Schwäbische Käsespätzle

Käsespätzle

Heute stelle ich euch ein klassisches Rezept für schwäbische Käsespätzle vor. Mit diesem Rezept mache ich auch bei der Themenwoche „Genuss aus Bayerisch-Schwaben“ vom Blog JuNi Lifestyle mit.
Es wird in dieser Woche jeden Tag ein klassisch bayrisches oder schwäbisches Gericht auf verschiedenen Blogs zu sehen geben.

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Hier ein kleiner Überblick wo es dann die Rezepte gibt:

Montag: Marie von Schätze aus meiner Küche
Dienstag: Sarah von Stilküche
Mittwoch: Nina von Schokobeeri
Donnerstag: Carina von Ina Mias Allerlei
Freitag: Johanna von My tasty little beauties
Samstag: Ramona von Frl. Moonstruck kocht!
Sonntag: Julia und Nicole von JuNi Lifestyle

Käsespätzle

Nun zu meinen Käsespätzle!
Das ist ja ein Klassiker in Schwaben und im Allgäu und kommt in jedem guten Wirtshaus auf der Speisekarte vor.
Für richtig gute Käsespätzle braucht’s nicht viel: ein paar gute, frische Eier, einen schönen Emmentalerkäse und eine schöne Zwiebel…
Ich mache meine Käsespätzle im Ofen. Dazu werden in einer Auflaufform Spätzle und Käse eingeschichtet und mit Zwiebelringen und Käse überbacken.

Käsespätzle

Für 2-3 Portionen

240 g Mehl (Spätzlemehl oder Typ 405) in eine große Schüssel geben, 1 guten TL Salz und 2 frische Eier (M) dazu geben. 100 ml Mineralwasser (mit Kohlensäure) dazu gießen und alles mit einem Kochlöffel zu einem zähen, dickflüssigen Teig rühren. Ist er zu flüssig, noch etwas Mehl dazugeben. Ist er zu zäh und dick, noch etwas Mineralwasser dazugeben. Der Teig muss beim Anheben des Kochlöffels zäh vom Löffel reißen, dann ist er perfekt (siehe Bild oben). Den Teig abgedeckt ca. 30 Min. ruhen lassen.

100-150 g Emmentaler (je nach Belieben) reiben (oder gleich geriebenen Käse nehmen) und eine Zwiebel in feine Ringe schneiden. In einer kleinen Pfanne etwas Butter zerlassen und die Zwiebelringe darin goldbraun anbraten. Zwiebelringe aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten und in den Ofen stellen.

Einen großen Topf mit reichlich Wasser (ca. 3 l) aufsetzen und das Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, 1 EL Salz dazugeben und die Spätzlepresse (oder Spätzlehobel) auf dem Topf aufsetzen.
Den Teig portionsweise (1-2 EL) in die Presse füllen und durchdrücken. Die Spätzle kurz im Wasser ziehen lassen. Sobald sie an der Oberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und direkt in die Auflaufform im Ofen geben. Gleich eine Schicht Käse und Pfeffer über die Spätzle streuen und den Ofen wieder zu machen.
Die nächste Fuhre Spätzle durchdrücken und wieder mit Käse und Pfeffer in die Auflaufform geben. So verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist. Dann den restlichen Käse über die Spätzle streuen, etwas Salz und Pfeffer dazu und einige Butterflöckchen darauf setzen. Die Zwiebelringe auf den Spätzle verteilen und für ca. 5 Min. im heißen Ofen überbacken.

Käsespätzle sofort mit einem knackigen grünen Salat oder einem gemischten Salat servieren.

Wer sich den Aufwand mit den selbstgemachten Spätzle sparen möchte, nimmt einfach frische Spätzle aus dem Kühlregal im Supermarkt oder trockene Spätzle – die müssen dann aber zuvor noch gekocht werden. Am Besten schmeckt’s aber allemal mit frischen, selbstgemachten Spätzle!

Käsespätzle

Käsespätzle

Eure Marie ♥

Eure Marie mit Herz  

11 thoughts on “Schwäbische Käsespätzle

  1. Liebe Marie,
    ein toller Start in die Themenwoche! 🙂
    Die sehen total lecker aus! Ich muss unbedingt auch mal wieder welche machen!!!
    Viele Grüße
    Johanna

  2. Des schaut ja saumäßig leckr aus und frisch sind sie wahrlich am Besten – das „wahre“ Spätzle-Rezept nimmt ja jede schwäbische Hausfrau gerne für sich in Anspruch, bei mir kommen da z.B. noch deutlich mehr Eier und dafür weniger Wasser rein – sind in dem Teig wirklich nur 2 schwäbisch-sparsame Eier?

  3. Nichts geht über Käsespätzle, ein schöner Wochenauftakt 🙂
    Ich musste damals in Hauswirtschaft im ersten Probekochen welche machen und war soooo schrecklich aufgeregt, dass ich es geschafft habe, am Schluss einen teigigen Klumpen zu haben und die Zwiebeln auch im 2. Versuch noch eher schwarz als braun waren 🙂 Danach hatte ich erstmal ein Kässpätzle-Trauma, dass ich mittlerweile zum Glück gut überwunden habe 🙂
    Lieben Gruß,
    Carina

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