Rachel Khoo – Mein Küchentagebuch {Buch-Rezension}

Im Oktober 2014 habe ich bereits die beiden wunderbaren Bücher Französische Küche und Paris in meiner Küche von Rachel Khoo hier auf dem Blog vorgestellt. Zu Beginn des Jahres ist nun auch in Deutschland Rachels drittes Buch im Dorling Kindersley Verlag erschienen. Rachel Khoo Mein Küchentagebuch mit über 100 Rezepten für kulinarisches Fernweh.

Rachel Khoo Mein Küchentagebuch

Bereits beim Anblick des Buchcovers bekomme ich Lust auf das Buch. Bunte, fröhliche Farben in Aquarelloptik, eine strahlende Rachel, zwei leckere Gerichte und ein paar filigran gemalte Kräuter machen das Cover zum absoluten Blickfang.
Ich habe bereits die Sendungen zu Rachels Küchentagebuch im TV gesehen und war da schon ziemlich begeistert. Die Rezepte nun in einem Buch gesammelt beisammen zu haben ist für mich ein wahrer Schatz.
Die mehr als 100 Rezepte sind in vier Kapiteln (Vorspeisen, Hauptgerichte, Süßes, Hausgemacht) unterteilt. Davor gibt’s eine kurze Einführung und am Schluss folgen Tipps zur Küchen-Ausstattung, zu guten Zutaten und das Register. Gekrönt werden die Rezepte durch wunderbare Fotos von David Loftus und Illustrationen von Rachel Khoo.

Die Rezeptvielfalt ist großartig. Für das Buch ist Rachel in verschiedene Länder gereist um „Menschen zu treffen, fremde Küchen und Aromen kennenzulernen, die Kultur, Sehenswürdigkeiten, Klänge und Düfte aus erster Hand zu erleben und Inspirationen zu sammeln“. Festgehalten hat Rachel alle Rezepte mit Skizzen und Illustrationen in ihrem Küchentagebuch. Herausgekommen ist am Ende diese geniale Sammlung an Rezepten!

Ich möchte euch einige Rezepte nennen, die ich mit Sicherheit bald nachkochen werde:
Gebackene Ziegenkäse-Zigarren mit Melonen-Radieschen-Gurken-Salat
Kleine Socca-Kuchen mit Ratatouille
Pasta-Pizza Bianca e Rossa
Käsespätzle mit Zwiebeln (als Schwäbin bin ich natürlich gespannt, wie Rachel sie zubereitet)
Schnelle Zucchini-Linguine mit drei Saucen: Erbsen-Dill-Pesto, Tomaten-Oliven-Kapern-Sauce, Walnuss-Salbei-Sauce
Blätterteig-Pastetchen mit Füllung aus Ofengemüse
Auberginenschnitzel mit Halloumikruste und gebackenen Tomaten
Gedämpfte Brötchen mit Teriyaki-Lachs
Beerentörtchen mit Frischkäsecreme
Crema Catalana mit Honig-Pfirsichen
Schoko-Schalen mit Schwarzwälder Kirschtorte
Zitronen-Lava-Kuchen
Rhbarber-Vanille-Millefeuilles
Türkische Kaffeecreme mit Schoko-Mendiants
Fisch-Bullar mit Zitrone und Dill
Focaccia-Brötchen
Dunkle Schoko-Kirsch-Cookies

Ihr seht, die Liste ist lang und es gibt noch weitaus mehr Rezepte, die mich absolut begeistern!
Dieses Buch steht nun seit Kurzem direkt in der Küche, in meinem weißen Regal, in dem nur meine liebsten Koch- und Backbücher einen Platz bekommen. Übrigens, die beiden anderen Bücher von Rachel dürfen dort auch stehen. 😉
Und das Buch ist jetzt absolut genial zur Urlaubszeit. Vielleicht findet ihr ja ein Gericht in diesem Buch, das euch an euren Sommerurlaub erinnern wird?

Rachel Khoo
Mein Küchentagebuch

Über 100 Rezepte für kulinarisches Fernweh
Dorling Kindersley Verlag
288 Seiten
mehr als 250 Farbfotografien sowie zahlreiche Illustrationen
247 x 187 mm, gebunden
ISBN 978-3-8310-2778-1
24,95 €


Chinesischer Gemüse-Bratreis mit Ei

Heute habe ich unser gestriges Abendessen für euch auf dem Blog: Chinesischer Gemüse-Bratreis mit Ei. Am Mittag hab ich plötzlich große Lust auf chinesischen Bratreis mit Gemüse und Ei bekommen und das musste dann am Abend natürlich in Tat umgesetzt werden.
Auf dem Heimweg habe ich noch schnell etwas Gemüse eingekauft, der Rest befand sich schon zu Hause im Kühl- bzw. Vorratsschrank.
Bratreis ist eigentlich wirklich praktisch, denn wer einen gut sortierten Vorratsschrank hat, kann ihn fast jederzeit zubereiten.

Bratreis 2

Zu Hause angekommen habe ich dann gleich den Basmatireis gekocht, denn der sollte für Bratreis am besten vom Vortag sein. Zur Not funktioniert es aber auch mit Reis, der nur einige Stunden zuvor gekocht und dann abgekühlt wurde. Und weil ich dann sowieso schon in der Küche stand, habe ich gleich noch Zucchini, Paprika und Möhren in feine Würfel bzw. Streifen geschnitten, damit ich am Abend blitzschnell den Bratreis fertig zubereiten konnte.

Bratreis mit Gem+se

Ich lege euch dieses Bratreis-Rezept wirklich sehr ans Herz, denn es schmeckt (meiner Meinung) nach deutlich besser als der teilweise pappige Bratreis, den man beim China-Imbiss bekommt. Wenn ihr den Bratreis zu Hause zubereitet, habt ihr in superfrisch, könnt euer Lieblingsgemüse verwenden und es ist wirklich nicht sehr aufwändig.

Bratreis 1

Ich mag am liebsten Möhren, Paprika, Zucchini und Gartenerbsen im Bratreis. Mein besonderer Tipp: probiert anstelle des frischen Ingwers mal den eingelegten Ingwer, den es zu Sushi immer gibt. Dadurch wird das Gericht wunderbar aromatisch und der Bratreis bekommt eine schöne, würzige Note. Ihr könnt den Reis ganz nach Gusto mit oder ohne Eier zubereiten. Ich selbst mag es, wenn zum Schluss verquirltes Ei untergemischt und kurz mit gebraten wird. Das ist aber wirklich Geschmacksache.
Den Bratreis schmecke ich dann noch mit Sojasauce, etwas Salz, Pfeffer und Currypulver ab – und fertig ist ein schnelles Asia-Gericht!

Gebratener Reis mit Gemüse & Ei
2 Portionen
Zubereitungszeit
30 min
Koch-/Backzeit
20 min
Gesamtzeit
50 min
Zubereitungszeit
30 min
Koch-/Backzeit
20 min
Gesamtzeit
50 min
Zutaten
  1. 125 g Basmatireis (roh)
  2. 1 kleine Zucchini
  3. 2 Möhren
  4. 1 kleine rote Paprikaschote
  5. 125 g Gartenerbsen (TK)
  6. 1 Frühlingszwiebel
  7. 1 Zwiebel
  8. 2 Knoblauchzehen (frisch)
  9. 1 kleines Stück Ingwer (ca. 2 cm) oder alternativ siehe Tipp (unten)
  10. 2 Eier
  11. Sojasauce
  12. Salz
  13. frisch gemahlener Pfeffer
  14. Currypulver
  15. Erdnussöl zum Anbraten
Vorbereitung Basmatireis
  1. Den Basmatireis einige Stunden (am besten am Vortag) kochen. Den Reis in ein feinmaschiges Sieb geben und kalt unter fließend, klarem Wasser waschen. Anschließend in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser bedecken, für ca. 30 Minuten einweichen. Den Reis abgießen, 250 ml Wasser in einem Topf aufkochen, den Reis hinzufügen und einmal aufkochen. Die Herdplatte auf kleinste Stufe stellen und den Reis bei geschlossenem Deckel ca. 15-20 Minuten garen. Dann den Topf vom Herd nehmen, Deckel abnehmen und den Reis weitere 5 Minuten ruhen lassen. Anschließend mit einer Gabel vorsichtig auflockern, in eine flache Schale umfüllen und vollständig auskühlen lassen (siehe Tipp).
Zubereitung Bratreis
  1. Möhren, Zucchini und Paprika waschen. Das Gemüse nach Belieben in feine Würfel oder dünne Streifen schneiden. Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden, Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Knoblauchzehen abziehen und fein hacken, Ingwer ggf. schälen und ebenfalls fein hacken.
  2. Etwas Erdnussöl im Wok erhitzen, Möhren und Paprika unter Rühren ca. 3 Minuten bei mittlerer bis starker Hitze anbraten. Zucchini, Zwiebel und Knoblauch dazugeben und weitere 3 Minuten mit braten. Frühlingszwiebeln, Gartenerbsen und Ingwer dazugeben, alles gut umrühren und ca. 1 Minute anbraten. Evtl. etwas Erdnussöl hinzugeben, damit nichts am Wok anklebt.
  3. Nun den Basmatireis dazugeben, gut unterrühren und alles ca. 5 Minuten auf mittlerer Hitze anbraten, dabei immer wieder umrühren.
  4. Den Herd ausschalten, Eier verquirlen, über den Reis geben und unter Rühren ca. 30 Sekunden anbraten. Den Wok vom Herd nehmen und den Bratreis kräftig mit Sojasauce, Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken.
Tipps
  1. Anstelle des frischen Ingwers kann man auch Gari, den eingelegten Ingwer verwenden. Dieser wird traditionell zu Sushi serviert, schmeckt aber fein gehackt auch super lecker in asiatischen Gerichten wie Currys, Bratreis oder gebratenen Nudeln.
  2. Wer den Reis bereits am Vortag zubereitet, füllt den abgekühlten Reis in eine luftdicht verschließbare Schale und stellt ihn über Nacht in den Kühlschrank.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Viel Spaß beim Nachkochen


Lieblings-Sushi: Salmon Philadelphia Maki

Heute habe ich mal wieder Sushi für euch hier auf dem Blog. Ihr wisst ja, ich liebe Sushi und mittlerweile gibt’s bei uns fast jede Woche einmal Sushi. Meistens bestellen wir unser Sushi aus Zeitgründen beim – unserer Meinung nach – besten Sushi-Lieferservice Münchens!
Wenn dann aber doch mal etwas mehr Zeit ist, dann mache ich Sushi auch sehr gerne selbst. Man muss zwar ordentlich Zeit einplanen, denn allein der Sushireis benötigt knapp 2 Stunden… man kann ja aber auch nebenbei die anderen Zutaten für die Füllungen vorbereiten und wenn man eine kleine Sushi-Party mit Freunden macht, dann ist die Wartezeit eh halb so schlimm, oder?

Das heutige Rezept beinhaltet meine derzeitige Lieblings-Füllung: Salmon Philadelphia Maki. Lachs, Mango und Frischkäse. Ich liebe die Kombination aus zartem Lachs, fruchtiger Mango und dem cremigen Frischkäse. Wichtig ist, dass die Mango schön reif, aber dennoch nicht zu weich ist. Wer noch ein wenig würzigen Pepp rein bringen möchte, rollt noch ein paar Schnittlauchhalme mit ein.
Ebenfalls sehr lecker ist eine Kombination aus Asia-Lachs-Tatar und Mango. Wie das funktioniert zeige ich euch etwas weiter unten bei den Rezepten.

Sushi mit Lachs und Mango

Wenn ihr auch öfter Sushi zu Hause machen wollt, dann empfehle ich euch eine Grundausstattung, die ein paar Sushi-Rollmatten, einen breiten Bambuslöffel (zum Einarbeiten der Sushi-Zu-Mischung in den Reis) und einige hochwertigere Ess-Stäbchen beinhaltet.
Zudem ist es hilfreich, wenn ihr stets ein paar Noriblätter, Sushireis und Sushi-Essig da habt. Dann benötigt ihr nämlich nur noch die Zutaten für die Füllung, wenn ihr Lust auf Sushi habt. Die oben genannten Sachen bekommt ihr in einem gut sortierten Supermarkt oder am besten im Asia-Shop (da ist es auch um einiges günstiger!). Wenn ihr ganz stilecht Sushi zubereiten wollt, dann empfiehlt sich ein Hangiri-Set, bestehend aus einer großen, flachen Holzschale, einem Fächer und einem Holzlöffel.

Sushi mit Lachs & Mango

So. Und nun zu den Rezepten: Sushireis, Inside-Out Salmon Philadelphia und Hosomaki-Lachs-Tatar.
Ein Rezept für Sushireis findet ihr bereits auf meinem Blog.

Salmon Philadelphia Maki
ergibt ca. 24 Maki-Sushi
Gesamtzeit
25 min
Gesamtzeit
25 min
Zutaten
  1. 600 g gekochter Sushireis
  2. 4 Noriblätter
  3. 300 g Lachsfilet, frisch und nach Möglichkeit in Sushi-Zuschnitt
  4. 1/2 reife Mango
  5. 2 EL Frischkäse (z.B. Philadelphia)
  6. 16 Schnittlauchhalme
Außerdem
  1. Sushimatte zum Rollen
  2. ein Schälchen mit kaltem Wasser + 1 Spritzer Reisessig (für die Hände)
Zubereitung
  1. Das Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf die Sushimatte legen. Die Hände mit dem Essigwasser befeuchten und ca. 1/4 des Sushireises auf dem Noriblatt verteilen. Am oberen und unteren Rand jeweils ca. 2 cm frei lassen.
  2. Mango und Lachsfilet in fingerbreite Streifen schneiden. 1/4 der Mango-Streifen, 4 Schnittlauchhalme, etwas Frischkäse und ca. 75 g Lachsstreifen auf dem unteren Drittel des Noriblattes längs in einer Linie verteilen.
  3. Das Noriblatt mit Hilfe der Sushimatte aufrollen und die fertige Sushirolle mit einem scharfen Messer in 6 Maki-Sushi schneiden.
  4. Mit den restlichen drei Noriblättern und den restlichen Zutaten für die Füllung ebenso verfahren.
Tipps
  1. Das Schneiden der Sushirollen gelingt deutlich einfacher, wenn die Klinge vor dem Schneiden in Essigwasser getaucht wird.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Alternativ könnt ihr die Maki-Rollen auch mit dem oben erwähnten Asia-Lachs-Tatar zubereiten. Hierfür verwendet ihr dieselben Zutaten wie im Salmon Philadelphia Maki-Rezept. Für das Tatar wird das Lachsfilet in feine würfel geschnitten und der Schnittlauch in feine Röllchen. Beides in eine große Schüssel geben und mit Reisessig, Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Wie viel ihr davon nehmt, ist eurem Geschmack überlassen. Die Maki-Sushi könnt ihr nun mit dem Tatar und der Mango (nach Belieben auch mit dem Frischkäse) zubereiten.

Maki-Sushi mit Mango

Wenn ihr anstelle der Maki-Sushi lieber Inside-Out-Rolls haben mögt, dann geht ihr wie folgt vor:
Ein Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf das Schneidebrett legen und das komplette Blatt gleichmäßig mit Sushireis bedecken. Den Sushireis mit leicht angefeuchteten Händen gut andrücken.
Die Sushirollmatte in Frischhaltefolie einwickeln und auf das Noriblatt mit dem Sushireis legen. Das Ganze wenden, so dass nun ganz unten die Sushirollmatte liegt, darüber der Sushireis und ganz oben das Noriblatt.
Auf den unteren Bereich wird nun die Füllung gelegt.
Nun wird alles mit Hilfe der Sushirollmatte zu einer festen Rolle aufgerollt.
Die fertige Sushirolle in den weißen und schwarzen Sesamkörnern wenden, dann mit einem scharfen und angefeuchteten Messer in 8 Stücke schneiden.
Wie beschrieben mit den restlichen Zutaten weitere Rollen herstellen.

Nachtrag:
Da mir der Sushireis in größeren Mengen leider nicht immer zuverlässig gelingt, werde ich nun für die Zubereitung des Reises auf einen Reiskocher umsteigen. Von meinen Ergebnissen werde ich euch dann in Kürze berichten! 😉

Viel Spaß beim Sushi zubereiten!


Rote Linsen-Tomatensuppe {Reklame}

Jetzt wo der Frühling sich in vollen Zügen zeigt, uns die Sonnenstrahlen wärmen und wir am liebsten jede Minute im Freien verbringen möchten wächst bei mir sofort die Lust auf Tomaten.
Tomaten in allen Varianten: Insalata Caprese, Tomatensalat mit roten Zwiebeln und Basilikum, Bruschetta… und natürlich auch eine fruchtige Tomatensuppe.
Suppe, man könnte meinen eher etwas für den Winter und die kalten Tage, geht meiner Meinung nach immer. Man muss sie nur an die Jahreszeiten anpassen und mit den saisonalen Produkten zubereiten. Im Frühling und Sommer schmeckt da eine lauwarme Suppe aus voll aromatischen Tomaten himmlisch!

Rote Linsen-Tomatensuppe

Und weil es so langsam bereits schöne, aromatische Tomaten gibt, zeige ich euch heute ein einfaches und zugleich super feines Rezept für eine Tomatensuppe. Verfeinert wird diese mit roten Linsen.
Gekocht habe ich diese Suppe für zwei Personen und wenn ich solche kleine Mengen zubereite, dann nehme ich am liebsten meinen Emaille-Topf von Riess her. Das ist eine Stielkasserolle mit großem Ausguß (14 cm, 0,75 l) in türkis. Die Kasserolle ist ideal für diese Portionsgröße und die Suppe sieht natürlich auch gleich noch hübsch darin aus.
Das Kochen in der Stielkasserolle macht wirklich Spaß, denn sie ist absolut easy in der Handhabung. Kochen ohne Anbrennen und einfache Reinigung mit einem weichen Spültuch nach kurzem Einweichen mit warmem Wasser. Was will man mehr?
Besonders toll finde ich, dass die Emaille-Produkte absolut nickelfrei sind (gut für Allergiker wie mich).

Für die Rote Linsne-Tomatensuppe sucht ihr euch am Besten ein paar schöne, reife Tomaten. Gut geeignet sind z.B. San Marzano Tomaten. Die länglichen Tomaten sind herrlich aromatisch und geben genügend Fruchtfleisch für eine cremige Suppe her. Neben Gemüsebrühe, roten Linsen und etwas Sahne verfeinere ich die Suppe gern mit frisch gehacktem Basilikum oder Oregano.

Rote Linsen-Tomatensuppe
Portion(en) 2
Zubereitungszeit
15 min
Koch-/Backzeit
20 min
Gesamtzeit
35 min
Zubereitungszeit
15 min
Koch-/Backzeit
20 min
Gesamtzeit
35 min
Zutaten
  1. 700 g reife Tomaten (z.B. San Marzano)
  2. 50 g rote Linsen
  3. 1 kleine Zwiebel
  4. 1 Knoblauchzehe, frisch
  5. 1 EL Butter
  6. 15 g Mehl
  7. 250 ml Gemüsebrühe
  8. 100 ml Sahne
  9. etwas Basilikum und/oder Oregano, frisch
  10. Salz
  11. schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  12. etwas Tomatenmark, nach Belieben
Zubereitung
  1. Die Tomaten waschen, vierteln und Stielansätze entfernen. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.
  2. Butter in einem kleinen Topf erwärmen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin andünsten und mit dem Mehl bestäuben. Alles gut umrühren, dann die Tomatenviertel und die Linsen dazugeben. Gemüsebrühe langsam unter Rühren dazugießen und alles aufkochen lassen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und die Suppe offen, bei mittlerer Hitze ca. 10-15 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  3. Die Suppe durch ein feinmaschiges Sieb streichen und mit Salz, Pfeffer, Basilikum und Sahne verfeinern. Wer mag, rührt noch etwas Tomatenmark in die Suppe.
Tipps
  1. Wer schnell Suppe löffeln möchte, kann auch anstelle der frischen Tomaten auf ganze Tomaten aus der Dose zurückgreifen.
Schätze aus meiner Küche http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

Viel Spaß beim Nachkochen und einen schönen Start in den Frühling wünsche ich euch! ♥

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit www.riess.at entstanden. Meine Meinung bleibt davon natürlich wie immer unberührt.