Sansibar Partyküche {Buch-Rezension}

Es geht weiter mit den Buch-Rezensionen! 😉
Habt ihr schon vom Restaurant Sansibar auf Sylt gehört?
Der ein oder andere hat wahrscheinlich das Lecker-Spezial-Heft „Sansibar“ zu Beginn des Jahres durchgeblättert.

Lecker Sansibar

Als ich das Heft damals in den Händen gehalten habe, ist mir allein schon beim Anblick des Cover-Rezeptes (Pappardelle mit Steakstreifen und Robiolasoße) das Wasser im Mund zusammen gelaufen.
Die Rezepte in der Lecker-Spezial waren so genial! Hier mal ein kleiner Überblick:
Grillgemüse mit warmem Ziegenkäse und Ofenbrot, Kabeljau unter der Mozzarellakruste mit Ravioli und Spinatklassischen Hackbällchen in Tomatensauce mit Spaghetti, Brunch-Rezepten, saftiges Rindergulasch, geeiste Tomatensuppe mit verschiedenen Beilagen, Spaghetti mit Scampi und Spicy Tomaten, Pestonudeln mit Wildlachs und Tomaten, Steinbuttfilet im indischen Curry

Insgesamt gab es 80 Original Sansibar-Rezepte in dem Heft.
Hier könnt ihr einen Blick ins Heft werfen. 😉

Nun habe ich das Vergnügen euch das große Buch Sansibar Partyküche vorstellen zu dürfen.

{Herbert Seckler hat mit seiner Sansibar das erreicht, wovon viele Gastronomen nur träumen können: Aus einer Bretterbude am Strand hat er ein Restaurant mit Kultstatus geschaffen, in dem Jung und Alt, Tagestourist und Promi einfach nur glücklich sind. Getreu dem Motto „sich zurücklehnen und wohlfühlen“, dem sich Herbert Seckler und sein Team seit über 35 Jahren verschrieben haben, können sich seine Gäste in unkomplizierter und entspannter Atmosphäre verwöhnen lassen und in der Oase an der Nordsee dem Alltag für ein paar Stunden entfliehen. Nicht umsonst ist die Sansibar bereits mehrfach vom Gault Millau zum Restaurant des Jahres gekürt worden.}  

Zitat aus dem Buch

Buchcover Sansibar Strandküche

Schon das Buchcover vermittelt genau dieses Urlaubsgefühl und Strandfeeling. Wer gerade nicht das Glück hat in der Sansibar sitzen zu können, dort einen kühlen Drink und ein feines Gericht genießen zu können, der schaut einfach in dieses wunderbare Buch hinein – dort gibt’s jede Menge Original-Rezepte aus der Sansibar! 😉

Das Buch ist in 9 Kapitel unterteilt:
Bauchgefühl, Freier Himmel – open end, Zwanglos aber mit Stil, Lange Nacht am Lagerfeuer, Flucht in die Karibik, Überfall der Gäste, Wir rocken die Nacht, Streetfood & a Taste of Holiday, Hüftgold – das Beste zum Schluss.

Zu Beginn erfährt der Leser etwas über das Restaurant Sansibar und den Inhaber Herbert Seckler. Das Kapitel Bauchgefühl besteht aus einem Interview zwischen dem Foodjournalisten Martin Lagoda und Sansibar-Inhaber Herbert Seckler.
Sehr schön finde ich, dass übers ganze Buch verteilt immer wieder Mitarbeiter aus Service und Küche kleine Anekdoten aus dem Sansibar-Alltag preisgeben.

Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet, gut erklärt und am Rand befindet sich jeweils eine Zutatenliste. Zu vielen Rezepten gibt es auch große Bilder, die so richtig Appetit und Lust auf die Gerichte machen.
Das Buch verzaubert mit Rezepten, wie Feige in Serrano mit Kalmar-Crème-Fraîche, kalte Kokossuppe mit Spinat, Pfirsich-Chutney vom Löffel, Rotbarschpäckchen mit Cidre, Seeteufel und AUbergine mti Mango, Lammfrikadellen mit Zimt und Schwarzkümmel, Knoblauchhühnchen mit Erdnusssauce, Linsen-Curry-Garnelen mit Mandeln, Rotbarsch-Gamba-Spieße mit Chilisalsa, Heiße Scallops auf Brot und Schwarzwälder-Kirsch vom Grill…

Schon beim Durchblättern konnte ich mich mal wieder nicht entscheiden, welches Rezept ich für euch auswähle.
Entschieden habe ich mich nun für das Scharfe Gewürzbrot mit Kräutern. Das ist gerade jetzt, zur Grill-Saison und für Salate perfekt. Mein Tipp: Mit Knoblauch einreiben, Olivenöl beträufeln, Tomatenscheiben und Mozzarella belegen und für ein paar Minuten im heißen Ofen (oder auf dem Grill) überbacken – köstlich!

Gewürzbrot mit Kräutern Sansibar

Für 1 Brot (ca. 8 Personen)

Zunächst einen Vorteig zubereiten.
Dafür 500 g Mehl (Typ 405) in eine große Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und ca. 20 g frische Hefe (zerbröselt) hineingeben. Nun 1 Prise Zucker über die Hefe streuen. 225 ml lauwarmes Wasser mit 50 ml lauwarmer Milch vermischen und einen kleinen Teil davon über die Hefe gießen und mit wenig Mehl zu einer leicht flüssigen Masse verrühren. Den Vorteig ca. 15-30 Min. zugedeckt gehen lassen, bis sich der Vorteig vergrößert hat und Bläschen gebildet hat.

15 g Salz, 50 ml Olivenöl, je 1 TL getrockneten Oregano, Rosmarin, Estragon und Chiliflakes (z.B. Pulbiber oder Piment d’Espelettes) auf dem noch trockenen Mehlrand verteilen. Nun die restliche Milchmischung zufügen und alles ca. 10 Minuten (von Hand oder mit den Knethaken) zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Evtl. noch etwas Mehl hinzufügen – der Teig sollte nicht mehr klebrig sein.

Nun den Teig aus der Schüssel nehmen und die Schüssel mit etwas Olivenöl einfetten.
Den Teig wieder hineingeben und hin und her schwenken, so dass er vollständig mit Olivenöl überzogen ist.
Teig mit einem sauberen Küchentuch abdecken und etwa 45 Min. an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig ungefähr verdoppelt hat.
Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) gut einfetten (mit Olivenöl oder Butter) und den Teig hineingeben, gleichmäßig verteilen. Wieder mit dem Küchentuch abdecken und noch mal 30 Min. gehen lassen.
Während der letzten 10 Min. den Backofen auf 200°C (Umluft 180°C, Gas Stufe 3-4) vorheizen.

Das Brot im Ofen (Mitte) in ca. 35-40 Min. backen. Anschließend aus der Form stürzen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Sansibar-Tipp: Das Gewürzbrot mit Kräutern eignet sich hervorragend als Beilage, wenn Fisch, Fleisch oder Gemüse frisch vom Grill kommen.

Schätze aus meiner Küche-Tipp: dazu schmeckt der Käse, den ich gestern vorgestellt habe super!

Eure Marie mit Herz  

2 thoughts on “Sansibar Partyküche {Buch-Rezension}

  1. Ich liebe es einfach, mein Brot selbst zu backen und das sieht hier mal wieder köstlich aus!
    Freue mich schon auf s nachbacken. Und übergings mag ich deinen Blog echt gern schön übersichtlich und trotzdem stilecht.
    Viel Erfolg weiterhin !

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