rezept stammt nämlich aus einem genialen Buch. Ich durfte euch vor einiger Zeit bereits den Titel Noch ein Stück von der Schwedischen (TV-)Köchin und Kochbuch-Autorin Leila Lindholm vorstellen. Heute stelle ich euch ein weiteres Buch mit dem Titel Backen mit Leila vor. Der Titel ist 2009 im AT Verlag erschienen.

Leila Lindholm AT Verlag Backen mit Leila
(Bild: AT Verlag, Backen mit Leila, Leila Lindholm, ISBN: 978-3-03800-459-2)

Dieses Buch ist ein wahrer Schatz! Genau so, wie ich Koch- bzw. Backbücher liebe: übersichtlich, voller Inspirationen, tollen Rezepten und wunderschönen Fotos, vielen Tipps – rundum gelungen.
Durch die vielen Farbfotos, lässt sich das Buch wie ein wunderbarer Bildband durchblättern. Die Rezepte sind sehr übersichtlich gestaltet und gut in einzelnen Schritten beschrieben. Alle Rezepte, die ich bislang von Leila Lindholm aus den Büchern ausprobiert haben, sind mir reibungslos gelungen.
Besonders toll finde ich, dass es bei vielen Rezepten ein Grundrezept und ganz viele Variationen gibt. Zum Beispiel bei den Scones. Neben dem Grundrezept gibt’s hier 9 Varianten wie z.B. die Blaubeer-Scones mit Zitrone, Schokoladen-Scones, Erdbeer-Scones mit Walnüssen und Kokos-Scones mit Limette. So ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Das Buch ist in mehrere Kapitel aufgeteilt. Wir finden Rezepte für Kekse, Kuchen, fruchtige Tartes und Streuselaufläufe, Cupcakes und Muffins, Torten, Biskuit und Baiser-Gebäck, Hefegebäck, helles und dunkles Brot, Saucen, Cremes, Marmeladen und Saft.

Genial finde ich die beiden Kapitel, in denen Leila zeigt, wie man ganz einfach frisches Brot backen kann. Es gibt Rezepte für helles Brot, wie z.B. die Klassiker Baguette, Tortano, Focaccia und Ciabatta. Auch hier sind wieder verschiedene Varianten angegeben. Sogar kleine Brioches und leckere französische Pain au Chocolat gibt es. Und dann ist das noch das zweite Brot-Kapitel, in dem es um dunkles Brot geht. Hier wird gezeigt, wie man z.B. einen Sauerteig herstellt, Roggenbrot und Dinkelbrötchen backt und ein klassisches Landbrot zubereitet.
Man findet garantiert für jeden Anlass das richtige Backrezept. Seien es bunte Muffins und Cupcakes, für den Kindergeburtstag, eine fein gefüllte Biskuitroulade für den Nachmittagskaffee, feines Teegebäck und Scones zur heißen Tasse Tee im Winter oder feine Brote für die Party oder den Brunch.

Und nun kommen wir wieder zurück auf die Schokoküsse vom Anfang, denn ich möchte euch jetzt aus diesem wunderbaren Buch das Rezept für die Spitzhut-Cupcakes zeigen. Beim Durchblättern habe ich mich sofort in diese Cupcakes verliebt und glücklicherweise gab es letzte Woche gleich einen passenden Anlass, zu dem ich diese kleinen Cupcakes backen konnte.
Das Rezept ist für 12 Cupcakes vorgesehen. Ich habe mich dazu entschieden, sie als Mini-Cupcakes zu backen. Hierfür bereitet man wie im Rezept den Teig für die Cupcakes zu und halbiert jeweils die Rezepte für die Baiserhaube und den Schokoladenüberzug. Dann erhält man ca. 40 Mini-Cupcakes mit Spitzhut.

Spitzhut Cupcakes Leila Lindholm

Für 12 Spitzhut Cupcakes

Für den Teig
3 Eier
200 g Zucker
1 TL Vanillezucker
50 g Butter
100 ml Sahne
2 EL kalter Kaffee (oder Espresso)
200 g Mehl
2 TL Backpulver
4 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
100 g Zartbitterschokolade (70%)

Für die Baiserhaube
6 Eiweiß
500 g Zucker
Saft von 1 Zitrone
2 TL Vanillezucker

Für den Schokoladenüberzug
350 g Zartbitterschokolade (70%)
3 EL neutrales Öl oder 20 g Kokosfett (Palmin)

Zubereitungszeit: 30-40 Minuten
Backzeit: 15 Minuten
Kühlzeit: 1,5 h

Zubereitung Teig
Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen und die Vertiefungen eines Muffinblechs mit Papierförmchen versehen.
In einer großen Rührschüssel die Eier, den Zucker, sowie den Vanillezucker schaumig aufschlagen.
In einem kleinen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Dann die Sahne und den Kaffee unter die geschmolzene Butter rühren und diese Mischung in die Ei-Masse einrühren.
In einer weiteren Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Kakaopulver und der Prise Salz mit einem Löffel vermischen und portionsweise unter den Teig heben. Nun die Schokolade in Stücke brechen und überm Wasserbad schmelzen. Die geschmolzene Schokolade unter den Teig rühren.
Den Teig auf die Förmchen verteilen, glatt streichen und im Ofen (Mitte) in ca. 15 Minuten backen.
Muffins herausnehmen und abkühlen lassen.

Für die Baiserhaube
Eiweiß mit Zucker und Zitronensaft in eine Schüssel (fürs Wasserbad geeignet) geben und mit dem Handmixer ca. 1 Minute aufschlagen.
Nun die Schüssel über ein siedendes Wasserbad setzen und die Eiweiß-Masse so lange aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das Eiweiß sollte steif sein. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen, den Vanillezucker einrühren und die Baisermasse noch ca. 3 Minuten weiter schlagen, dass die Masse schön fest wird und etwas abgekühlt ist.
Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf die Cupcakes spitz zulaufende Spiralen spritzen.
Die Cupcakes für ca. 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Baiserhaube fest wird.

Für den Schokoladenüberzug
Ein Wasserbad vorbereiten und die Schokolade mit dem Öl oder dem Kokosfett überm Wasserbad schmelzen. Die geschmolzene Schokolade in eine kleine, tiefe Schüssel füllen und leicht abkühlen lassen.
Die Cupcakes mit dem Spitzhut kopfüber in die geschmolzene Schokolade tauchen. Die überzogenen Cupcakes für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Hinweis: Die Cupcakes halten sich – in Frischhaltefolie verpackt – ca. 3 Tage im Kühlschrank.

Ein Rezept von Leila Lindholm aus dem Buch Backen mit Leila*.

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