Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta

[DIESER BEITRAG ENTHÄLT WERBUNG FÜR AEG]

Herzlich Willkommen auch hier auf dem Blog im neuen Jahr 2018! Die letzten Tage war es hier ein bisschen ruhiger. Aber jetzt wo gestern die neue Arbeitswoche wieder begonnen hat, gibt es natürlich auch hier ein feines Rezept. Das Rezept, das ich heute für euch habe ist wohl eher ein Sonntagsrezept, aber dann wisst ihr ja schon, was ihr vielleicht am Wochenende kochen möchtet. Mein Rezept für Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta ist ganz unkompliziert und mit nur wenigen Schritten, zaubert ihr ein wirklich feines und farbenfrohes Gericht auf den Teller.

AEG Combo Hob Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger PolentaAEG Combo Hob Induktionskochfeld mit integriertem DunstabzugAEG Combo Hob Möhren glasierte Möhren

Aber zunächst möchte ich euch erst einmal noch mein neues Schmuckstück in der Küche vorstellen: die Combo Hob von AEG. Das ist unser Induktions-Kochfeld, das wir in der neuen Küche eingebaut haben. Bei der Planung unserer Küche war uns besonders wichtig, keine unschöne Dunstabzugshaube über dem Kochfeld zu haben. Wir wollten eine freie Fläche über dem Kochfeld, da wir es direkt zwischen den beiden Fenstern platzieren wollten. Die Combo Hob von AEG passt hier sowohl optisch als auch von der Größe her super hin. Mit Maßen von rund 50×80 cm ist das Kochfeld ziemlich breit, was aber auch aufgrund des integrierten Dunstabzugs so sein muss. In der Mitte des Kochfelds befindet sich nämlich eine runde Lüftung, die Dunstabzugshaube. Hier wird der Dunst, der beim Kochen entsteht ganz einfach ins Innere des Kochfelds und somit auch in den Unterschrank gezogen.

AEG Combo Hob Induktionskochfeld mit integriertem DunstabzugRinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger PolentaRinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta AEG Combo Hob

Bei der Combo Hob von AEG gibt es verschiedene Modelle. Wir haben uns für das Modell mit Umluftvariante entschieden. Die Luft wird durch einen Aktivkohlefilter gezogen und die gefilterte und gereinigte Luft entweicht auf Höhe der Sockelleiste durch einen kleinen Schlitz. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob es bei laufendem Abzug dann nicht sehr kühl an den Füßen wird. Sofern man den Abzug bis Stufe 4 von 9 laufen lässt, ist es keines Falls unangenehm. Sobald man allerdings etwas höher geht (was aber nur selten wirklich notwendig ist) ist der kühle Luftstrom doch deutlich spürbar und im Winter, wenn man sowieso kalte Füße hat etwas unangenehm. Warten wir mal auf den Sommer, da ist es dann bestimmt erfrischend.

AEG Combo Hob glasierte Möhren mit cremiger PolentaRinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta

Rein optisch ist das Induktions-Kochfeld wunderschön und passt toll in unsere neue Küche. Besonders gut gefällt mir, dass es keinen Rahmen gibt und dass sich das Kochfeld wirklich einfach über ein Touchfeld bedienen lässt. Toll finde ich auch, dass das Kochfeld auf der linken Seite eine Bridge-Funktion hat, so dass man auch einen größeren Bräter der Länge nach auf das Feld stellen kann und eine größere Hitzefläche bekommt. Die einzelnen Kochzonen auf dem gesamten Feld lassen sich separat voneinander ansteuern. Es gibt 9 Leistungsstufen und eine zusätzliche Power-Funktion, die das Wasser binnen Sekunden aufkochen lässt. Nach rund drei Monaten und täglicher Nutzung der Combo Hob von AEG können wir rundum ein sehr gutes Fazit ziehen. Störend sind für uns bisher nur die kühle Luft in höheren Abzugsleistungsstufen und das sehr hochfrequentierte Summen bei manchen Töpfen. Dieses ertönt bei manchen unserer Töpfe und Pfannen. Auch mit drei oder vier Kochzonen in Betrieb funktioniert der Abzug super und effizient. Das ist wirklich toll, denn unsere Küche ist zum Wohnzimmer hin komplett offen und da würden starke Gerüche aus der Küche stören.

AEG Combo Hob Induktionskochfeld mit integriertem DunstabzugRinderfiletsteak mit glasierten Möhren und cremiger Polenta

Die Rinderfiletsteaks mögen wir am liebsten schön rosa gegart. Das ist natürlich Geschmacksache und ihr könnt eure Steaks einfach bis zum gewünschten Garpunkt garen. Die Möhren bekommen einen schönen Glanz durch den Saft von Orangen und einer halben Zitrone. Der frische Orangensaft verleiht den Möhren eine herrliche süße, der Zitronensaft rundet die Möhren zusammen mit dem Thymian und dem Knoblauch zu einer feinen Beilage ab. Auch bei den Möhren müsst ihr ein bisschen schauen, wie lange ihr sie gart, je nach dem, ob ihr sie eher bissfest oder etwas weicher haben möchtet. Die Zubereitung der Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta macht auf der neuen Combo Hob sehr viel mehr Spaß als auf meinem alten Kochfeld. Es ist einfach mehr Platz zum Kochen da und man kann dank Induktion super einfach die Hitze punktgenau regulieren.

Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta

Und jetzt zum Rezept für Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta.

Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta
 
Für 2 Personen
Zutaten
Cremige Polenta
  • 300 ml Milch
  • 300 ml Wasser
  • 70 g Polenta (Maisgrieß)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 20 g Parmesan, frisch gerieben
  • ½ TL Butter
Glasierte Möhren
  • 10 kleine Bundmöhren
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 3 Zweige Thymian
  • 2 Bio-Orangen
  • Saft von ½ Zitrone
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
Rinderfiletsteaks
  • 2 Rinderfiletsteaks à 200 g
  • Olivenöl
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten
  • 2 Zweige Thymian
Zubereitung
Cremige Polenta
  1. Milch, Wasser und Knoblauchzehe in einen Topf geben und aufkochen lassen. Polenta einrühren, ca. 1-2 Minuten köcheln lassen, dann auf niedrigster Stufe bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten quellen lassen. Dabei gelegentlich gut umrühren. Den Parmesan und die Butter unterrühren, salzen und pfeffern.
  2. Während die Polenta quellt, die glasierten Möhren und die Rinderfiletsteaks zubereiten.
Glasierte Möhren
  1. Die Möhren waschen, schälen und längs halbieren. In einer großen, beschichteten Pfanne 1 EL Olivenöl zusammen mit den Möhren erhitzen. Knoblauchzehe schälen, fein hacken und ebenfalls in die Pfanne geben. Thymian dazugeben und alles bei mittlerer bis starker Hitze, unter gelegentlichem Wenden, schmoren. Nach ca. 10 Minuten den Saft von beiden Bio-Orangen und der halben Zitrone dazugeben, gut umrühren und die Möhren weitere 5-10 Minuten schmoren lassen. Die Möhren mit Salz und Pfeffer würzen.
Rinderfiletsteaks
  1. Den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Rinderfiletsteaks mit je einem Stück Küchengarn zu schönen gleichmäßig dicken Steaks binden (Küchengarn rundum die Steaks legen, leicht festziehen und zusammenknoten). Etwas Olivenöl in einer großen Gusseisenpfanne erhitzen und die Steaks darin ca. 2-3 Minuten von allen Seiten goldbraun anbraten. Die Rinderfiletsteaks in eine ofenfeste Form geben, salzen und pfeffern, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit den Knoblauchscheiben und den Thymianzweigen belegen. Einen Bratenthermometer in die dickste Stelle eines Steaks stecken und im Ofen (Mitte) so lange garen, bis die Kerntemperatur von ca. 59-62 Grad erreicht ist. Dann sind die Steaks innen schön rosa gegart. Das dauert ca. 8-10 Minuten. Die Rinderfiletsteaks aus dem Ofen nehmen, ca. 2 Minuten ruhen lassen, dann in Scheiben aufschneiden.
  2. Rinderfiletsteaks mit glasierten Möhren und cremiger Polenta servieren.
Dieser Beitrag ist in Kooperation mit meinem Partner AEG entstanden. Vielen Dank für die köstliche Zusammenarbeit. Wie immer wurde auf den Inhalt kein Einfluss genommen und ich gebe hier meine eigene Meinung wieder. 

Jahresrückblick 2017 #foodblogbilanz17

Nachdem bei meinen BloggerkollegInnen schon zahlreiche Jahresrückblicke zu sehen sind und ich in den letzten Jahren auch immer auf den letzten Drücker meine Foodblogbilanz17 als Jahresrückblick gezogen habe, mache ich in diesem Jahr natürlich auch wieder mit.
2017 steckte voller Überraschungen und vieler unglaublich schöner Momente, die ich ohne den Blog nie erlebt hätte. Ich bin immer noch total überwältigt, wie viel sich 2017 auf dem Blog und rund um Schätze aus meiner Küche getan hat! Dazu habt ihr lieben LeserInnen erheblich beigetragen und ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei euch bedanken!

Privat war 2017 ein Jahr geprägt von vielen wunderbaren Momenten. Aber auch ein Jahr, das nicht immer einfach und zum Ende hin auch von Trauer überschattet war. Für uns ein Jahr voller Höhen und Tiefen! Wir meistern es gemeinsam und darauf sind wir unglaublich stolz! Wir haben viele tolle Urlaubstage und kulinarische Reisen in Berlin, Amsterdam, Calvi und auf der Forsthofalm verbracht. Seit Sommer heißt es bei mir Studium und Arbeit an Blog und Büchern. Ich habe allen Mut zusammen genommen, mich auf Neuland begeben und den Schritt gewagt mich mit meinem Blog und den Büchern Selbständig gemacht. An der Bücherfront hat sich mein Buch „Schwäbisches Fingerfood“ zu einem absoluten Liebling gemacht und hat sich unglaubliche knappe 7.000 Mal verkauft! In diesem Jahr habe ich auch mein zweites Buch Müsliriegel & Fruchtschnitten* veröffentlicht, an meinem 3. Buch gearbeitet und den Verlagsvertrag für Buch Nr. 4 unterschrieben. Mit dem Umzug in unsere wunderschöne Wohnung habe ich auch endlich meine absolute Traumküche bekommen. Da lässt es sich gleich noch viel inspirierter und schöner kochen!

Blätterteigschnecken mit Lachs

Müsliriegel & Fruchtschnitten Nileen Marie Schaldach Schätze aus meiner Küche

Und nun zur Foodblogbilanz17!

Was war 2017 dein erfolgreichster Blogartikel?
Das ist wie auch in den letzten Jahren der köstliche Caesar Salad nach einem Rezept von Jamie Oliver! Und zurecht ist dieser Blogartikel der erfolgreichste, denn dieser Salat schmeckt einfach unglaublich lecker und wer könnte auch bei einem Rezept vom Kochmeister widerstehen? Ich hatte 2016 im Herbst ja das Vergnügen ihn persönlich kennen zu lernen, als er sein wunderbares Weihnachtskochbuch vorgestellt hat. Was soll ich sagen, der Mann ist einfach großartig! Außerdem waren fast ebenso erfolgreich die Rezepte für meinen saftigen Marmorkuchen, meine herzhaften Blätterteigschnecken mit Lachs und zum Jahresende hin auch die Rezepte für Raclettesaucen. Für mich persönlich war Rezept Nr. 1 meine Lasagne al Forno, weil die einfach absolutes Soulfood ist! 

Lasagne al forno

Saftiger Marmorkuchen

Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?
Das ist natürlich schwierig, denn hinter jedem Blogartikel steckt nicht nur ein Rezept und ein bisschen drumherum-Geschichte. Ich verbinde mit den Zeilen die ich schreibe auch Erinnerungen und deshalb ist es gar nicht so einfach drei Blogartikel klar zu favorisieren. Wenn ich aber länger darüber nachdenke, dann gibt es ganz klar einen Blogpost, den ich immer wieder gerne selbst lese und mit dem ich eine unglaublich schöne Zeit verbinde. Das ist der Blogpost, in dem ich von unserem Urlaubswochenende im wunderschönen Wiesergut in Hinterglemm, Österreich erzähle. Mit diesem Blogpost assoziiere ich sofort Entspannung, Glücklichsein, Unbeschwertheit und eine unglaublich gute Küche! Ich sag’s euch, so gut wie dort haben wir noch nirgendwo gegessen!
Highlight Nr. 2 ist dann doch ganz klar der Blogpost mit meinem Travelguide zu Amsterdam. Wir haben dort einfach eine unglaublich schöne und kulinarische Zeit verbracht mit tollen Restaurantbesuchen und zwei grandiosen Abenden in den Foodhallen. Nachdem ich 2009 bereits in Amsterdam auf einer Studienfahrt war, habe ich es in diesem Jahr mit ganz anderen Augen gesehen. Amsterdam ist auch für 2018 ganz hoch im Rennen…
Und Nr. 3 ist ein Rezept, nämlich das Rezept für hausgemachte schwäbische Maultaschen mit Kartoffelsalat. Maultaschen sind für mich der Inbegriff schwäbischer Esskultur und bedeuten für mich Heimat und gute Küche. Durch mein Kochbuch Fingerfood schwäbisch gut* habe ich die schwäbische Küche noch mal ganz neu kennen und lieben gelernt. Maultaschen gehen einfach immer!

Wiesergut Österreich Hinterglemm

Schwäbische Maultaschen hausgemacht mit Kartoffelsalat

Amsterdam Foodguide

Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?
Absoluter Fan bin ich ja von Jeannys Backkünsten und ihren unglaublich leckeren Kuchen! Verliebt habe ich mich in ihre sündhaft leckeren Oreo-Zimtschnecken. Die sind sooooo gut! Danke liebe Jeanny, dass du uns mit so köstlichen Sweets und deinen traumhaftschönen Foodfotos verzauberst! 
Nachdem ich spätestens seit diesem Jahr – dank unserer zahlreichen Österreich-Kurztrips – total auf österreichische Küche stehe, haben es mir die Topfenknödel von Karin Geschmacksmomente echt angetan! Ihre Topfenknödel gab es nun schon mehrere Male, zuletzt an Weihnachten. Ansonsten bin ich viel auf Instagram unterwegs und dort bin ich begeisterte Followerin von meiner Bloggerkollegin Christine Trickytine, die mich mit ihren Rezepten und kulinarischen Momenten immer wieder an meine Heimatstadt Stuttgart erinnert. 

Sushi Poké Bowl

Welches der Rezepte, die du 2017 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?
Das wird wohl die Sushi Poké Bowl sein. Seit wir in Unterhaching wohnen, haben wir das große Glück auch hier wunderbaren frischen Fisch zu bekommen und deshalb gibt es bei uns fast wöchentlich ein Gericht mit Fisch, oft ist es eben die Sushi Poké Bowl, weil sich jeder seine Bowl so zusammenstellen kann, wie er gerade Lust hat. Herr S. haut immer ordentlich Chili und Koriander rein, während ich lieber mit Sriracha würze. Und ihr wisst ja, ich steh einfach total auf Lachs! Auf dem Event mit Jamie Oliver habe ich außerdem Tuna Ahi-Poke kennen gelernt und das bereite ich nun auch immer als Basis für unsere Sushi Poké Bowl zu. Einfach lecker!  

Was hat dich im Zusammenhang mit Kochen, Essen oder deinem Blog 2017 beschäftigt und warum?
2017 war voller spannender und kulinarischer Momente. Auf dem Blog habe ich den Travelguide eingeführt, in dem ich euch traumhafte Hotels vorstelle, die kulinarisch oberste Klasse sind! In diesem Jahr kamen wir ganz begeistert und kulinarisch inspiriert aus dem hippen mama thresl und dem Wiesergut zurück. Außerdem durften wir im Sommer die volle Bandbreite an Spitzengastronomie rund um München auf der AEG Taste of München kennen lernen. Und natürlich sind meine Kochbücher nicht zu vergessen, die es mir ermöglicht haben, mit vielen wunderbaren Menschen ins Gespräch zu kommen und Menschen glücklich zu machen.   

Mama Thresl

Mama thresl

Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?
Super begeistert bin ich von unserem neuen Quooker Wasserhahn, mit dem wir kochendheißes Wasser zapfen können und von unserem neuen Backofen, mit dem ich nun auch schonen dampfgaren kann. Und dann ist da natürlich noch die österreichische Küche, von der ich euch schon erzählt habe, die es mir einfach angetan hat! Ich stehe total auf Frittatensuppe, Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn, Topfenknödel, Wiener Saftgulasch, Spinatknödel… Ganz besonders gerne habe ich deshalb das Kochbuch Wiener Küche*. 

Wiesergut Kaiserschmarrn Österreichische Küche

Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?
Erstaunlicherweise war mein Blog wohl ein Treffer für shortbread rezept mit gezuckerter kondensmilch erdnüsse marmelade. Das wundert mich, denn ich habe soweit ich weiß kein Rezept für Shortbread auf dem Blog und seit einiger Zeit sucht man auch vergeblich nach Rezepten mit Erdnüssen, denn ich bin sowas von allergisch dagegen! Manchmal schmunzel ich doch darüber, wie sich manche LeserInnen auf meinen Blog verirren…

Fingerfood schwäbisch gut Nileen Marie Schaldach Schätze aus meiner Küche

Was wünschst du dir und deinem Blog für 2018?
Wie meine lieben Bloggerkollegen Torsten und Sascha von Die Jungs kochen und backen wünsche auch ich mir, dass es einfach so weitergeht wie in 2017! Ich freue mich auf ein erfolgreiches Jahr 2018 für Blog und Bücher und bin gespannt, was 2018 alles mit sich bringt! Ich bin bereits mitten in der Planung des ersten Halbjahrs und ihr dürft euch auf schöne Blogposts und vieles mehr freuen! Auf 2018, dass es ein gutes Jahr voller schöner und erfolgreicher Momente mit wenig Schattenseiten wird!

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Schnelle Frühstücksmuffins mit Orange

[DIESER BEITRAG ENTHÄLT WERBUNG FÜR MÜSLIGLÜCK]

Heute zeige ich euch ein superfeines Rezept für schnelle Frühstücksmuffins mit Orange. Die sind wirklich blitzschnell gemacht, versprochen! Ihr müsst lediglich ein paar leckere Zutaten zusammenrühren und den Ofen für eine halbe Stunde anschmeißen. Und dann werdet ihr mit köstlich duftenden Frühstücksmuffins mit Orange belohnt.

Schnelle Frühstücksmuffins mit Orange

Für mein Rezept für schnelle Frühstücksmuffins mit Orange habe ich das leckere Sunday Morning Müsli von Müsliglück verwendet. Ein Müsli aus Hafercrunch, Crispy Orange, Dinkelflakes, Honig und weißer Schokolade. Ein Müsli, dass das ein bisschen Sommerfeeling an verregneten Tagen in die Müslischüssel bringt und den Geschmacksnerven gute Laune macht! Und diese Müsli ist perfekt geeignet für meine leckeren Frühstücksmuffins. Gesund, schnell gemacht, knusprig und mit einer Extraportion Orangenfilets innen herrlich saftig.

Schnelle Frühstücksmuffins mit Orange MüsliglückSchnelle Frühstücksmuffins mit OrangeSchnelle Frühstücksmuffins mit Orange

Ich bin großer Fan der feinen Müsliglück-Sorten, denn neben dem Sunday Morning Müsli gibt es auch noch ein sündhaft leckeres Schokoladenmüsli für echte Schokofans! Klickt euch doch mal rüber zu Müsliglück und schaut, ob eine passende Sorte für euch dabei ist.
Mit dem Schokoladenmüsli „Naschkatze“ habe ich auch schon einen feinen Knuspermüsli-Gugelhupf zubereitet. Habt ihr den schon gesehen?

Schnelle Frühstücksmuffins mit OrangeSchnelle Frühstücksmuffins mit Orange

Die Frühstücksmuffins passen super zu einem gemütlichen Frühstück mit der Familie oder auf einem üppigen Brunch mit Freunden. Vielleicht macht ihr sie ja auch zum Neujahrsbrunch?
Hier kommt nun mein Rezept für schnelle Frühstücksmuffins mit Orange.

Schnelle Frühstücksmuffins mit Orange

Frühstücksmuffins mit Orange
 
6 Stück
Zutaten
  • 1 reife Banane
  • 2 TL frisch gepresster Orangensaft
  • 40 g flüssige Butter
  • 125 ml Milch
  • 110 g feinblättrige Haferflocken
  • 85 g Müsliglück Sunday Morning
  • 1 TL Backpulver
  • ¼ TL Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Orange
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen.
  2. Die Banane schälen und mit einer Gabel zu Mus zerdrücken. Mit Oragensaft, flüssiger Butter und Milch verrühren.
  3. Haferflocken mit dem Sunday Morning Müsli, Backpulver, Zimt und Vanillezucker in einer Rührschüssel vermischen.
  4. Die Orange filetieren, dabei 6 schöne Filets beiseite legen, die restlichen Filets in kleine Stücke schneiden (sollte in etwa 40 g ergeben).
  5. Die Bananenmus-Mischung zusammen mit den klein geschnittenen Orangenfilets unter die Müslimischung rühren. Den Müsliteig in die die vorbereitete Muffinförmchen geben und je ein Orangenfilet auf den Teig drücken. Die Frühstücksmuffins im Ofen (Mitte) ca. 25 Minuten goldgelb backen. Muffins aus dem Ofen nehmen und ca. 15 Minuten abkühlen lassen, dann aus dem Muffinblech lösen und vollständig auskühlen lassen.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Müsliglück entstanden. Vielen Dank für die köstlich-knusprige Zusammenarbeit.

Die 4 besten Saucen für Raclette und Fondue

Ihr habt auf Instagram abgestimmt und so kurz vor Weihnachten und Silvester zeige ich euch hier auf dem Blog noch ein paar Rezepte für köstliche Saucen. Um ehrlich zu sein, sind es für uns die 4 besten Saucen für Raclette und Fondue! Sie sind schnell gemacht und in dieser Kombination sind alle Geschmacksvorlieben von mild über pikant und würzig bis hin zu scharf abgedeckt. Besonderes plus: sie halten sich einige Tage im Kühlschrank, ihr könnt sie also super vorbereiten. Nur bei der Sourcream-Sauce, würde ich empfehlen sie frisch zuzubereiten.

Die 4 besten Saucen für Raclette und Fondue

Was gibt es denn bei euch an Weihnachten und Silvester zu essen? Seid ihr eher so die RacletteliebhaberInnen oder mögt ihr lieber Fondue (und wenn ja, welches)? Bei uns gibt es in diesem Jahr etwas Besonderes. Wir machen dieses Jahr ein Hutessen, wie wir es in Österreich bei unserem wunderschönen Aufenthalt im Hotel mama thresl kennen gelernt haben. Wir haben einen Abend im Bergdorf Priesteregg verbracht und waren dort in Huwi’s Alm zum Hutessen eingeladen. Das war so ein tolles Erlebnis und es hat uns so gut geschmeckt, dass wir uns kurzerhand einen Tatarenhut gekauft haben, um auch zu Hause mit Freunden in den Genuss des Hutessens zu kommen.

Hutessen Huwi's Alm Bergdorf Priesteregg

Kennt ihr Hutessen? Ihr müsst euch einen Hut aus Gusseisen vorstellen, der auf einem beheizbaren Untergrund steht (ähnlich wie beim Raclettegrill). Man grillt dünne Fleisch-Scheiben an den Hutseiten und man kann es immer wieder mit der köstlichen Rinderbrühe, die in die Hutkrempe gegossen wird, übergießen. Zum Fleisch isst man traditionell Ofenkartoffeln, Salat und Kräuterbaguette. Dazu gibt es feine Saucen für das gegrillte Fleisch. Bei unserem Tatarenhut hat man zusätzlich noch Raclettepfännchen, so kann man sich z.B. die Ofenkartoffeln mit leckerem Raclettekäse überbacken.

Die 4 besten Saucen für Raclette & Fondue

Für unser Hutessen an Heilig Abend mit der Familie werde ich also auch leckere Saucen zubereiten. Die 4 besten Saucen für Raclette und Fondue bestehen bei uns aus einer cremigen Sourcream mit Schnittlauch, einer fruchtigen Curry-Mango-Sauce, einer pikanten Cocktailsauce mit Sriracha-Sauce und einer scharfen Mojo Rojo mit Paprika. In Kombination sehen diese Saucen nicht nur schön aus, sie sind ergänzen sich geschmacklich auch super, denn es ist wie schon gesagt für alle Geschmacksrichtungen was dabei.

Die 4 besten Saucen für Raclette und Fondue

Und nun zu den Rezepten. Die Mengenangaben bei den Zutaten für die Saucen sind jeweils so berechnet, dass die Saucen für ca. 4-6 Personen ausreichen. Nach Belieben könnt ihr die Rezeptmenge also verdoppeln, für uns mache ich z.B. immer etwas mehr Curry-Mango-Sauce und Mojo Rojo, denn die sind am beliebtesten. Wenn ihr noch eine klassische Aioli machen wollt, dann habe ich ein tolles Rezept für euch. 

Die 4 besten Saucen für Raclette und Fondue

Cremige Sourcream mit Schnittlauch
200 g Crème Fraîche
150 g Schmand
2 EL Schnittlauchröllchen, frisch
1/2 EL Zitronensaft, frisch gepresst
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Alle Zutaten für die cremige Sourcream mit Schnittlauch in eine Rührschüssel geben, gut verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und in ein Schälchen geben.

Fruchtige Curry-Mango-Sauce
100 g Mayonnaise (z.B. von Maille)
130 g Crème Fraîche
100 g Mango Chutney
3 TL Zitronensaft
1 TL Worcestershire Sauce
nach Belieben 1/4 TL Chilisauce
1-2 TL Madras Currypulver
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Alle Zutaten für die fruchtige Curry-Mango-Sauce in eine Rührschüssel geben, gut verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und in ein Schälchen geben.
*Dieses Rezept habe ich leicht abgewandelt, nach einem Rezept von Simone von S-Küche.

Pikante Cocktailsauce
130 g Mayonnaise (z.B. Maille)
40 g Ketchup
1/2 EL Sriracha Sauce
1/2 TL Dijonsenf
einige Spritzer Worcestershire Sauce
1/2 TL Chili-Sauce
1/2 Knoblauchzehe, fein gehackt
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Alle Zutaten für die pikante Cocktailsauce in eine Rührschüssel geben, gut verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und in ein Schälchen geben.

Scharfe Mojo Rojo
200 g geröstete/gegrillte rote Paprika (in Öl eingelegt, im Glas)
1 rote Chilischote (Schärfegrad nach Belieben!)
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark
1 EL Semmelbrösel
80 ml Olivenöl
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL edelsüßes Paprikapulver

Paprika abtropfen lassen und klein schneiden. Chilischote und Knoblauchzehe grob hacken. Alle Zutaten außer die Gewürze in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab pürieren.
Die Mojo Rojo mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Paprikapulver pikant abschmecken und in ein Schälchen geben.