Krautkopf {Buch-Rezension}

Heute möchte ich euch den Neuzugang aus meiner Abteilung Lieblingskochbücher vorstellen. Das Buch Krautkopf* von Susann Probst und Yannic Schon, den Berliner Bloggern des gleichnamigen Blogs. Ein absolutes Traumbuch kann ich euch sagen!
Wer den Blog der beiden kennt, weiß, dass Susann und Yannic äußerst feine und kreative vegetarische Rezepte auf die Teller zaubern. Dabei legen sie viel Wert auf hochwertige, natürliche und saisonale Produkte. Das gefällt mir besonders gut!

Krautkopf Cover
(© 2015 Hölker Verlag, Krautkopf/Susann Probst & Yannic Schon)

Vor etwas mehr als 1 Jahr habe ich den Blog Krautkopf entdeckt und war gleich total begeistert von den wunderschönen Fotos mit den herrlich angerichteten Speisen. Man bekommt sofort Lust auf einen Einkauf auf dem Wochenmarkt und das Kochen!
Von da an habe ich den Blog regelmäßig besucht und immer wieder kleine Notizen gemacht, wenn ich etwas nachkochen wollte. Umso begeisterter war ich, als ich gesehen habe, dass es ein Buch von den beiden geben wird. Mit Spannung habe ich die letzten Tage gewartet, bis es der Paketbote gebracht hat. Und jetzt, bereits nach dem ersten Durchblättern sind Unmengen an Post-its im Buch und ich weiß gar nicht welches Gericht als erstes nachgekocht wird.

Fruchtiges Tomatenrisotto Krautkopf
(© Krautkopf/Susann Probst & Yannic Schon)

Susann und Yannic zeigen in ihrem Buch leckere Gerichte, die vollwertig, ausgewogen und abwechslungsreich sind. Dabei ist ihnen wichtig, dass Kochen und Essen Spaß und glücklich macht. Für die verschiedenen Gerichte holen sich die beiden Inspirationen aus anderen Ländern, z.B. gibt’s einen Teriyaki-Burger. Absolut wichtig sind frische, saisonale und regionale Zutaten. Susann und Yannic ziehen neben einer bunten Mischung an Kräutern auch einen Currybaum für frische Curryblätter auf ihrem Balkon! Gewürze und Getreide kaufen die beiden im Ganzen. Diese werden dann vor der Zubereitung frisch gemahlen. Und ganz bewusst verzichten die beiden auf raffinierten Zucker. Im Buch zeigen sie eine Menge Alternativen für das natürliche Süßen, z.B. beim Lieblingserdbeerkuchen.

Das Buch punktet (wie alle Bücher die im Hölker Verlag erscheinen) in Qualität und Haptik. Das Cover besteht aus einem wunderschönen Bild, das gleich Lust auf ein gemeinsames Essen mit Freunden oder Familie macht. Der Buchtitel ist in dicken, schwarzen Buchstaben eingeprägt und die Buchseiten sind etwas fester, was ich persönlich bei Kochbüchern sehr gerne mag.
Zu jedem Rezept gibt es ein großes, farbenprächtiges Bild. Da bekommt man sofort Lust auf die Gerichte! Zwischen den Rezepten sind immer wieder mehrere Seiten mit Fotos eingeschoben: Yannic beim Kochen an einem Herd in einem wilden Garten oder beim Pilze sammeln, das gemeinsame Essen mit Freunden auf den Dächern über der Stadt, Susann mit einem vollen Apfelkorb, beide beim Picknick auf der Wiese… Das macht das Buch wunderbar harmonisch und authentisch! 
Alle Rezepte sind gekennzeichnet mit den Symbolen vegan, laktosefrei und glutenfrei. So wissen auch Veganer und Allergiker ob das Rezept für sie geeignet ist. Leser des Blogs kennen das bereits von dort, denn auch hier sind die Rezepte so gekennzeichnet. Die Rezepte sind nach Jahreszeiten geordnet. Es beginnt mit dem Frühling und endet mit dem Winter. Darauf folgen ein paar Grundrezepte und das Register. Zu Beginn erzählen Susann und Yannic ein bisschen über ihre Küche: Wie sie kochen, worauf sie Wert legen, was auf ihrem Balkon wächst, welche Gewürze sie verwenden, wo sie einkaufen usw. Das finde ich sehr spannend!

Gurkensalat mit Erdnusstofu Krautkopf
(© Krautkopf/Susann Probst & Yannic Schon)

Zu fast allen Rezepten gibt es ein paar einleitende Sätze. Susann und Yannic schreiben hier, was besonders an diesem Rezept ist, worauf bei der Zubereitung zu achten ist, wie man variieren kann oder geben Infos zu exotischen Produkten. Die Zutaten der Rezepte sind fein säuberlich am Rand aufgelistet und der Zubereitungstext ist gut verständlich geschrieben, so dass beim Kochen nichts schief gehen kann.
Besonders gut gefällt mir der Abschlussteil mit den Grundrezepten für z.B. Gemüsebrühe und Gelbe Currypaste.
Damit ihr einen kleinen Eindruck vom Buch und den vielfältigen Rezepten bekommt, möchte ich euch aus jedem Kapitel 2 Rezepte nennen, die ich ganz bald nachkochen werde.

Kürbis-Gelbe-Bete-Suppe Krautkopf
(© Krautkopf/Susann Probst & Yannic Schon)

Frühling: Bratkartoffelsalat, Kohlrabisuppe mit Linsen und Lauwarme Kohlrabi-Ravioli mit Kürbiskernpesto
Sommer: Gurkensalat mit knusprigem Erdnuss-Tofu, Frische Polenta mit gegrilltem Gemüsechili und Fruchtiges Tomatenrisotto
Herbst: Ofenkartoffel mit Waldpilzen, Ofengemüse mit Kartoffel-Senf-Püree und Kürbis-Gelbe-Bete-Suppe
Winter: Möhren-Tagliatelle in Mohn-Balsamico-Sauce, Gratinierter Pfannkuchen mit Möhren und Lauch, Gemüseeintopf mit Polentacroutons

Na, habt ihr auch Lust aufs Kochen mit buntem Gemüse bekommen?
Dann kann ich euch das Buch nur wärmstens empfehlen!

Susann Probst & Yannic Schon
Kraut|Kopf vegetarisch kochen und genießen
Hölker Verlag
ISBN: 978-3-88117-955-3
29,95 €
Hardcover
240 Seiten, 20 x 25,9 cm

*Alle entsprechend gekennzeichnten Links sind Affiliatelinks

Eure Marie mit Herz  

8 thoughts on “Krautkopf {Buch-Rezension}

  1. Das klingt super! 🙂
    Hast du auch schon irgendwelche Rezepte getestet? Oft ist das bei Kochbüchern ja so ne Sache mit der Gelinggarantie…

    1. Ich habe bereits einige Gerichte von Krautkopf gekocht, u.a. das Tomatenrisotto. Hat alles einwandfrei geklappt. 😉 LG Marie

  2. Das sieht toll aus. Den Blog kenne ich bereits, das Buch noch nicht. Ich muss es mir unbedingt mal näher anschauen 🙂 LG, Ni von JuNi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.