Streetfood – Homemade {Buch-Rezension}

Foodtrucks, Streetfood, Streetfoodfestivals, Street Food Markets… diese Worte hört und liest man gefühlt überall und immer ist Food abgebildet, dass unglaubliche Lust drauf macht, egal ob saftiger Burger, knusprige Fritten, aromatische Suppen oder „fette“ Hotdogs. Erst vor ein paar Wochen war ich mit Herrn S. und einer Freundin auf dem Street Food Market in München und wir hatten großen Spaß beim Schlemmen. Vom Burger (der musste für Herr S. natürlich die Version „overloaded“ sein), über brasilianisches Tapiokagebäck, knusprige Fritten, Maultaschen am Spieß mit Apfel-Salbei-Chutney, Hühnchen-Satay-Spießen mit Erdnusssauce und einem leckeren Frozen Yoghurt mit vielen Toppings war alles dabei. Im September ist es wieder soweit und der Münchner Street Food Market geht in die zweite Runde…

Jetzt wo der Trend zu Foodtrucks und Streetfood da ist, gibt es natürlich auch jede Menge Kochbücher mit den feinsten Streetfood-Rezepten. Eins davon möchte ich euch heute vorstellen. Wir haben nach dem Besuch des Street Food Markets so richtig Lust drauf bekommen und uns voller Freude an das Buch gemacht. Ich nehm euch mal mit auf eine kleine Reise durch das Buch:

Street Food Homemade
© Foto: Oliver Brachat, Street Food Homemade, Hölker Verlag

Die Autoren Torsten Hülsmann und Antonio Buntenkötter teilen meine Leidenschaft zu Food und guten Lebensmitteln. Torsten ist als Foodstylist und Rezeptautor unterwegs (Foodmanufactory), Antonio ist als Freelancing Chef tätig und sammelte in der Türkei und in Sidney kulinarische Eindrücke. Die beiden sind zusammen mit ihrer Strassenküche auf Street Food Festivals unterwegs und bieten leckere Kreationen, die asiatisch inspiriert sind an. Die Streetfood-Rezepte für ihr Buch Street Food Homemade hat Oliver Brachat in wunderschönen Fotos, die sofort Lust aufs Nachkochen machen, festgehalten. Das Buch ist 2016 im Hölker Verlag erschienen.
Torsten und Antonio haben eine bunte Mischung an Rezepten in ihr Buch gepackt. Es gibt klassisches Streetfood (Burger, Hot Dogs…), Beilagen, Süßes und Getränke. Außerdem gibts jede Menge Basic-Rezepte für Saucen & Co die für das Street Food verwendet werden können. Die beiden erzählen zu Beginn auch noch ein bisschen was über Street Food und Festivals, welches Küchengerät benötigt wird und so. Und dann gehts los mit dem ersten Rezept: Hoisin Sauce! Zu allen Rezepten gibt es wunderbare Fotos und die Rezepte sind sehr übersichtlich gestaltet mit Zutatenliste und Schritt-für-Schritt-Anleitung. Zudem gibts je eine kleine Einleitung die über die Besonderheit des Gerichts oder die Herkunft berichtet. Weiter gehts mit diversen Saucen (z.B. Erdnusssauce), eingelegtem Gemüse (z.B. Zwiebel-Pickles) und Brötchen. Hier gibts auch ein Rezept für die gedämpften Gua-Bao-Taschen, feine Hotdog-Brötchen und Schrippen.
Jetzt gehts los mit dem eigentlichen Streetfood! Von Frühlingsrollen über Wiener Backhendl, Falafel, Pho Bo, Chili Cheese Steak Sandwich und Satay-Spießen ist alles was das Herz begehrt dabei. Dazu gibts „Beer Battered Sweet Potatoe Fries“ oder „French Fries“ und zum Nachtisch warten Pastéis de Nata, Bananen-Nougat-Brioche mit Rauchmandeln und Berliner auf uns. Als gekühlter Drink wird Limonade mit Zitronengras und Thai-Basilikum oder ein Kombucha Shake gereicht. Was will man mehr?

All das kann man dank des Buches selbst machen. Die Rezepte sind wirklich gut machbar, gelingsicher und schmecken super lecker! Also nix wie los: Freunde einladen und eine gemeinsame Streetfood-Küchenparty schmeißen!

Torsten Hülsmann
Antonio Buntenkötter
Street Food Homemade*

Hölker Verlag
168 Seiten, 19×23 cm
ISBN: 978-3-88117-956-0
19,95 €

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Eure Marie mit Herz  

2 thoughts on “Streetfood – Homemade {Buch-Rezension}

  1. Ich liebe Street Food!

    Aber, wie du hier auch schön zeigst, kann man Street Food auch zu Hause zubereiten, und muss es nicht „auf der Straße“ essen.

    Der Vorteil: Ich weiß, was drin ist. Und ich kann Street Food auf gesunde Art zubereiten.

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