Souvlaki-Spieße mit Griechischem Joghurt {Reklame}

Herrlich! Diese Sonnenstrahlen, die gerade durch das geöffnete Fenster auf meinen Schreibtisch scheinen. Von draußen dringt Vogelgezwitscher und das Geräusch einer elektrischen Baumsäge in unsere Wohnung und ich weiß, der Frühling steht vor der Tür. Neben mir steht ein großer Pott Cappuccino mit cremigstem Milchschaum und ein Hauch Kakao oben drauf… Glück pur!
Und weil es gerade so schön ist, möchte ich gerne mit dem heutigen Rezept die Sonne und das Frühlingsgefühl festhalten. Vielleicht gelangt ein Hauch von Frühling ja so auch in die Ecken Deutschlands, wo es gerade nicht ganz so sonnig ist…

Souvlaki 3 WZ

Souvlaki mit Griechischem Joghurt WZ

Heute gibt es Souvlaki-Spieße mit Griechischem Joghurt und dazu möchte ich euch meine neue Emaille-Bratpfanne vorstellen, die ideal für diese Spieße geeignet ist. Wer von euch kocht bzw. backt mit Emaille-Geschirr? Was für Erfahrungen habt ihr bereits damit gemacht?
Ich finde dieses Material einfach genial. Egal ob Kuchen, Saucen, Schmorgerichte oder Ofengerichte… es lässt sich einfach alles problemlos darin zubereiten. Ich durfte drei Produkte aus der Pastell-Serie der Firma Riess testen.

Souvlaki-Spieße 2 mit WZ

Souvlaki mit Griechischem Joghurt 1 WZ

Die Bratpfanne habe ich in hellblau und sie ist optisch natürlich ein absoluter Hingucker. Deshalb eignet sie sich auch sehr gut, um das fertig zubereitete Gericht direkt in der Bratpfanne auf den Tisch zu bringen. Besonders gut gefällt mir, dass sie nach dem Gebrauch absolut einfach zu reinigen ist. Sogar hartnäckige Fett und Bratenansatz-Rückstände lassen sich nach kurzem Einweichen problemlos mit einem weichen Spültuch entfernen. Bei so manch anderen Brat- und Auflaufformen musste ich da schon richtig schön schrubben… Ebenfalls toll – gerade bei den Spießen, die ja im Ofen gegart werden – ist, dass das Fleisch nicht am Boden ansetzt und festklebt. Das ist wichtig, denn die Spieße werden nicht gewendet, wie man es üblicherweise beim Anbraten in der Pfanne tun würde. Ein weiterer Punkt, der mir am Kochen mit Emaille sehr gut gefällt ist, dass man im Verhältnis recht wenig Fett zum Anbraten und Garen benötigt. Das schadet ja nie, oder?

Emaille-Geschirr

Und nun zum Rezept: Für die Souvlaki-Spieße nehme ich immer eine Mischung aus verschiedenem Schweinefleisch her. Die besteht aus je 1/3 Schweinefilet, Schweinelende und Oberschale vom Schwein. So werden die Spieße etwas abwechslungsreicher. Natürlich könnt ihr aber auch bei einer Fleischsorte bleiben, ganz wie ihr mögt. Das Fleisch für die Spieße benötigt ca. 1 bis 3 Stunden Zeit zum Marinieren. Die Zeit passt ihr einfach beliebig an euer Zeitfenster an. Für die Marinade wird etwas Olivenöl mit Zitronensaft und verschiedenen Gewürzen zusammengerührt. Und dann fehlen nur noch ein paar Stücke Paprika, da nehme ich am liebsten ein Mix aus roter, grüner und gelber Paprika her. Zum Schluss noch rote Zwiebel in Stücke geschnitten und fertig.

Souvlaki-Spieße mit Griechischem Joghurt
ergibt ca. 6-8 Spieße , Zeit zum Marinieren: 1-3 Stunden
Zubereitungszeit
20 hr
Koch-/Backzeit
20 hr
Zubereitungszeit
20 hr
Koch-/Backzeit
20 hr
Für die Souvlaki-Spieße
  1. je 200 g Schweinefilet, Schweinelende und
  2. Oberschale vom Schwein
  3. 1/2 rote Paprikaschote, in groben Stücken
  4. 1/2 gelbe Paprikaschote, in groben Stücken
  5. 1/2 grüne Paprikaschote, in groben Stücken
  6. 1 rote Zwiebel, in Stücken
  7. 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  8. 5 EL Olivenöl
  9. 2 EL Zitronensaft, frisch gepresst
  10. 1/2 TL Thymian, getrocknet
  11. 1/2 TL Rosmarin, getrocknet
  12. 1/2 TL Oregano, getrocknet
  13. 1/2 TL Majoran, getrocknet
  14. Salz, Pfeffer
  15. eine Prise geräuchertes Paprikapulver
  16. etwas Chilipulver, nach Belieben
  17. einige Rosmarinzweige, frisch
Für den Griechischen Joghurt
  1. 1 Becher Griechischer Sahnejoghurt
  2. 1 handvoll frische, gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Minze, Thymian...)
  3. 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  4. etwas Olivenöl
  5. etwas Zitronensaft, frisch gepresst
  6. Außerdem: Schaschlik-Spieße
Zubereitung
  1. Die Schaschlik-Spieße ca. 20 Minuten in kaltes Wasser legen, dann verbrennen sie später im Ofen nicht.
  2. Das Fleisch von Fett und Sehnen befreien und in grobe Würfel von ca. 2-3 cm Größe schneiden. Für die Marinade, das Olivenöl mit dem Zitronensaft und den restlichen Zutaten für die Marinade in einer Schüssel verrühren. Das Fleisch in die Marinade geben, alles gut vermengen und mit Frischhaltefolie abgedeckt für ca. 1-3 Stunde(n) in den Kühlschrank stellen.
  3. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Fleisch, Paprika und Zwiebel abwechselnd auf die Spieße stecken. Die Spieße nebeneinander in eine Auflauf- oder Bratform setzen, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Rosmarinzweigen belegen. Spieße im Ofen (Mitte) bei 200°C ca. 15-20 Minuten garen.
  5. Währenddessen kann der Griechische Joghurt zubereitet werden. Den Joghurt in einer Schüssel glatt rühren und mit Knoblauch, etwas Zitronensaft, einigen Tropfen Olivenöl und den Kräutern vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen, fertig.
  6. Die Spieße aus dem Ofen nehmen und mit dem Griechischen Joghurt servieren.
Tipps
  1. Besonders gut dazu schmeckt frisches Baguette oder Landbrot.
  2. Wenn ihr mögt, könnt ihr den Griechischen Joghurt zusätzlich mit roten Zwiebelwürfeln und etwas Dill verfeinern.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Ich wünsche euch viel Spaß beim Souvlaki-Spieße-Essen und hoffe, ihr habt noch einen schönen Abend!

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit www.riess.at entstanden. Meine Meinung bleibt davon natürlich wie immer unberührt.


Reisehunger {Buch-Rezension}

Eine kleine Weltreise macht man beim Durchblättern dieses genialen Buches, das ich euch heute vorstellen möchte. Dabei ist der Titel des Buches von Nicole Stich schon vielsagend: Reisehunger. Na wenn das mal nicht Heißhunger auf Gerichte aus aller Welt macht?
Die Autorin Nicole Stich betreibt den Foodblog Delicious Days. Hier lohnt es sich ein Besuch auf alle Fälle… Bereits vor einiger Zeit habe ich einen weiteren Titel – Sweets – von ihr hier auf dem Blog rezensiert.

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Aber nun zu Reisehunger: Ein dickes Buch voll mit kulinarischen Schätzen aus aller Welt. Gleich zu beginn bekommt man einen Eindruck, welche Stationen die kulinarische Reise hat. Das Buch ist in acht Kapitel unterteilt. Los geht’s in den USA, es geht weiter nach Portugal, Frankreich und Italien. Dann folgen Griechenland und die Türkei und zum Schluss wird noch ein Abstecher in Dubai und in Singapur gemacht.

Damit ihr einen kleinen Eindruck über die Vielfalt der Rezepte bekommt, möchte ich euch aus jedem Kapitel meine Favoriten nennen. Aus den USA würde ich sofort nachkochen: Grilled Cheese, Crunch Salat “California”, Ofenlachs mit Sesamspinat und den All-American-Cheesecake. Bei den portugiesischen Rezepten haben es mir die Brösel-Sardinen, das Thunfischtatar und das Paprikahuhn Casa do Alentejo angetan.
Aus Frankreich würde ich euch ein Fougasse mit Speck und Walnüssen, Kräuter-Calamari, Kir-Royal-Granita und Schweinefilethappen mitbringen. In Italien würde ich Frittata di Spaghetti, Pizza bianca und Käsegnocchi essen. Und in Griechenland gäbe es bei mir eine Fisch-Reis-Zitronen-Suppe, Oktopussalat mit Kirschtomaten, Souvlaki und fritterte Calamari. In der Türkei würde ich Lahmacun, Börel “Freestyle” und die scharfe Pasta mit Joghurt bestellen. Kichererbsenküchlein, Rindfleischbällchen und eine Hähnchen-Currypfanne würde es in Dubai geben und aus Singapur würde ich euch die ultimativen Curry-Noodles, Blumenkohl-Pakoras und Hähnchen Karaage mitbringen.
So viel zu meinen Lieblingen aus diesem Buch. Dabei ist zu sagen, dass die Auswahl alles andere als easy war!

Die Rezepte in diesem Buch sind wunderbar übersichtlich dargestellt mit genauen Angaben zu Zubereitungszeit, Back- bzw. Kochzeit und Nährwertangaben. Zu den Rezepten ist vielleicht zu sagen, dass man für das ein oder andere Rezept wirklich einige Zutaten benötigt. Darunter sind dann auch Zutaten, die man vielleicht nicht direkt im Supermarkt um die Ecke findet… Aber das ist bei landestypischen Gerichten nun mal so und für mich absolut kein Kritikpunkt. Vielmehr liebe ich es mit neuen Gewürzen und Produkten zu kochen und somit neue Geschmäcker entdecken zu können.
Das Ausprobieren und eine kleine Investition in neue Gewürze & Co lohnt sich also definitiv!

Ein absoluter Hingucker sind natürlich die Fotos in diesem Buch. Die machen so richtig Appetit auf die Gerichte und leider machen sie es einem auch schwer eine Entscheidung zu treffen, was man denn als erstes nachkochen möchte…
Nicole hat zu jedem Rezept ein paar Zeilen dazu geschrieben. So erfährt man ein bisschen was über die Herkunft oder wichtige Informationen des Gerichtes. Das finde ich gerade bei Länderküche sehr wichtig.

Zu den Rezepten bleibt dann noch zu sagen, dass alles, was ich bislang ausprobiert habe super lecker geschmeckt hat und auch wirklich gut nachzukochen war. Folglich kann ich die Rezepte als absolut gelingsicher einstufen.
So bleibt mir nur noch ein großes Dankeschön an Nicole Stich für dieses großartige Buch zu sagen.

Eine kleine Leseprobe gibt’s übrigens hier.

Reisehunger. Die Besten Rezepte zwischen USA & Singapur. Autorin: Nicole Stich, Verlag: Gräfe & Unzer
(240 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3833843143, Erscheinungstermin Februar 2015, Preis 24,99 €)
Vielen Dank dem Gräfe & Unzer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Meine Meinung bleibt davon unberührt.


Mozzarellasticks

Fast 10 Tage ist der letzte Blogbeitrag her… Dabei hatte ich so viele Ideen und Rezepte in der Warteschleife… Aber das Leben 1.0 hat nun mal andere Pläne gehabt, und das führte dazu, dass in den letzten Tagen die Familie im Vordergrund stand, der Laptop nur selten hochgefahren wurde und folglich auch der Blog etwas vernachlässigt wurde. Aber manchmal ist das eben so, ihr kennt das ja…
Umso mehr freue ich mich aber, dass ich nun endlich wieder ein wenig Luft fürs Bloggen habe und euch jetzt wieder regelmäßig Rezepte & Co präsentieren kann.

Mozzarellasticks

Heute möchte ich euch aber endlich das geniale Rezept für die Mozzarellasticks zeigen! Gesehen habe ich das Rezept bei Steph vom Kleinen Kuriositätenladen. Es wurde natürlich sofort ausprobiert, denn ich liebe Mozzarellasticks abgöttisch! Zu Salat, einfach so zum Dippen oder mit etwas Brot…
In den letzten Monaten habe ich immer mal wieder Mozzarellasticks ausprobiert, musste dann aber feststellen, dass sich der Mozzarella nach dem Bad in der Fritteuse eher außerhalb der knusprigen Panade, anstatt innerhalb befand. DAS ist natürlich nicht erwünscht!

Als wir dann vorletzte Woche in der Metro zum Großeinkauf waren, hab ich mich gleich auf die Suche nach einem geeigneten Mozzarella für die Sticks gemacht, denn darauf kommt es unter anderem bei der Zubereitung der Mozzarellasticks an. Idealerweise verwendet man einen schnittfesten und zum Kochen geeigneten Mozzarella. Schaut einfach mal im Kühlregal eines gut sortieren Supermarkts auf diverse Mozzarellapackungen nach. Wenn ihr ebenfalls die Gelegenheit zum Einkauf in der Metro habt, dann werdet ihr hier auf alle Fälle fündig.

Mozzarellasticks 2

Mit dem Rezept von Steph wagte ich also einen neuen Versuch und es ist super gelungen. Für die perfekten Mozzarellasticks muss man zwei Dinge beachten, a) die Wahl des richtigen Mozzarellas und b) vor dem Frittieren wandern die Mozzarellasticks ins Gefrierfach.
Dadurch dauert es zwar ein wenig länger, bis man in den Genuss der Mozzarellasticks kommt, aber das Ergebnis ist natürlich umso schöner.

Zu den Mozzarellasticks passt ein aromatischer Tomaten-Salat mit Basilikum oder ein schöner gemischter Salat. Sehr gut zum Dippen eignet sich z.B. Kräuterschmand oder eine Barbecuesauce.

Mozzarellasticks
Zubereitungszeit
20 min
Koch-/Backzeit
10 min
Gesamtzeit
30 min
Zubereitungszeit
20 min
Koch-/Backzeit
10 min
Gesamtzeit
30 min
Zutaten
  1. 250 g Mozzarella, schnittfest und zum Kochen geeignet
  2. (z.B. Santa Lucia Cucina von Galbani)
  3. Eier
  4. Mehl
  5. Semmelbrösel
  6. Salz
  7. Pfeffer
  8. Paprikapulver, edelsüß
  9. Oregano
  10. neutrales Pflanzenfett oder Frittieröl zum Frittieren
Zubereitung
  1. Mozzarella in 6 cm lange und fingerbreite Streifen schneiden.
  2. Die Eier in einer flachen Schale verquirlen. Mehl in eine weitere Schale geben und die Semmelbrösel mit Salz, Pfeffer, Oregano und Paprikapulver in eine dritte Schale geben.
  3. Nun alle Sticks nacheinander zunächst in Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen und zum Schluss in den Semmelbröseln wälzen, bis die Sticks gleichmäßig paniert sind.
  4. Diesen Vorgang wiederholen, so dass der Mozzarella gut mit Panade bedeckt ist. Die panierten Sticks auf einen Teller oder ein Brett geben und für ca. 2 Stunden ins Gefrierfach stellen.
  5. Das Fett zum Frittieren in einem großen weiten Topf oder in einer Fritteuse erhitzen. Mit einem Holzstäbchen kann man die Temperatur des Fetts überprüfen. Es ist heiß genug, wenn beim hineinhalten des Stäbchens kleine Bläschen aufsteigen.
  6. Die Sticks portionsweise im heißen Fett goldbraun frittieren, herausheben und auch Küchenpapier abtropfen lassen. Mozzarellasticks sofort servieren.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Kanarische Runzelkartoffeln mit Mojo

Wenn Herr S. und ich in Stuttgart sind, dann gehen wir regelmäßig in meine Lieblings-Tapas-Bar mit Freunden. Dort lassen wir es uns dann bei leckeren Tapas und feinen Cocktails gut gehen. Wenn ich gerade so darüber nach denke, dann wirds mal wieder Zeit für einen solchen Abend…
Um die Wartezeit bis dahin etwas zu verkürzen gibt es heute hier auf dem Blog ein Rezept für kanarische Runzelkartoffeln mit Mojo. Die gibt es in unserer Tapas Bar auch, dort heißen sie Patatas Canarias und sie landen auch fast immer auf unserer Tapas-Bestellung.

Ich mag diese Kartoffeln sehr, besonders in Kombination mit roter Mojo (Mojo Picón oder Mojo Rojo) und/oder grüner Mojo (Mojo Verde). Die Kartoffeln werden in reichlich gesalzenem Wasser gekocht. Anschließend wird das Kochwasser bis auf einen kleinen Rest weggeschüttet und dann werden die Kartoffeln unter Rühren (damit nichts am Topfboden ansetzt) bei niedriger Hitze weiter gegart. So bildet sich um die Kartoffeln herum die typische Salzkruste für die kanarischen Kartoffeln. Das sieht a) sehr schön aus und b) schmecken die Kartoffeln durch diesen Garprozess einfach nur gut! Überzeugt euch selbst davon – es ist auch gar nicht aufwändig.

Runzelkartoffeln mit Mojo Rojo & Mojo Verde

Und nun noch ein paar Worte zu den Mojo-Saucen. Diese kalten Saucen sind ebenfalls typisch kanarisch. Meistens werden sie gerade bei Tapas als Dip oder Beilage verwendet. Ganz herrlich schmecken sie aber auch, wenn man einfach nur etwas frisches Baguette darin eintunkt und die Mojo so genießt.
Am bekanntesten sind die Varianten Mojo Rojo und Mojo Verde. Die Mojo Rojo (rot) erhält ihre Farbe durch roten Paprika, die Mojo Verde (grün) durch Koriander, grüne Chili und Petersilie.
Wir mögen die Mojo-Saucen besonders zu Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten.

Kanarische Runzelkartoffeln mit Mojo
Portion(en) 4
Zubereitungszeit
10 min
Koch-/Backzeit
30 min
Gesamtzeit
40 min
Zubereitungszeit
10 min
Koch-/Backzeit
30 min
Gesamtzeit
40 min
Für die Kartoffeln
  1. 500 g neue Kartoffeln (gleiche Größe)
  2. 4 EL Salz (nicht über die Menge wundern)
Für die Mojo Rojo
  1. 1 Scheibe Toastbrot
  2. 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  3. 2 kleine rote Chilischoten, frisch & fein gehackt
  4. 1 TL Kreuzkümmelsamen
  5. 1 TL Pimentón (geräuchertes Paprikapulver)
  6. 2 TL Sherryessig
  7. 1-2 EL Olivenöl
  8. Salz
Für die Mojo Verde
  1. 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  2. 6 EL gehackter Koriander (oder Petersilie), frisch
  3. 1 kleine grüne Chilischote, fein gehackt
  4. 1/4 TL Kreuzkümmelsamen
  5. 1 EL Weißweinessig oder Sherryessig
  6. 50-60 ml Olivenöl (je nach Konsistenzwunsch)
  7. Salz
Zubereitung
  1. Für die Kartoffeln
  2. Kartoffeln waschen, gut abbürsten und mit Schale in einen großen Topf geben. Mit Wasser bedecken und das Salz hinzufügen. Kartoffeln zum Kochen bringen und ca. 20-25 Minuten kochen lassen.
  3. Für die Mojo Rojo werden zunächst Toastbrot, Knoblauch, Chili, Kreuzkümmelsamen, Pimentón und Salz püriert oder mit einem Mörser zerstampft. Dann werden Essig und Öl in einem dünnen Strahl hinzugegeben und untergerührt bzw. püriert. Die Mojo Verde wird nach dem selben Verfahren zubereitet.
  4. Nun sollten die Kartoffeln weich sein und man kann das meiste Wasser von den Kartoffeln abgießen, jedoch sollten ca. 250 ml Wasser im Topf zurück bleiben. Den Topf mit den Kartoffeln nun wieder auf den Herd stellen und die Kartoffeln nun bei niedriger Hitze und ständigem Rühren weiter garen. So kann das restliche Wasser verdampfen und die typische Salzkruste entsteht rund um die Kartoffeln. Hinweis: Auch am Topf setzt sich die Salzkruste ab, das ist aber nicht schlimm. Die Kartoffeln werden so lange gegart (ca. 5-8 Minuten), bis sei leicht runzelig werden.
  5. Die Kartoffeln können nun mit der Mojo Rojo und der Mojo Verde serviert werden.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Für einen Tapas-Abend passen zu den kanarischen Runzelkartoffeln außerdem noch Champiñones al ajillo, Andalusische Gazpacho, Croquetas de Jamón, Pinchos Morunos, Dátiles en bacón, Spanische Tomatencreme (Salmorejo), Pimientos a la marineraQueso Manchego con miel und Aioli.

Lasst es euch schmecken!