Das Weißbrot…

Weißbrot … braucht etwas Zeit, ist dafür aber richtig lecker!!!

Brot backen: ist nicht so einfach, schmeckt nicht so gut wie vom Bäcker, wird niemals innen luftig-weich und außen schön knusprig …

Das dachte ich bisher immer vom Brotbacken! Bis ich mich zusammen mit meinem Freund dann doch ran getraut habe. Grund dafür war ein Sonntagmorgen, kein Brot und keine Semmeln im Haus. Frühstücken ohne Brot wollten wir nicht und dann „mussten“ wir also notgedrungen ein Brot backen. Mehl, Hefe, Wasser, Salz und Zucker – hat man eigentlich immer in der Küche. Also konnte es ja nicht so schwer sein.

Und siehe da, ein Brot gelingt auch ohne Brotbackmaschine und eigentlich muss man gar nicht viel machen! Kneten ist angesagt. Wer Aggressionen abbauen möchte, eine Fingermassage wünscht, kalte Finger oder einfach nur Spaß am Backen hat, ist mit diesem Rezept bestens versorgt. Und wer sich ans Brotbacken ran macht, wird garantiert mit einer herrlich duftenden Küche (Wohnung) und obendrauf natürlich mit dem leckeren Brot belohnt! Und nicht erschrecken: die Zeitangaben addiert, kommt man auf über 2 Stunden. Handarbeit ist allerdings nur 15-20 Minuten davon – der Rest erledigt sich von selbst! 😉

Mit jedem Brot, das wir gebacken haben, wurde das Backergebnis besser.
So machen wir unser Brot:

Für ein Brot (ca. 750 g)

250 g Weizenmehl (Typ 405)
250 g Weizenmehl (Tyo 550)
(wahlweise kann man auch 500 g Weizenmehl vom gleichen Typ nehmen.)
300 ml lauwarmes Wasser
1 1/2 Päckchen Trockenhefe
1 EL (Meer)salz
1 EL Zucker
etwas Mehl zum Bestäuben, und falls der Teig zu klebrig ist

Weißbrot aufgeschnittenSo geht’s:

Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde bilden. In die Mulde gießt man 150 ml des Wassers. Die Hefe, der Zucker und das Salz kommen dazu. Jetzt wird mit einem Löffel etwas Mehl (es muss ein Mehlrand verbleiben) vom Rand in die Mulde geschoben. Leicht Rühren, bis die Mischung in der Mulde mit dem Mehl zu einer zähflüssigen Masse verarbeitet ist. Nun das restliche Wasser dazugeben, das restliche Mehl von den Außenwänden in die Mulde schieben und den kompletten Inhalt der Schüssel mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. Das kann einige Minuten dauern. Sollte der Teig zu klebrig sein, einfach etwas Mehl dazugeben. Wenn er zu fest wird, etwas Wasser dazugeben. Das Endergebnis sollte ein glatter, geschmeidiger, nicht klebender Teig sein.
Jetzt ist Ruhen angesagt! Der Teig wird zu einer Kugel geformt und in die Schüssel gelegt. Mit etwas Mehl bestäubt und abgedeckt kommt er für ca. 30-45 Min. an einen warmen, bestenfalls feuchten Ort.

Währenddessen hat man Zeit für andere schöne Dinge! 🙂

Ist die Ruhezeit um, muss der Teig für ca. 2 Min. nochmals kräftig durchgeknetet werden. Am Besten den Teig in die Hände nehmen und von allen Seiten fest kneten.
Den Backofen auf ca. 220° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Jetzt kann der Teig zu einem Brot geformt werden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt werden. Den Teig wieder mit Mehl bestäuben und abdecken. Jetzt wird das Blech nochmals an einen warmen, feuchten Ort gestellt. Der Teig geht nun auf und bekommt so seine luftige Struktur.
Nach ca. 45 Min., die Abdeckung entfernen, der Länge nach oder kreuzweise leicht einschneiden, nach Belieben mit etwas mehr Mehl bestäuben und das Blech in den heißen Ofen (Mitte) schieben. Dort wird das Brot in ca. 10 Min. bei 220°C gebacken, danach auf 180°C runterschalten und das Brot in ca. 35-45 Min. fertig backen.
Und fertig ist das Weißbrot!!! 🙂

Brigitte-Weihnachtsbloggerei

Schon gesehen? Die Zeitschrift Brigitte veranstaltet auch in diesem Jahr wieder die „Brigitte-Weihnachtsbloggerei“. 

Was das ist? Hier zeigen kreative Bloggerinnen ihre schönsten Weihnachtsideen. Jeden Tag bis hin zu Heilig Abend gibt es jede Menge kreativer Ideen wie z.B. Rezepte, Buchtipps, Bastelideen… . Es macht wirklich großen Spaß durch die Weihnachtsbloggerei zu stöbern.
Schaut doch einfach mal rein. Wer noch auf der Suche nach einem individuellen Geschenk ist, wird dort bestimmt fündig. Heute gibt es z.B. eine Rezeptbox zum Selbstgestalten – entworfen von Bloggerin Nadine (Anmutig).

Hier geht’s zur Brigitte-Weihnachtsbloggerei:

BRIGITTE Weihnachts-Bloggerei

Schachtel für Plätzchen, Pralinen & Co

Zu Weihnachten verschenke ich dieses Jahr kleine Köstlichkeiten und Leckereien aus meiner Küche. Für die einen gibt es Schokoladenherzen am Holzlöffel. Diese kann man dann in heiße Milch tunken und dann entsteht eine leckere heiße Schokolade. Für andere gibt es Pralinen oder Plätzchen, Kräuteröl oder hausgemachte Nuss-Nugat-Creme… Ich weiß noch gar nicht, was ich alles machen werde – anfangen muss ich aber dieses Wochenende. 😉

Da Pralinen, Schokoladenherzen & Co schön verpackt werden wollen, habe ich eine kleine Schachtel gebastelt. Am Besten klappt es mit dickem Tonkarton. Ich habe welchen in unterschiedlichen Farben gekauft und bastel nun einige Schachteln daraus. Die sehen mit Bändern, Schleifen und kleinen Etiketten richtig hübsch aus und sind in Windeseile gebastelt.

Die Schablone für die Schachteln gibt’s hier:

Schachtel Schablone

Die Maße stehen auf der Schablone. Die Schablone auf Tonkarton übertragen – am Besten mit einem Geodreieck – ausschneiden, weiß-gepunktete Linien knicken, rote Linien einschneiden.

Geschenkschachtel Schablone gefalzt

Nun wird innen auf die langen Seitenteile (auf dem Bild rechts und links) Kleber aufgetragen und die kurzen Seitenteile an jeder Ecke darauf geklebt.

Die Schachtel sieht dann so aus: Geschenkschachtel offen

Jetzt kann die Schachtel beliebig gefüllt werden. Bei fettenden Pralinen, Keksen und Co legt man unten und zwischen jede Schichte ein Stück Pergamentpapier (Butterbrotpapier).

Die Schachtel bietet genügend Platz für ca. 16-20 Plätzchen oder ca. 30-35 Pralinen. Mit einem kleinen Etikett bestückt und einer schönen Schleife ist die Schachtel fertig zum Verschenken. 😉

Geschenkschachtel verschlossen mit Etikett

Geschenkschachtel mit Plätzchen