Kanarische Runzelkartoffeln mit Mojo

Wenn Herr S. und ich in Stuttgart sind, dann gehen wir regelmäßig in meine Lieblings-Tapas-Bar mit Freunden. Dort lassen wir es uns dann bei leckeren Tapas und feinen Cocktails gut gehen. Wenn ich gerade so darüber nach denke, dann wirds mal wieder Zeit für einen solchen Abend…
Um die Wartezeit bis dahin etwas zu verkürzen gibt es heute hier auf dem Blog ein Rezept für kanarische Runzelkartoffeln mit Mojo. Die gibt es in unserer Tapas Bar auch, dort heißen sie Patatas Canarias und sie landen auch fast immer auf unserer Tapas-Bestellung.

Ich mag diese Kartoffeln sehr, besonders in Kombination mit roter Mojo (Mojo Picón oder Mojo Rojo) und/oder grüner Mojo (Mojo Verde). Die Kartoffeln werden in reichlich gesalzenem Wasser gekocht. Anschließend wird das Kochwasser bis auf einen kleinen Rest weggeschüttet und dann werden die Kartoffeln unter Rühren (damit nichts am Topfboden ansetzt) bei niedriger Hitze weiter gegart. So bildet sich um die Kartoffeln herum die typische Salzkruste für die kanarischen Kartoffeln. Das sieht a) sehr schön aus und b) schmecken die Kartoffeln durch diesen Garprozess einfach nur gut! Überzeugt euch selbst davon – es ist auch gar nicht aufwändig.

Runzelkartoffeln mit Mojo Rojo & Mojo Verde

Und nun noch ein paar Worte zu den Mojo-Saucen. Diese kalten Saucen sind ebenfalls typisch kanarisch. Meistens werden sie gerade bei Tapas als Dip oder Beilage verwendet. Ganz herrlich schmecken sie aber auch, wenn man einfach nur etwas frisches Baguette darin eintunkt und die Mojo so genießt.
Am bekanntesten sind die Varianten Mojo Rojo und Mojo Verde. Die Mojo Rojo (rot) erhält ihre Farbe durch roten Paprika, die Mojo Verde (grün) durch Koriander, grüne Chili und Petersilie.
Wir mögen die Mojo-Saucen besonders zu Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten.

Kanarische Runzelkartoffeln mit Mojo
Portion(en) 4
Zubereitungszeit
10 min
Koch-/Backzeit
30 min
Gesamtzeit
40 min
Zubereitungszeit
10 min
Koch-/Backzeit
30 min
Gesamtzeit
40 min
Für die Kartoffeln
  1. 500 g neue Kartoffeln (gleiche Größe)
  2. 4 EL Salz (nicht über die Menge wundern)
Für die Mojo Rojo
  1. 1 Scheibe Toastbrot
  2. 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  3. 2 kleine rote Chilischoten, frisch & fein gehackt
  4. 1 TL Kreuzkümmelsamen
  5. 1 TL Pimentón (geräuchertes Paprikapulver)
  6. 2 TL Sherryessig
  7. 1-2 EL Olivenöl
  8. Salz
Für die Mojo Verde
  1. 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  2. 6 EL gehackter Koriander (oder Petersilie), frisch
  3. 1 kleine grüne Chilischote, fein gehackt
  4. 1/4 TL Kreuzkümmelsamen
  5. 1 EL Weißweinessig oder Sherryessig
  6. 50-60 ml Olivenöl (je nach Konsistenzwunsch)
  7. Salz
Zubereitung
  1. Für die Kartoffeln
  2. Kartoffeln waschen, gut abbürsten und mit Schale in einen großen Topf geben. Mit Wasser bedecken und das Salz hinzufügen. Kartoffeln zum Kochen bringen und ca. 20-25 Minuten kochen lassen.
  3. Für die Mojo Rojo werden zunächst Toastbrot, Knoblauch, Chili, Kreuzkümmelsamen, Pimentón und Salz püriert oder mit einem Mörser zerstampft. Dann werden Essig und Öl in einem dünnen Strahl hinzugegeben und untergerührt bzw. püriert. Die Mojo Verde wird nach dem selben Verfahren zubereitet.
  4. Nun sollten die Kartoffeln weich sein und man kann das meiste Wasser von den Kartoffeln abgießen, jedoch sollten ca. 250 ml Wasser im Topf zurück bleiben. Den Topf mit den Kartoffeln nun wieder auf den Herd stellen und die Kartoffeln nun bei niedriger Hitze und ständigem Rühren weiter garen. So kann das restliche Wasser verdampfen und die typische Salzkruste entsteht rund um die Kartoffeln. Hinweis: Auch am Topf setzt sich die Salzkruste ab, das ist aber nicht schlimm. Die Kartoffeln werden so lange gegart (ca. 5-8 Minuten), bis sei leicht runzelig werden.
  5. Die Kartoffeln können nun mit der Mojo Rojo und der Mojo Verde serviert werden.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Für einen Tapas-Abend passen zu den kanarischen Runzelkartoffeln außerdem noch Champiñones al ajillo, Andalusische Gazpacho, Croquetas de Jamón, Pinchos Morunos, Dátiles en bacón, Spanische Tomatencreme (Salmorejo), Pimientos a la marineraQueso Manchego con miel und Aioli.

Lasst es euch schmecken!


Gefülltes Fladenbrot “Italian”

Heute habe ich ein Rezept für euch, das ideal für ein schnelles Abendessen, für ein frühlingshaftes Picknick (wenn es draußen wärmer ist) oder für die Brotzeitbox ist. Ein Fladenbrot, gefüllt mit allerlei Leckereien, wie knackigen Cocktailtomaten, eingelegten Paprikaschoten, marinierten halbgetrockneten Tomaten, aromatischen Oliven, frischem Rucola und würzigem Parmesan. Ich sags euch, dieses Fladenbrot ist ein Gedicht! Es ist sooo unglaublich lecker, denn die Füllung harmoniert perfekt miteinander. Alle Zutaten werden auf ein großes Schneidebrett gegeben und mit einem schweren Messer grob zerkleinert. Dabei vermischen sich die frischen mit den eingelegten Zutaten und so entsteht eine herrliche Kombination aus Aromen. Zusammen mit dem knusprigen Fladenbrot (oder Focacciabrot) schmeckt das Gemüse wunderbar!

Gefülltes Fladenbrot Italian 2

Gefülltes Fladenbrot Italian

Dieses Rezept ist aus Jamie Olivers 30-Minuten-Menü Buch und ich liebe es wirklich sehr, denn die Zubereitung dieses Fladenbrotes ist denkbar easy und absolut gelingsicher. Wenn ihr schaut, dass ihr im Vorratsschrank ein Focaccia oder Fladenbrot zum Aufbacken, ein Glas gegrillte, eingelegte Paprikaschoten, getrocknete Tomaten in Öl, Oliven (im Glas) und im Kühlschrank evtl. etwas Parmesan und ein paar frische Kräuter habt, dann könnt ihr – solltet ihr mal spontan Besuch bekommen – dieses Fladenbrot im Nu zubereiten. Das ist eines meiner Rezepte, für die ich immer schaue, dass ich die Zutaten parat habe.

Gefülltes Fladenbrot Italian 1

Gefülltes Fladenbrot "Italian"
Portion(en) 4
Zubereitungszeit
25 min
Koch-/Backzeit
12 min
Gesamtzeit
30 min
Zubereitungszeit
25 min
Koch-/Backzeit
12 min
Gesamtzeit
30 min
Zutaten
  1. 1 Fladenbrot (oder Focacciabrot) (ca. 400 g)
  2. 450 g gegrillte, eingelegte rote Paprikaschoten
  3. 8 halbgetrocknete Tomaten in Öl
  4. 5 große grüne Oliven, ohne Stein
  5. 5 große schwarze Oliven, ohne Stein
  6. 1 Knoblauchzehe
  7. 1 große Handvoll Rucola, gewaschen
  8. 1 frische rote Chilischote
  9. 100 g aromatische Cocktailtomaten
  10. 1/2 Zitrone
  11. Salz
  12. schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  13. Parmesan, zum Reiben
  14. Olivenöl, extra vergine
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Fladenbrot für ca. 12 Minuten in den heißen Ofen (Mitte) geben.
  2. Für die Füllung: Cocktailtomaten waschen, Knoblauchzehe abziehen und in grobe Stücke schneiden, Chili waschen und alles auf ein großes Schneidebrett legen. Paprikaschoten aus dem Glas nehmen (das Öl aufbewahren) und zusammen mit den Oliven und den halbgetrockneten Tomaten (Öl aufbewahren) ebenfalls auf das Schneidebrett geben. Alle Zutaten mit einem großen, schweren Messer grob hacken und zerkleinern. Das zerkleinerte Gemüse und den gewaschenen Rucola in eine Schüssel geben und mit 1 TL Tomaten- oder Paprikaöl, dem Saft der 1/2 Zitrone und einem guten Schuss Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut vermischen.
  3. Das Fladenbrot aus dem Ofen nehmen und auf ein großes Holzbrett legen. Das Brot mit einem großen Sägemesser quer halbieren und aufklappen. Nun die gesamte Füllung auf der unteren Brothälfte verteilen und den Sud aus der Schüssel darüber träufeln. Zum Schluss großzügig Parmesan darüberreiben, die zweite Brothälfte daraufsetzen und das Brot zu Tisch bringen. Am Tisch kann sich jeder ein "Tortenstück" vom gefüllten Fladenbrot abschneiden.
Tipps
  1. Wer das gefüllte Fladenbrot nicht vegetarisch servieren möchte, kann noch einige Scheiben Prosciutto oder San Daniele-Schinken auf das Gemüse legen. Etwas würziger wird die Füllung, wenn man 50 g zerbröselten Schafskäse in die Füllung gibt.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Crispy Chicken Fingers

Heute habe ich richtig leckere Crispy Chicken Fingers für euch auf dem Blog. Ich liebe diese Chicken Fingers, da sie so herrlich unkompliziert sind, einfach fantastisch schmecken und obendrein backen sie noch von ganz allein im Ofen und werden dennoch herrlich knusprig. Man muss sie also nicht in Fett frittieren und das finde ich wirklich genial, denn 1. spart man so ordentlich an Fett zum Frittieren und 2. kann man nebenbei noch schnell die “Beilagen” für die Chicken Fingers zubereiten. Bei uns gibt’s die Chicken Fingers z.B. mit Caesar Salad oder mit griechischem Joghurt-Dip oder Sour Cream. Sehr lecker sind sie auch mit Gurkensalat oder Kartoffelsalat und ebenso gut passen sie auf ein Tapas-Buffet in Kombination mit diesen Rezepten.

Crispy Chicken Fingers 1

Das Besondere an diesen Crispy Chicken Fingers ist, dass die Hähnchenstreifen nicht klassisch in Mehl, Ei und Semmelbrösel paniert werden. Dafür wandern sie zunächst in eine Marinade aus griechischem Joghurt mit Fajita Seasoning (dazu später), Hot Sauce und geräuchertem Paprikapulver. Anschließend werden die marinierten Hähnchenstreifen in einer Mischung aus zerbröselten Cornflakes, Semmelbröseln, Mehl und Panko gewendet. Panko ist die asiatische Art von Semmelbröseln (gibt’s im Asialaden). Und dann müssen die Chicken Fingers nur noch im Ofen goldgelb und knusprig gebacken werden. Ganz einfach oder?

Aber nun noch ein paar Worte zum Fajita Seasoning. Das ist eine Würzmischung, die in Mexiko ihre Wurzeln hat. Ihr könnt sie wie unten im Rezept (unter Tipps) beschrieben herstellen und dann in einem Glas aufbewahren. Neben den Chicken Fingers könnt ihr das Fajita Seasoning auch für Grillfleisch, Kurzgebratenes, Fajitas, Burritos und Enchiladas verwenden. Ihr könnt ja einfach mal ausprobieren, wozu es euch sonst noch so schmeckt. Aber eins kann ich euch verraten: ohne das Fajita Seasoning schmecken die Crispy Chicken Fingers bei Weitem nicht so gut!

Crispy Chicken Fingers

Nun möchte ich euch zunächst das Rezept für die Crispy Chicken Fingers zeigen, anschließend findet ihr noch die Rezepte für meinen Lieblings-Caesar-Salat, den Griechischen-Joghurt-Dip und die Sour Cream.

Crispy Chicken Fingers
ergibt ca. 15-20 Stück
Zubereitungszeit
25 min
Koch-/Backzeit
35 min
Gesamtzeit
1 hr
Zubereitungszeit
25 min
Koch-/Backzeit
35 min
Gesamtzeit
1 hr
Für die Marinade
  1. 350 g Hähnchenbrustfilet
  2. 125 g Griechischer Joghurt
  3. 2-3 TL scharfe Würzsauce
  4. (z.B. Heinz Hot Sauce Chipotle & Garlic)
  5. 1 TL Fajita Seasoning (siehe Tipp)
  6. 1 Msp. geräuchertes Paprikapulver
  7. Salz
  8. schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Für die Panade
  1. 70 g Cornflakes
  2. 30 g Panko (gibt's im Asialaden)
  3. 2 EL Semmelbrösel
  4. 1 EL Mehl
  5. 1 TL Fajita Seasoning
  6. etwas Olivenöl (zum Beträufeln)
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Hähnchenbrustfilets waschen, trocken tupfen und in ca. 2-3 cm dicke und 10 cm lange Streifen schneiden. Den griechischen Joghurt in eine große Schüssel geben und Hot Sauce, Fajita Seasoning, geräuchertes Paprikapulver, sowie Salz und Pfeffer unterrühren. Hähnchenstreifen in die Marinade geben und alles gut durchmischen, so dass die Hähnchenstreifen gleichmäßig mit der Marinade bedeckt sind.
  3. Für die Panade, die Cornflakes in einen Gefrierbeutel geben, gut verschließen und die Cornflakes mit Hilfe einer Pfanne oder eines Nudelholzes zu grobe Bröseln klopfen. Die Brösel in eine flache Form geben, Panko, Semmelbrösel, Mehl und Fajita Seasoning dazugeben und alles gut vermischen.
  4. Die Hähnchenstreifen aus der Marinade nehmen und in der Bröselmischung wenden, bis sie gleichmäßig mit der Panade überzogen sind. Panierte Hähnchenstreifen auf das Backblech setzen und mit etwas Olivenöl beträufeln.
  5. Das Backblech in den Ofen (Mitte) schieben und die Chicken Fingers ca. 10-12 Minuten backen. Blech herausnehmen, Chicken Fingers wenden, evtl. mit etwas Olivenöl beträufeln und für weitere 10 Minuten in den Ofen schieben. Die Chicken Fingers anschließend sofort servieren.
Tipps
  1. Für das Fajita Seasoning werden folgende Zutaten in ein sauberes Schraub-Glas gefüllt, dann das Glas gut verschließen und schütteln, so dass sich alle Zutaten gut miteinander vermischen. Das Fajita Seasoning hält sich mehrere Monate.
  2. 2 EL Maisstärke
  3. 4 TL Chilipulver
  4. 2 TL Meersalz, fein
  5. 2 TL Paprikapulver
  6. 1 TL Zucker
  7. 1 TL Zwiebelpulver
  8. 3/4 TL Kreuzkümmel (Cumin)
  9. 1/2 TL Cayennepfeffer
  10. 1/2 TL Knoblauchpulver
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Caesar Dressing
Portion(en) 4
Zubereitungszeit
15 min
Zubereitungszeit
15 min
Zutaten
  1. 1 Knoblauchzehe
  2. 75 ml Olivenöl
  3. 2 Eier (sehr frisch!)
  4. 4 eingelegte Sardellenfilets
  5. Saft von 1 Zitrone
  6. 2 TL Dijon-Senf
  7. 30-40 g Parmesan, frisch gerieben
  8. Salz
  9. schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  10. etwas Worcestersauce
  11. evtl. 2 TL Mayonnaise oder Crème Fraîche
Zubereitung
  1. Die Eier in sprudelndem Wasser ca. 1 Minute kochen. Sardellenfilets und Knoblauchzehe hacken und mit Zitronensaft, Senf und Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Nun die Eier und den geriebenen Parmesan untermixen. Das Dressing mit Salz und Pfeffer, sowie einigen Spritzern Worcestersauce abschmecken. Sollte das Dressing zu dünnflüssig sein, kann man nach belieben etwas Mayonnaise oder Crème Fraîche unterrühren.
Tipps
  1. Das Dressing wird klassischerweise für den Caesar Salat verwendet. Hierfür werden Römersalat-Herzen gewaschen, trocken geschüttelt und zerzupft oder klein geschnitten. Nun fehlen nur noch die knusprigen Crôutons, die aus in Butter goldbraun angebratenen (entrindeten) Toastbrot-Würfeln bestehen. Salat mit Caesar Dressing beträufeln und mit Crôutons und Parmesanspänen bestreut servieren.
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Crispy Chicken Fingers 2

Sour Cream
ergibt ca. 200 g
Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 100 g Crème Fraîche
  2. 75 g Schmand
  3. 1,5 EL Zitronensaft, frisch gepresst
  4. 1 EL Schnittlauchröllchen, frisch
  5. Salz
  6. schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Zubereitung
  1. Crème Fraîche, Schmand, Zitronensaft und Schnittlauchröllchen in eine Schüssel geben und zu einer gleichmäßigen Creme verrühren. Sour Cream bis zum Verzehr mit Folie abgedeckt im Kühlschrank lagern.
Tipps
  1. Die Sour Cream hält sich mit Folie abgedeckt im Kühlschrank ca. 1-2 Tage.
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Griechischer Joghurt-Dip
Portion(en) 4
Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 125 g Griechischer Joghurt
  2. 2 EL Buttermilch
  3. 3/4 TL Petersilie, gehackt
  4. 1/2 TL Schnittlauch, gehackt
  5. 1/4 TL Dill, gehackt
  6. 1/4 TL Knoblauchpulver
  7. 1/4 TL Zwiebelpulver
  8. Salz
  9. schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Zubereitung
  1. Griechischen Joghurt und Buttermilch in eine Schüssel geben, die Kräuter zufügen, alles miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bis zum Verzehr, mit Folie abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Tipps
  1. Der Griechische Joghurt-Dip hält sich mit Folie abgedeckt im Kühlschrank ca. 1-2 Tage.
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Raspberry-Crumble-Cheesecake

Als ich in der neuesten Ausgabe der Lecker Bakery geblättert habe, sind mir gleich die herrlichen Cheesecake-Varianten relativ weit vorn im Magazin ins Auge gestochen. Ich mag Käsekuchen in sämtlichen Varianten sehr gerne und so war klar, dass einer von den süßen Kuchen her muss!
Natürlich begab ich mich gleich bei der nächst besten Gelegenheit in die Küche, nahm Rührschüssel und Rührbesen in die Hand und legte mit dem Backen los. Ausgesucht hatte ich mir den Kuchen mit Heidelbeeren, Cheesecake-Masse und knusprigen Streuseln oben drauf. Streuselkuchen geht irgendwie immer, finden Herr S. und ich und in Kombination mit Früchten und Cheesecake – noch besser!

Himbeer-Cheesecake mit Streuseln

An dem Tag, als ich den Kuchen gebacken habe, war mir eher nach Himbeeren anstelle von Heidelbeeren und so griff ich im TK-Regal zu den Himbeeren, die es zufälligerweise gerade sogar im Angebot gab. Der Kuchen schmeckt einfach himmlisch mit den Himbeeren! Wahrscheinlich gefällt mir diese Version sogar noch ein ticken besser, als im Original, denn die Heidelbeeren sind ja etwas säuerlicher als Himbeeren…

Der Kuchen ist relativ fix gemacht, man muss nur die Kühlzeit der Streusel mit einrechnen. In der Zeit habe ich fix die Küche aufgeräumt und die Cheesecake-Masse angerührt. Dann fehlt nur noch der Eischnee und ab in den Ofen mit dem Kuchen. Der Kuchen ist auch super als Mitbringsel für die nächste Geburtstagsparty geeignet, denn man kann ihn in praktische (kleine) Quadrate schneiden. Zum Verzehr benötigt man dann nur noch ein paar schöne Servietten, so spart man eine Menge Geschirr!

Und jetzt zum Rezept für meinen Raspberry-Crumble-Cheesecake.

Himbeer-Cheesecake-Streusel

Raspberry-Crumble-Cheesecake
Ergibt ca. 20-25 Stück.
Zubereitungszeit
20 min
Koch-/Backzeit
50 hr
Gesamtzeit
1 hr 40 min
Zubereitungszeit
20 min
Koch-/Backzeit
50 hr
Gesamtzeit
1 hr 40 min
Zutaten
  1. 1 Bio-Zitrone
  2. 500 g Mehl
  3. 175 g + 2 EL brauner Zucker
  4. 350 g kalte Butter + Butter zum Einfetten
  5. 200 g (TK)-Himbeeren
  6. 4 Eier (M)
  7. 75 g + 100 g Zucker
  8. 750 g Sahnequark (40% Fett) oder Topfen
  9. 100 ml Milch
  10. 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  11. 50 g Kokosraspel
Zubereitung
  1. Für die Streusel, die Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben und die Schale fein abreiben. Mehl, 175 g brauner Zucker, Zitronenschale und 350 g kalte Butter in Flöckchen in eine große Schüssel geben und zunächst mit den Knethaken des Rührgeräts, dann mit den Händen zu lockeren Streuseln formen.
  2. Eine flache Backform (ca. 40 x 25 cm) mit Butter einfetten und ca. 2/3 der Streusel in der Form zu einem glatten Boden andrücken. Die Form und die restlichen Streusel (in der Schüssel) für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  3. Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Evtl. TK-Himbeeren leicht antauen lassen.
  4. Für die Käsecreme, die Eier trennen. Eiweiß in einer Schüssel steif aufschlagen, dabei 75 g Zucker einrieseln lassen. In einer weiteren Schüssel, Eigelb, Milch, Sahnequark, 100 g Zucker und das Puddingpulver cremig aufschlagen. Dann den Eischnee mit Hilfe eines Teigschabers oder Kochlöffels vorsichtig unterheben. Die fertige Creme auf dem Streuselboden verteilen, glatt streichen und die Himbeeren darüber verteilen. 2 EL brauner Zucker und Kokosraspel unter die restlichen Streusel mischen.
  5. Kuchen in den heißen Ofen (Mitte) schieben und ca. 15 Minuten backen. Kuchen vorsichtig herausnehmen, Kokos-Streusel über dem Kuchen verteilen und den Kuchen für weitere 30-40 Minuten backen. Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Tipps
  1. Er schmeckt besonders gut mit einem Klecks frisch aufgeschlagener Sahne.
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